Schiffshebewerk Niederfinow

hebewerk_finow_2013_0001

Eigentlich muss ich von diesem Jahr noch so viele Fotos posten, ja es ist sogar ein eigener Menüpunkt dazu gedacht. Aber fange ich erst einmal mit dem letzten Sonntag an! Aber vorweg muss ich noch zwei Dinge loswerden:

1. Ja, der Fotobereich kommt noch

2. Nein, diese Bilder hätten es nicht reingeschafft.

Es sind die letzten schönen Tage im Jahr und ich war total verzaubert als ich morgens aus dem Fenster sah. Sonne, strahlende Sonne!

Wie gesagt, es sind die letzten schönen Tage, bevor dieses ekelhafte Nass/Kalte- Wetter anfängt. Also war es auch eine der letzten Gelegenheiten für mich, noch einmal raus zu gehen. Also warum rumsitzen und zu Hause bleiben? Also ließ ich alles, was ich ursprünglich noch erledigen wollte links liegen, stieg auf mein Motorrad und fuhr einfach los. Richtung Norden, dachte ich zumindest.

In Wirklichkeit hatte ich natürlich keine Ahnung wohin es mich verschlägt, aber das ist ja eigentlich auch egal. Schließlich ist der Weg das Ziel :). Also fuhr ich immer weiter, grüßte annähernd tausend andere Motorradfahrer und ließ wirklich grandiose Landschaften an mir vorbei ziehen.

Das eigentliche Ziel meiner Fahrt wählte ich genauso zufällig. „Schiffshebewerft, klingt ja ganz nett“, war mein Gedankengang.

hebewerk_finow_2013_0002

Und es war auch ganz nett. Nicht nur, dass neben dem Schiffshebewerft gleich ein riesiger Biker Treff ist, der zum verweilen einlädt, nein auch das Bauwerk faszinierte mich. Viel mehr die Ingenieurskunst, die hinten diesem steckt.
1.000 Tonnen schwere Schiffe über einen Höhenunterschied von 36 Meter in nur 5 Minuten reiner Fahrtzeit zu schicken ist, für das Jahr 1936 nicht schlecht würde ich sagen. Und die Tatsache, dass das Ding bis heute noch nicht kaputt gegangen ist. Nicht etwa wie der Berliner Hauptbahnhof, welcher 2006 erst eröffnet wurde und 2012 schon in den Schlagzeilen wegen Baufälligkeit steht und Saniert werden muss (eine Schande!).

Tja, das war dann leider meine letzte Tour für dieses Jahr. Herbst und Winter werde ich zum großen Teil zu Hause verbringen. Es gibt nichts schlimmeres, als wenn man nachts nach Hause will, ewig lang auf die Öffentlichen warten muss und es auch noch bitterlich kalt ist! Deswegen muss schon etwas Besonderes sein (wie die Guano Apes im November) um mich raus zu locken. Herbst und Winterzeit sind Computerspielzeit!

hebewerk_finow_2013_0003

Einzig das Gefühl der Freiheit werde ich vermissen, welches mir bei meinen Touren um die Nase weht. Einfach drauf los zu fahren ohne zu wissen wohin oder warum. Der Weg ist Ziel und Grund zugleich!

Bis dann…

Related posts:

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.