Platzprobleme & Flashbacks

Gleich zwei Probleme quälen mich in den Letzen Tagen. Gut, eines davon erst seit gestern Abend.

Problem Nummer eins
Also ich bin ja in diesen Tagen fleißig am schrieben meiner Abschlussarbeit für die IHK.
Ich hätte mir, bevor ich mit dem Projekt anfing lieber einmal die IHK Spezifikationen ansehen sollen. In diesen wurde mir von folgenden Satz richtig übel:

„Die Abschlussarbeit sollte bei Schriftgröße 11 eine Länge von maximal 10 Seiten +Titelblatt+ Inhaltsverzeichnis+ 10 Seiten Anlagen nicht überschreiten!“

Joa, da war ich gerade mit Kapitel 3 fertig und hatte bereits 20 Seiten voll. Das Schlimmste ist, dass Kapitel eins bis drei gerade einmal die Rahmenbedingungen definieren und sich mit Nebenaspekten befassen, sie also quasi nur das Vorspiel sind.
Insgesamt sind fünf Kapitel vorgesehen, das vierte wird den Hauptteil stellen, weil hier die ganzen technischen Sachen kommen.

Meine Anhänge bestehen zudem aus fünf eigenständigen Dokumenten, wovon bereits zwei fertig sind und eines davon ebenfalls knapp 30 Seiten umfasst.

Wie soll ich mich den mit einen so komplexen Thema in 20 Seiten auseinandersetzen?! In Ihren Ratgeber schreiben sie doch tatsächlich, dass man keine Angst haben solle, die 20 Seiten voll zu bekommen! Sie verspotten mich 🙁

Also kann ich den heutigen Tag nicht damit verbringen Kapitel 3 anzufangen, sondern alles andere erst einmal zu kürzen, irgendwie zu versuchen das bereits geschriebene von 30, auf 4 Seiten (inklusive Anhang) zu bringen. Und dabei war ich doch so stolz auf meine Lyrik. Meine Formulierungen und Satzaufbauten, die Präzision und Schlussfolgerungen! Es war so herrlich.
Bis jetzt hat mir die Arbeit eigentlich richtig Spass gemacht. Ich liebe es einfach Komplizierte Sachverhalte aufzuarbeiten, Schlussfolgerungen zu ziehen, sprich Nachdenken zu müssen.
Das wird wohl auch damit zusammenhängen, dass ich generell dazu neige zu viel zu schreiben.

Problem Nummer zwei dagegen ist ein alter Hut, ja fast schon ein Running Gag. Durch den Stress der letzten beiden Monate und das Hangeln von einem Notfallplan zum anderen, ist Sie im Laufe der Zeit immer kleiner geworden, Sie war schon fast verschwunden.
Aber dann reichte eine beiläufige Bemerkung aus und Sie feierte in meinem Kopf Ihr Comeback. Und ließ mich die ganze letzte Nacht damit verbringen nach Ihr zu googlen, zu lesen, Bilder anzuschauen und Accounts die ich im Netz fand zu durchwühlen. Und natürlich in Gedanken, Wünschen und Erinnerungen zu schwelgen.

Und dann natürlich anschließend nicht schlafen zu können weil nun ja die Bilder in meinen Kopf waren. Und jetzt liege ich 07:09 Uhr in meinem Bett um zu schreiben und so meinen Kopf wenigstens ein bisschen zu entlasten.

Ja, ich weiß dass mit Ihr ist ewiges Gejammer, aber was soll man tun? Ich konnte damals nichts tun und heute wäre ich mir auch nicht sicher. Vielleicht mit maximaler Überwindung, falls es dazu kommen sollte…

Ich geh jetzt meine Arbeit zensieren!

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