Samsung WB 100

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Jetzt ist es so weit, neben den Bildern des letzten Jahres, die tröpfchenweise veröffentlicht werden, möchte ich hier, in meiner Fototasche mein vorstellen. Der Zweck dabei ist natürlich nicht, dass ich prahlen will, dazu ist meine Ausrüstung sowieso nicht teuer genug, viel mehr möchte ich interessantes Equipment (auch preislich) aufzeigen und natürlich meine Meinung dazu abgeben.

Vielleicht hilft es den einen oder anderen durchaus weiter 🙂

Fangen wir mit der Samsung WB 100 an, denn damit fing der Wahnsinn in der Tat auch an. Diese Kamera war meine, in Anführungsstrichen erste richtige Kamera. Ich kaufte Sie etwa Mitte 2012, als ich meine ersten Zögerlichen Schritte in der Fotografie ging. Heute nutze ich sie als Dritt- oder Verleihkamera.

Die WB 100 ist eine Bridgekamera, also das Zwischenstück zwischen einer Kompakt- und einer Systemkamera. Die Kamera ist wirklich nur für Einsteiger gedacht, da es keine Zeit, Blenden und auch keinen Manuellen Modus gibt. Die einzige Möglichkeit einige Einstellungen vorzunehmen ist die Programmautomatik. Auch ist der Sensor auf dem Niveau einer Kompaktkamera. Er misst 1/2,3 Zoll und fasst insgesamt 16 Megapixel.

Der ISO-Bereich geht bis 3200, ich empfehle aber nicht höher als ISO 800 zu gehen. Durch die mangelnden Konfigurationsmöglichkeiten ist das leider nicht immer möglich. Wie bei dieser Preisklasse üblich nimmt die Kamera nur Bilder in JPEG Format auf.

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Kommen wir nun zu den Besonderheiten der Kamera. Als erstes ist natürlich das Objektiv erwähnenswert. Es ist f3.1 – 5.9 zwar nur mäßig lichtstark, deckt dafür aber mit seinem 26x Zoom
(entspricht im Kleinbild 22 – 580 mm) einen gigantischen Bereich ab. Es gibt zudem einen Supermakro Modus, bei dem der Mindestabstand bei nur einem Zentimeter liegt.

Eine besonders Tolle Funktion, ist die des Livepanoramas. Hier hält man den Auslöser gedrückt und schwenkt die Kamera entweder Vertikal oder Horizontal. Die Kamera setzt die aufgenommenen Bilder dann automatisch zusammen. Das ist die Funktion, auf die ich meistens zurück greife, da meine anderen Kameras keine ähnliche beherrschen und ich mir die Nachbearbeitung damit ersparen kann.

Ein weiteres Feature, das keinesfalls unterschätzt werden kann, ist die Möglichkeit die Kamera mit Standard Batterien zu betreiben. Nachschub ist also auf jedem Land der Welt zu jeder Zeit gewährleistet.

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Kommen wir nun zu den sonstigen Funktionen der Kamera. Ganze 22 Motivprogramme hat Samsung untergebracht. Das dürfte für den gelegenheitsfotografen eigentlich alle denkbaren Szenarien abdecken, darunter auch ein Programm für den doppelten Bildstabilisator, mit dem man leider noch weniger Einstellungen zur Verfügung hat als sonst. Drei Programme stechen aber hervor. Erstens ist es möglich Bilder in 3D aufzunehmen, was ich bis jetzt noch nicht getestet habe. Zweitens und Drittens und das ist jetzt wesentlich interessanter, besteht die Möglichkeit Bild in Bild- und Split-Aufnahmen zu machen.

Bei einer Bild-in-Bild Aufnahme wird zunächst der Hintergrund fotografiert und anschließend das Motiv. In der Kamera wird dann später das Motiv aus dem zweiten Bild vor den Hintergrund aus Bild 1 eingefügt. Das ist bestimmt sehr interessant für Leute, die keine Bildbearbeitung am PC machen wollen. Auch sonst verfügt die Kamera über eine sehr rudimentäre interne Bildbearbeitung.

Videos nimmt die Kamera ohne Zeitbeschränkung, dafür aber nur in 720p, bei 30 fps auf. Da mich die Videofunktion nicht sonderlich interessiert, bzw. ich diese so gut wie gar nicht nutze, kann ich dazu auch nicht sehr viel sagen.

Kommen wir zum Abschluss noch zur Haptik. Samsung hat sich Mühe gegeben eine ordentliche Verarbeitung hinzulegen. Ich muss sagen, dass ihnen das auch gelungen ist. Die Buttons haben wenig spiel, das Programmwahlrad wirkt sehr solide und rastet ordentlich ein.

An der Griffwulst hat Samsung zudem noch eine Gummierung angebracht, um die Kamera besser halten zu können. Canon macht das an seiner DSLR Einsteigerklasse beispielsweise nicht. Also sehr gut Samsung.
Die Bedienelemente, sind zudem standardmäßig angebracht, sodass eigentlich niemand ein Problem mit der Kamera haben sollte.

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Fazit:

Zum Abschluss kann ich nur sagen, dass Samsung gerade für Einsteiger und Casuals eine sehr ordentliche Kamera hingelegt hat. Sieht aus wie eine große, ist aber so einfach wie eine Kompaktkamera. Zudem dürfte sie auch vielen Kompaktkameras, zumindest die, die den Mainstream angehören überlegen sein.

Wer etwas tiefer in die Materie gehen will, der sollte sich als Hauptkamera natürlich etwas mit mehr Freiheiten besorgen. Am besten logischerweise eine Systemkamera. Ich schätze an der WB 100 vor allem die die Panoramafunktion, die sie wirklich unkompliziert ist und gute Ergebnisse liefert. Aus diesem Grund ist die WB 100 bei Trips ins Grüne immer als Drittkamera dabei.

Ansonsten macht sie als Verleihkamera natürlich durch ihre Verarbeitung und Einfachheit eine gute Figur.

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