Geisterbilder selber machen

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Als es im letzten Hochsommer sogar für mich zu warm zum herauszugehen war (als Motorradfahrer halte ich eigentlich viel aus…), spielte ich mit den Gedanken, Langzeitbelichtungen am Tag durchzuführen.

Da mir langweilig war und ich nichts anderes machen konnte legte ich also los. Da ich zu dieser Zeit gerade erst meine Kamera gekauft hatte, stand ich natürlich vor diversen Problemen.

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Das größte Problem war, dass damals noch überhaupt keine Ausrüstung hatte. Noch nicht einmal ein Stativ! Also musste ich basteln. Ein weiteres Problem war mein fehlendes Wissen, aber das bekommt man ja am besten durch Probieren. Das Motiv hingegen war schnell gefunden. Ich wollte mich auf den Bildern haben. Und zwar zweimal!

So kam es auch schnell zu dem Bild, in dem ich mit mir selbst ein Bier anstoße. Keine Sorge, während der Session wurde nicht mehr als das eine besagte Bier verbraucht. ^^

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Ansonsten arbeitete die Kamera schon an Ihren Grenzen. Das hier im Manuellen Modus fotografiert werden muss, brauche ich ja nicht weiter zu erwähnen.

Da es sehr hell war und ich Belichtungszeiten von 30 Sekunden benötigte, musste die Blende maximal geschlossen werden. Und sogar dann waren die Bilder noch leicht überbelichtet!

Die 30 Sekunden waren nötig, da auch ich im Bild meine Position wechseln musste. Das regungsloser verharren, vor allem in der „Anstoß“ Pose, war auch nicht leicht.

Diese erste Erfahrung von Langzeitbelichtungen hat mir auf jeden Fall Spass gemacht und ich konnte das Zusammenspiel zwischen Belichtungszeit und Blende verinnerlichen, was gerade zu Anfang wichtig war!

Ich hoffe, dass Euch die Idee und natürlich auch die Bilder gefallen haben. Bin zwar nur Ich drauf, aber Ihr könnt ja auch mit Euch selbst ein Bier trinken 😉

 

Viel Spass

Mario

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