mobile Stromversorgung

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Auf längeren Touren komme ich sehr oft in die Situation, dass mir irgendwann einfach der Strom ausgeht. Dabei liegt das Problem jetzt nicht unbedingt an der Kamera, denn diese geht in der Regel immer als letztes aus. Trotzdem habe ich mir Gedanken über die mobile Energieversorgung, nicht nur für die Kamera gemacht.

Denn in der heutigen Zeit ist es ja nicht nur die Kamera. Denke ich einmal direkt darüber nach, fallen mir etliche mobile Geräte ein, die ich so mit mir rumtrage. Deswegen ist es wichtig, dass der Strom fließt, auch wenn ich gerade abseits der Zivilisation bin. Ach so, es darf natürlich auch nichts kosten und da ich es ja mit mir rumschleppen muss, darf es auch nichts wiegen! Das sind also die Kriterien, mal sehen ob diese erfüllt werden können.
Aber zunächst sage ich noch einiges zu meinen Energieverbrauchern.

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Generell ist es bei mir so, dass mein Smartphone immer zuerst der Saft ausgeht. Ist ja auch irgendwie klar, denn gerade auf Fototouren nutze ich es recht intensiv. Ich schaue im Internet nach Informationen und guten Orten, höre Musik und lasse nebenbei noch einen GPS-Track laufen, um meine Bilder später in Lightroom mit Geoinformation taggen zu können.
Dazu dann noch ein wenig Facebook und schon ist das Smartphone leer.

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Aus diesem Grund hatte ich mir schon für mein erstes Smartphone eine Powerbank gekauft um es auch Unterwegs wieder schnell mit Strom versorgen zu können. Das ist heute natürlich umso praktischer, da immer mehr mobile Geräte über USB aufgeladen werden können. Ich erinnere mich noch gut an die proprietären Anschlüsse von damals, als man für jedes gerät ein extra Kabel brauchte (Pfui!).

Naja, die jetzige speichert jedenfalls bis zu 10.000 mAh, reicht also aus um mein Phone knapp fünf Mal aufzuladen, Kamera und Navi je zehn Mal und das Notebook zwei Mal (das wären 15 Stunden Laufzeit). Ich kann auch mehrere Geräte gleichzeitig laden.

Der ganze Spass hat ca.  45 € Euro gekostet, also alles im vertretbaren Rahmen. Nur das Gewicht stört etwas, denn es sind knapp 700 Gramm, die man sich draufpackt. Aber der Nutzen gleicht das wieder aus!

Für richtige Outdoor Freaks gibt es übrigens auch Geräte, die sich über Solarzellen, oder durch Kurbel wieder selbst aufladen können. Auf diese Weise steht theoretisch unendlich viel Energie für Unterwegs zur Verfügung.

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Neben dem Smartphone kommen als Verbraucher dann noch Navi, Kamera und eventuell noch Notebook/Tablet dazu, die ich allesamt über meine Powerbank aufladen kann. Das Navi ist mir beispielsweise besonders wichtig, denn gerade wenn ich auf Motorrad Tour bin, möchte ich irgendwann auch gerne den Weg wieder nach Hause finden.

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Aber kommen wir nun zum wichtigsten! Um tolle Bilder machen zu können braucht die Kamera Strom. Und Sie will auch versorgt werden, wenn man sich einige Tage abseits der Zivilisation aufhält.

Das Grundgerüst stellt ja die Powerbank, ich brauchte also nur noch etwas um es daran anzuschließen. Nach einiger Suche  bin ich auf die Gerätschaften von Patona gekommen. Die Firma stellt Akkus und Ladegeräte für alle Kamerahersteller her. Für wenig Geld (ca. 15 €) kaufte ich mir ein Exemplar für meine Nikon (hier).

Das Tolle an diesem Ladegerät ist seine Anschlussvielfalt. Es ist möglich, die Akkus über Mini USB, Micro USB, DC-in (Auto 12V) oder normal über die Steckdose zu laden. Via USB lade ich es zum Beispiel an meiner Powerbank, oder sogar am PC wieder auf.

Auf diese Weise werden für gerade einmal 15 € alle möglichen Szenarien abgedeckt. Das Geld ist auf jeden Fall gut angelegt, vor allem merke ich auch von der Ladegeschwindigkeit her keinen Unterschied zum Originalen Nikon Ladegerät.

Also alles in allem, sind ca. 50 € zu investieren, um auch Unterwegs auf längeren Touren ordentlich mit Strom versorgt zu sein. Das Gewicht ist okay, wem es stört kann sich auch eine kleinere Powerbank kaufen und spart entsprechend Gewicht ein.

Das Ladegerät ist wie gesagt super, weil ich es zu Hause, unterwegs und auch im Auto benutzten kann, um meine Akkus zu laden. Zudem verkauft Patona Ladegeräte für alle Marken und alle Produktklassen. So will ich mir beispielsweise für meine Kompakte Canon ebenfalls solch ein Ladegerät kaufen, da die Kamera teilweise für Zeitraffer herhalten soll.

Ich hoffe, Euch hat der Artikel gefallen und natürlich hoffe ich, dass Euch unterwegs nie der Saft ausgeht!

Euer

Mario

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