Berufliche Wege sind unergründlich

Mal wieder eine Geschichte die das Leben schreibt. Ich habe ja vor knapp 1,5 Monaten meine Ausbildung zum IT-Systemkaufmann abgeschlossen. Seit dem habe ich auch, naja sagen wir mal relativ fleißig nach einen IT-System-job gesucht, um erst einmal den Beruf auszuüben, den ich gelernt habe.

Ganz so gekommen ist es aber nicht. Es ist besser! Da bewerbe ich mich also brav als IT-Mensch und im Vorstellungsgespräch kommen wir zum Punkt Produktpräsentation. Mir werden Bilder gezeigt und erläutert, wo sie herkommen und was damit gemacht wird.

Ganz ungewollt sprach ich über Gestaltungsregeln, Kameraeinstellungen bei der Produktfotografie usw… Schließlich fragte mich der Chef, ob ich mich damit auskenne?! Zufällig hatte ich dann auch noch das 90-Seitige PDF mit meinen Arbeitsproben dabei. Ich glaube, dass meine Arbeitsproben die Frage gut beantworten konnten 😉

Nach zwei Wochen Probearbeit fange ich nun morgen als „Teilzeitkraft für Produktdesign und Fotografie“ an, wobei mir eine Teilzeitstelle gerade jetzt mehr als recht ist.

So schnell kann es gehen. Ich wollte ja sowieso zusehen, dass ich ein bisschen von der schnöden IT-Technik wegkomme. Ständig zu erklären wie etwas funktioniert und warum das nicht geht, was der User machen will, finde ich, nun ja, laaangweilig. Vor allem da man als IT´ler immer erst bemerkt wird, wenn mal etwas nicht funktioniert!

Nun mache ich im Studio die Produktfotos, entwickle diese in Photoshop, erstelle Templates und ändere unter Aufsicht der anderen Designer Flyer und ähnliches. Mein Arbeitsgerät ist eine D300, die sich echt genial bedienen lässt und klasse Bilder schießt.

Da habe ich auf jeden Fall einen coolen Job gefunden, jedenfalls besser als das ganze Verwaltungs- und Sachbearbeiterzeugs, für das ich mich sonst so beworben habe.

Ich sehe hier auf jeden Fall sehr viel Potential. In sachen Grafik kann ich von den Designern noch jede Menge lernen und außerdem habe ich nun die Möglichkeit etwas tiefer in die Produktfotografie einzusteigen.

Vor allem steht dann endlich das Wort Fotograf in meinen Lebenslauf, was mir auf jeden Fall in Zukunft helfen kann. Referenzen kann man ja immer gebrauchen:)

Endlich kann man sich mal freuen, wenn man an die Arbeit geht!

Wieder ein schlenker in meinem Lebenslauf, aber diesmal in die richtige Richtung.

Hallo, ich bin Mario, es geht aufwärts…

 

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