Wer nicht wagt….

Nun ist es also soweit! Seit zwei Jahren bestimmt nun schon die Fotografie mein Leben, auch wenn ich mit dem Veröffentlichen meiner Bilder bis jetzt eher schlampig war (sie waren halt für mich :). Mittlerweile habe ich so ziemlich alles Relevante, was man handwerklich können muss gelernt. Ich weiß, wie ich was Fotografieren muss, kenne die Regeln der Bildgestaltung, die Grundlagen der Optik nebst Berechnungen, den gesamten Workflow der Nachbearbeitung- und Archivierung und kann natürlich auch mit meiner Kamera umgehen bzw. mein Wissen verständlich vermitteln.

Das alles habe ich mir einerseits durch Praxis und andererseits durch das Studieren unzähliger Bücher beigebracht. Schon seit einiger Zeit habe ich das Gefühl, dass es das ist was ich machen will. Mit der Kamera in der Hand. Nichts ist schöner als ein Lächeln oder gar das Herunterklappen der Kinnlade, wenn die Menschen über meine Bilder glücklich sind.

Und da nun mein erstes Geld verdient habe viel mir die Entscheidung zwar nicht leicht, aber leichter. Nun sitze ich also vor meinem Businessplan, überlege was ich anbieten kann, welche Investitionen noch nötig sind und natürlich wie die Akquise betrieben werden soll.

Es gibt so unglaublich viel zu planen und zu berücksichtigen, dass es fast zu viel für einen einzelnen Menschen ist. Und dann kommen natürlich die Selbstzweifel, die jeder Mensch so hat. „Will ich das wirklich durchziehen? Was ist wenn das nicht klappt?!“ usw.

Und im nächsten Moment denke ich dann an meine Möglichkeiten und all das was ich erreichen kann. Ich denke daran wo ich in fünf Jahren sein könnte. Und in diesem Moment habe ich dann meist ein Lächeln auf den Lippen, denn ich sehe wie ich all die Puzzleteile zusammen fügen, all meine Ideen und Visionen.

Das ist es einfach! Ich möchte in fünf Jahren nicht als Arbeitnehmer abhängig sein. Es ist schlimm genug, dass ich so lange gebraucht habe und herauszufinden, was ich in meinen Leben wirklich machen will! Aber nun ist es da und ich weiß auch dass es das richtige ist.

Natürlich, es ist eine ganze Menge Arbeit (ich sitze wirklich Tag und Nacht daran) und ich habe wirklich eine scheiß Angst.  Aber ich gehe das Risiko ein! Und vielleicht bin ich ja in fünf Jahren kein Einzelkämpfer mehr, sondern habe mir tatsächlich etwas aufgebaut.

Und wenn nicht, kämpfe ich auch dann weiter, denn nun hab ich es endlich!

 

Eurer Mario

 

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