Raue Nordsee Teil 2

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Willkommen zum zweiten Teil meiner Nordsee Reise. Die ersten beiden Tage gingen viel zu schnell vorbei, aber am Tag drei sollte es nicht weniger Stressig werden.

Als wir am Vortag den Museumshafen erkundeten, fanden wir eine Reederei welche Fahrten nach Helgoland anbietet. Wir schlugen gleich zu und holten uns zwei Fahrten für den nächsten Tag. Als ich mir dann die Fahrtzeiten einmal näher betrachtete bekam ich auch gleich ein ungutes Gefühl.

Die Zeit war wirklich sehr knapp! Für die meisten die nach Helgoland fahren um Shoppen zu gehen (dort zahlt man keine Mehrwertsteuer) mag die Zeit ja reichen, weil diese Menschen sowieso genau wissen was sie kaufen möchten. Wir allerdings hatten ein wenig mehr vor.

Aber ich gebe zur Veranschaulichung einmal kurz die Fahrtzeiten wieder, die mich so beunruhigt haben:

  • Abfahrt: 9:30 Uhr Büsum
  • Ankunft: 12:00 Uhr Helgoland
  • Abfahrt: 16:00 Uhr Helgoland
Zeitraffern...

Zeitraffern…

Dazu kommt natürlich noch das Ein- und Ausschiffen in Helgoland. Weil die Passagierschiffe zu groß für den Hafen sind, werden die Passagieren auf Börtebooten hin und her gefahren. Ungefähr vier Touren sind nötig um alle Passagiere zu verschiffen. Der ganze Vorgang dauerte nochmal eine halbe Stunde.

„Wir haben viel vor auf Helgoland, das könnte knapp werden“ meinte ich. Aber die Überfahrt dauerte ja ein paar Stunden, so dass wir ein wenig Zeit hatten den Ablauf genau zu planen. Außerdem hatte ich noch geplant die Überfahrt als Zeitraffer festzuhalten. Dazu hatte ich extra meine kleine Canon Kompaktkamera dabei, für die ich ein Skript geschrieben hatte, dass sie mit meinen Manuellen Einstellungen alle 5 Sekunden eine Aufnahme anfertigte. Meine erste Priorität an Bord war also einen geeigneten Standort für den Zeitraffer zu suchen.

Dieser kleine Freund ist in der gesamten Nordsee heimisch.

Dieser kleine Freund ist in der gesamten Nordsee heimisch.

Also musste ich erst einmal durch das gesamte Schiff hetzen um einen passenden Standort zu finden. Als erstes zog es mich natürlich zum Bug, weil das der Logische Ort für einen Zeitraffer ist. Genau über der Bug Reling stellte ich mein Stativ auf (das ist sozusagen die Titanic Perspektive („Ich bin der König der Welt…“)). Aber besonders lange durfte ich hier nicht bleiben, denn sobald ich alles aufgebaut hatte, zog mich ein Crewmen auch schon wieder ins Schiffsinnere. „Wir schließen die vorderen Luken, weil mit rauer See gerechnet wird! Hier kannste nicht bleiben.“

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Tja, Schade dann also einen anderen Ort suchen. Der einzig andere war das Heck, wohin ich mich auch so gleich begab. Hier waren so genügend Sitzplätze frei, weil die Maschinen und vor allem die Schiffsschraube unter uns einen gewaltigen Lärm machten! Aber da es ja der letzte mögliche Ort war und ich den Zeitraffer unbedingt fotografieren wollte, blieb mir ja sowieso keine Wahl. Bearbeitet habe ich bis heute noch keinen der Zeitraffer (kommt noch!), aber im Nachhinein habe ich so meine Zweifel an diesem. Ich denke, dass er wohl ziemlich langweilig sein wird, aber das wird sich ja dann herausstellen wenn er fertig ist. Wegen dem Seegang musste ich auch die ganze Zeit das Stativ festhalten (Sicherheit geht vor) und konnte dementsprechend nicht das Schiff erkunden. Weiter ging es in Richtung Helgoland.

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Land in Sicht! Helgoland liegt vor uns.

Um 12:30 Uhr standen wir dann endlich am Hafen von Helgoland. Magere drei Stunden hatten wir noch bis wir uns hier wieder einfinden mussten. Es war an diesem Tag sehr warm, im Schatten ca. 28 Grad und es befand sich keine Wolke am Himmel.

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Und wir verließen Helgoland auch gleich wieder. Mit der schnell Fähre ging es auf die Nachbarinsel Düne. Düne ist eigentlich erst seit 1721 eine eigene Insel. Vor dem großen Sturm war es fest mit Helgoland verbunden. Aber diese Info sei nur am Rande erwähnt. Auf die kleine Insel verirren sich, abgesehen von uns eigentlich keine Tagesausflügler. Hier teilen sich Mensch und Tiere die Natur. Außer ein paar Ferienhäuser und dem kleinen Flugplatz gibt es hier nicht viel Zivilisation.  Dafür gibt es viele seltene Vogelarten und natürlich auch die Kegelrobben sind hier anzutreffen.

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Spielkinder…

Und dabei kann es auch mal zu direkten Kontakt kommen. Denn Düne ist auch eine Badeinsel. Und wenn man im Hochsommer ein wenig schwimmen geht, kann auch mal eine Kegelrobbe zu Besuch kommen. Die Tiere sind nämlich unglaublich neugierig und haben jegliche Scheu vor dem Menschen abgelegt. Wenn sie sich am Strand sonnen kann man ungefähr 30 Meter an sie heran ohne dass sie sich unwohl fühlen.

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Die wenigen Minuten die ich hatte, bevor die Fähre wieder zurückging nutzte ich auch ausgiebig für einige Fotos. Leider war die Zeit echt knapp sodass wir nur eine halbe Stunde auf Düne bleiben konnten und quasi durch die Gegend rennen mussten um alles zu schaffen. Gerne hätte ich mein Stativ aufgebaut und die Tiere einen ganzen Tag beobachtet. Das werde ich auf jeden Fall nachholen und nochmal eine Einzeltour nach Düne machen, wo ich dann für ein Wochenende mein Zelt aufschlage.

Bis auf wenige Meter kam man an die Tiere heran, ohne dass diese sich gestört fühlten.

Bis auf wenige Meter kam man an die Tiere heran, ohne dass diese sich gestört fühlten.

Aber wir waren unter Zeitdruck! Bilder und Portraits gemacht und schnell wieder zurück zum Hafen. Kaum waren wir da, kam auch schon die Fähre. Wir kletterten in ihr inneres und fünf Minuten später waren wie auch schon wieder am Hafen von Helgoland (von Düne aus ergab ich übrigens ein wunderschönes Panorama von Helgoland!).

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Unser nächstes Ziel war die Steilküste am anderen Ende der Insel. Dazu mussten wir uns durch die gesamte kleine Stadt kämpfen. Ich fand es so schade, dass wir absolut keine Zeit hatten hier etwas essen zu gehen. Ich sah viele Interessante Möglichkeiten dazu. Was kann ich noch für Eindrücke über die Stadt, die ja quasi an mir vorbei folg sagen?

In erster Linie kann man auf Helgoland, sofern man kein Naturfreund ist vor allem Essen gehen und Einkaufen. Von Kleidung über Elektronik bis zu den überall angebotenen Spirituosen und Zigaretten gibt es so ziemlich alles. Verlockend ist dies in erster Linie dadurch dass keine Mehrwertsteuer bezahlt werden muss. Wenn man die Zeit hat, macht es also durchaus Sinn dort einkaufen zu gehen. Ich als Berliner brauche das jedoch nicht. Ich kann in einer Stunde nach Polen fahren.

Die Straßen von Helgoland.

Die Straßen von Helgoland.

Einen Edeka Supermarkt sah ich bei dem Sprint durch die Stadt. Der ist jedoch eher für die Einheimischen gedacht, die ja schließlich nicht jeden Tag essen gehen können (wer kann das heutzutage schon noch?) An der Nördlichen Stadtgrenze, zumindest hat sich der Weg mit seinen vielen Treppen und sehr nach Norden angefühlt. Ich bemerkte auch dass die Stadt in Etagen aufgebaut war. Große Treppe, Stadt, große Treppe, wieder Stadt. Von oben hatte man nach vielen Metern Höhenunterschied dann einen tollen Ausblick auf die zu Füßen liegende Stadt.

Blick vom Oberland auf Düne, wo wir Minuten zuvor noch waren...

Blick vom Oberland auf Düne, wo wir Minuten zuvor noch waren…

Außerhalb gab es dann noch die Imposanten Funk- und Sendetürme, sowie eine kleine Kirche. Hat man das alles passiert, befindet man sich an den Steilklippen, die an der linken Seite entlang gehen. Rechts ist hügeliges Grasland. Die Hügel und Senkungen sind Überreste aus der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg. Von 1945 bis in die Mitte der 50er Jahre benutzten die Briten die Insel für Zielübungen. Und damit haben sie auch Ihr Aussehen bis zum heutigen Tag verändert.

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Die Zeit verrann unaufhaltsam und wie liefen die Klippen entlang. Nur wenige Gelegenheiten hatten wir, die Landschaft ausreichen zu genießen. Die Lange Anna war nicht weit und eine der Vogelarten, wegen denen wir gekommen waren kündigte sich auch schon an. Es waren die Basstölpel, die in einer riesigen Kolonie von mehreren Tausend Vögel hier auf Helgoland brütet. Die Tiere sind nicht nur aufgrund ihres Markanten Lustigen Aussehens interessant. Ihre Jagt Gewohnheiten machen sie zu etwas besonderen.

Die Vögel ernähren sich in erster Linie von Fisch, nach dem sie in 10-20 Meter Höhe Ausschau halten. Haben Sie einen Fischschwarm gefunden, gehen Sie sofort in den Sturzflug und treffen mit ca. 100 Km/h auf die Wasseroberfläche auf. Danach bleiben sie bis zu 20 Sekunden unter Wasser. Unter der Wasseroberfläche bewegen Sie sich durch das schlagen mit den Flügeln fort, fast so als wenn sie in der Luft wären.

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Von den Klippen aus habe ich mehrere dieser Vögel unter Unterwasser „fliegen“ sehen. Es war ein wirklich Faszinierender Anblick! Den Menschen betrachten die Vögel übrigens nicht als Gefahr, weshalb Sie relativ dicht an den Wegen nisten. Vielleicht liegt das auch eher an den Platzmangel, denn jeder freier freie Zentimeter in den Klippen ist belegt. Da die Zeit noch immer knapp war, konnten wir auch hier die Gelegenheit nicht nutzen die Tiere etwas länger zu beobachten. Also schnell ein Paar Bilder gemacht und anschließend noch 5 Minuten lang die Aussicht und die Steilküste genießen.

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Bis 1860 war die lange Anna übrigens mit dem Rest der Steilküste verbunden, bis eine Sturmflut die Brücke zusammenbrechen ließ. Heute ist der knapp fünfzig Meter  hohe Felsen akut einsturzgefährdet. Weil eine Sanierung zu teuer und zu gefährlich ist, wird damit gerechnet, dass die oberen zwei Drittel in den nächsten Jahrzenten einstürzen werden. Den Namen hat der Felsen übrigens von einer Kellnerin, die um 1900 in einer Kneipe ganz in der Nähe des Felsens arbeitete und wegen ihrer Schönheit in ganz Deutschland bekannt war.

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Unsere Zeit auf Helgoland war nun fast vorbei. Eigentlich gab es noch viel mehr, was zu sehen sich gelohnt hätte, aber das ist einfach nicht zu schaffen. In dem Moment habe ich mir jedenfalls vorgenommen die Insel noch einmal zu besuchen und dann aber einige Tage zu bleiben.

Wir hatten jetzt noch gut 40 Minuten um zum Hafen zurückzukehren. Die Klippen gingen wir jetzt mit der doppelten Geschwindigkeit als bei unserer Ankunft entlang, denn in der Stadt wollte ich noch schnell etwas erledigen. Als wir dann die letzten Meter der Einkaufspassage kurz vor dem Hafen erreichten, zog es mich noch einmal in einen Teeladen. Schließlich wollte ich mir noch einige der famosen Schwarzteemischungen für zu Hausen mitnehmen. Neben dem schwarzen Tee können die Nordleute auch verdamm leckere Früchtetees mischen. Nebenbei gab es dann noch die obligatorische Tasse zur Erinnerung.

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Nun standen wir also wieder am Hafen. Geradeaus der Kai, von dem bereits die ersten Passagiere wieder auf unser Schiff verfrachtet wurden, links lag die Insel Düne und zur rechten verlief die Hafenstraße. Auf der Hafenstraße befanden sich die bekannten Hummerbuden. Diese Farbenprächtigen Häuser waren früher die Werkstätten der Fischer gewesen. Die Originale vielen leider den Zielübungen der Briten in der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg zum Opfer. Anfang der 50er Jahre wurden sie aber wieder aufgebaut und stehen heute unter Denkmalschutz.
Fischer leben und arbeiten dort heute aber nicht mehr, viel mehr sind dort Kneipen, Galerien und Touristenläden zu finden. Gerne hätten wir uns auch diese Gebäude näher angesehen, aber die Schlange an unseren Kai wurde schon beunruhigend klein.

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Mit dem vorletzten Börteboot setzten wir wieder auf unser Schiff über und traten die Heimreise an. Da ich für meine kleine Canon auch nur noch einen geladenen Akku hatte, welchen ich am Mittwoch zum Zeitraffern noch brauchen würde, konnte ich die Kamera stecken lassen. Die D90 konnte ich auch nicht benutzten, da die Speicherkarte keine tausend Bilder mehr für einen Zeitraffer hergeben würde.

Auf der Rückfahrt hatte ich also Gelegenheit das Schiff ein wenig zu Erkunden. Das ca. 45 Meter lange nicht Hochseetaugliche Schiff wurde in den 80er Jahren ursprünglich für die Fahrt auf der ruhigeren Ostsee angefertigt. Highlight des Schiffes ist die unglaubliche Lautstärke wenn man einen der Sitzplätze am Heck einnimmt. Oben auf dem Sonnendeck ist der Lärm aber kaum noch zu Hören.

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Da Mutter durch den Stress und die vielen Kilometer auf der Hochseeinsel fix und fertig war, durchstreifte ich die Decks und Abteile erst einmal im Alleingang. Oben auf dem Sonnendeck herrschte eine Brütende Hitze, aber die Aussicht auf das Meer war natürlich mehr als nur schön. Im Inneren des Schiffes gab es einen Souvenir laden, in dem auch Zollfrei eingekauft werden konnte (Zigaretten und Alkohol). Sonst gab es im inneren nicht viel zu sehen, da es natürlich fast alle an die frische Luft trieb.

Auch die See hatte sich nun beruhigt, so dass die vorderen Schotten nun geöffnet waren. Dort zog es mich auch sogleich hin. Hier herrschte vor allem Stille. Kein Maschinenbrummen war hier zu hören, nur der Wind und das Brechen der Wellen am stählernen Rumpf des Schiffes. Und sehr sehr Windig war es hier. Nun konnte ich auch zur Spitze des Bugs gehen und König der Welt spielen!

Obwohl der Bereich nicht zum Aufenthalt gedacht war, blieb ich für den Rest der Heimfahrt hier und genoss die See. Außer den improvisierten, gab es auch keine Sitzmöglichkeiten, aber egal zur Not reichen auch Taue oder andere Gegenstände.

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Gegen 18:30 Uhr waren wir wieder am Büsumer Hafen. Der Tag war zwar noch nicht vorbei, aber wir waren trotzdem fertig, vor allem von den vielen Kilometern, die wir fast im Rennen zurückgelegt hatten. Nun war es endlich an der Zeit etwas zu essen! Da Essen auf Helgoland für uns wegen der Zeitknappheit nur Zeitverschwendung gewesen wäre, mussten wir darauf verzichten. Dass Brötchen am Morgen musste fast den ganzen Tag halten. Nun aber hatten wir massig Zeit und vor allem Hunger!

Da ein wenig Abwechslung bei den Örtlichkeiten niemals verkehrt ist, gingen wir in Richtung Industriehafen. Dort wo das Touristengebiet schon fast endete fanden wir noch ein optisch ansprechendes Lokal. Als Speisen gab es natürlich wieder Fisch und Meeresfrüchte jeglicher art. Dazu noch eine schöne Maß Bier und alles war gut. Nach dem Essen saßen wir noch eine ganze Weile in dem Lokal, einfach um uns ein wenig auszuruhen.

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Der Tag war nun fast vorbei, wir waren wieder viele Kilometer gelaufen und der Sonnenuntergang kündigte sich schon langsam an. Wir verließen das Lokal um noch einmal an der Küstenlinie entlang zu spazieren. Es war gerade Flut und wir nutzten die Küstenbefestigungen als Sitzplatz um den Sonnenuntergang zu bewundern. Sobald diese Weg war, wurde es auch ziemlich schnell kalt, so dass wir uns langsam wieder zurück zur Ferienwohnung machten. Dort kamen wir kurz nach 22:00 Uhr an. Die letzte Stunde saßen wir schweigend in der Ferienwohnung. Jeder Reflektierte für sich selbst die Erlebnisse des heutigen Tages.

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Damit ist der zweite Teil der Reise auch schon vorbei. Wieder hoffe ich, dass Ihr so viel Spass beim Lesen hatte, wie ich beim Schreiben. Im nächsten Teil dreht sich alles ums Zeitraffern!

Im nachfolgenden findet Ihr noch einmal alle Bilder, die ich aufgenommen habe. Aus Platzgründen habe ich sie heruntergerechnet, so dass sie nicht in voller Auflösung zu sehen sind. Da ich wegen der Tieraufnahmen nur mein 70-300er dabei hatte, musste ich die Landschaftsbilder mit meiner Canon kompakten machen. Diese ist aber beim Zeitraffern Teilweise ziemlich Nass geworden, was man den Landschaftsbildern dummerweise auch ansieht 🙁 Ich hoffe, es reicht trotzdem!

Um ein Bild in groß anzuzeigen, müsst Ihr einfach nur darauf klicken.

Ich wünsche Euch viel Spass mit den Bildern :)

Euer Mario

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