Raue Nordsee Teil 3

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Wir sind immer noch an der Nordsee. Mittlerweile ist bereits die Hälfte des Ausfluges erreicht und wir konnten in den letzten Tagen schon einige Punkte auf unserer Liste abhaken. Nach den ganzen Strapazen auf der einen Seite und den wunderbaren Erlebnissen auf der anderen Seite wollten wir es heute, am Mittwoch vergleichsweise ruhig angehen lassen.

Heute würden wir den ganzen Tag an der Küste sitzen und Zeitraffer aufnehmen. Den optimalen Standort dazu hatten wir uns ja schon im ersten Teil der Reise auserkoren. Es war das Niemandsland, welches fernab jeglicher Touristengebiete war. Hierhin würde sich niemand verirren, so dass wir in Ruhe die Zeitraffer drehen und die Landschaft genießen könnten.

Da wir beim letzten Mal mehrere Stunden gebraucht hatten um das Terrain zu Fuß zu erreichen, beschlossen wir diesmal mit dem Auto zu fahren. Das war auch die richtige Entscheidung, schließlich waren wir gut bepackt. Drei Kameras, Stative, Lebensmittel, Sitzmöglichkeiten und und und.

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Die Lebensmittel waren in der Tat wichtig, schließlich sollten wir mehr als 10 Stunden in der einsamen Landschaft verbringen. Sobald wir in den Vortagen gelernt hatten den Ebbe und Flut Kalender zu lesen, machten wir uns sogleich einen passenden Termin für den Zeitraffer.

Und wie gesagt tat uns ein Tag Ruhe auch ganz gut! So packten wir also am frühen Morgen alles nötige Equipment ins Auto und machten uns auf den Weg. Fahren durfte ich mal wieder, vergessen hatten wir natürlich Navi oder Karte. Also fuhren wir nach Himmelsrichtung! Wir würden schon irgendwann ankommen. Da wir in den Tagen zuvor nur in den Küstengebieten unterwegs waren, hatten wir keine Ahnung wie groß die Stadt tatsächlich ist! Wir fuhren nämlich bald eine ganze Stunde durch die Stadt. Wieviel der Zeit wir mit unnötigen Wegen vergeudet hatten, kann ich im Nachhinein natürlich nicht sagen. Aber irgendwann sahen wir dann doch Orte die uns bekannt vorkamen.

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Wir kamen zum blanken Hans mit seinen Riesigen Campingplatz, welchen er als Anhängsel hatte. Dieser markierte auch gleichzeitig die Ortsgrenze. Nicht weit dahinter, nach der einsamen Landstraße konnten wir auch schon fast den Deich sehen. Statt etwas über zwei Stunden Fußmarsch hatten wir eine Stunde mit dem Auto gebraucht.

Wir luden aus und ich schickte Mutter noch einmal zurück in die Stadt um einige fehlende Sachen nachzukaufen. Bepackt mit drei Rucksäcken erklomm ich die Böschung. Oben am Deich angekommen war das Niemandsland nun nicht mehr so verlasen wie in den Tagen zuvor. Heute wurde es mit hunderten Deichschafen besiedelt.

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Die Schafe sind hier an der Nordseeküste ein typisches Bild auf den Deichen. Sie dienen in erster Linie dazu die Deiche zu pflegen. Außerdem geben Sie wolle und sind günstiger und Produktiver als Menschen. Mit den Schafen kommt allerdings das Problem nach einen passenden Standort für den Zeitraffer auf. Eine Saubere Wiese hinterlassen diese nämlich nicht. Aber da die Flut noch nicht ihren Höhepunkt erreicht hatte, konnte ich mich noch umsehen. Das Equipment musste ja erst in spätestens zwei Stunden stehen.

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Zu allererst zog es mich ein ca. einen Kilometer in das Niemandsland hinein, auf eine kleine Landzunge. Von der Ferne aus konnte ich vor den befestigten Uferschutzwällen einen kleinen weißen Abschnitt direkt am Wasser erkennen. Also Strand dachte ich. Als ich dann die Steine hinunterkletterte stand ich nicht auf einen Sandstrand, sondern auf Muscheln! Zentimetertief bestand hier alles aus Muscheln, wohin man auch schaute. Alle waren leer, ich stand hier auf einen großen Muschelfriedhof. An der Nordsee leben vor allem Herz– und Miesmuscheln. Diese haben eine ungefähre Lebenserwartung von drei Jahren und stehen in der Nahrungskette ziemlich weit unten. Sie gelten übrigens auch für den Menschen als Essbar. Dass sie an so niedriger Stelle in der Nahrungskette stehen ist auch der Grund, weshalb ich hier tausende von leeren Muschelschalen fand.

Der Muschelstand

Der Muschelstand

Ich stellte meine Kameras also erst einmal am Muschelstrand auf. Die Flut kam noch, sodass ich nicht wusste, wie nah ich meine Stative stellen sollte? Hier hätte es geholfen, wenn ich zuvor einige Beobachtungen angestellt hätte. Ich konnte mich nur ungefähr an den Ablagerungen auf den Ufersteinen orientieren. Und diese verhießen nichts Gutes. Aber das Wetter machte meine Überlegungen sowieso erst einmal zunichte. Ein kleiner Schauer überkam mich und ich musste den einzigen Regenschirm, den ich dabei hatte dazu nutzen die beiden Kameras samt Kamerarucksack zu schützen.

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Zum Glück gab es hier keine Menschen, denn das ganze Schauspiel sah bestimmt so was von dämlich aus, wie ich den Schirm über Stativ und Rucksack halte und dabei selber klatschnass wurde.

Gut 20 Minuten dauerte der Regenschauer. Ich und das Land waren Nass, Kameras und Rucksack trocken, Gott sei Dank! Während des Regenschauers konnte ich mir auch noch einmal Gedanken über den Standort machen und kam zu dem Schluss den Zeitraffer von einer anderen Position aus aufzunehmen. Schließlich brauchten wir auch Sitzplätze in der Nähe der Kameras, welche aber hier aktuell nicht gegeben waren. So ging ich bis zur äußersten Spitze der Landzunge hinaus. Hier war noch ein Stück Wiese und das Ufer befand sich nur zwei Meter von mir entfernt.

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Geradeaus hatte man einen schönen Blick genau auf das Meer und zu meiner Rechten Seite konnte ich die Küstenline mit den Hafenanlagen, die in ein paar Kilometern Entfernung lagen gut sehen. Wie gut dass ich heute drei Kameras dabei hatte!
Die kleine Canon platzierte ich nah am Boden auf meinen Mini Stativ, sodass sie das Meer und den Horizont aufnehmen konnte. Das sich entfernende Wasser welches das Wattenmeer zum Vorschein bringen sollte konnte ich so gut aus der niedrigen Perspektive aufnehmen. Meine große Nikon platzierte ich auf der rechten Seite, sodass diese die Küstenlinie hinaufblicken konnte. Sie sollte aufzeichnen wie sich das Wasser von rechts nach links entfernen sollte. Aufgestellt hatte ich sie auf Augenhöhe, damit man eine Realistische Perspektive und einen guten Überblick über die Szenerie hatte.

Hier sind beide Kameras schön zu sehen.

Hier sind beide Kameras schön zu sehen.

Außer einigen Ersatz Akkus, sowie den obligatorischen Ladegerät, welches ich an meine Powerbank anschließen konnte, hatte ich keine weitere Ausrüstung dabei. Die Perspektive der Zeitraffer war deswegen starr. Eine schiene mit Elektromotor, mit welchem ich Kamerafahrten bei den Zeitraffern realisieren kann, möchte ich mir im kommenden Winter selber konstruieren. Fertige Technik in diesen Bereich geht schnell in die tausende! Mit einen Bastel Kit und etwas Geschick kann ich mir solch ein Teil mit wenigen hundert Euro selber herstellen, zumal der Winter für ein solches Projekt eine hervorragende Zeit ist (da gehe ich nicht so gerne raus!).
Ein Tablet mit DSLR Dashboard hatte ich leider auch nicht an Bord, sodass ich die Belichtungseinstellungen permanent den ganzen Tag an die Lichtsituation manuell anpassen musste. Oldscool halt!

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Um 10:37 Uhr begann die Nikon mit den ersten Aufnahmen im 35 Sekunden Intervall. Die Canon folgte um 11:15 Uhr da sie als Kompaktkamera wesentlich mehr Strom verbraucht (Display lässt sich nicht abschalten) mit einen Intervall von einer Minute. Einziger Nachteil den die kleine Canon Kamera an diesem Tag hatte, war die Tatsache dass ich den Akku nicht laden konnte. Naja, ich hatte ja zwei Stück dabei!

Nachdem ich alle Einstellungen an den Kameras vorgenommen hatte, war erst einmal wenig zu tun. Die Szenerie war durch den Regenschauer noch recht dunkel und Trüb, die Bewölkung blieb. Also konnte ich nun mein Lager aufschlagen. Decke, Rucksack alles irgendwie in die Landschaft geworfen und erst einmal hingesetzt. Frühstück war nun angesagt.

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Schön dass ich am Morgen, kurz bevor wir aufbrachen noch einmal beim Bäcker war und die ein oder andere Leckerei eingekauft hatte! So konnte ich nun leckeres Gebäck essen. Das war auch nötig denn schließlich war es nun 11:00 Uhr und ich hatte bis dato noch nichts gegessen. Die Anstrengung das ganze Equipment die Küstenlinie entlang zu schleppen brachte ihr Übriges mit dazu. Kurz, es war der ideale Zeitpunkt zu essen und sich auszuruhen!

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Nach getaner Pause fragte ich mich so langsam wo Mutter die ganze Zeit blieb. In der Stadt hatte sie es wesentlich besser, als der Regenschauer kam. Möglichkeiten zum Unterstellen gab es ja genug. Als ich dann so am Wasser saß kam mir der Gedanke, dass es eine gute Idee wäre einen Drachen zu kaufen. Da es mehr als nur windig war, wäre ein Drachen ja auch noch ein toller Zeitvertreib, wenn ich meine 5 Minuten bekomme. Also schnell noch einmal Mutter angerufen und sie überredet in der Stadt einen Drachen zu kaufen. Da sie sich schon wieder auf halben Weg zurück befand, war es nicht unbedingt leicht sie noch einmal zur Umkehr in die Stadt zu überreden.
Aber zu guter Letzt habe ich so lange geredet bis sie dann doch irgendwann eingelenkt hat. 🙂

Nun konnten wir es uns erst einmal bequem machen, denn bis das Watt zum Vorschein kommt, würde es noch einige Stunden dauern. Schließlich musste es vorher einige Meter absinken. Das Lager war aufgeschlagen, der Drache war am Rucksack festgebunden und flog fröhlich vor sich hin und die Schafe taten das was Schafe eben so tun. Da Mutter sich nun ausruhte und auf das Kameraequipment aufpasste, konnte ich ein wenig die Umgebung erkunden und mal ein paar Kilometer die Küste entlang laufen.

Seltsame dinge wachsen auf dem Treibgut heran!

Seltsame dinge wachsen auf dem Treibgut heran!

Zum Glück hatte ich noch meine D90 dabei, sodass ich ein paar Aufnahmen anfertigen konnte. Zu sehen gab es nämlich einiges. Ganz oben auf dem Deich verlief beispielsweise ein Fahrradweg auf dem hin und wieder sogar Tätsächlich Fahrradfahrer zu sehen waren. Es war jedes Mal zum Brüllen wie die Radfahrer versucht haben die Schafen aus dem Weg zu „klingeln“. Diese Rührten sich natürlich keinen Zentimeter, sodass absteigen und schieben angesagt war. Ein paar segelten dabei Regelmäßig fast den Deich hinunter.

Auch so hat es Spaß gemacht die Tiere einige Stunden zu beobachten und etwas von Ihren verhalten mitzubekommen. Regelmäßig kamen sie der Kamera zu nahe und mussten sanft umgeleitet werden, einmal hätte ein jüngeres beinahe meinen Drachen verspeist nachdem dieser abgestürzt ist.

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Die Stunden vergingen und irgendwann zeigte sich auch langsam das Watt. Da es so aussah, als ob sich die Lichtsituation in nächster Zeit erst einmal nicht ändern würde, war dies also der perfekte Moment für eine kleine Tour durch das Watt. Eine sehr weite Tour, denn das Watt erstreckte sich bis zum Horizont. Insgesamt etwas über eine Stunde brauchte ich von der Küste bis zur Meeresgrenze. Nirgendwo war eine Menschenseele zu sehen! Bei meiner Wattwanderung kam ich mir vor wie der letzte Mensch auf der Welt!

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Leben gab es aber trotzdem genug. Viele der putzigen Austerntaucher spazierten über das Watt. Nach einigen Metern begriff ich auch warum. Auf einem ca. 700 Meter breiten Gürtel, der mit der Küstenlinie mitläuft lief ich nur Oberflächlich auf Watt. In Wirklichkeit lief ich auf Herzmuscheln! Ich konnte an einer beliebigen Stelle in den Boden greifen, ich hatte anschließend immer eine Hand voll Herzmuscheln gefunden. Alle noch am Leben mit geschlossenen Schalen. Nur manchmal haben sie etwas Wasser herausgespritzt. Das Experiment habe ich bestimmt zehnmal gemacht und es hat immer wieder geklappt! Hier mussten insgesamt Hunderttausende von diesen Herzmuscheln leben. Ganz selten sah man auch einige Miesmuscheln oder andere wirklich große Exemplare, deren Art ich aber nicht einschätzen konnte.

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Da ich natürlich alles Leben schätze habe ich die Muscheln wieder sorgfältig in die kleinen Wasserlöcher gelegt. Anschließend nutze ich die Gelegenheit die kleinen Tiere etwas zu beobachten. So langweilig wie man denkt sind Muscheln nämlich nicht. Legt man eine Herzmuschel auf den klammen Wattuntergrund, so öffnet sie sich nach ungefähr fünf Minuten um die Lage zu peilen nehme ich mal an. Anschließend springt sie durch Ruckartiges öffnen und schließen der Schale in die nächste Pfütze und gräbt sich wieder ein. Faszinierend!

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300mm APS-C

Ungefähr in der Mitte des Muschelgebietes gab es ein größeres Wasserloch. Es reichte mir ungefähr bis zu den Waden und war angenehm warm. Da hier anscheinend bei jeder Ebbe das Wasser trotzdem steht, gruben sich die Muscheln hier nicht ein, sondern blieben auf dem Grund liegen. Vor allem die wirklich großen Exemplare sah ich hier, die locker ein Kilogramm auf die Waage bringen konnten. Das war die Art von Muscheln, wie man sie auch in den Touriläden kaufen konnte.
Ein leeres Gehäuse einer so großen Muschel fand ich leider nicht, sonst hätte ich mir so eines als Andenken mitgenommen. Auch ganze Kolonien der kleineren Herzmuscheln waren hier zu finden. Damit Sie sich vor Räubern wie den Austernfischern schützen konnten, hafteten sie sich mit winzigen, schleimigen Härchen aneinander. So entstanden im Endeffekt Kiloschwere Gebilde aus Herzmuscheln, die sich zu dutzenden aneinandergeheftet hatten. Dieses Verhalten zeigten aber nur die, die auf dem Grund der Wasserpfütze lagen. Alle im Watt eingegrabenen Muscheln waren hingegen Einzelgänger.

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Watt Schafe

Wirklich angenehm war das Laufen in diesem Gebiet aber nicht, weshalb die Freude umso größer war, als ich wieder normales Watt unter den Füßen hatte. Irgendwann erreichte ich dann das Meer. Oder zumindest dass was davon übrig geblieben war. Ich konnte nämlich schon das andere Ufer sehen. Naja, ob es wirklich das andere Ufer war weiß ich bis heute nicht, vielleicht war es auch nur eine große Sandbank. Von dem anderen Ufer, was immer es nun auch sein mag, trennten mich nur ca. 500 Meter und das Gefälle war bis hier hin jeden falls so flach, dass ich bestimmt nur einhundert Meter in der Mitte hätte schwimmen müssen. Den Versuch habe ich dann aber doch Unterlassen.

Etliche Minuten verharrte ich nun an der Küstenlinie, einfach um die frische Luft und den tollen Ausblick zu genießen. Irgendwann dachte ich mir dann dass es eine gute Idee wäre einmal nach den beiden Kameras zu sehen, welche ja noch mit Zeitraffern beschäftigt waren. Also schnell wieder zurück, naja schnell bedeutete immer noch eine Stunde Fußweg. Nach den Kameras zu schauen war eine ganz gute Idee wie sich herausstellte, mussten doch bei den die Akkus gewechselt und die Belichtung neu eingestellt werden.

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Im Laufe des Tages machte ich dann noch eine weitere Wanderung hinaus ins Watt, kurz bevor die Flut wieder einsetzen sollte. In den Aufnahmen der kleinen Canon sind meine Ausflüge dann übrigens auch gut zu sehen. 🙂 Als die Flut dann kam, war es ja bereits später Nachmittag, sodass wir den Rest des Tages an der Küste verbrachten. Bis kurz vor Sonnenuntergang verbrachten wir unsere Zeit an der Küste. Als dann alle Akkus restlos aufgebraucht waren und die Powerbank per USB mit dem Laden auch nicht mehr hinterher kam, machten wir uns schließlich auf den Rückweg und packten unsere Sachen. Die Sonne war schließlich auch schon am Untergehen.

Die Rückfahrt in der Dämmerung gestaltete sich dann auch als schön Chaotisch! Da Mutter keine Lust hatte selber zu fahren, durfte ich mal wieder ran und Sie hatte die Rolle des Navigators inne. Das Smartphone war durch die Spielerei des Tages auch schon bei 8 Prozent angekommen, ein passendes Kabel für die Powerbank hatte ich am Morgen in der Ferienwohnung zurückgelassen (ganz toll) und zu guter Letzt hatten wir auch kein Navi dabei. Wir konnten nur sporadisch das Smartphone kurz einschalten um auf Google Maps nach zu sehen.

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Mit der Rolle des Navigators hatte Mutter auch so einige Probleme. Einmal Antwortete sie beispielsweise auf meine Frage, ob ich nun rechts oder links abbiegen müsse mit „Woher soll ich das wissen?!“. Aber Tauschen wollte Sie ja auch nicht. So machten wir an diesem Abend noch einmal eine Stadtrundfahrt der besonderen Art und Weise. Ungefähr zweieinhalb Stunden brauchten wir für die gesamte Rückfahrt, da wäre es sogar schneller gewesen wenn wir gelaufen wären. Aber letztendlich sind wir wieder heil an der Ferienwohnung angekommen.

Und auch recht spät. Um noch einmal Essen zu gehen war es nun schon zu spät, alle Restaurantküchen hatten schon geschlossen. Und Fast Food a´la Mc Donalds kam für uns nicht infrage, denn das wäre ja etwas anderes als frischer Fisch gewesen! Wir nahmen noch einen kleinen Snack in der Ferienwohnung und machten dann zeitig Feierabend.

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Der Gemütliche Zeitraffertag war damit also vorbei. Insgesamt haben die beiden Kameras knapp 2.500 Aufnahmen geschossen, die ich erst vor ein paar Tagen zu dem fertigen Film verarbeitet hatte. Leicht war es nicht, denn die Lichtsituationen veränderten sich doch öfters als ich den Eindruck hatte. Und die Kameras überwachte ich ja auch nur sporadisch.

Den Film finde ich aber trotzdem ganz gelungen, weshalb ich Euch diesen natürlich nicht vorenthalten will! Viel Spass damit!

Wieder einmal ist ein Teil meiner Nordseereise vorbei. Wieder einmal hatte ich viel Spass beim Schreiben, konnte ich doch noch einmal alle Erinnerungen dieser Tage aufarbeiten. Und wieder einmal hoffe ich, dass Ihr genauso viel Spass beim Lesen und Betrachten der Bilder hattet, wie ich beim Schreiben. Im nächsten Teil sind wir dann ganz Touristenmäßig auf Einkaufstour!

Im nachfolgenden findet Ihr noch einmal alle Bilder, die ich aufgenommen habe. Aus Platzgründen habe ich sie heruntergerechnet, so dass sie nicht in voller Auflösung zu sehen sind.

Um ein Bild in groß anzuzeigen, müsst Ihr einfach nur darauf klicken.

Wir sehen uns dann im nächsten Abschnitt unserer Reise.

Euer Mario

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