An der Volkshochschule

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Eine sehr spannende Woche hatte ich vom 08 – 12.09 an der VHS Köpenick, an der ich einen 40 Stunden Einstiegs Kurs in Mediation absolvierte. Darauf Aufmerksam bin ich geworden, weil ich auf der Suche nach Wissen war, welches mir im Beruf helfen kann. Natürlich war es auch wahnsinnig interessant einmal in die Rolle eines Mediators hinein zu schlüpfen.

So lernten wir in der Woche im Theorieteil die absoluten Basics wie:

  • Grundprinzipien und Anforderungen an die Mediation,
  • das Eisbergmodell der Konfliktdynamik,
  • Eskalationsstufen nach Glasl,
  • Mediation im 4 Phasen Modell,
  • Fragetechniken in der Mediation
  • Interventionen

und wovon ich wahrscheinlich am meisten Gebrauch machen kann, die Gewaltfreie Kommunikation. Die GfK werde ich sowohl Privat als auch Beruflich nutzen, so habe ich es mir jedenfalls vorgenommen. Nach so viel Theorie war ich in dieser Woche auch jeden Abend knülle! Die selbst Reflektion erledigte mein Gehirn meistens im Schlaf, was zeigt dass mich die ganze Thematik doch schon sehr beschäftigt hat.

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Im Praxisteil konnten wir dann das neu gewonnene Wissen gleich in Rollenspielen und Gruppenarbeiten umsetzen. Das klappte in der Realität wesentlich besser als ich es vorher gedacht hatte. Gruppenarbeit mit völlig fremden ist ja nicht jedermanns Sache und es kommt durchaus vor das einige sich nicht verstehen, aber davon war in der Woche nichts zu spüren. Es waren alles superentspannte Leute, mit denen es einfach nur angenehm war zu arbeiten.

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Ich war überrascht, wie gut wir alle schauspielern konnten! 😉 Die Rollenspiele in denen eine komplette Mediationssitzung stattfand waren für mich sowieso das Highlight. Hier konnte man das Szenario aus drei verschiedenen Blickwinkeln betrachten.
Als Mediator konnte man sein neues Wissen einsetzen um die Streitparteien zusammen zu bringen, als Mediant hingegen konnte man aus erster Hand spüren, welche Auswirkungen die Techniken des Mediators auch einem persönlich hatten. Und wenn man besonders fies war, konnte man versuchen es dem Mediator so schwer wie möglich zu machen (Muhaha). Und als externer dritte konnte man schließlich die ganze Szenerie analysieren und Vorgänge kennen lernen, die die Teilnehmer gar nicht mitbekommen.

Im Nachhinein haben wir eine kleine Übungsgruppe gegründet, damit wir im Stoff bleiben und unser Wissen erweitern werden. Ich freue mich auf das erste Treffen und auf die Dinge, die ich noch dazulernen kann.

So spannend die Woche auch war, irgendwie musste ich nebenbei auch etwas arbeiten. Da ich nach den Kursen immer so was von fertig war, ist die Arbeit leider etwas untergegangen. So hab ich es beispielsweise nicht geschafft die Website weiter voran zu treiben. 🙁 Womit ich aber fertig geworden bin ist die Unternehmenspräsentation, welche für mich besonders wichtig ist, weil die Fördergelder für mindestens ein Jahr davon abhängen.

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Diese Woche werde ich auch nur begrenzt an der Website weiterarbeiten können, weil ich mich schon komplett im Hochzeitsmodus befinde! Ich bin zwar Event Fotograf, aber Hochzeiten sind auch für mich nicht alltäglich, weshalb ich mich besonders auf diesen Freitag freue! Gestern war ich schon den ganzen Tag unterwegs um mir die Räumlichkeiten anzusehen und ein paar Ideen zu sammeln, was man mit den damit alles anfangen kann. Ich sage mal so, die Trauung findet im „Spiegelsaal“ statt…

Das restliche Wochenende ist dann eine Gradwanderung zwischen Hochzeitsbilder auswählen und aufbereiten und feiern. Denn am Samstag lädt der „Born to be Wild MC“ zu einer dicken Fete hier in Berlin ein. Das ist für dieses Jahr eine der letzten Gelegenheiten noch einmal die Kutte überzustreifen und standesgemäß mit der Eliminator vor zu fahren. 😉 Sonntag findet dann eine der letzten großen Ausfahrten für dieses Jahr mit den Cruisern statt.

 

 

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