5 Random Facts

Ich denke, dass es mal wieder an der Zeit ist etwas aus dem Nähkästchen zu plaudern. Also sitze ich an diesem wunderschönen Montagabend und schaue, dass ich 5 Kleinigkeiten, die mein Wesen ausmachen mal aufgeschrieben bekomme. Selbstreflektion empfinde ich ja immer als ziemlich schwierig, aber ich versuche es trotzdem einmal.

Los gehts!

1. Ich schlafe komisch!

Ich kann es mir nicht erklären, aber ich habe unter gewissen Umständen wirklich seltsame Schlafgewohnheiten. Es ist jetzt nicht so dass ich schlafwandle, oder andere komische Sachen mache. Wenn ich schlafe, dann liege ich wie ein Stein. Meistens liegt der Stein auf der Seite und knüllt seine Decke zu einer Wurst zusammen, oder wickelt sich gar darin ein. Wenn das passiert und ich mich nicht mehr bewegen kann wache ich auf.

Außerdem kann ich nur wirklich gut schlafen wenn es absolut dunkel ist! Ab einen gewissen Grad an Helligkeit (was vor allem im Sommer nervt!) bin ich wach. Das kann im eben angesprochenen Sommer auch schon mal 06:00 Uhr morgens sein. Ist es aber schön dunkel, dann Schlafe ich und schlaf ich und schlaf ich Eine ex Freundin hatte in Ihrer Wohnung mal so klasse Rolladen, welche das Schlafzimmer so dermaßen verdunkelt haben, dass Sie mich abends, wenn Sie von der Arbeit kam wecken musste. Auf Dauer fand Sie das nicht so prickelnd, aber ich wollte ums verrecken nicht mehr in meiner Wohnung schlafen!

Ich glaube wenn niemand da ist, würde ich unter solchen Umständen bis in alle Ewigkeit schlafen. ;)

Alkohol ist auch so eine Sache! Denn mit Alkohol kann ich mal so gar nicht schlafen. Wie oft bin ich schon sturzbetrunken morgens um halb sechs zu Hause ins Bett gefallen, nur um dann 09:00 Uhr wieder putzmunter aufzustehen. Dafür bekomme ich allerdings auch keinen Kater

2. Ich bin ja so unglaublich hilfsbereit!

Wer mich kennt, der weiß dass ich eigentlich niemals eine Bitte ablehne. Wenn ich um Hilfe gebeten werde, dann helfe ich auch wo ich kann. Das mache ich, auch wenn ich gerade keine Zeit oder Lust habe. Ob nun bei freunden, an der Arbeit, oder auch Unterwegs völlig fremden Menschen. Ich bin halt hilfsbereit und kann daran nichts ändern. Ist halt ein Wesenszug.

Und dieser Wesenzug beweist auch mal ganz nebenbei, dass es so etwas wie Karma nicht gibt. Denn die, die immer Helfen, werden auch als erste wieder vergessen. Gebracht hat mir meine Hilfsbereitschaft im Nachhinein relativ wenig. Fuck Universe!

3. Ich bin unkoordiniert!

Wie es halt so ist. Die Dinge auf meiner To Do Liste, egal ob jetzt privat oder beruflich werden nicht weniger, sondern mehr! Meistens sind es spontane Einfälle zu Dingen, die man mal umsetzten will. So steht auf meiner To Do Liste für den Blog beispielsweise schon seit 1,5 Jahren Ideen zu Artikeln, die ich mal schreiben könnte. Aber egal, die Ideen werden ja nicht schlecht. Ich denke Ihr kennt das und wisst worauf ich hinaus will.

Oder beruflich habe ich tausende Sachen, die unbedingt erledigt werden müssen. Bei Kundenaufträgen, also Dinge wo etwas rein kommt und ich in der Verantwortung stehe (nicht zuletzt weil es mir auch Freude macht gute Arbeit abzuliefern) habe ich kein Problem. Effizient, sauber und mit einem lächeln auf dem Gesicht (ist es nicht einfach toll, wenn man seinen Job liebt?!) erledige ich meine Aufträge, damit auch der Kunde ein lächeln bekommt, wenn er meine Arbeit abnimmt.

Bei betriebsinternen Dingen ist es allerdings etwas anders! Sei es jetzt Buchhaltung, Organisation, IT, Design, Recherche und und und. Hier gibt es ebenfalls tausend Sachen auf der To Do liste. Aber bei der Abarbeitung nutze ich nicht etwa die ABC Analyse, wie ich es in insgesamt 8 Semestern BWL gelernt habe. Nein, hier wird einfach drauf los gearbeitet! Das was am meisten Spass macht (was fast immer unwichtige Kleinigkeiten und Details sind) wird zuerst abgearbeitet. Mit viel Elan und viel mehr Zeit als dafür nötig (damit es perfekt wird).

Außerdem lasse ich mich auch leicht ablenken und kümmere mich um allerlei Kleinigkeiten, die im Laufe des Arbeitstages noch so dazu kommen. Ja ich weiß, ich arbeite dran! Mit ein wenig mehr Disziplin bekomme ich auch das noch auf die Reihe!

4. Die Sache mit der Gesellschaft

Das ist bei mir so ein zweischneidiges Schwert. Hier durchlaufe ich immer Phasen, die sich abwechseln. Immer Kontextsensitiv. Ich kann zum Beispiel mega anhänglich sein. So weit, dass das auch nerven kann (du bist ja wie ne klette). Manchmal kann es auch genau ins Gegenteil gehen. Dann heißt das Motto: Nicht reden, nicht anfassen, einfach überhaupt nicht in meiner Nähe sein! Solche Zeiten aber recht selten. Hier ist die Anonymität der Großstadt was tolles. Wenn ich niemanden sehen wollte, brauchte ich das auch nicht. Vor 1-2 Jahren war es das letzte Mal so, dass ich eine richtig lange leck mich am Arsch Phase hatte.

Natürlich weiß ich, dass ich mit so einen verhalten Menschen verletzten kann, was mir dann auch jedes mal im Nachhinein unendlich leid tut. Aber für gewöhnlich dauern solche leck mich am Arsch Phasen nie länger als ein paar Tage, so dass es für eine Entschuldung noch nicht zu spät ist.

Zum Schluss gibt es noch den Arroganz-Zustand. Das war meist in der Berufsschule, oder wo auch immer ich mich gerade überlegen gefühlt habe. Diese Arroganz unterlege ich dann meist noch mit einen gewissen Witz und Sarkasmus. Manche mögen es sogar!

5. Ich kann nicht kochen!

Bei mir gibts entweder alles frisch aus dem Backofen, oder vom Grill (als Thüringer ein wichtiger Skill!). Ach es gab Zeiten, in denen wir über den Sommer jeden Abend im Garten saßen, grillten, tranken und feierten. So einen Zusammenhalt gibt es letztendlich nur auf dem Dorf. Ordentlich gegrillt habe ich hier während meiner gesamten Zeit in Berlin noch nicht. So etwas vermisse ich. :(

Zu Hause gibts dann wie gesagt fertig essen, weil es schnell gehen muss und ich mich mit kochen noch nicht so wirklich beschäftigt habe. Ich werde es wohl auch nicht als Hobby nehmen

Huch, das waren jetzt tiefe Einblicke in meine Licht- und Schattenseiten. Aber wenn ich einmal schreibe, dann schreibe ich. Ihr habt Glück, dass ich jetzt zu faul bin einige Stellen zu entfernen. Beim nächsten Mal gibt es dann weniger brisante Einblicke!

Bis dahin

Euer Mario.

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