Den Sonnenaufgang auf Foto bannen

Hallo Leute! Von Isabella Kempe habe ich vor ein paar Tagen einen interessanten Gastbeitrag bekommen, den ich auch gleich veröffentlichen möchte. Viel Spass damit!

Es sind oft faszinierende Anblicke, die sich einem bieten, wenn der glühend rote Feuerball an der Horizontlinie auftaucht oder verschwindet. Doch Sonnenauf- und Untergänge sind alles andere als einfach zu fotografieren. Wenn man allerdings ein paar Dinge beachtet, kann man einmalige Aufnahmen in seinen Fotobüchern unterbringen. Bei Sonnenauf- und Untergängen muss man auf alle Fälle schnell sein, um die richtig schönen Fotos zu schießen. Dazu bedarf es auch einer guten Vorbereitung. Denn wenn die Sonne schon am Horizont steht, kann man sich nicht erst alles zusammenrichten und dann meinen, man hätte noch genug Zeit für Fotos. Deswegen sollte man schon im Vorfeld überdenken, wo man den Sonnenauf- oder Untergang fotografieren möchte, um dann auch bereit zu sein.

Festlegen der richtigen Kameraeinstellungen

Viele Kameras haben heutzutage schon einen eigenen Modus für den Sonnenaufgang oder Untergang, den man auch getrost verwenden kann. Die wichtigsten Einstellungen werden hier automatisch getroffen, das eindrucksvolle Naturschauspiel kann man so ohne großartige Vorkenntnisse zu tollen Fotos machen, die man später in den Fotobüchern bewundern kann. Eine Empfehlung ist aber die Verwendung eines Stativs, um verwackelte Aufnahmen zu vermeiden. Hat man ein Stativ zur Verfügung, sollte man auch den Bildstabilisator ausschalten.
Andere Kameras haben einen sogenannten Panoramamodus, mit dem man den gesamten Horizont auf Bild bannen kann. Auch damit kann man ganz tolle Fotos von Sonnenaufgängen und Untergängen schießen. Ebenso kann man einen zeitgesteuerten Belichtungsmodus verwenden, der das Fotografieren hier enorm erleichtert. Hier ist der Vorteil, dass die Kamera eine ganze Reihe von Aufnahmen macht und das noch dazu in kurzer Zeit. So steigt die Wahrscheinlichkeit, dass eine wirklich gute Aufnahme dabei ist, sodass man sich dann später vielleicht sogar die Fotos online bestellen und ausarbeiten lassen möchte. Ebenfalls nicht vergessen sollte man darauf, dass das Objektiv und die Linse sauber sind – denn mit dem Sonnenlicht können ansonsten hässliche Reflexionen das Foto-Ergebnis trüben.

Gegenlicht sollte man tunlichst vermeiden

Bei Sonnenaufgängen und Untergängen befindet sich die Sonne zumeist direkt auf Kamerahöhe – hier ist Gegenlicht oft nicht zu verhindern. Doch mit ganz einfachen Maßnahmen kann man es auf jeden Fall verringern. Man braucht nur seine Hand als Blendschutz verwenden, kann die Kamera samt Stativ unter einen Baum stellen oder auch eigene Sonnenblenden für die Kamera zur Verwendung bringen.

Auch das Wetter spielt eine wichtige Rolle

Die schönsten Fotos von Sonnenaufgängen bzw. Untergängen kann man sicherlich an klaren Tagen oder Nächten machen. Doch auch Wolken können dem Foto einen ganz eigenen Touch geben und für eine atemberaubende Szenerie sorgen. Im Morgen- oder Abendrot leuchtende Wolken sehen auf vielen Aufnahmen wirklich spektakulär aus. Oftmals so schön, dass man sich die Fotos online bestellen (zum Beispiel bei happyfoto.at) und ins Wohnzimmer hängen möchte. Auch die Jahreszeit spielt eine nicht zu unterschätzende Rolle in der Gesamt-Komposition eines Bildes. Die leuchtenden Farben des Laubes im Herbst in Kombination mit der rot leuchtenden Sonne oder die tief verschneite Landschaft – so könnte die perfekte Szenerie für eine unvergessliche Aufnahme aussehen. Die Lichtverhältnisse sind praktisch jeden Tag anders, also werden auch die Fotos unterschiedlich aussehen. Das sollte man beim Fotografieren von Sonnenaufgängen und Untergängen beachten.

Die richtige Belichtung für gute Ergebnisse

Starke Kontraste sind bei der Aufnahme von Sonnenaufgängen und Untergängen ein interessantes Stilmittel. Man sollte aber auch darauf achten, dass die auf- oder untergehende Sonne nicht weiß, sondern eher rot auf den Fotos abgebildet wird. Reicht der automatische Weißabgleich hier nicht aus, so muss man manuell ein wenig nachhelfen. Wobei viele Kameras auch hilfreiche Automatikprogramme haben, die hier ganz brauchbare Ergebnisse liefern.

Der goldene Schnitt und die Drittelregel

Natürlich gilt auch beim Fotografieren von Sonnenaufgängen und Untergängen die Drittelregel. Also das Hauptmotiv – also in diesem Fall die Sonne – sollte man niemals ganz zentral ins Bild setzen, sondern ruhig ein wenig nach oben, unten, links oder rechts rücken. Bei der Aufnahme von Sonnenaufgängen und Untergängen ist auch automatisch der Horizont am Bild. Dieser sollte immer waagrecht durch das Bild verlaufen, alles andere wirkt sehr störend für den Betrachter.

Zur rechten Zeit am rechten Ort

Man kann sich wie schon vorher erwähnt ein wenig vorbereiten, wenn man solche Fotos von Sonnenaufgängen und Untergängen machen möchte. Wenn man den richtigen Ort für tolle Fotos gefunden hat, gilt es auch noch, die passende Zeit herauszufinden. Auf Wetterdienst-Seiten findet man den Zeitpunkt für den exakten Sonnenaufgang und Untergang und kann sich damit diese Information beschaffen.

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