viel zu tun…

Ja ja, ganz schön viel zu tun hatte ich in den letzten Wochen. Da hat beispielsweise mein gutes Notebook den Geist aufgegeben, als ich gerade an der Produktion des Videos über die Postproduktion von Zeitraffern war. Total entsetzt über den Verlust fuhr ich sogleich zähneknirschend in den nächsten Blöd Markt und kaufte mir für 900,- ein neues. Das Geld war ursprünglich aber für ein Sigma 150-500 mm gedacht, mit dem ich dieses Jahr im Harz Luchse und auf Helgoland Kegelrobben und Basstölpel fotografieren und filmen wollte. Naja, bis es so weit ist werde ich mir das Sigma wohl noch leisten können.

Nach ganzen zwei Tagen einrichten war der neue Rechner dann auch endlich so weit, dass ich ihn im Produktivbetrieb einsetzen konnte. Und für die 900 Scheine sind die technischen Spezifikationen des neuen auch gar nicht übel!

  • 17 Zoll Full HD mit guter sRGB abdeckung
  • Core i7 4710 HQ 2,5-3,5 Ghz mit HT
  • Radeon R9 265x 2 GB DDR 5 mit guter OpenGL Leistung für Bild- und Videobearbeitung
  • 16 GB 1600er Ram
  • 750 GB HDD, die wohl für das wichtigste reichen wird.

Ich denke doch mal, dass ich den neuen Rechner mindestens die nächsten fünf Jahre für die Arbeit gebrauchen werde.

Abseits der technischen Neuerungen, musste ich auch meinen geplanten Umzug weiter vorantreiben. Am letzten Wochenende war es dann so weit. Mein ganzes Hab und Gut wurde von Berlin nach Schlotheim gebracht und steht nun wohlbehalten im neuem, alten Haus. Bis ich mich aber einrichten kann dauert es noch ein wenig, denn bis Ende März bin ich ja noch in Berlin.

Hier in meiner Wohnung stehen jetzt nur noch ein Tisch samt Rechner und ein Bett. Das war es auch schon. Es ist ein richtig komisches Gefühl, was mich die Tage immer wieder überkommt. Ich denke an meine Erlebnisse, die ich hier in Berlin die letzten Jahre hatte und mache mir schon Gedanke wie es in Thüringen wieder weitergeht.

Nun ist sie also gekommen, die Zeit Abschied zu nehmen. Ein paar Kneipentouren habe ich ja schon gemacht, um mich zu verabschieden. Aber mit allen bin ich natürlich noch nicht fertig. Und von allen kann ich mich auch gar nicht verabschieden, nicht weil ich es etwa nicht will, nein es sind vielmehr individuelle Gründe.

Bis Ende Februar möchte ich nun erst einmal meine Wohnung Renovieren, damit ich dann im März die Zeit finden kann um die Stadt noch einmal zu genießen und die letzten Abschiedsrunden zu absolvieren. Dieses komische Gefühl wird mich wohl in den nächsten Wochen erst einmal nicht mehr los lassen.

Aber es ist wie es ist. Ich denke, dass die Erfahrungen, die ich hier in den letzten Jahren gemacht habe, egal ob gut oder schlecht, mir in meinem weiteren Leben auf jeden Fall helfen werden. Und das Leben auf dem Land hat ja auch seine Vorteile nach denen ich mich schon sehne, auch wenn ich einige Dinge und Menschen natürlich vermissen werde.

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