Es war einmal im Herbst

 

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Beim Durchstöbern meines Lightroom Katalogs bin ich die Tage auf ein paar Bilder gestoßen, zu denen mir auch gleich eine Geschichte eingefallen ist.

Es war ein wunderschöner Herbsttag, an den ich einmal etwas durch die Natur wandern wollte. Da ich mich an diesem Tag nicht mit allzu viel Gepäck belasten wollte, schnappte ich mir nur die D7000 samt 18-200er und zog los.

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Der Weg führte mich zu unserer kleinen Apfelfarm, aber nicht um Äpfel zu essen. Diese hatte ich zu dieser Zeit bereits zur Genüge, weil ich die letzten zwei Wochen damit verbrachte, die Äpfel zu Pflücken, einzulagern oder zum Saften zu bringen.

An diesem Tag hatte ich es auf einen Walnussbaum abgesehen, der dort herumstand. Dass der dort herumstand fand ich ganz praktisch, zum einen weil ich Walnüsse in der Winterzeit (die ja im Kommen war) sehr gerne esse und zum anderen weil die Walnüsse im Supermarkt dieses Jahr echt teuer waren.

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Aber wie ich feststellen musste, ist aus den Walnüssen an diesem Tag dann doch nichts mehr geworden. Denn diese wurden bereits alle geräubert! Und es dauerte auch nicht lange, bis ich die Übeltäter ausmachen konnte. Es waren Eichhörnchen. Ich konnte ca. 5 Exemplare beobachten. Da war es ganz praktisch, dass ich die Kamera dabei hatte, wo ich mich allerdings ein wenig ärgerte nicht das 70-300er mitgenommen zu haben.

Ich verbrachte ungefähr zwei Stunden damit mich an die Tiere heranzuschleichen. Dabei merkte ich allerdings ziemlich schnell, dass es unklug war mich zu bewegen, da die Tiere dadurch sehr schnell aufgescheucht wurden. Wesentlich besser klappte es, als ich mich etwas abseits ins Gebüsch hockte und mich nicht mehr bewegte. Nach ca. 15 Minuten ignorierten mich die Eichhörnchen schließlich und gingen Ihrem Tagesgeschäft nach.

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Dabei kamen sich mit der Zeit immer näher an mich heran und tollten dabei miteinander herum unbeschwert herum. Diese Chance konnte ich für ein paar tolle Bilder von den unbeschwerten Tieren nutzen. Sobald ich mich jedoch bewegte, zum Beispiel um meine Position zu wechseln, waren die Tiere sofort weg. Sogar beim kleinsten Rascheln, das von mir ausging, schauten sie mich misstrauisch an. Es war schön diese hektischen und geschäftigen Tiere zu beobachten.

Irgendwann hatte ich dann jedoch genug und ging weiter meiner Wege. Die Winteräpfel (Ontario) waren zu dieser Zeit schon fast reif und ich ging zu einem unserer Bäume um ein paar zu probieren. Da dauerte es wiederum nicht allzu lange, bis mein Treiben Nachbars Pferde anlockte, die gleich neben unseren Bäumen weideten.

Also steckte ich den Pferden noch ein paar Ontario zu und beobachtete sie beim Fressen. Dabei stellte ich belustigt fest, dass die Pferde auf den Ontario nicht allzu sehr standen. Weil die Äpfel ein wenig sauer sind, schüttelten sich die Pferde beim Fressen. Also ging ich an unseren Bäumen entlang, um eine andere Sorte für die Pferde zu suchen (diese folgten mir in dichten Abstand). Schließlich fand ich noch ein paar Sorten süßer Äpfel, die ich den Pferden geben konnte. Diesmal haben diese die Äpfel gefuttert ohne sich zu schütteln.

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Zum Abschluss nutze ich noch das schöne Licht dieses Herbsttages für einige Landschaftsaufnahmen und auch ein paar Bilder von den Pferden durften auch nicht fehlen. Auf dem Weg nach Hause kam dann auch der Anruf von meinem Hundezüchter, dass ich meinen kleinen Beagle in der nächsten Woche abholen kann.

Es war also ein rundum gelungener Nachmittag.

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