Im März mit Raika und generell

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Und wieder einen Monat, den ich mit meiner kleinen in der Natur verbracht habe. Für mich war der März ein ganz besonders wichtiger Monat, denn wir haben uns intensiv darauf vorbereitet draußen ohne Leine zu laufen.

Dazu habe ich ganz spezielle Leckerlies eingeführt, die sie nur draußen und nur für „komm“ bekommt. Immer wenn Sie an der langen Leine besonders weit von mir entfernt war rief ich den Befehl und trainierte es ihr so an. In der Steigerung probten wir den Rückruf besonders dann wenn die kleine gerade abgelenkt war.

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Nach zwei Wochen intensiven Trainings lag die Erfolgsquote dann bei ca. 70 %. Die nächste Steigerung des Trainings fand dann im Garten statt. Hier kann sie auf ca. 500 Quadratmetern toben und alles Entdecken, was es so zu entdecken gibt. Sogar neue Freunde hat Sie gefunden!

Wichtig war auch, dass ich im Garten zum ersten Mal beobachten konnte, wie sich die kleine ohne Leine verhält und natürlich wie es in dieser Situation um den „Komm“ Befehl steht. Nach erneuten zwei Wochen Training lag auch hier die Erfolgsquote bei 70 %. Anfang April ließ ich sie dann auch das erste Mal im Feld frei (aber dazu mehr in einen zukünftigen Artikel).

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Was gab es im März noch alles Interessantes? Natürlich die ersten warmen Tage des Jahres! Alles grünte und blühte, es war einfach traumhaft.

Im März hatte ich als Kamera auch die erste Neuanschaffung des Jahres dabei. Nachdem ich mir schon letztes Jahr eine Olympus Systemkamera gekauft habe, nur um zu sehen wie das System so ist, entschied ich mich nun dazu noch etwas weiter zu gehen.

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Ich leistete mir eine OMD und bin ehrlich gesagt auch ziemlich begeistert darüber, was die kleine alles so kann. Bei der Bildqualität kann sie mit meinen Nikons allemal mithalten und bei der wahnwitzigen Seriengeschwindigkeit steckt sie alle anderen in die Tasche! Einzig die ISO-Leistung ist nicht so hoch wie bei meinen Nikons (einige schlägt sie aber doch).

Was ich jedoch cool finde sind solche Sachen wie live-Bulb, wo ich während der Belichtung von Langzeitaufnahmen schon sehen kann, wie sich das Bild entwickelt. Und natürlich wie W-Lan Funktionalität. Vor allem bei der Arbeit im Studio ist es Praktisch, dass ich alle Parameter über mein Tablet steuern und die fertigen Bilder auch noch auf meinen Server kopieren kann.

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Das verringert die Gefahr, dass ich mit meinen Wurstfingern das Stativ irgendwie verrücke und mir die Aufnahme versaue. Aber letztendlich habe ich mir die OMD genau dafür gekauft. Bei dem Erstellen von Produktbildern und Animationen für das Belichtungswerk ist mir aufgefallen, dass meine APS-C Kameras bei gewissen Objekten an Ihre Grenze kommen.

Der Sensor war zu groß und ich hatte dementsprechend nicht die Schärfentiefe, die ich haben wollte. Ich konnte auch die Blende nicht weiter schließen, weil ich dann in die Beugungsunschärfe gekommen wäre. Und weitwinkliger konnte ich auch nicht fotografieren, da ich die Bildwirkung nicht zerstören wollte.

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Also entschied ich mich für die Produktfotografie zukünftig einen kleineren Sensor zu verwenden. Und ich muss tatsächlich sagen, dass mit der Olympus die Arbeit nun leichter von der Hand geht. Und mit dem Bajonett Adapter, den ich mir schon für meine erste Olympus gekauft hatte, kann ich meine Objekte im Studio mit der neuen Kamera weiter verwenden.

Und weil alles Neue so reizt, habe ich auch bei unseren täglichen Touren ausschließlich die OMD dabei gehabt, um sie auch im Feld einmal ausführlich zu testen.

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Objektiv mäßig hatte ich ausschließlich Linsen für meine Nikons dabei. Meist waren es die folgenden:

  • Nikkor 35mm f 1.8
  • Nikkor 50mm f 1.8
  • Sigma 18-200 mm f 3.5 – 6.3

Da mit dem Adapter der Autofokus nicht funktioniert und ich nur volle Blendenstufen einstellen kann, war das Fotografieren diesen Monat sehr Old School. Vor allem die Kleine im vollen Lauf zu treffen gestaltete sich als äußerst schwer. Das traf besonders auf das 18 – 200er zu, denn aus diesem wurde dank Crop Faktor 2 ein 36 – 400er. Und dann noch manuell Fokussieren, na hurra!

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Aus den 50er wurde ein 100er Teleobjektiv mit 1.8 Offenblende. Die Touren haben mir auf jeden Fall Spass gemacht.

Den Crop Faktor nutze ich auch dazu die Blütenpracht, die nun überall im uns herum aufging etwas besser einzufangen. Die Bilder sind gut geworden, aber irgendetwas störte mich trotzdem. Und so habe ich mich dann noch dazu entschieden, mir ein waschechtes Makro Objektiv zu kaufen, denn so etwas fehlt mir bis jetzt noch komplett.

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Ich habe mich letztendlich für das Tamron 90 mm f 2.8 entschieden. Der Grund dafür war die relativ lange Brennweite, sowie das Preis/Leistungsverhältnis. Andere Objektive, wie das Nikkor 40 mm f2.8 sind zwar billiger, aber bei der Brennweite laufe ich garantiert Gefahr, die Fluchtdistanz von Insekten zu unterschreiten. Und andere Makro Objektive mit mehr Brennweite waren mir ganz einfach zu teuer.

Passend zum neuen Objektiv bestellte ich mir gleich noch einen 4 Wege Makro schlitten dazu, welchen ich bei Amazon für günstiges Geld bekommen konnte.

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Beides müsste dann nächste Woche eintreffen, ich freue mich auf jeden Fall schon sehr darauf das neue Spielzeug ausprobieren zu können.

Bis dahin

Euer Mario

PS: In der Galerie unter diesem Artikel habe ich wieder alle Bilder zusammengefasst, die im März angefallen sind.

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