Makro, Tröpfchenweise

 

 

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Letzte Woche habe ich ja schon geschrieben, dass ich mich bereits ausführlich mit meinem neuen 90 mm Makro beschäftigt habe. Nun möchte ich Euch an dieser Stelle meine ersten Erfahrungen und natürlich auch die ersten Ergebnisse zeigen.

Einen der ersten Ausflüge mit dem neuen Objektiv machte ich bei mir im Garten. Und zwar war es meine Idee Wassertropfen aufzunehmen. Besonders interessiert haben mich im vorne herein die Spiegelungen und natürlich die Frage, wie nah ich an die Wassertropfen herankomme.

Da es bei uns in den letzten Tagen und Wochen leider kaum geregnet hat, musste ich im Garten entsprechend mit einer Gießkanne nachhelfen. Momentan laufe ich im Garten ja nur noch mit der Gießkanne herum, da die Früchte (Himbeeren, Johannisbeeren, Brombeeren, Stachelbeeren) eine Menge Wasser brauchen. Also muss, wenn die Ernte nicht ausfallen soll, jeden Tag gegossen werden.

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Bei den Aufnahmen sind mir besonders folgende Dinge aufgefallen. Etwas blöd war es, dass mein 4-Wege Makro Slider noch nicht da war, ich die Bilder aber natürlich trotzdem irgendwie machen wollte. Zuerst versuchte ich es mit einem normalen Stativ, aber das ganze scheiterte, bzw. es war mir zu aufwendig das Stativ ständig im Millimeter Bereich zu verschieben. Auf diese Weise war es mir einfach unmöglich die Perfekte Position zu finden.

Also ließ ich das Stativ einfach weg und fertigte meine Aufnahmen von Hand an. Zuerst verwendete ich dazu meine D5200, da mir der Klappbildschirm hier von Vorteil erschien. Aber leider klappte es auch hier nicht zu ganz. Bei 90 mm Brennweite ist der Schärfebereich wirklich minimal. Und selbst wenn ich noch einmal abblende habe ich nur 1-3 mm Schärfebereich zur Verfügung. Und wenn ich dann noch Bodennah fotografiere, kann ich die Kamera mit meiner Körperposition auch nicht wirklich stabilisieren.

Dies galt natürlich insbesondere dann, wenn ich den Liveview Modus verwendete, also die Kamera noch zusätzlich von mir weg hielt. Um dieses Problem zumindest ein bisschen zu entschärfen, schaltete ich den schnellen Serienmodus der D5200 ein. Dieser ist mit geschätzten 6 Bilder pro Sekunde für diese Zwecke aber nur mäßig schnell, weshalb ich hier richtig Ausschuss produzierte.

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Aber auch für dieses Problem hatte ich natürlich passende Lösung. Am nächsten Tag nahm ich einfach meine OMD zur Hand, die ja zurzeit meine schnellste Kamera ist. Mit geschätzten 11 Bilder pro Sekunde hört sich die Kamera an wie ein kleines Maschinengewehr. Die OMD ist einfach nur unglaublich schnell.

Zum Glück hatte ich ja den Bajonettadapter, mit dem ich meine Nikon Objektive anschließen konnte. Aus dem 90 mm Makro wurde nun aber dank des Crop Faktors ein 180 mm Makro, was den Umgang damit nochmals erschwerte. Aber der schnelle Serienmodus konnte alles kompensieren. Und im Nachhinein muss ich sagen, dass es wesentlich leichter war die OMD im liveview ruhig zu halten, als bei der D5200.

Lange Rede, kurzer Sinn, hier ist nun die Bildergalerie, die ich im Garten angefertigt habe:

Aber Wassertropfen konnte ich natürlich nicht nur im Garten aufnehmen. Bei meinen Rundgängen mit Raika am Morgen, hielt ich jedes Mal Ausschau, ob sich an den Pflanzen nicht irgendwo Tautropfen befanden. Wegen der Dürre war dies aber nur an einem Tag der Fall. Aber wenn ich die Bilder in Nachhinein anschaue, hat sich das Ausschau halten auf jeden Fall gelohnt.

Um die Sache mit den frei Hand Makros etwas leichter für mich zu machen, Schloss die Blende ziemlich weit. Der Bajonettadapter bietet leider keine Skala, sodass ich den Blendenwert vor Ort jeweils nur schätzen konnte. Aber Licht war zum Glück genug da, sodass die ISO niemals über 640 hinausging.

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Und natürlich machte die OMD dank des schnellen Serienmodus und vor allem des Klappdisplays eine hervorragende Arbeit!

Und damit komme ich ohne große Umschweife auch schon zur zweiten Galerie:

Auch wenn sie noch nicht ganz perfekt waren hoffe ich, dass Euch die Bilder und meine ersten Eindrücke von der Arbeit mit dem Tamron Makro gefallen haben. Von den Makros gibt es dann in den nächsten Tagen noch etwas mehr zu sehen.

Bis dahin

Euer Mario

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