Das Apple Experiment

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Im laufe der letzten 21 Jahre (ich habe meinen ersten Computer bereits im zarten Alter von 7 Jahren spendiert bekommen) habe ich viele Computer besessen und auch so einige Betriebssysteme kennengelernt. Meistens waren das Windows Systeme. So begleitete ich Microsofts Betriebssystem von Windows 98 über XP, Vista, 7, 8/8.1 und aktuell nun Windows 10.

Die Zeit hat mit Windows so einiges angestellt und ich denke, dass das aktuelle Windows 10 auch ein sehr gutes Betriebssystem ist, mit vielen Features, die ich bei den Vorgängern noch vermisst habe (virtuelle Desktops, Kopiervorgänge pausieren usw.). Es gibt zwar meiner Meinung nach noch durchaus Kritikpunkte, wie zum Beispiel, dass Microsoft den Usern die Gewalt über die Updates genommen hat (und noch einige mehr), aber im großen und Ganzen lässt es sich mit Windows 10 wunderbar arbeiten.

Auch mit Linux konnte ich im laufe der Zeit einige Erfahrungen sammeln. So setzte ich in der Vergangenheit sehr gerne Linux Mint als zweites Betriebssystem auf meinen Rechnern ein. Das Betriebssystem an sich ist mir auch sehr Sympathisch, aber leider leider laufen viele Programme, die ich so täglich nutze (Lightroom) nicht nativ auf Linux. Und Bastellösungen wie zum Beispiel Wine sind für normale Anwender auch nicht so die Lösung. Ich würde es sehr schön finden, wenn sich in der Linux Welt mehr tuen würde.

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Aber kommen wir nun zum eigentlichen Grund dieses Artikels. Ein weiteres, mittlerweile durchaus gängiges Betriebssystem fehlt in meiner Auflistung noch. Und zwar meine ich Mac OS von Apple. An diesem Betriebssystem bin ich schon länger interessiert, da man ja von den Mac Nutzern ständig hört wie gut dort alles läuft.

Für Mac interessierte gibt es aber auch ein großes Problem. Und zwar ist die Einstiegshürde, gerade wenn man von einer Plattform wie Windows kommt, wegen der Preise der Geräte sehr hoch. Denn ein Nutzer (wie Ich zum Beispiel) der noch nicht weiß, ob dieses System für Ihn geeignet ist (also ob es gefällt oder nicht), wird nicht unbedingt die Lust verspüren mal eben so 1.000 € für ein Gerät auszugeben, von den er nicht weiß, ob er es überhaupt behält.

Dieser Gedanke hat mich auch sehr lange davon abgehalten mir einen Mac zu kaufen. Aber in den letzten Tagen hatte mich dann doch wieder die Neugier gepackt und so habe ich mich einfach einmal auf dem Gebrauchtmarkt umgesehen.

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Gekauft habe ich dann ein relativ betagtes MacBook White von Ende 2009. Das Macbook wurde zwar vom Vorbesitzer schon ein wenig aufgerüstet, kann aber rein von den technischen Daten mit meinem Arbeitsnotebook natürlich nicht mithalten (Core i7 4710MQ, 16GB Ran, Radeon R9 265 usw.).

Wegen des günstigen Preises habe ich es mir aber dann doch gekauft, damit ich das Betriebssystem einmal austesten kann. Und damit ich mich auch bewusst darauf einlasse, nehme ich mir einmal folgendes vor:

 

Ich richte das MacBook ein und installiere alles, was ich so zum Arbeiten brauche. Für kostenpflichtige Programme gibt es ja zum Glück die 30 Tage Testphasen und bei anderer Software, die es eventuell auf dem Mac nicht gibt, suche ich Alternativen. Ist der Mac eingerichtet schalte ich mein Windows Notebook ab und stelle es einen Monat bei Seite. In diesem einen Monat werde ich dann ausschließlich mit dem MacBook arbeiten und so hoffentlich ganz viele Erfahrungen sammeln können.

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Zwischendurch werde ich mich wohl mal immer wieder einmal melden und über die Dinge schreiben, die ich besonders toll finde, oder die mich besonders nerven.

Außerdem kann ich auf diese Weise vielleicht auch erfahren, ob das nächste Notebook vielleicht auch ein Mac werden kann. Also drückt mir die Daumen! Auf das ich die nächsten vier Wochen nicht allzu große IT-Probleme bekomme.

 

Bis dahin

Euer Mario

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