Wlan Steuerung mit TP-Link Router UPDATE!

Puh, nun habe ich schon seit geraumer Zeit nichts mehr von mir hören lassen. Das liegt aber nicht unbedingt daran, dass ich in letzter Zeit keine Lust zum Schreiben hatte, sondern viel mehr an der vielen, vielen Arbeit, die zurzeit herein prasselt.

In den letzten Wochen verging kaum ein Tag, an dem nicht Kistenweise neue Kartons mit Produkten, die fotografiert werden sollen bei mir eintrudelten. Und dementsprechend hatte ich in den letzten Wochen auch zu tun! 12 Stunden am Tag, 7 Tage in der Woche. Und auch heute gab es viel Arbeit für mich.

Aber nichtsdestotrotz hatte ich wieder einmal Lust etwas für meinen Blog zu tun. Also widme ich mich noch einmal dem Thema Kamerasteuerung via Wlan. Zu diesem Thema habe ich ja vor kurzer Zeit schon mal ein Video gedreht, in dem ich den TP-Link Router vorgestellt habe, mit dessen Hilfe sich ja viele Nikon und Canon Kameras über Wlan steuern lassen.

Damals kritisierte ich noch, dass pro Router nur eine Kamera gesteuert werden kann. Ich wollte mich damit noch etwas näher befassen und versuchte einen ganz einfachen Trick: Ich schloss einen 4-fachen USB Verteiler an den TP-Link Router an. An jedem dieser 4 USB-Anschlüsse schloss ich nun eine Kamera an (Nikon D5100, D5200, D7000, Canon Eos 550d).

Nun folgte der spannende Moment. Ich öffnete qDSLR Dashboard zunächst an meinem Computer und wollte mich mit den Kameras verbinden. Und siehe da, es hat funktioniert! Ich konnte mich mit jeder Kamera verbinden.

Aber bei der ganzen Sache gab es natürlich noch ein Problem: 4 Kameras und nur ein Computer sind nicht wirklich Praxistauglich. Gerade bei Sachen wie Holy Grail Zeitraffer bringt es nämlich gar nichts, denn die App kann ja nur jeweils eine Kamera bedienen. Verbindet man sich während eines laufenden Zeitraffers mit einer anderen Kamera, werde logischerweise keine Holy Grail Berechnungen an der alten Kamera mehr vorgenommen.

An dieser Stelle muss ich gestehen, dass ich das Programm nicht unter Windows, sondern nur an meinem Macbook ausgetestet habe. Hier ließ sich immer nur eine Instanz des Programms starten. Ich weiß leider nicht, wie es unter Windows aussieht (aber das teste ich noch aus), aber wenn dort mehrere Instanzen des Programms geöffnet werden können, dann wäre das schon ziemlich genial.

Aber zurück zu meinen Beobachtungen. Wenn man schon 4 Kameras an den Router anschließen konnte, wollte ich nun auch herausfinden, ob der Router das Ganze auch verarbeiten kann.

Also holte ich mir noch mein Smartphone und zwei Tablets zur Hilfe und verband jedes Gerät mit dem Router. Der Plan war, dass jedes Gerät jeweils eine Kamera steuern sollte. Ich verband also alles und aktivierte jeweils den Live-View in der App.

Und siehe da, es hat alles funktioniert! Und nicht nur das es funktioniert hat, nein alle Live-View Streams wurden auch noch flüssig übertragen!

Unter gewissen Voraussetzungen lässt sich mit diesen Erkenntnissen bei der Zeitrafferfotografie eine ganze Menge anfangen. Wenn die Kabel lang genug sind, kann man so zum Beispiel Sequenzen mit 4 Kameras gleichzeitig steuern lassen, während man die Ergebnisse bequem auf den Tablets, PC, oder was auch immer beobachten kann.

Zu dieser Thematik habe ich auch ein Video angefertigt, in dem ich das ganze einmal zeigen wollte. Ich habe wirklich lange überlegt ob ich das Video veröffentlichen soll, denn irgendwie sehe ich darin wegen der Wahl meiner Kleidung ziemlich fett aus. 🙁

Außerdem läuft der Ton im Video nicht ganz Synchron. Das liegt daran, dass ich dieses Mal mit zwei Kameras gefilmt habe und den Ton noch mit einem extra Micro aufgenommen habe.

Aber Ihr habe Glück, dass ich mich dann doch noch dazu entschlossen habe das Video zu präsentieren.

Viel Spass damit!

Euer Mario

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