Silvester 2017/2018

Puh, das neue Jahr ist nun schon 8 Tage alt und es gibt noch keinen Silvesterartikel?! Oh mein Gott!

Dabei sind die Bilder dazu schon seit ganzen 4 Tagen fertig. Ja ja, das neue Jahr beginnt für mich relativ Stressig. Aber jetzt habe ich mir ja die Zeit für diese paar Zeilen genommen.

Dieses Jahr verbrachte ich Jahreswechsel in ruhiger Atmosphäre. Freundin, Kind und Ich, mehr nicht. Wieso auch, das reicht ja schließlich! Und weil ich nur wenige Tage zuvor meinen 30sten hatte, war ich auch ganz froh über diese kleine Runde.

Vom Fotografieren hat mich das dennoch nicht abgehalten. Natürlich war die Fotosession dieses Jahr nicht ganz so ausgiebig wie in den Jahren davor, aber gereicht hat sie trotzdem. Sogar einen kleinen Zeitraffer habe ich aufgenommen.

Zumindest mehr oder weniger, denn die D5200, die für den Zeitraffer-Job zuständig war, war leider nicht korrekt eingestellt. So war beispielsweise der Weißabgleich nicht fix, was ja an sich kein Problem darstellen würde, wenn die Kamera im Raw-Format fotografiert hätte. Tja, das hat sie leider nicht…

Und als ob das nicht schon genug wäre, ist mir mittendrin dann auch noch der Speicherplatz ausgegangen. Tja, Pech gehabt! Aber vielleicht klappt es ja zum nächsten Jahreswechsel besser. Es wird ja gemunkelt, dass die Jahre schneller vergehen wenn man die 30 überschritten hat. Mal Abwarten.

Aber der Zeitraffer war ja nicht das wichtigste. Für normale Fotos hatte ich noch meine OMD und meine Eos 550d dabei. Die Canon bediente dann meine Freundin.

Alle Kameras haben mit Offenblende fotografiert, die Verschlusszeit schwankte von einer halben, bis einer Sekunde.

Und ich muss sagen, dass die Bilder durchaus gut geworden sind. Wir hatten es auch nicht sonderlich schwer eine gute Location zu finden, denn immerhin haben wir von der Wohnung aus eine wunderschöne Aussicht auf die Stadt.

Nach 30 Minuten Fotosession war dann auch schon alles vorbei. Die Bilder waren im Kasten und so ganz nebenbei sind wir auch noch alle gut in das neue Jahr gerutscht! Ich hoffe, dass es Euch allen ebenso gegangen ist. Und natürlich, dass Ihr das Silvesterfeuerwerk an einer ebenso guten Location festhalten konntet. 😉

Bevor nun die ersten Fotoprojekte für dieses Jahr geplant werden (da habe ich schon so einiges im Kopf), geht es jedoch erst einmal an die Auswertung des letzten Jahres. Aber dazu später mehr.

Bis dahin

Euer Mario

PS: Wie immer ist hier noch einmal die Galerie mit allen Bildern!

Ein Buch über Zeitraffer

 

Es ist schon sehr lange her. Zu einer Zeit, als es den ursprünglichen Blog noch gab (das ist wiederum nicht so lange her). Um konkret zu werden, war es irgendwann im Frühjahr oder Sommer des Jahres 2014. Den Blog gab es zu dieser Zeit schon seit zwei Jahren und auch mit der Fotografie beschäftigte ich mich bereits seit Jahren. Die Zeitraffer Fotografie war jedoch erst neu hinzugekommen.

Bei meinem Stöbern im Internet (das war so 2013) bin ich auf Gunther Wegner gestoßen. Seines Zeichens ist er der so ziemlich bekannteste Zeitraffer Fotograf im Deutschland. Das liegt unter anderen daran, dass er eine mittlerweile sehr bekannte Software für die Postproduktion von Zeitraffer Sequenzen erstellt hat. Ich las (und lese noch heute) in seinem Blog und bin so zur Zeitraffer Fotografie gekommen.

Aber zurück ins Jahr 2014! Zu diesem Zeitpunkt hatte ich mich schon sehr gut in die Zeitraffer Thematik eingearbeitet. Ich hatte weder Spezialequipment (wie Slider), noch das Fachwissen um den gesamten Themenkomplex mit allen seinen Feinheiten zu überblicken, jedoch hatte ich schon ein solides Fundament in meiner Arbeit aufgebaut. So habe ich viele Fehler begannen, aus denen ich lernen konnte und auch über andere Blogs, wie zum Beispiel dem von Gunther lernte ich viel Neues.

Ich fühlte mich zu jenem Zeitpunkt also bereit mein gesammeltes Wissen einmal vorzutragen. Und mein Blog schien mir dazu das perfekte Werkzeug zu sein. Also schrieb ich mein ganzes Wissen, welches ich bis dato hatte in drei sehr großen Artikeln nieder. Equipment und Kameraeinstellungen, Aufnahmeplanung und Praxis und zu guter letzt die Postproduktion. Zu jedem Artikel habe ich dabei noch ein ausführliches Video produziert.

Und in der Tat fand die Artikelreihe auch großen Anklang. So sehr sogar, dass ich mich dazu entschied daraus etwas Größeres zu machen. Ich wollte ein Buch dazu schreiben!

TimeLapse! Einführung in die Zeitraffer Fotografie sollte es heißen. 🙂

Die Artikelreihe bildete den Grundstein. Nun fing ich an weiterzuarbeiten und tiefer in dieses Thema einzusteigen. Ich kaufte neues Equipment, wie Slider oder Kameras anderer Hersteller, nur dazu um etwas darüber zu schreiben. Und natürlich ging ich auch mit der Zeit und befasste mich mit Dingen wie qDSLR Dashboard.

Und kurze zwei Jahre nach diesem Moment ist das Buch auch schon fertig. Knapp 60.000 Wörter sind in dem 188 Seiten umfassenden Buch verpackt. Es war eine Menge Arbeit, sowohl bei der Recherche, als auch beim Schreiben.

Mein Ziel war es mit dem Buch ein ganzheitliches Werk zu schaffen. Während andere Autoren nur von einer Kameramarke, oder eine Software reden, wollte ich die gesamte Bandbreite erörtern.  So erkläre ich den Umgang mit Kameras verschiedener Hersteller (Canon, Nikon, Olympus) und erläutere die Postproduktion mit verschiedenen Programmen (Timelapse Tool, LRTimelapse usw.) und noch vieles mehr.

Auch das komplette Layout des Buches habe ich selbst gemacht. Nach dieser langen Zeit der Einwicklung bin ich letztendlich froh, dass das Buch nun seinen Weg in die Händlerregale gefunden hat. Und ein wenig Stolz bin ich natürlich auch. Ich bin Stolz darauf, dass ich ein derart komplexes Projekt, welches sich über Jahre gezogen hat, gestemmt zu bekommen. Ich bin sicher, dass dieses Buch nicht das letzte sein wird.

Achso, das fertige Buch gibt es übrigens bei Amazon als E-Book und natürlich auch in einer gedruckten Fassung.