Mit Raika im Juni

Ich bin gerade frisch aus dem Urlaub zurück und habe mir heute Abend einmal etwas Zeit genommen und die (schon längst bearbeiteten, exportierten und hochgeladenen) Bilder vom Juni noch einmal angesehen.

Ich mache solche Nachbetrachtungen ganz gerne, weil man sich damit alles noch einmal so in Erinnerung rufen kann, als wäre es eben erst geschehen. Und ich muss schon sagen, dass ich im Juni trotz der wenigen Zeit, die ich privat so hatte, doch ganz gut unterwegs war!

Und wie immer möchte ich die Bilder des vergangenen Monats nun auch gerne präsentieren und ein wenig darüber schreiben.

Tour zur Kiesgrube

Die erste (und einzige) Tagestour im Juni ging zu einer Nahegelegenen Kiesgrube. Ich hatte diesen Ort schon öfters einen Besuch abgestattet. Es ist so ein bisschen wie ein Abendteuerspielplatz für Fotografen, einfach eine ganz tolle Location.

Und neulich habe ich sogar erfahren, dass dort an einigen Ecken noch alte, zurückgelassene DDR Baumaschinen ihr Dasein fristen. Also werde ich der Kiesgrube in naher Zukunft wohl noch einen Besuch abstatten!

Bei der Tour im Juni ging es mir jedoch in erster Linie um einen kleinen Flug mit der Mavic Air.

Da ich nun nicht mehr durch die größe und das Gewicht der alten Phantom 3 gehindert werde und die Mavic Air einfach überall mit hinnehmen kann, kommen gelegentliche Drohnenflüge natürlich viel öfter vor. Und diese Location ist dafür wirklich super geeignet.

Es gibt 10 Meter hohe Steilhänge, Förderanlagen Wälder und eine Zementfabrik. Und das alles ist in Reichweite der Mavic Air. Wie ich schon sagte, ein wirklicher Abenteuerspielplatz!

Am Tag der Tour war dazu auch noch allerschönstes Wetter! So schön, dass ich zum ersten Mal in diesem Jahr Sonnencreme gebrauchen konnte! Es war allerdings auch ein ziemlicher Weg. Insgesamt waren es ungefähr 15 Kilometer, die ich zu Fuß zurücklegen musste. Eigentlich wollte ich ja die ganze Tour per GPS tracken, aber ich Dummy hab das natürlich vergessen, sodass ich nur den Rückweg tracken konnte (das waren 7,5 Kilometer).

So richtig erforscht ist dieser Ort aber noch lange nicht. Also bis bald Kiesgrube!

Hier sind noch einmal alle Bilder der Tour:

Auf der Jagt

Natürlich standen letzten Monat auch ein paar Tier-Sessions an. Manches davon, wie zum Beispiel das Bild von dem Kollegen links hier, schoss ich aber eher zufällig.

Andere Touren waren jedoch explizit geplant. So ging ich beispielsweise eines schönen Nachmittags eine neue, unerforschte Gassirunde. Während ich dabei so zufällig durch die Pampa lief, sah ich auf einmal total viele Hasen.

Natürlich hatte ich, wie könnte es auch anders sein, keine Kamera dabei!

Aber ich merkte mir Stelle und Uhrzeit und lag am nächsten Tag pünktlich bis auf die Minute mit der Kamera in der Steppe. Und als Ergebnis davon sind diese tollen Hasenbilder herausgekommen!

Eine andere geplante Tour machte ich mit einem Jäger. Aber wie es manchmal so ist, war an der Stelle, wo wir den Abend saßen nicht wirklich viel los. Nur eine Ricke durchstreifte das Gebiet. Manchmal ist es halt einfach so.

Die restlichen Tierbilder des Monats sind allesamt Insektenbilder. Ich hatte letzten Monat immer mal wieder richtig Lust mein Makro aufzusetzen und loszuziehen! Neben den Insektenbildern sind dabei auch tolle Bilder von Wassertropfen herausgekommen.

Hier noch einmal eine Galerie mit sämtlichen Tierbildern:

Und hier noch eine Galerie mit sämtlichen Makros:

Auf Pilzen durch die Felder

Das waren wirklich zwei spaßige Touren. Bei der Sache mit den Feldern wollte ich einmal neue Wege gehen. Also kam ich eines Abends auf die Idee doch einmal quer durch die Felder zu gehen und dabei zu schauen, wie weit ich komme!

Natürlich ist „Quer“ ein wenig übertrieben, denn ich möchte ja nichts kaputt machen. Ich bin natürlich ausschließlich in den Rinnen gelaufen, die die Trecker hinterlassen haben. Somit sind alle Pflanzen heil geblieben.

Diese, teilweise kilometerlangen, kerzengeraden Spurrinnen machen fotografisch auch echt Spaß. Sie lassen sich gut in Szene setzen und bieten sehr interessante Perspektiven. Das Wandern auf diesen Wegen war eine erfrischende Abwechslung!

Als das Klima im Juni dann teilweise etwas feuchter war, ist mir die Sache mit den Pilzen in den Kopf gegangen. Denn wenn es draußen regnet und man aber trotzdem ein bisschen in die Natur will, dann geht man am besten in den Wald! Dort bleibt man auch einigermaßen trocken.

Und was sprießt nach ergbiegigen Regenfällen wie die … aus dem Boden? Ihr habt es schon erraten. Und nach eben jenen Pilzen war ich bei diesen Sessions auf der Suche! Das war nebenbei auch eine gute Gelegenheit mein neues 25 mm Panasonic etwas auszutesten (zu den Neuanschaffungen komme ich dann später).

Hier sind alle Bilder dieser Touren:

Was, riesige Ventilatoren?!

Wie im vorletzten Monat habe ich auch im Juni ein paar abendliche Windrad-Sessions veranstaltet. Dieses Mal habe ich dabei ein bisschen mit längeren Belichtungszeiten experimentiert.

Das Ergebnis davon war, dass man gar nicht so lange Belichtungszeiten braucht, um die Bewegung verschwimmen zu lassen. In den meisten Fällen hat eine Sekunde bereits vollkommen ausgereicht.

Bei 60 Sekunden sieht es dann so aus, als hätte das Windrad gar keine Flügel.

Was mir dabei jetzt gerade noch einfällt, wäre der Composite Mode an der OMD. Dabei nimmt die Kamera ja kontinuierlich immer neue Bilder auf und addiert nach der ersten Aufnahme nur die neuen hellen Bereiche dem Gesamtbild hinzu.

Es wäre doch einmal interessant zu wissen, was im Composite Mode bei den Windrädern herauskommt. Sollte es demnächst noch einmal eine schöne warme Sommernacht geben (wonach es leider gerade nicht so recht aussieht), werde ich das sicherlich noch einmal Testen!

Ansonsten kann ich sagen, dass Windräder teilweise WAHNSINNIG krachende, klackernde und krächszende Geräusche von sich geben. So laut, dass es einem manchmal richtig unheimlich wird!

Hier sind alle Bilder der Windrad-Sessions:

Ein stetiges kommen und gehen

Hier muss ich gleich zu Anfang sagen, dass ich mich ende letzten Monats von meinem treuen Opel Meriva getrennt habe.

Er hat mich zwar immer ans Ziel gebracht, aber die Anforderungen, die ich so habe, konnte er nie wirklich voll und ganz erfüllen.

An seine Stelle tritt nun ein SUV von Suzuki Vitara (für den ich erst einmal fast mein gesamtes Erspartes ausgegeben habe).

Ein SUV sollte es deswegen sein, weil ich ja viel in der

Botanik unterwegs bin und es mit dem Opa manchmal richtig knapp wurde. Jetzt habe ich wieder ein bisschen mehr Luft! Es sollte auch unbedingt ein Japaner sein, da man von japanischen Autos ja immer nur gutes hört. Und ohne jetzt näher darauf einzugehen. Ja, der Neue ist wirklich absolute Klasse!

Auch in meiner Fototasche gibt es ein paar Neuerungen. Zwei neue Objektive kamen hinzu. Einmal das bereits erwähnte Panasonic 25 mm 1.7 (welches absolut superscharfe Aufnahmen macht). Das Panasonic ziehe ich mittlerweile auch meinem Sigma 30 mm 1.4 vor. Es ist zwar ein wenig lichtschwächer als das Sigma, aber es macht weit schärfere Aufnahmen.

Von dem Sigma 30er war ich sowieso schon immer ein wenig enttäuscht.

Als zweites neues Objektiv kam das Tamron 14-150 mm hinzu. Für meinen Urlaub wollte ich mal wieder ein ordentliches Reiseobjektiv habe, welches ich neben meinen Festbrennweiten verwenden kann.

Bis auf mein iPhone und die Mavic Air habe ich letztendlich alle Bilder des Urlaubs mit dem Tamron gemacht! Vor dem Kauf standen dabei noch zwei weitere Allrounder zur Auswahl:

Einmal das Zuiko 14-150 und einmal das Panasonic 14-140. Beide sind sicherlich nicht schlecht, aber das Tamron hat sie im Preis ganz einfach ausgestochen. Und das bei vergleichbaren optischen Leistungen. Natürlich sind alle drei nicht besonders lichtstark und natürlich auch nicht so scharf wie eine Festbrennweite, aber es ging mir ganz einfach um die Flexibilität. Gerade im Urlaub weiß man ja oft nicht, worauf man auf einer Tour stößt. Darum war es mir wichtig mit einem Objektiv einen guten Brennweitenbereich abdecken zu können.

Sicherlich werde ich es dieses Jahr noch schaffen das neue Equipment hier auf dem Blog unter „Meine Fototasche“ einzufügen. Wenn nicht, erinnert mich einfach daran.

Und in Sachen Equipment muss ich noch einmal ganz dringend etwas an Olympus appellieren! Bringt doch endlich die OMD EM 5 III raus. Meine Mk II ist mittlerweile schon so hinüber, dass sie noch nicht einmal mehr an- und auszuschalten geht. Ständig muss ich den Akku entfernen, wodurch alle Einstellungen zurückgesetzt werden. Ich möchte mir auch keine neue Mk II kaufen. Die EM 5 III ist mittlerweile schon so was für überfällig!

Naja, gut das ich meine EM 10 II (das ist die kleine Schwester der EM 5) ja zum Glück auch noch hab.

Damit ist der Juni verarbeitet und somit offiziell Geschichte.

Bis dahin

Euer Mario

Mit Raika im Mai

Nun haben wir schon mitte Juni und ich komme mit den Bildern vom Mai? Wirklich?!

Ähm, um es kurzzumachen, ja😅! Der Mai war der erste Monat in diesem Jahr, in dem ich mal die Kamera mit hinaus nehmen konnte. Bis jetzt sind wir dieses Jahr nicht gerade vom Wetter verwöhnt.😔

Gut, es gab insgesamt so 10 Tage, an denen das Thermometer die 30 Grad erreichte, aber ich finde das trotzdem sehr schwach.

Aber im Mai gab es durchaus schon einmal den ein- oder anderen Tag, bei dem sich eine kleine Fototour lohnte. Und ich muss sagen, dass mir diese seltenen Tage wirklich gut getan haben!😊

Das Leben ist gerade sehr stressig. Von allen Seiten hagelt es momentan (seit nun mehr 2 Monaten!!) auf mich ein. Umso mehr konnte ich mich freuen, wenn ich zwischendurch einmal ein wenig abschalten kann. Ich hoffe ja inständig, dass nur noch der Juni stressig wird und ich dann in ruhigeres Gewässer komme.

Egal, was habe ich denn auf meinen wenigen Touren so gemacht? Nun ja, zum einen habe ich mir endlich ein richtiges Weitwinkel gegönnt. Beim Mft-Format ist Weitwinkel ja immer ein schwieriges Thema…

Samyang 8mm

Entschieden habe ich mich für ein Samyang 8mm Fisheye mit manueller Fokussierung (werde ich irgendwann bei „mein Equipment“ hinzufügen🙈). Es ist bei weitem nicht perfekt und ich muss zugeben, dass ich anfangs große Probleme mit der Schärfe hatte. Trotz Fokuspeaking habe ich nicht das scharf bekommen, was ich eigentlich scharf haben wollte.

Aber ich nehme mal an, dass sich das bessern wird. Der Blickwinkel, den das Objektiv bietet, ist auf jeden Fall interessant. Ich freue mich schon auf die ersten Zeitrafferversuche damit (dank Blendenring auch mit variabler Blende!👌).

Neben dem neuen Objektiv war letzten Monat auch das Zuiko 60er Makro gefragt. Alle Jahre wieder, wenn die Blumen blühen geht es auf Insektenjagt. Und ich denke, dass die Ergebnisse dieses Jahr wirklich gut geworden sind. Wie immer gab es natürlich sehr viel Ausschuss, aber das gehört ja dazu. Wenn das Wetter passte, habe ich auf jeder morgend- und abendlichen Gassitour das Makro dabei gehabt (die Gassi Runden haben sich dadurch manchmal enorm in die länge gezogen🙈).

Oh, ganz besonders toll fand ich die Brückentage letzten Monat! So ein 4-Tage Wochenende ist in stressigen Zeiten manchmal ein wirklicher Segen. Und da meistens das Wetter auch gepasst hat, konnte ich ein paar schöne Touren laufen. Ich glaube, die längste Tour war laut GPS 10 Kilometer.

Da hatte ich dann auch mal Gelegenheit meine Mavic Air mitzunehmen und ein paar Bilder aus der Luft zu knipsen. Seit ich im Januar ein paar Flüge bei Minusgraden absolviert habe, lag die Drohne nur noch im Schrank. Mittlerweile habe ich in dem knappen Jahr, in dem ich die Mavic Air habe schon mehr Flüge damit gemacht, als mit den beiden Phantom 3´s in den letzten Jahren💪!

Ich liebe diese kleine Drohne! Bei den Flügen und Foto Sessions ist mir dann auch die Idee mit dem Windräder-Videoprojekt gekommen. Aber ich glaube, das habe ich hier schon einmal angedeutet. Mit etwas Glück wird dieses Projekt auch noch dieses Jahr fertig.

So, das war es jetzt von mir erstmal mit der Zusammenfassung vom letzten Monat. Sobald es hier wieder etwas ruhiger wird, werdet Ihr wieder öfters von mir hören.

Bis dahin

Euer Mario

PS: Wie immer folgt jetzt die Galerie mit allen Bildern des Monats!

Timelapse Lost Scenes

Kaum zu glauben, jetzt ist schon wieder fast ein Monat seit dem letzten Artikel vergangen. Ich musste mal wieder viel arbeiten, war nochmal krank und hatte auch so viel Stress.

Nun ja, dazu kam, dass das Wetter im letzten Monat sowieso nicht so prickelnd war. Also keine große Chance auf irgendwelche Fotoprojekte außer Haus.

Aber dieses verlängerte Wochenende war wirklich wunderbar! Hier sind es durchgehend 25-30 Grad bei blauen Himmel und Sonnenschein. Und so konnte ich die letzten 4 Tage nutzen und endlich mal wieder rausgehen.

Eine schöne Fototour, ein paar Zeitraffer und einige Drohnensessions. Das hat mir wirklich so richtig gutgetan! Dabei habe ich mir auch gleich wieder ein Thema für das nächste Videoprojekt ausgedacht. Windräder!

Klingt nicht sehr spannend, aber mal sehen was dabei rauskommt.

Da wir gerade von Videos gesprochen haben. In der langweiligen Zeit zu Hause habe ich mich einmal vor den Rechner gesetzt und alle Zeitraffer Sequenzen der vergangenen Jahre herausgesucht.

Dabei habe ich natürlich explizit nach solchen Sequenzen gesucht, die es nicht in die entsprechenden Projekte geschafft haben. Die Gründe dafür sind sehr unterschiedlich. Mal waren die Sequenzen technisch einfach Scheiße (Belichtungsverlauf, Schärfe, Stativ umgeworfen…), mal hat sich die Szenerie nicht so entwickelt, wie ich es gerne wollte (Sonnenuntergang bei stark bewölkten Himmel ist nicht so cool), manchmal waren sie einfach zu experimentell (zum Beispiel ein ganzes Fußballspiel als Zeitraffer) und manchmal waren sie aber auch gut, aber es gab gerade kein passendes Projekt zur Sequenz.

Wie dem auch sei, ich habe mir alle diese Sequenzen herausgesucht und zu einem Video gebündelt.

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https://www.youtube.com/watch?v=xW07ZefJpvM

Viel Spass!

Ich arbeite inzwischen am Windräder Projekt weiter und hübsche die Bilder der vergangenen zwei Monate für den nächsten Artikel (für den es nicht wieder einen Monat brauchen wird!) auf.

Bis dahin

Euer Mario

Startrail Videos erstellen

Nun war ja hier eine ganze Zeit lang Sendepause. Kaum zu glauben, aber den letzten Artikel hier habe ich am 17.03. gepostet. Wow!😅

Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass es im letzten Monat (und auch aktuell) drunter und drüber ging. Stress beruflich, wie auf privat und zweimal krank war ich auch noch.😕

Aber genug gejammert, ich habe Euch ja schon vor vielen Wochen versprochen ein paar Tutorials zum Thema Startrails zu geben. Wie Ihr ein normales Startrail Bild erstellt wisst Ihr ja nun schon (hier).

Jetzt ist es an der Zeit noch einen Schritt weiterzugehen!💪 Viele von Euch werden sicherlich schon diese Videos gesehen haben, in denen sich die Sternenspuren langsam aufbauen. Für alle die nicht wissen was ich meine, zeige ich ein kurzes Beispiel:


Die gute Nachricht vorab: Ihr könnt so ein Startrail Video sowohl am Mac, als auch unter Windows mit kostenloser Software erstellen. 🤗

Im Prinzip gibt es zwei Varianten, die ich einmal kurz aufzählen will.

Variante 1

Bei der ersten Variante ist das kostenlose Erstellen eines solchen Videos leider nicht möglich, da die Software Lightroom benötigt wird. Da die meisten Fotografen diese Software aber sowieso verwenden, habe ich hier mal eine Ausnahme gemacht.

Insgesamt benötigt Ihr die folgenden Programme:

  • Startrails (für Windows und Mac kostenlos verfügbar)
  • LRtimelapse (Testversion für Windows und Mac kostenlos verfügbar)
  • Lightroom (Für Windows und Mac kostenpflichtig

Im Grunde sollten Euch alle diese Programme ein Begriff sein. Die Software Startrails habe ich ja schon für die „normalen“ Startrail Bilder verwendet. Hiermit wird auch die Vorarbeit ausgeführt. Lightroom dient dann dazu den Bildern den letzten Schliff zu geben und mit LRtimelapse wird das Video dann gerendert.

Die genaue Vorgehensweise erkläre ich dann unten im Video.

Variante 2

In der zweiten Variante habe ich mit einem Videoschnittprogramm gearbeitet (in meinem Beispiel war es Vegas). Solche Programme gibt es kostenpflichtig (Premiere Pro, Vegas, Final Cut usw.) oder kostenfrei (Freeware oder als Teil des Betriebssystems).

Für die Variante 2 benötigt Ihr folgende Programme:

  • Startrails
  • Videoschnittprogramm Eurer Wahl

Wie in der Variante 1 wird die Vorarbeit mit der „Startrails“ Software erledigt. Den Feinschliff (wenn möglich) und das Rendern übernimmt dann das Videoschnittprogramm. Hier müsst Ihr nur darauf achten, dass das fertige Video auf eine Bildwiederholrate von 30 Bildern/Sekunde kommt. Ansonsten erhaltet Ihr eine Diashow.😂

Damit ich jetzt die beiden Varianten nicht ausführlich beschreiben muss, habe ich mir die Mühe gemacht und ein Tutorial dazu aufgenommen. Darin erfahrt Ihr die genaue Vorgehensweise.

Viel Spass!

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https://www.youtube.com/watch?v=mb8LbLP5gRY&feature=youtu.be

Ich hoffe, Ihr hattet Spass mit dem Video. Viel Spass beim Erstellen von Startrail Videos. Wenn die Nächte wieder etwas wärmer sind, werde ich mich wohl auch an ein paar neuen Sequenzen machen! Vermutlich werde ich mir dann für die Bearbeitung mein eigenes Tutorial ansehen müssen.🙈

Auch Ergebnisse von Euch würden mich sehr interessieren!

Bis dahin

Euer Mario

Bergwelten!

Eigentlich dachte ich, dass ich das Buch von meiner Alpenreise (Anno 2017) schon längst gepostet hatte. Viele, viele Monate lang lag es bei mir auf der Festplatte und als ich dann heute einmal meine Artikel begutachtete, sah ich, dass es dazu noch gar nichts gab!

Tja, so kann es manchmal auch gehen. Dabei habe ich mir mit dem Aufarbeiten der Reise wirklich viel Mühe gegeben. Neben der 7-teiligen Artikelreihe ist das Buch als Zusammenfassung als i-tüpfelchen gedacht.

Dort sind im Grunde alle Artikel, samt den besten Bildern enthalten!

So, genug der langen Rede, viel Spass mit dem Buch!


Tutorial: Startrails erstellen

Vor einiger Zeit hatte ich ja schon versprochen, einige neue Tutorialvideos zu zeigen. Darum ging es um Focus Stacking und Startrails. Tja, die Videos sind eigentlich schon seit Wochen fertig und liegen herum.🙈 Es hat mir einfach die Zeit gefehlt dazu noch etwas zu schreiben.

Aber an diesem Sonntag habe ich mal ein paar Minuten Zeit um ein wenig dazu zu schreiben. Also los gehts!

Was ist überhaupt ein Startrail Bild?

Höchst wahrscheinlich habt Ihr alle schon einmal eines nächtlichen Himmels gesehen, bei dem die Sterne sich in Streifen über das gesamte Bild ziehen. Und weil ich jetzt befürchte, dass meine Formulierung eben ein wenig unvorteilhaft war😅, zeige ich Euch einfach mal ein Bild zur Veranschaulichtung:

Ein Startrail, aufgenommen als Zeitraffersequenz

Wie werden solche Startrails aufgenommen?

Viele Leute denken, dass Startrail Bilder einfach nur Bilder mit extrem langen Belichtungszeiten sind. Das stimmt nicht so ganz. Bei einer einzigen Langzeitbelichtung mit einer digitalen Kamera würden wir sehr schnell an die Grenzen der Technik stoßen. Zum einen würde das Bild im Verlauf der Belichtung immer heller werden (was sich bei Belichtungen über mehrere Stunden überhaupt nicht steuern lässt) und zum anderen würde, selbst wenn man ein Bild zu Stande bringt, dieses extrem verrauscht sein (weil sich der Sensor ja erwärmt).

Also fallen Langzeitbelichtungen für ein Startrail schon einmal aus. Trotzdem gibt es Kameras, die mit einer speziellen Technik solch eine Belichtung über mehrere Stunden realisieren können.

Natürlich kann ich nicht für alle Kamerahersteller sprechen, da ich in erster Linie nur Erfahrungen mit Canon, Nikon, Olympus und Panasonic habe, aber bei Olympus gibt es beispielsweise den sogenannten „Composite Mode“.

Beim Composite Mode konfigurieren wir einfach nur eine Belichtungszeit, beispielsweise eine Sekunde. Wenn wir nun den Auslöser betätigen, belichtet die Kamera für eine Sekunde das Bild, speichert das Zwischenergebnis und fängt erneut mit der Belichtung an. Ab dem zweiten speichern addiert die Kamera nur die neu dazugekommenen hellen Bildbereiche.

Auf diese Weise kann mit mehrere Stunden belichten, ohne das, dass Bild überbelichtet wird. Auch der Sensor rauscht nicht so stark, weil die Kamera nach jeder Belichtung eine kleine Pause von 1/60 macht, um die Bilder zu speichern. Ich nutze den Composite Mode beispielsweise gerne für Lightpainting oder Gewitter.

Ich weiß nicht, ob Fuji oder Sony ähnliche Funktionen haben (Meine Panas, Nikons und Canons haben keine solche Funktion), aber falls sie das nicht haben sollten, gibt es noch eine andere Methode, um ein Startrails aufzunehmen. Zeitraffer!🤗

In einem Zeitraffer-Video stellen wir ja langsame Prozesse schnell dar. Nun ja, die Rotation der Erde kann man ja ruhig als langsamen Prozess bezeichnen. Anders als ein Zeitraffer-Video stellt ein Startrails diesen gesamten Prozess in einem Bild dar.

Wie bekommen wir das also hin? Die Composite Technik von Olympus gibt die Antwort! Ähnlich, wie es die Kamera bereits bei der Aufnahme macht, müssen wir alle Bilder unserer Zeitraffer Sequenz übereinander legen und die hellen Bildbereiche addieren (Photoshop Benutzer werden ob des Wortes „addieren“ jetzt aufhorchen😂).

Das können wir entweder von Hand mithilfe von Bildbearbeitungsprogrammen oder mit speziell angepasster Software.

Wie erstelle ich nun so ein Bild?!

Dazu muss ich jetzt zum Glück nicht allzu viel schreiben, denn ich habe ja ein Video gemacht. 😏

Eine Art Inhaltsverzeichnis möchte ich Euch aber trotzdem geben, denn ich habe im Video mit mehreren Programmen gearbeitet. Keine Sorge, es sind auch kostenlose Programme dabei, sodass sich jeder von Euch ein Startrail erstellen kann. Außerdem war ich so vorausschauend und habe sowohl mit dem Mac, als auch mit Windows gearbeitet.

Hier die Programme, auf die ich im Video eingehe:

Bildbearbeitungsprogramme:

  • Photoshop
  • Affinity Photo
  • Gimp

Spezielle Startrail Programme:

  • StarStax (gibt es für Windows und Mac)
  • Startrails (Windows only)

Zum Abschluss muss ich sagen, dass die Ergebnisse mit allen Programmen gut waren. Bei manchen ist die Bedienung etwas umständlicher und bei manchen dauert die Bearbeitung etwas länger, aber die Ergebnisse sind immer gleich!

Und jetzt viel Spass mit dem Video 🙌

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https://www.youtube.com/watch?v=IJ6ar8xyWdQ

Euer Mario

Was ist das nur für eine Welt 😡

So im Allgemeinen kaufe ich recht gerne ein. So sehe ich, wenn ich mir meine monatlichen Kontoauszüge ansehe immer nur Amazon, Amazon, Amazon.😅

Nach vielen, vielen Jahren habe ich aber jetzt tatsächlich meine erste Negative Erfahrung gemacht. Worum ging es genau?

Nun ja, ich habe mir ein bisschen neues Audioequipment gekauft. Lautsprecher und Kopfhörer um genau zu sein. Und als Rock ’n’ Roll Fan kommt da für mich natürlich nur eine Marke infrage.

Marshall!🤘

Für zu Hause kaufte ich mir den Stanmore. Nicht zu groß, nicht zu klein, eben die mittlere Variante. Perfekt! Am Stanmore ist auch nichts auszusetzen. Jetzt gerade, während ich diese Zeilen schreibe, beschallt er mich mit Nirvana und Audioslave. Fantastisch, dieses Gerät! 😊

So, dass waren die guten Neuigkeiten von meiner Shopping Tour. Neben den Lautsprecher für zu Hause wollte ich ja auch noch neue Kopfhörer haben. Meine Marshall Major aus 2012 sind mittlerweile schon ziemlich abgenutzt, wie Ihr ja sehen könnt. 😂

Aber sie haben mir viele Jahre lang treue Dienste geleistet, sodass sie sich ihre Rente nun verdient haben. Als Nachfolger bestellte ich mir die Marshall Major 3 Bluetooth.

Meine Marshall Major 1.😍 Jahrelang treue Begleiter😊

Und hier ging der Ärger los! Die Kopfhörer kamen letzten Mittwoch bei mir an. Verpackung und Verarbeitung wirkten stimmig. Ich packte Sie aus und schloss sie erst einmal via Klinke an. Sie klangen auch wirklich gut, aber eben nicht so, wie ich es gewohnt war. Irgendwie war es nicht der Marshall Sound.😳

Das machte mich etwas skeptisch🤔 und so holte ich noch einmal die Major 1 heraus und verglich. Die neuen Kopfhörer klangen nicht so Detailliert und waren auch wesentlich leiser (trotz identischer Einstellungen).

Gewissheit erlangte ich dann aber erst, als ich die Kopfhörer via Bluetooth mit meinem iMac koppelte. Eigentlich sollten die Kopfhörer ja aptx unterstützen, aber was sagte mir mein Mac? Richtig, nur SBC.😤

Mein Verdacht war also bestätigt, die Kopfhörer waren eine Fälschung! Hätte ich die Major 1 nicht zum Vergleich gehabt, wäre mir vermutlich nichts aufgefallen, denn die Kopfhörer klingen ja wirklich nicht schlecht. Also wenigstens eine hochwertige Fälschung.😂

Ich habe dann sogleich via Amazon kontakt mit dem Verkäufer aufgenommen (der sich bis heute nicht gemeldet hat🤬) und mir nebenbei gleich neue bestellt.

Dieses Mal direkt von Amazon! Heute kamen die neuen Kopfhörer bei mir an. Ich packte sie also aus und schloss sie per klinke an. Ergebnis, total unterirdisch🤦‍♂️. Bass und Mitten waren nicht vorhanden, sondern nur kreischende Höhen. Klang ungefähr so wie die 10 Euro Kinderlautsprecher, die in irgendwelchen Spielzeugen eingebaut sind.

Zwei Bestellungen, zwei Fälschungen! Eine davon sogar besonders dreist. Was ist das nur für eine Welt!😔

Das ist die „gute“ Fälschung

Auf die ersten Kopfhörer bin ich dabei gar nicht böse. Die waren zwar auch nicht echt, aber sie waren wenigstens gut! Jedoch das, was Amazon mir hier geschickt hat? Mir fehlen die Worte!😡

Ein glück, dass ich bei Amazon direkt den Rücksendeschein ausdrucken kann. Am Monat geht die zweite Fälschung dann zurück. Vielleicht meldet sich bis dahin auch mal der Shop mit meiner ersten Fälschung. Ich will den Namen nicht nennen, aber ich glaube, es kam „online“ und „deal“ darin vor.😅

So, was mache ich nun? Meine Marshall Major 1 zerfallen langsam und bei Amazon scheint es ja nur Fälschungen zu geben!

In den nächsten Elekromärkten gibt es natürlich keine Marshall. Nur im Media Mark Erfurt oder Nordhausen. Jetzt fahre ich am Montag nach der Arbeit extra nach Nordhausen (ist zum Glück nicht weit) und hole mir dort meine Marshall Kopfhörer.

Zur Vorsicht werde ich meine alten Major 1 mitnehmen und genau vergleichen (es gab ganz dezente optische Unterschiede zwischen Original und Fälschung, vor allem bei der Qualität des Schriftzugs, wie Ihr gleich sehen könnt).

Hoffentlich bekomme ich dort wenigstens originale Ware. Wünscht mir Glück! Und wenn Ihr Euch Marshall Kopfhörer kauft, dann passt bitte auf, dass Ihr nicht über den Tisch gezogen werdet.☝️ Es muss nicht sein, dass Ihr viel Geld für eine Kopie ausgebt (auch wenn es mit etwas Glück eine gute Kopie ist).

Bis dahin

Euer Mario


Tutorial: Fokus Stacking Softwarevergleich

Wie bereits vor vielen, vielen Wochen versprochen, habe ich mir einmal die Zeit genommen und mich noch einmal mit dem Fokusstacking beschäftigt.

Um ganz genau zu sein, ging es mir ausschließlich um die Postproduktion. Wie man solche Sequenzen aufnimmt, habe ich ja bereits hier und hier erklärt.

Bei meiner Recherche ist mir aufgefallen, dass es zwei Arten von Software für das Erstellen dieser Stacks gibt. Das sind einmal Standalone Programme, wie Zerene Stacker, Helicon Focus oder Picolay (sind alle im Video zu sehen!). Diese Programme sind zum Teil kostenpflichtig und können einzig und allein Fokusstacks erstellen.

Ich habe allerdings auch herausgefunden, dass ich die Stacks auch in Standard-Bildbearbeitungsprogrammen wie Photoshop und Affinity Photo zusammenfügen kann.

Lange Rede, kurzer Sinn, meiner Meinung nach braucht kein Mensch, der eines der beiden Bildbearbeitungsprogramme nutzt, solch ein Standalone Programm! Die Ergebnisse, die PS und Affinity lieferten, waren in jedem Fall besser als die der Standaloneprogramme!

Diese Erkenntnis wollte ich unbedingt festhalten, bevor ich zum Video komme. Allgemein möchte ich sowieso nicht all zu viel schreiben, denn wozu habe ich denn wohl ein Video gemacht?!😅

Nur auf einen Makel muss ich hinweisen. Mein Videoschnittprogramm kam mit dem File meines Windowsmitschnitts nicht so zurecht. Aus diesem Grund ist der Windowsteil leider nur in Schwarz/Weiß. 🙈🙊

Ich wollte die Datei noch einmal in ein anderes Format umwandeln, aber leider kam Sie mir abhanden. Die Proxydatei war zwar noch da, sodass ich damit mein Video machen konnte, aber leider war die Proxydatei in einem proprietären Dateiformat, sodass ich sie nicht konvertieren konnte. 🤦‍♂️ Fail 🤦‍♂️

Und natürlich hatte ich keine Lust, den Windows Part noch einmal aufzunehmen!😡

Aber Egal, viel Spaß mit dem Video!

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://www.youtube.com/watch?v=P7cDvSh2Vzg

Bis dahin

Euer Mario

Best Of 2018 Part III

Nun ist es an der Zeit das Jahr 2018 endgültig hinter uns zu lassen! Zwei Kategorien fehlen noch.💪

Landschaft/Natur

Landschaftlich hat das Jahr 2018 bei mir nur Thüringen zu bieten. Bis auf zwei kleine Ausflüge zu Michaela, nach Hessen, habe ich das Land letztes Jahr nicht verlassen. Kaum zu glauben oder. 😲

Wenn ich mir meine Bilder aber so anschaue, dann fallen mir einige interessante Touren wieder ein! Ganz zu Anfang, im Januar machte ich zum Beispiel eine kleine Wanderung zum Panoramamuseum nach Bad Frankenhausen. Das war ein Ausflugsziel, welches ich schon vor meiner Zeit in Berlin besuchen wollte. Viele, viele Jahre hat es gedauert, bis es mich dann endlich einmal dorthin verschlagen hat. 😅

Die nächste größere Tour machte ich dann erst im April. Als stolzer Besitzer eines Wohnwagens wagte ich meine erste Tour, welche mich in den Harz führte. Ich habe damals bereits ausführlich über diesen verrückten Roadtrip geschrieben. 😜

Die letzte bewusste Kurztour (und auch gleichzeitig die allerletzte Motorrad Tour) letztes Jahr führte mich dann in die Drachenschlucht. Auch dazu habe ich ja einen Artikel verfasst.

Das war es dann im prinzip auch schon mit den geplanten Touren, die ich letztes Jahr so gemacht habe. Ganz schön traurig, dass nur so wenig herumgekommen bin. Dieses Jahr soll sich das etwas ändern.

So fern es meine Zeit erlaubt, möchte ich 2019 gerne wieder öfters unterwegs sein. Das ist ein astreiner Vorsatz für das aktuelle Jahr! Na dann mal sehen was daraus wird. 👍🤞👍

Luftaufnahmen

Völlig anders sah es letztes Jahr mit den Luftaufnahmen aus! Sogar die Phantom 3 (mittlerweile schon längst verkauft), welche eigentlich nur noch dahinvegetierte, kam ein einziges Mal zum Einsatz.

Bei meiner Harz Tour nahm ich die Drohne mit. Dabei ärgerte ich vor allem über das schlechte Internet. Gerade an den Orten, wo ich gerne ein paar Luftaufnahmen machen wollte, war dies aufgrund des schlechten Empfangs nicht möglich (Dazu habe ich mich ja bereits im passenden Artikel entsprechend ausgelassen)!

Irgendwann letztes Jahr verkaufte ich dann die alte P3 und schaffte mir eine Mavic Air an (ich glaube, dazu hatte ich auch mal einen Artikel geschrieben). Und was soll ich sagen? Der Zauber wirkt.🤗

In dem halben Jahr mit der Mavic Air bin ich mittlerweile mehr geflogen, als in 3 Jahren mit der Phantom 3. Dadurch, dass die Drohne einfach mit in die Fototasche passt (sogar in die ganz kleine), ist sie meistens mit dabei, wenn ich auf Wanderung gehe.

Und es macht mir wirklich Spass damit zu fliegen! Im Gegensatz zur P3 kann ich mit der Mavic auch ohne Internet fliegen (zumindest noch). Jetzt wo ich das schreibe, fällt mir ein, dass eben genannte Tatsache eigentlich danach schreit, die Harz Tour noch einmal zu wiederholen! 💪

Das ist doch schon einmal eine ausgezeichnete Idee für die erste Tour dieses Jahr!

So, mit diesen Zeilen ist das Jahr 2018 nun endgültig abgeschlossen! Es ist also an der Zeit zu neuen Ufern aufzubrechen.

Bevor es wieder Fotos gibt, will ich Euch in den nächsten Artikeln aber ein wenig mit Tutorials nerven 😂. Wie versprochen habe ich mir noch einmal die verschiedenen Wege, Focusstacks zu erstellen angeschaut (Spezialsoftware, Photoshop, Affinity usw.) und dazu auch gleich ein Video gemacht.

Außerdem habe ich eine einigermaßen komfortable Möglichkeit gefunden Star Trail Videos zu erstellen (wo man sieht, wie sich der Star Trail aufbaut) und dazu ebenfalls gleich ein Video gemacht. Aber bevor ich das wiederum zeige, möchte ich Euch erst einmal erklären, wie man Star Trail Videos erstellt (Wozu ich ebenfalls ein Video gemacht habe)!

Also bis dahin🙋‍♂️

Euer Mario

5 Random facts

Tja, eigentlich hatte ich für heute Abend andere Pläne, als mit dem iPad im Bett zu liegen und diesen Artikel zu schreiben, aber manchmal läuft es nicht so, wie geplant.😔

Ich hoffe, dass es mir morgen wieder besser geht, weil ich bei den schönen Wetter eine kleine Wanderung machen möchte. Bis dahin vertreibe ich mir einstweilen die Zeit mit diesem Artikel.

Und da ich heute aufgrund meines Unwohlseins die Gelegenheit hatte, etwas über meine Eigenarten zu reflektieren, nehme ich mir jetzt auch die Zeit es niederzuschreiben.🙈

1. Ich lese viel

In der Tat. Früh morgens fängt es schon an. Bei einer schönen Tasse Earl Grey (Wahlweise auch Kaffee), verbringe ich eine ganze Stunde mit Lesen. Nachrichten sind angesagt. Technologien, Trends und natürlich auch Nachrichten aus aller Welt. Und ich gebe ganz offen zu, dass die Kommentare so mancher Artikel unterhaltsamer und informativer sind, als die Artikel selbst😂 (Kommentare lesen kann manchmal echt süchtig machen)

Aber nicht nur im Internet lese ich viel. Seit Jahren zelebriere ich das Ritual, Abends 1-2 Stunden ein gutes Buch zu lesen. Manchmal gedruckt und manchmal digital. Ich bin auch kein Anhänger bestimmter Genres, sondern lese alles Querfeldein.

Von Marx (ja, ich habe das Kapital gelesen), über Stephan Hawking und Nietzsche.

Aber auch Romane gefallen mir. Von den großen wie Tolkien, Tom Clancy, bis zu meinen deutschen läieblingsautoren wie Oliver Uschmann (dessen Bücher sind wahnsinnig witzig und nicht selten auch tiefgründig).

Ich lese, worauf ich gerade Lust habe.

2. Die Sache mit dem Telefon

Ich gebe es zu! Ein kontaktfreudiger Mensch bin ich nicht unbedingt. Bisweilen führt das dazu, dass viele Telefonanrufe bei mir unbeantwortet bleiben. Gut, zu meinen Geschäftszeiten überwinde ich mich und gehe ran, aber wenn es am Wochenende klingelt und ich eine fremde Nummer auf dem Display, dann denke ich meistens:

„Och nöööö“

Ich denke, dass hat damit zu tun, dass ich sehr ungern unvorbereitet in ein Gespräch gehe. Wenn ich nicht weiß was mich erwartet schreckt mich das ab.

3. Ich bin ein Lurker

Hier kann ich wunderbar an den ersten Punkt anknüpfen. Ich lese gerne. Auch in Foren und in Gruppen. Wie gesagt, lesen. Mich selbst zu Wort melden, tue ich nämlich höchst selten, denn es kostet mich viel Überwindung einen Kommentar zu schreiben.

Die Ausnahme sind WhatsApp Gruppen. Aber das liegt wohl daran, dass ich die Menschen hier allesamt persönlich kenne.

Hier auf meinem Blog schreibe ich jedoch recht frei (vielleicht weil ich denke, dass es sowieso niemand liest).

Achso, für alle die es nicht wissen: In der guten alten Zeit, als nur Nerds vor den Bildschirmen saßen, nannte man Leute, die in Foren nur lasen und nie einen Beitrag schrieben „Lurker“.

4. Badewanne ist Pflicht!

Ach, wie ich ein heißes Bad genieße! Das ist für mich so eine kleine Freude des Lebens, auf die ich nicht verzichten kann. Gerne experiemtiere ich auch und kombiniere verschiedene Badezusätze bis es nur so kracht!

Als ich damals in Berlin meine WG verließ und mich auf die Suche nach einer eigenen Wohnung machte, war mir vollkommen egal, in welchen Stadtteil, oder wie groß sie war. Auch ob es eine Einbauküche oder sonst was gab, war mir vollkommen egal.

Oberste Priorität war, dass die Wohnung eine Badewanne vorweisen musste!

5. Ich Philosophiere gern

Weil ich gerne lese, kann ich natürlich auch zu unzähligen Dingen meinen Senf dazu geben. Und diese Chance nutze ich immer gerne.

Gerade in Berlin kann ich mich an unzählige Nächte erinnern, die ich in irgendwelchen Bars, Hinterhofkneipen und auch WG´s zugebracht habe.

Unter Zuhilfenahme jede Menge Alkohols diskutierte ich dort über den Sinn des Lebens, Ökonomie und Ökologie, Kommunismus und Klassenkampf, das Universum und weiß Gott was noch alles. In dieser Zeit habe ich schon viele verblüffende Menschen getroffen.

Ich muss sagen, dass mir das ziemlich fehlt. Hier auf dem Lande habe ich so das Gefühl, intellektuell ausgetrocknet zu werden. Nicht das es hier keine intelligenten Menschen gibt. Es gibt ganz einfach keine Kneipe, die ich zu Fuß erreichen kann.

So, jetzt bin ich auch schon fertig für heute. Zu meinem Erstaunen muss ich sagen, dass das Schreiben dieses Artikels auf dem iPad recht angenehm war! Als ich so etwas vor 2 Jahren zuletzt versuchte, war WordPress mit einem Tablet noch völlig unbedienbar (Stichwort Dropdown Menüs). Auch das Tippen (manchmal auch diktieren) ging sehr 😊. Auf meine 350 Anschläge, wie bei einer physischen Tastatur komme ich natürlich trotzdem nicht.

Ich bin positiv überrascht und werde nun vielleicht öfters zum iPad greifen, anstatt mich umständlich hinzusetzen und den Rechner anzumachen.

Beim nächsten Artikel geht es dann mit dem best of weiter.

Bis dahin!

Euer Mario