Best Of 2020 Teil 1

Hallo allerseits! Ich hatte ja versprochen, dass ich zeitnah mit der Auswertung des letzten Jahres anfange. Seit dem letzten Beitrag hier sind gerade einmal 12 Tage vergangen, also würde ich sagen, dass das für meine Verhältnisse schon recht zeitnah ist.

Wie jedes Jahr habe ich mich hingesetzt, durch meine Fotobibliothek gescrollt und das Beste herausgesucht. Und wie immer habe ich das ganze dann noch in verschiedene Kategorien eingeteilt.

Zum Anfang der Serie werden wir nun die Kategorien „Handy“ und „Kreativ“ abarbeiten.

Handy

Dieses Jahr war ich beim Blick in meinen Lightroom Katalog besonders erstaunt. Fast die Hälfte alle im Jahr 2020 aufgenommenen Bilder, wurden mit dem Handy aufgenommen.

Ich sagte es ja schon öfters wie begeistert ich mittlerweile von der Qualität bin. Das iPhone 11 (in Rot), welches ich letztes Jahr verwendete, macht auch wirklich gute Bilder.

Hier mal eben ein kleines Portrait, dort eine Landschaftsaufnahme, dass alles stellte kein Problem dar!

Eines aber habe ich immer ein klein wenig vermisst. Den Zoom! Es gab schon ein paar Situationen, wo ich gerne etwas näher an mein Motiv heranwollte. Mit dem iPhone 11 ist meiner Meinung nach bei 2x Zoom (Digital) Schluss. Alles, was darüber hinausgeht, schlägt mir einfach zu sehr auf die Bildqualität.

Genau aus diesem Grunde habe ich mir die Tage ein iPhone 11 Pro Max angeschafft. Es ist ein neues Gerät und die Preisersparnis gegenüber dem neuen Modell war wirklich bemerkenswert. Abgesehen davon, mag die ich runden Kanten mehr, als dieses ekige neue Design, aber das ist nur meine Meinung. Für mich sieht es einfach filigraner aus.

Leider gibt es die Pro Modelle nur in gesetzten Farben. Ein knalliges Rot, wie bei meinem normalen 11er wäre echt schön gewesen. Aber auch hier ist das ja nur meine Meinung.

Mit dem dritten Objektiv bin ich auch etwas flexibler aufgestellt. Ich denke, dass ich mit dem Handy im Jahr 2021 vielleicht sogar noch mehr Bilder machen werde, als mit meinen regulären Kameras (außer jetzt bei speziellen Dingen). Ich bin auf jeden Fall gespannt!

Kreativ

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Kreativ waren im Jahr 2021 bei nur ein paar Sessions Langzeitbelichtungen. Los ging es bereits im März. Bei diesen unschönen, Nass/kalten Wetter wollte ich ein paar Langzeitbelichtungen eines nahen Flusses machen. Den ganzen Nachmittag war ich unterwegs und es hatte mir auch viel Spass gemacht einmal rauszukommen. Das waren noch Zeiten, als Corona nur in China war und hier noch niemand daran gedacht hat…

Im Sommer hat es mich dann des Nachts auch immer mal wieder raus in die Botanik getrieben. Startrails! Nachdem ich im Vorjahr die ersten Versuche damit gestartet hatte, habe ich daran so viel gefallen gefunden, dass ich die Versuche im Jahr 2020 fortgesetzt hatte.

Beste Session war wohl im August am See. Dort saß ich mutterseelenallein bis tief in die Nacht und ließ die Kameras laufen. Bewaffnet mit Campingstuhl und Tablet, um mir die Zeit zu vertreiben. Ich hoffe doch sehr, dass es auch in diesem Jahr so einige laue Sommernächte geben wird!

So, das war auch schon der erste Teil des Best Of. Wir sehen uns dann zeitnah zu Teil 2!

Bis dahin

Euer Mario

PS: Wie immer nachfolgend noch einmal eine Galerie aller Bilder. Auch zu denjenigen, welche es nicht in den Artikel geschafft haben.

Dezember und 2020 Allgemein

Tja, wie immer ist es schon wieder einige Wochen her, seit ich den letzten Artikel geschrieben habe. Zusätzlich ist nun auch das Jahr 2020 Geschichte.

Ein guter Zeitpunkt also um über das Jahr 2020 zu reflektieren. Ich hoffe es stört euch nicht, dass ich hier während des Artikels die Bilder für den Dezember einblende.

Eines können wir wohl alle mit Gewissheit sagen. Das letzte Jahr war für uns alle sehr aufreibend. So etwas wie Corona haben die meisten hier wohl noch nicht erlebt.

So ging es auch mir. Im Frühjahr habe ich während des ersten Lockdowns noch die Zeit genutzt, um ein paar Ausflüge in den Harz und sonst wohin zu machen. Das Virus sah Anfang des Jahres noch nicht sonderlich bedrohlich aus und so war mir die Abwechslung aus dem tristen Alltag doch sehr recht.

Als sich dann im Sommer wieder alles mehr und mehr normalisierte, dachte ich eigentlich nicht, dass es noch einmal so schlimm werden würde. Tja, da habe ich mich wohl getäuscht!

Corona war das prägende Erlebnis des letzten Jahres und so ist es auch in allen Dingen, die ich das letzte Jahr so erlebt habe, irgendwie präsent.

Für mich lässt sich das Jahr 2020 in einen einfachen Satz zusammenfassen:

Privat lief es scheiße, beruflich lief es gut.

Mario Demme

Privat

Ich denke, dass dieser Satz mein letztes Jahr ganz gut beschreibt. Beides war, wie könnte es auch anders sein, stark von der Corona-Krise geprägt.

Im Privaten wurden einem natürlich dieses Jahr viele Möglichkeiten des gesellschaftlichen Lebens genommen. Vieles musste schließen, kontakte mussten reduziert werden und so saß man in seiner Freizeit wie ein Fisch auf dem trockenen.

Die größte private Tragödie war sicherlich der Tod meines Großvaters. In den letzten Wochen könnten wir ihn leider nicht mehr besuchen, sodass wir hier leider leider viel Zeit verloren haben.

Auch in Sachen Liebe sah es letztes Jahr nicht so besonders gut aus. 4 kurze Beziehungen (manchmal auch nur den Anflug davon), 4 Mal gescheitert. Alles in allen gab es hier nur unnötigen Stress, Ärger und auch Tränen.

Wer weiß wie 2021 aussehen wird. Vielleicht traue ich mich in nächster Zeit auch nicht mehr und konzentriere mich wieder etwas mehr auf mich selbst.

Wenigstens ein paar neue Freundschaften konnte ich dazu gewinnen. Das war von der privaten Seite auch das einzige Positive, was es aus 2020 zu berichten gibt.

Und Beruflich?

Beruflich sah die Sache dagegen schon ganz anders aus. Ihr wisst ja, dass ich im vergangenen Jahr nicht so viel wie sonst hier schreiben konnte. Rechtfertigen musste ich das immer damit, dass ich so viel zu tun hatte.

Tja, so war es auch. Im ersten Lockdown kamen schon so die ersten Wellen an Anfragen, die in Ihrer Menge etwas mehr waren, als in den letzten Jahren.

Neben diesen Anfragen musste ich ja auch noch meine Teilzeitstelle als Grafiker irgendwie handeln. Bis August war das noch so einigermaßen zu schaffen, dann schmiss ich hin, um mich wieder mehr auf das Belichtungswerk zu fokussieren.

Und beim Belichtungswerk hat sich auch eine ganze Menge geändert. Gleich Anfang des Jahres gab es ein großes Redesign. Neues Logo, neue Website, neue Broschüren, Portfolios und und und.
Hier konnte ich endlich die ganzen Dinge umsetzen, die ich in den vergangenen 1,5 Jahren als Grafiker gelernt habe. Ich war so verdammt stolz, wie sich das Belichtungswerk transformiert hat!

Das neue Logo

Im ersten Lockdown kam dann viel Arbeit im Studio auf mich zu. Viele, viele Produkte mussten fotografiert werden. Oftmals stand ich bis spät in die Nacht im Studio und musste am nächsten Morgen um 06:00 Uhr raus zu meinem Job als Angestellter. Nach dem Lockdown entspannte sich die Sache im Studio wieder etwas.

Dafür kamen auf einmal andere Jobs auf mich zu. So musste ich für diverse Filmprojekte auch bis in die Nacht in der Prärie stehen. Oder ich saß zu Hause im Büro und fertigte Websites für meine Kunden an.

Was mich aber ganz besonders gefreut hat, war, dass ich das ein- oder andere Printprodukt für meine Kunden designen durfte! Das war ja eine brandneue Dienstleistung von mir und ich konnte alles einbringen, was ich in meinem Job bis dato gelernt hatte. Es war wirklich schön!

Da es so gut aussah, konnte ich mir im laufe des Jahres auch noch einen neuen Arbeitsrechner kaufen. Da der iMac dieses Jahr abgeschrieben war, lohnte sich eine Neuanschaffung sowieso. Es ist dann ein Macbook 16 Zoll mit Core i9 geworden. Schönes Gerät!

Gegen Ende des Jahres, als die Coronazahlen wieder am steigen war und wir so langsam in den zweiten Lockdown gingen, überflutete mich dann wieder eine Welle von Produkten und Studioarbeit war wieder angesagt.

Wenn ich mir die Zahlen vom letzten Jahr so ansehe, muss ich sagen, dass 2020 das bisher erfolgreichste Jahr für das Belichtungswerk seit der Gründung Anno 2014 war!

Wie soll es weiter gehen?

Im letzten Jahr ist mir bewusst geworden, dass mir vor allem die Filmarbeit sehr viel Spass macht! Vom Schreiben des Drehbuchs, über die Erstellung des Drehplans, bis zur Arbeit am Set. Es macht mir einfach Spass! Das gilt natürlich auch für die Postproduktion!

Für das nächste Jahr nehme ich mir vor, weiter in den Filmbereich vorzudringen. Produktvideos sind immer mehr im Trend und jetzt, da die Welle langsam abflacht, nehme ich mir vor hier mal ein richtig schickes Demovideo aufzunehmen. Für diesen Zweck habe ich in den letzten Monaten schon einiges in neues Equipment, gerade für Motion Control investiert.

Achso, ich habe nicht nur in Motion Control investiert, sondern auch in eine richtige Kaffeemaschine. Ein schicker Vollautomat ist es geworden. Ursprünglich war er für das Produktvideo gekauft, aber mittlerweile weiß ich den Kaffee daraus wirklich zu schätzen!

Daneben möchte ich natürlich auch mein Wissen und können im Grafikdesign vertiefen. Hier gibt es definitiv noch eine Menge für mich zu lernen!

Und wie war nun eigentlich der Dezember?

Oh, der Dezember war für mich ein wirklich sehr cooler Monat. Nicht etwa, wegen des harten Lockdowns, der uns alle so belastet hat, sondern weil ich mir eine schöne Spaßausgabe leisten konnte.

Da das Jahr für mich beruflich so gut lief (und wohl auch weil es privat so absolut Scheiße war), gönnte ich mir eine kleine Belohnung/Aufmunterung.

Ich nahm ein paar tausend Euro in die Hand und kaufte mir kurzerhand ein ATV! Und mit dem Teil war ich auch schon reichlich unterwegs! Naja, um sich im Dezember ein ATV zu kaufen, dafür muss man schon echt blöd sein, oder? Aber ich bin ja bekanntlich ein harter Hund!🙈

Im nächsten Jahr will ich dann mal öfters die Kamera einpacken und mit dem Teil mal schön weit rausfahren. Zumindest in meiner Vorstellung hört sich das schon mal ganz gut an. Mal sehen, wie es dann in der Realität ist.

So, dass war auch schon mein Jahr auf schnuckelige 1000 Wörte komprimiert. Die Auswertung der besten Bilder folgt in den kommenden Wochen natürlich auch noch.

Ich hoffe, dass es Euch im letzten Jahr trotz der vielen Probleme auch eingermaßen gut ging. Wir hören uns demnächst wieder!

Bis dahin

Euer Mario

Oktober und November

Wieder einmal ist sehr viel Zeit seit dem letzten Artikel hier vergangen. Aber nun ist es wieder so weit! Ein Monatsrückblick steht an. Naja, da nun bald Dezember ist, frühstücken wir hier gleich mal den Oktober und den November ab!

Oktober

Die Bilder im Oktober sind tatsächlich alle mit einer richtigen Kamera entstanden. Zur Herbstzeit war ich sehr oft im Wald unterwegs, um die vielen Farben des Herbstes zu genießen.

Auch die Suche nach Pilzen nahm hier viel Zeit in Anspruch. Also insgesamt ein gutes Szenario für eine „richtige“ Kamera. Im Oktober entschied ich mich für die kleine EM10 Mk II. Objektivmäßig kamen das Sigma 16er 1.4, das Panasonic 25 1.7 und das Tamron 14-150 zum Einsatz.

Ich war auch mindestens 4 Mal an einen besonderen Spot auf der Suche nach Fliegenpilzen. Dafür musste ich immer mindestens eine 40 Minuten lange Autofahrt in Kauf nehmen. Die ersten 3 Besuche des Spots waren erfolglos, aber beim vierten und letzten Versuch hatte es dann doch noch geklappt.

Hier nocheinmal alle Bilder vom Oktober:

November

Fototechnisch war der November ein völlig anderer Monat. Während ich im Oktober noch bewusst kleine Touren machte, um beispielsweise Pilze zu fotografieren (und dabei das entsprechende Equipment dabei hatte), war das im November niemals der Fall.

Alle Bilder, die im November entstanden sind, wurden zufällig aus der jeweiligen Situation aufgenommen. Dabei kam es spontan auch zu einer kleinen Lost Place Tour.

Außerdem war die einzige Kamera, die ich im November dabei hatte mein iPhone 11.

Was gab es also im November noch alles von Interesse? Nunja, der Herbst fand langsam sein Ende, sodass es nur noch vereinzelt ein paar farbenfrohe Bilder gab.

Oh, erwähnenswert fand ich noch die Vogelschwärme, die unterwegs nach Süden waren. So ging ich eines Morgens eine Runde mit Raika. Während der gesamten Zeit (ca. 1 Stunde) zogen die Vögel über unsere Köpfe hinweg. Bis zum Horizont waren die Schwärme zu sehen (in beide Richtungen!). Es schien kein Ende nehmen zu wollen und ich war bei dem Anblick so fasziniert, dass ich einen Moment innehalten musste, um die Szenearie zu bewundern.

Im November gab es dann auch schon die ersten kalten Tage. Also mit Kalt meine ich jetzt Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Und viel Nebel gab es, was mir vor allem bei meiner täglichen Morgenrunde jedes Mal eine große Freude war.

Da die Aufmahmen des Novembers nur mit dem iPhone entstanden, habe ich mir manchmal schon gewünscht, lieber ein iPhone 11 Pro zu haben, statt nur das normale. Der 2-fache Zoom wäre an der einen, oder anderen Stelle schon sehr praktisch gewesen.

Wenn es das Pro auch in Rot gegeben hätte, hätte ich es mir vielleicht sogar gekauft. Aber ich bin nach wie vor beeindruckt, welch tolle Bilder man heutzutage mit einem Smartphone machen kann!

Hier noch einmal alle Bilder, die im November aufgenommen wurden:

So, dass war es auch schon für die vergangenen 2 Monate. Im Dezember habe ich arbeitsmäßig traditionell nicht viel zu tun. Vielleicht bin ich da ja ein bisschen mehr unterwegs.

Bis dahin!

Euer Mario

Startrails am See

Letztes schrieb ich ja über das Fotoshooting mit Jule am See. In dem Artikel erwähnte ich, dass wir uns dieselbe Location ausgesucht haben, an der ich wenige Wochen vorher bereits Startrails gemacht hatte. „Vielleicht erinnert Ihr Euch?“ habe ich gefragt.

Wäre ja wirklich toll gewesen, wenn es den Artikel auch wirklich gegeben hätte😂?

Das die Bilder noch in meinen „zu veröffentlichen“ Ordner schlummern habe ich aber erst jetzt bemerkt😅.

Also dann wollen wir mal! Vor gar nicht allzu langer Zeit, als die Tage noch lang, und die Nächte warm waren, zog ich mit meiner OMD zu einem idyllischen See, um dort die Nacht zu verbringen und einige Startrails zu machen.

Von 21:00 bis ca. 03:00 Uhr war ich dort. Ausgerüstet mit dem nötigen Kameraequipment (logisch), Campingstuhl, Bier und einigen Fressalien. So saß ich nun da, ließ die Kamera Ihre Arbeit machen und schaute in die Sterne.

Aufgebaut hatte ich die EM5 III und die EM10 II, damit ich mit mehreren Perspektiven arbeiten konnte. Die EM5 arbeitete dabei im Live Composite Mode, lieferte mir also als Ergebnis nur ein Bild, während die EM10 im Zeitraffer Modus arbeitete (600 Bilder).

Einen See suchte ich mir deshalb aus, weil ich auf die Spiegelungen der Sterne auf der Wasseroberfläche hoffte (was auch geklappt hat).

Unterwegs war ich extra innerhalb der Woche, um möglichst meine Ruhe zu haben. Am Wochenende kann man das voll vergessen, da ist an den Seen hier in der Umgebung einfach viel zu viel los.

Und so war ich dann auch der einzige Mensch weit und breit. Es war wirklich eine wunderschöne Sommernacht (so ca. 20 Grad) und es herrschte fast schon eine unheimliche Ruhe.

Und so saß ich da in der Dunkelheit, schaute in die Sterne, trank mein Bier und irrte so alle 30 Minuten durch die Dunkelheit zu den Kameras, um zu sehen, ob noch alles in Ordnung ist. In der Nähe der Kameras waren Taschenlampen und ähnliches natürlich Tabu, denn diese würde mir die Aufnahmen zunichtemachen.

Bei der Zeitraffer Sequenz wäre das gar nicht so schlimm gewesen, da ich die Bilder einfach aussortieren konnte, aber bei der EM5, die ja im Live Composite aufnahm, wären etliche Stunden aufnahmen dadurch zerstört. Also musste ich mich gerade hier vorsichtig durch die Dunkelheit tasten, wenn ich zur Kamera wollte.

Einen kurzen Einsatz fand die Kamera aber am Anfang der Sequenzen aber doch. Damit man den Steg im fertigen Bild auch sehen konnte, musste ich diesen kurz mit der Taschenlampe beleuchten.

Joa, das war es eigentlich auch schon. Also ich kann jeden so eine warme Sommernacht draußen nur empfehlen. Während die Kameras laufen hat man viel Zeit einmal herunterzukommen und kann die Natur und vor allem den Sternenhimmel genießen.

Wie schade das der Sommer nun auch schon wieder vorbei ist.

Bis dahin

Euer Mario

Shooting am See

Gegen Ende letzten Monats ergab sich noch einmal die Gelegenheit zu einem besonderen Ausflug.

Und zwar wollte ich ein paar schöne Portraitaufnahmen an einem nahegelegenen See machen. Model war dieses Mal Jule, eine gute Freundin von mir.

Die mir Jule in der Vergangenheit schon bei diversen Gelegenheiten geholfen hat (zum Beispiel als Hand Model für Produkte, oder auch als Dekorateurin für Produktzusammenstellungen uvm.), war es mir natürlich eine Freude, als Sie mich nach ein paar Bildern gefragt hat.

Als Location wählten wir einen nahe gelegenen Baggersee und da das Shooting an einem der letzten (schönen) Sommertage stattfand, passte das ohnehin. Aber wie es halt manchmal so ist, läuft nicht immer alles wie geplant. Manchmal ergeben sich daraus interessante Geschichten, in unserem Fall war es jedoch eher eine Odysee.🙈

Erstmal vorab, der Ort war natürlich perfekt gewählt.☝️ Es war der kleine Steg, an dem ich einen Monat zuvor schon die Startrail aufnahmen gemacht habe. Vielleicht erinnert Ihr Euch ja daran. Ich kannte also den Ort und wusste was da geht.

Und da kam auch schon die erste panne. Der Steg war nicht mehr da! Irgendwelche Vandalen hatten ihn zerstört. Der Steg selbst hing so halb im Wasser, vom Tragegerüst völlig losgelöst. Es gibt echt zu viele Idioten auf dieser Welt!🤬

Aber Kraft meiner Wassersuppe habe ich das Teil natürlich repariert.💪 Und sogar dabei etwas optimiert. Damit Jule auf dem Steg besser stehen kann, hing ich ihn eine Etage tiefer auf. Auch wenn ich bei der Aktion einen kurzen Abgang ins Wasser gemacht habe (inklusive Steg😂), ist das alles nochmal gut gegangen.

Das war der kleinere Teil, die Odysee begann aber gerade erst. Es war ein wundervoller Tag mit viel Sonnenschein (und ich meine wirklich viel Sonnenschein!). Und wir waren viel zu früh da. Eigentlich kein Problem, man könnte ich ja ein bisschen an den See setzen und die Seele baumeln lassen. Ähm ja, es waren so 30 Grad und es gab keinen schattigen Platz (erwähnte ich den strahlenden Sonnenschein schon?!😅).

Wir waren also in der Hitze Hölle gestrandet und irrten erst einmal eine ganze Weile um den See herum. Das war eine schöne, staubige Strecke (immer noch in der Sonne), in der wir uns unsere Klamotten auch schön ruinieren konnten. 🙈

Ich wendete mich so gut es geht, um mich von allen Seiten einigermaßen gleichmäßig rösten zu lassen. Dennoch sind wir beide letztendlich ohne Sonnenbrand aus der Sache wieder herausgekommen! Kaum zu glauben, oder?

Irgendwann verzog sich die Sonne dann ein wenig und wir konnten mit dem Shooting beginnen. Insgesamt 4 verschiedene Outfits mussten durchgewechselt werden! Und das haben wir alles in nur einer knappen Stunde geschafft. Also Zeitmäßig betrachtet sind wir wesentlich länger durch die Wüste um den See geirrt, als wir tatsächlich Fotos gemacht haben.

Und die Bilder sind auch etwas geworden. Jule hat auch ein Talent für so etwas.👌 Gut sieht sie sowieso aus, das sieht man ja an den Bildern. Was sie aber total drauf hat, sind so kleinigkeiten, Körperhaltung, Blick, ein kreatives Gespür für verschiedene Posen. Das klappt alles einwandfrei und macht superviel Spass!

Ich freue mich jedenfalls schon auf das nächste Mal mit Jule!

Achso, für alle interessierten natürlich noch das Equipment. Als Kamera kam dieses Mal meine nagelneue OMD EM 5III zum Einsatz. Also die Mittelklasse von Olympus. Ich nutze Sie mittlerweile fast so gerne wie die große EM1. Von der Bedienung unterscheiden sie sich nur minimal, was mir persönlich super gefällt (da kann ich einfach machen und muss weniger Denken…).

Objektivmäßig war ich mit dem allgemein als hammermäßig geltenden Sigma 16 mm f1.4 unterwegs. 16 mm deshalb, weil ich nicht wirklich viel Platz zur Verfügung hatte. Aber ich will mir dieses Jahr noch das 56er f1.4 kaufen und kann es kaum erwarten jemanden vor die Kamera zu kriegen.😊

Außerdem war die Mavic Air mit von der Partie. Auch wenn ich die Drohne die hälfte der Zeit nur knapp über mir fliegen ließ um mich etwas abzukühlen. Der Plan das Ding als Ventilator zu verwenden und damit Jules Haare etwas aufzuwirbeln hat dagegen überhaupt nicht geklappt.

So, dass war es aber auch schon für heute. Ich hoffe Euch gefallen die Bilder ebenso wie mir!

Bis dahin

Euer Mario

Tour um die Schmalwasser Talsperre

Schon wieder ist fast ein Monat ohne einen Beitrag hier vergangen. Tja, meine Ausrede dafür ist die übliche. Ich war wieder viel unterwegs. Aber im letzten Monat war das zum Glück nicht nur beruflicher Natur.

Der September war ja vom Wetter her sehr schon und da gönnte ich mir auch mal einen freien Tag (nachdem ich 5 Samstage in Folge für Aufträge gebucht war) und machte mich auf zu einem Rundgang um die Schmalwasser Talsperre.

Jetzt gibt es ja in Thüringen sehr viele Talsperren. Warum also habe ich mir gerade diese ausgesucht? Naja, irgendwo muss man ja anfangen, also habe ich mir einfach irgendeine ausgesucht. Mit knapp einer Stunde fahrt, war sie zum Glück auch nicht sooo weit weg.

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Für meinen freien Tag habe ich mir einen Montag ausgesucht, damit ich möglichst ungestört um die Talsperre laufen kann. Da ich ja meine eigene Firma habe, kann ich mir meine freien Tage zum Glück manchmal sogar selbst aussuchen!

Neben Raika waren die Mavic Air und die OMD mitsamt dem Tamron 14-150 mm im Gepäck. Außerdem hatte ich mir im Vorfeld auch vorgenommen ein wenig mit dem iPhone zu filmen und zum Schluss etwas Schönes aus der Tour zusammenzuschneiden. Ohne weitere Worte verlinke ich hier erst einmal die Videodatei:

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https://www.youtube.com/watch?v=mRxz5dkVUPM

Ihr seht also, dass es beim Rundgang um die Talsperre so einiges zu entdecken gibt. Der Weg ist allerdings etwas lang. Ich hatte während der Tour alles per GPS aufgezeichnet und kam dabei auf eine Gesamtstrecke von 12 Kilometer! Zusammen mit Hund, Drohne, Kameraausrüstung und etwas Verpflegung (in erster Linie Wasser, denn es waren 30 Grad!) ist das schon eine ziemliche Strecke.

Der Schlimmste Part der Rundstrecke kam zum Glück ganz am Anfang. Der Parkplatz ist einige Meter (vor allem Höhenmeter) entfernt. Diese mussten erst einmal überwunden werden. Zum Glück ist man ja am Anfang einer solchen Tour noch fit, sodass die paar Höhenmeter hier kein Problem darstellen. Außerdem freut man sich schon insgeheim, dass es dann auf dem letzten Kilometer zum Auto nur noch bergab geht.

Der Weg um die Talsperre für ungefähr zu 50 % auf Straßen. Besonders Trittfest muss man also für einen Rundgang nicht sein. Nur wenn man sich die Klamm ein wenig genauer ansehen will (Röllchen) muss man ein wenig klettern. Der kleine extraweg dorthin lohnt sich aber, es ist eine wirklich traumhafte Umgebung!

Auf dem gesamten Rundweg findet man allgemein viele schöne Spots, an denen man etwas verweilen kann. Beim Platz von Meister Eckerhardt habe ich diese Möglichkeit auch einige Zeit lang genutzt. Leider sieht man auf den asphaltierten Teilen der Strecke den Stausee nicht immer. Hier läuft man mehr durch Wälder und der Stausee ist so zwischen 70 und 100 Metern an der Seite entfernt. Die Bäume versperren einen dann regelmäßig die Sicht.

Baden oder ähnliches darf man an der Talsperre aber nicht, denn schließlich soll aus dem Wasser in der Talsperre irgendwann einmal Trinkwasser werden. Also für alle, die der Talsperre nächstes Jahr vielleicht mal einen Besuch abstatten wollen: Auch wenn es bei Sonnenschein und Temperaturen von 30 Grad verlockend ist, bleibt bitte an Land! Danke.

Und weil mir die Tour um die Talsperre letzten Monat so gut gefallen hat, nehme ich mir demnächst vielleicht noch eine vor. Momentan ist das Wetter ja wieder eher schlecht, also passt das nicht. Aber ich hoffe doch mal auf einen goldenen Herbst. Wenn sich die Blätter verfärben, der Himmel blau ist und strahlender Sonnenschein herrscht.

Das könnte doch was werden!

Bis dahin

Euer Mario

Unterwegs im August

Wie neulich versprochen kommt nun die Aufarbeitung des letzten Monats. Ich weiß nicht so recht warum, aber irgendwie mag ich Rückblicke. All die kleinen Momente, die einem wieder einfallen, wenn man sich die Bilder nocheinmal ansieht.

Das ist schon erstaunlich, dabei ist der August doch noch gar nicht so lange her. Der August war ein toller Monat! Beruflich wie privat. Ich habe viel erreicht, nur leider hat es mit den geplanten Ausflügen nicht so wirklich geklappt.

Das lag vor allem wieder daran, dass ich arbeitsmäßig ziemlich rotiert bin. Ein Videoprojekt wurde fertiggestellt, diverse kleine Websachen wurden angefertigt und sogar in der IT habe ich stellenweise ein wenig ausgeholfen.

Deutlich aufgefallen ist mir, dass der Boost in der Produktfotografie so langsam abebbt. Seit Corona stand ich immer öfters Abends im Studio, um die Flut an neuen Produkten Herr zu werden. Die Ladenschließungen haben sich auch im E-Commerce bemerkbar gemacht. Diese Situation ebbt jetzt langsam wieder ab. Erst Ende Oktober geht es dann noch einmal für ein paar Wochen zur Sache (Weihnachtsgeschäft).

Okay, alles war dann doch nicht so gut. Im August hätte eigentlich die Apfelernte angestanden, aber durch den späten Frost im Frühjahr gab es auf meiner kleinen Ranch gar nichts zu ernten. An den vielen Bäumen hingen nur vereinzelt ein paar Äpfel. Das ist schade, denn ich mache mit der Ernte immer so einiges. Aber das war auch schon die einzige schlechte Nachricht für den August.

Einer der wenigen Äpfel dieses Jahr…

Aber trotz der vielen Arbeit war ich natürlich auch ein bisschen draußen unterwegs. An schönen Tagen zu besonders langen spaziergängen und an eher regnerischen Tagen war ich mit dem Makro Objektiv bewaffnet auf der Suche nach Wassertropfen. Oh, wo wir schon von Makro Fotografie sprechen.

Endlich ist es mir gelungen die Facettenaugen von Insekten richtig scharf zu bekommen. In der Action sieht man das nicht immer sofort, sodass die Augen dann meistens unscharf waren. Aber dieses Mal habe ich es endlich geschafft. Da ich meine Bilder ja immer etwas herunterrechnen muss (logisch), weiß ich nun nicht wirklich, ob Ihr das Ergebnis auch richtig sehen könnt. Ich vermute mal eher nicht. Aber glaubt mir, die Augen sind Scharf! 👌

Auch hatte ich im August gleich 2 Mal das Glück einer Blindschleiche zu begegnen. Ich weiß, diese Tiere sind eigentlich nicht wirklich selten, aber ich hatte vorher auf meinen Runden noch nie eine gesehen. Schon komisch, dass mir in einem Monat dann gleich 2 Exemplare über den Weg liefen!

Die Hälfte der Bilder hier in diesem Beitrag sind übrigens Handybilder. Ich kann es nicht oft genug sagen, aber ich bin mit der Bildqualität von meinem iPhone 11 einfach wahnsinnig zufrieden!

Es hat ja schon mit dem XR angefangen. Damals zeigte ich bei meinen monatlichen Rückblicken schon immer mal wieder ein Bild, welches ich mit dem iPhone aufgenommen habe. Und das 11er ist noch besser! Vor allem der Superweitwinkel ist wirklich praktisch.

Vor ein paar Jahren war das hier auf diesem Blog noch völlig undenkbar gewesen. Handybilder! Da sieht man mal, wie sich die Qualität inzwischen verbessert hat. Die Zeiten ändern sich eben.

Als immerdabeihaben-Kamera liefern Smartphones mittlerweile eine wirklich gute Qualität. Nicht nur von der Technik, sondern vor allem von der Software. Dank AI geht vieles, was bis vor kurzer Zeit noch unmöglich war. Und da ich meine OMD´s nicht immer dabei habe (außer ich plane jetzt etwas Konkretes zu fotografieren), nehmen die Handybilder immer mehr zu.

Dieses Bild stammt vom iPhone…

Das ist eigentlich ein Thema, über das man sich auch ausführlicher auslassen könnte. Aber hier ging es ja um den August. Der ist, so wie dieser Artikel, nun vorbei. 😂

Bis dahin Euer Mario 🙋‍♂️

Das Juni

Es ist wieder an der Zeit etwas zu schreiben und die vergangenen Wochen aufzuarbeiten. Fangen wir doch am besten mit dem Juni an!

Jetzt da das Wetter wieder schlechter wird, denkt man doch gerne an die schöne Sommerzeit zurück.

Den Juni habe ich dabei auch entsprechend genutzt und war viel draußen unterwegs. Im Juni war noch alles so frisch und grün. Da war ich sehr gerne im Wald unterwegs!

Ich mag den Wald. Den Geruch, das Feeling und natürlich auch das Licht! Das Spiel von Licht und Schatten ist im Wald sowieso etwas ganz besonderes. Deswegen gilt bei spaziergängen im Wald: Immer Kamera mitnehmen!

Aber auch abseits gab es viel zu sehen. Ich machte viele Touren durch einen alten Steinbruch und war auch wieder auf der Jagt. Alles in allem war der Juni schon ein guter Monat.

Beim nächsten Artikel geht es dann mit dem August weiter. Und für so manche spezielle Session, die ich in den letzten Monaten gemacht habe, schreibe ich dann auch noch einmal diverse Spezial Artikel!

Bis dahin

Euer Mario

Abschied

Es ist an der Zeit etwas Persönliches zu schreiben. Keine Fototouren oder ähnliche Ausflüge. Der Anlass dieses Posts ist eher traurig.

Vor knapp 2 Wochen, am 04.07.2020 ist mein lieber Opa verstorben. Wegen der Coronazeit konnten wir ihn die letzten Wochen und Monate leider nicht sehr oft besuchen, was mich im Nachhinein wirklich traurig macht.

2 Wochen hatte ich nun Zeit meine Trauer zu verarbeiten. Ich habe mir alte Fotos und Videos angesehen und mich auch meiner Erinnerung bedient, um an Ihn zu denken.

Heute war dann mit der Beerdigung noch einmal der letzte schwere Tag. Aber auch dieser ist nun geschafft. Ich schreibe diese Zeilen hier nicht nur, weil es mir guttut, sondern auch damit etwas bleibt. Hier im Internet, für die Ewigkeit.

Mein Opa, Karl-Horst Demme. Ich habe Ihn wirklich sehr gemocht. Als Kind wohnten meine Großeltern nur eine Straße weiter, sodass ich oft da war. Nach der Schule zum Mittagessen, oder auch Abends mal zum Spielen im Haus, oder im Garten.

Ich erinnere mich auch an die vielen Urlaubsreisen, auf denen mich meine Großeltern als Kind mitgenommen haben. Es ging in alle möglichen Länder. Opa war immer aktiv und hat alles mitgemacht, wenn es in den Urlaub ging.

Das sind meine Erinnerungen, die ich als Kind von Ihm habe. Aber natürlich war er noch mehr als nur das. In seiner Jugend war er ein sehr guter Fußballspieler. Sogar einen Hattrick hat er einmal geschafft. Er mochte den Sport so sehr, dass er später sogar noch in der Altherren Mannschaft gespielt hat.

Ansonsten wer Opa immer fleißig und hat sein Leben lang ordentlich geschuftet. Als dann die Rente und das Reisen kam, war das wirklich verdient.

Im Alter war Opa dann immer ein sehr gemütlicher Mensch. Keine Fliege konnte er etwas zuleide tun, immer war er freundlich. Einfach sympathisch eben. Diese Gemütlichkeit mochte ich ganz besonders.

Mittlerweile ist es 5 Jahre her, als ich aus Berlin zurückgekommen bin. Die letzten 4 Jahre habe ich mich auch um Opa gekümmert, als er nicht mehr so gut konnte. Als es mit dem laufen schwer wurde und er dann gar nur noch im Bett lag. Ich habe nach ihm geschaut, ihn Essen gebracht, aufgerichtet, geredet und auch mal eine Zigarette konnte er rauchen.

Es war nicht immer leicht, aber ich habe es gerne gemacht. Es war das mindeste, was ich tun konnte. Das letzte Jahr überstieg die Pflege dann leider auch meine Fähigkeiten, sodass wir Opa in das örtliche Pflegeheim geben mussten.

Bis auf die schreckliche Zeit der Corona Krise waren wir jeden Tag zu Besuch da. Ich habe Oma um 15:00 Uhr hingefahren und um 18/19:00 Uhr wieder abgeholt. Dabei habe ich mir meistens auch die Zeit genommen und ein paar Augenblicke mit Ihm verbracht.

Im Nachhinein scheint mir das vielleicht zu wenig gewesen zu sein. Gerade heute, wo wir den letzten Weg zusammen gegangen sind.

Ich werde dich immer in guter Erinnerung behalten. Opa, Karl-Horst Demme, geboren am 27.10.1936, verstorben am 04.07.2020.

Ein ganzes Leben lässt sich schwer in Worte fassen, aber ich hoffe, dass diese kurze Zeilen deiner würdig sind.

Falls der Geist nicht nur dieser fleischlichen Existenz entspringt und es doch noch etwas Höheres geben sollte, sehen wir uns vielleicht wieder. Bis dahin muss ich aber nun eine sehr lange Zeit ohne Dich auskommen. Ich vermisse Dich.

Ich werde mir in den nächsten Tagen noch einige Bilder heraussuchen und hier als Galerie einfügen, damit von meinem Opa wirklich etwas bleibt.

h

Startrail Session im Juni

Huhu, da bin ich wieder. Es ist ja nun ein paar Wochen her, seit dem letzten Beitrag. Ich hatte auch wieder so viel zu tun, dass kaum Zeit für andere Sachen blieb.

Aber jetzt wird es zum Glück wieder ein wenig Ruhiger. Ich habe für das Belichtungswerk zwar immernoch viele Projekte, aber die meisten davon Verzögern sich jetzt (Zulieferung von Dritten, Wetter, Zeitplan etc.) erstmal.

Also mal wieder ein wenig Zeit zum Verschnaufen. Und vor allem kann ich jetzt auch mal wieder mit der Kamera rausgehen.

Den Anfang habe ich vor wenigen Tagen mit einer spontanen Startrail Session gemacht. Das Wetter war gut, warum also nicht mal an einer warmen Sommernacht ein wenig die Sterne beobachten.

Passend dazu habe ich ja nun auch die neue EM5 Mk 3. Und bei meiner ersten Sternen-Session ist mir auch gleich eine große Neuerung aufgefallen.

Die EM5 III hat einen neuen Modus spendiert bekommen.

Die Sonne war schon untergegangen und ich wollte gerade mein Equipment aufbauen. Es war also schon ziemlich dunkel. Die Kamera war im normalen Modus und ich drehe so am Rad für die Belichtungszeit, um zum Composite Modus zu kommen. Aber es gab ihn einfach nicht.

Ich dachte „Was ist denn hier los?!“ und arbeitete mich durch sämtliche Menüs um irgendeine passende Einstellung zu finden. Ich wollte gerade schon wieder alle abbauen und schaltete das Licht an, damit ich mein Equipment unverrichteter Dinge wieder ins Auto bringen kann.

Auf dem Einstellrad sah ich dann „B“. Hier waren dann der Composite Mode und der Live Bulb zu finden. Olympus hat der Kamera also einen eigenen Modus für die kreativen Sachen spendiert! Das finde ich eine sehr gute Entscheidung! Um ehrlich zu sein war es schon immer nervig durch die Belichtungszeiten zu scrollen, damit man ganz am Ende den Live Bulb bzw. Composite Mode erreicht.

Mit einem eigenen Modus ist das nun wesentlich benutzerfreundlicher. Alles richtig gemacht Olympus!

Meine Startrail Session habe ich dann noch ca. bis 03:00 Uhr gemacht, bevor ich alles abgebaut habe. Neben der EM5 III war auch die kleinere EM10 II im Einsatz. Während die Aufnahmen so liefen, machte ich mein Panoramadach auf, stellt die sitze in eine horizontale Position und beobachtete die Sterne.

Ach ja, eine Runde Monopoly auf dem iPad war auch noch drin. Diese ganze Arbeit (und vor allem Zeit) habe ich dann für nur 2 Bilder investiert. Aber es war ein sehr schöner Abend und ich habe mich gefreut endlich mal wieder rauszukommen.

Der Sommer ist noch lang und ich mache dieses Jahr bestimmt noch den ein oder anderen Startrail! Vielleicht schon nächstes Wochenende.

Bis dahin

Euer Mario