Der Mai und Juni 21

Es ist mal wieder so weit. Ich bin viel zu spät dran mit dem Schreiben hier auf dem Blog. Vor fast einen Monat habe ich den letzten Artikel verfasst. Nun ist es an der Zeit den Mai und Juni abzuarbeiten.

Von den Bildern her kann ich leider nicht so viel zeigen wie ich es gerne gewollt hätte, denn ich bekam einfach keine Freigabe. Aber einige wenige Bilder, vor allem von einer neuen Nebenbeschäftigung namens „Banking“ kann ich dann doch noch präsentieren!

Aber Moment mal, wie war das gleich noch mit der Freigabe? Tja, also die Sache ist, dass ich vor fast 3 Monaten wieder eine neue Beziehung eingegangen bin. Und gerade im Mai und Juni haben wir viel zusammen unternommen, sodass gerade dort viele schöne Bilder herausgekommen sind. Aber Frau und Kind gaben mir leider keine Freigabe zur Veröffentlichung, obwohl das hier doch ein höchst anständiger Blog ist🤷.

Da es Abseits des aktuellen Familienlebens nur recht wenige Bilder gab, müssen wir hier jetzt also erst einmal damit leben. Aber irgendwie juckt es mich ja schon nochmal die Kamera zu nehmen und ein paar Startrails oder so aufzunehmen. Die OMD´s kamen in diesem Jahr bis jetzt kaum zum Einsatz. 😅

Also, was habe ich denn im Mai und Juni alles so gemacht, wenn ich allein war. Tja, die Antwort ist nicht viel.🙈 Es gab eine obligatorische Quad-Tour zum See in Bollstedt, neue Schuhe von Under Armour (übrigens sehr gut) und das war es dann auch schon.

Achso, während meiner Gassi-Touren mit Raika habe ich mir eine neue Beschäftigung einfallen lassen. Ich nenne Sie „Banking“. Und das ganze funktioniert so. Ich nehme mir eine schöne Flasche Holunderbier, schnappe mir meinen Hund und wandere los. Hier bei uns gibt es in der Natur überall Bänke, auf denen man sich ausruhen kann.

Dort setze ich mich dann hin, genieße das Wetter und trinke mein Bier. Das ist die Geschichte des modernen Bankings!

Mittlerweile habe ich auch schon fast alle Bänke hier in der Umgebung abgeklappert. Dazu habe ich euch natürlich auch mal eine schöne Galerie erstellt! Viel Spaß😀.

Hier nicht zu vergessen natürlich die Galerie mit allen anderen Bildern der vergangenen 2 Monate. Wie in letzter Zeit üblich wurden alle Bilder mit dem iPhone gemacht. Eine OMD hatte ich zu keiner Zeit dabei. Aber es juckt mich wie bereits gesagt schon etwas in den Fingern, sodass ich demnächst auch mal wieder eine große Kamera mit raus nehme💪.

Bis dahin

Euer Mario

Mit Raika im April

Nun haben wir schon fast Ende Juni und ich fange an am April zu schreiben. Also auf Zack war ich ja schon immer😂. Aber wie immer verspreche ich, dass es in Zukunft wieder etwas schneller geht.

Also, was war denn nun so los im April? Zumindest Wettermäßig war der April sehr sehr durchwachsen. Während wir an manchen Tagen schon sehr sommerliche Temperaturen hatten (25 Grad!), konnte es vorkommen, dass es eine Woche später schon wieder geschneit hat.

Wenn ich mir die Bilder vom April so ansehe, ist es kaum zu glauben das diese im selben Monat entstanden sind! Hier mal kurz ein Beispiel für diese extremen Unterschiede:

Schon witzig, oder? Während es auf der einen Seite noch tiefster Winter ist, stehe ich nur eine Woche später im Garten und grille bei sommerlichen Temperaturen. Ach ja, das war übrigens das erste Grillen des Jahres 2021! Und ich hoffe natürlich sehr, dass es davon dieses Jahr noch mehr geben wird!

Aber was war denn im April noch so los?

Nun ja, egal ob es nun winterlich kalt war oder sommerlich warm. Ich war gerne und viel draußen. Mit Raika machte ich zum Beispiel einen kleinen Lost Place Abstecher in unser altes Schwimmbad. Für mich ist das ja kein unbekannter Ort, da ich schön einige Male dort war. Im April war es jedoch etwas anders. Ich laufe also da lang und mache meine Bilder, als ich mir denke, dass es doch eine gute Idee wäre eines der Gebäude einmal zu betreten.

Komischerweise war das das einzige Gebäude, welche noch über eine Tür verfügte. Diese war sogar verschlossen. Ich trat also vor die Tür und öffnete sie ein wenig energischer. Nachdem die Tür krachend aufgeflogen war, rief ich so aus Spaß „Hallo“ in den Raum.

Als aus einer Ecke ein „Hallo“ zurückkam, war ich dann doch ein wenig verwundet. Lag doch da auf einer Matratze in der Ecke des Raumes ein Flüchtling. Anscheinend wohnte dieser sogar hier auf dem Geländer. Er wird hier in der Stadt als „Aussteiger“ bezeichnet.

Wovon der junge Mann denn nun konkret aussteigt ist mir allerdings ein Rätsel 🤷‍♂️.

Ein weiterer geplanter Ausflug ging wieder einmal nach Zaunröden. Dort war ich in den vergangenen Jahren ja nun schon diverse Male. Dieses nahm ich mir aber vor, mit dem Quad dort hinzufahren und das Gelände einmal genauer zu erkunden. Ziel war es, den Ort nur auf Feldwegen zu erreichen. Und es hat geklappt.

Ich war wieder auf dem großen DDR Schaufelradbagger und habe so einige Runden durch das Gelände gedreht. Dank 4×4 Antrieb und besonderer Geländegängigkeit war es auch recht einfach Zugang zu dem Gelände zu bekommen.

Das war es eigentlich auch schon an Außenaktivitäten. Ansonsten hatte ich nur noch ein Bastelprojekt abgeschlossen. Ich habe mir ein Raspberry Pi 3 gekauft.

Das Raspberry Pi an sich kenne ich ja nun schon. Die Ur-Version ist bei mir schon seit 2012 im Einsatz und funktioniert immer noch hervorragend (auch wenn es nicht mehr das schnellste ist). Das Teil ist mittlerweile seit fast 10 Jahren im 24/7 Betrieb, was einfach nur beeindruckend ist, würde ich mal sagen.

In meinem Fall greift es auf ein NAS zu und streamt Filme und Serien aus meinem Netzwerk zum Fernseher. Das Pi 3 wird von mir dann später bestimmt mal als Emulator genutzt, um alte Konsolenspiele spielen zu können oder so.

Momentan fehlt mir da so etwas die Zeit zum Basteln, aber irgendwann wird es ja wieder Herbst und Winter. Und natürlich, falls mein Pi 1 dann doch einmal das zeitliche segnen sollte, ist gleich potenter Ersatz da!

So, das war, es denke ich mal vom April. Zum Mai (besonders interessant), möchte ich dann garantiert noch im Verlauf des Junis kommen. Versprochen.

Ansonsten hat noch ein neuer Unternehmensableger gefeiert. Dokuscan 24 ist online gegangen!

Bis dahin

Euer Mario

Das erste Quartal 2021

Puh, nun haben wir schon Mai und ich habe noch nicht ein einziges Bild der ersten 3 Monate hier gepostet. Dabei gab es in der Zeit schon einiges zu erzählen. Okay, das hole ich jetzt nach und fertige die ersten 3 Monate des aktuellen Jahres einfach mal so mit einem Post ab. Holt Euch schon mal einen Kaffee. 😅

Januar

Im Januar gab es….Schnee. Nicht allzu viel, aber immerhin! Leider waren die Temperaturen recht mild, sodass man nicht sehr lange etwas davon hatte. Also lag in Wirklichkeit mal so für 1-2 Tage Schnee und dann war es wieder so richtig schön matschig, sodass das wandern eher nicht so viel Spass gemacht hat.

Trotzdem konnte ich im Januar schon ein paar erste vorsichtige Touren mit dem Quad fahren. Bei der Gelegenheit kann ich gleich noch eine kleine Geschichte erzählen. Ich glaube, so gegen Ende Januar war meine erste Inspektion fällig. Bis zum Händler sind es so 30 Kilometer auf der Straße und die Temperaturen waren im einstelligen Bereich (aber +). Zum selber fahren also eindeutig zu kalt, denn es ist schon was anderes bei dem Wetter mit 100 über die Straße zu fahren, als mit 20 durchs Gelände. Danach hätte ich mich die nächsten 2 Wochen krankmelden können.

Zum Glück hatte ich mir noch kurz vorher einen passenden Anhänger für den Transport besorgen können. Am Tag der Inspektion war auch herrliches Regenwetter, sodass das ganze schon ein ziemlicher Akt war (aufladen, sichern, fahren, abladen). Puh, ich will gar nicht mal mehr dran denken, was das für ein Tag war.😅

Hier nun alle Bilder vom Januar:

Februar

Also ich weiß ja nicht wie es bei Euch war, aber hier im schönen Thüringen war der Februar ein Monat der Extreme!

Während es an einen Tag noch so aussah:

Sah es am nächsten Tag dann so aus:

Ich rede natürlich vom heftigen Wintereinbruch, den wir hier hatte. So viel Schnee habe ich bis dato in meinem ganzen Leben nicht gesehen! Einfach so über Nacht ging auf einmal gar nichts mehr. Die Autos waren dermaßen eingeschneit, dass niemand mehr fahren konnte. Der Schneepflug hat es noch nicht einmal mehr bis in meine Straße geschafft. 3 Tage konnte niemand zur Arbeit fahren oder Einkaufen.

Das einzige, was hier in meiner Straße noch gefahren ist, war mein Quad. Damit konnte ich mich mit ach und krach durch die Schneemassen kämpfen und bei -16 Grad Lebensmittel etc. kaufen. Es war wirklich Ausnahmezustand pur!

Am dritten Tag kam dann endlich die Befreiungsaktion. Sämtliche Bauern und Bauunternehmer stellten Ihre Fahrzeuge zur Verfügung (Bagger, Radlader, Teleskoplader usw.) um die Schneemassen zu bekämpfen.

Auch hier bei mir in der Straße wurde fleißig geschippt und geschaufelt. Die gesamte Nachbarschaft hat geholfen. 💪 Jedes Auto wurde einzeln freigeschaufelt. Der gesamte Schnee wurde auf die Straße geschippt, wo er dann mit dem Teleskoplader eines Bauern in der Umgebung Stück für Stück weggefahren wurde.

Und jeder hat mitgeholfen. Von Vormittags bis Abends wurde geschaufelt. Die Omas in der Straße haben von Ihren Häusern Kaffee und Glühwein ausgeschenkt, damit man sich bei den immer herrschenden -16 Grad etwas aufwärmen konnte. Es war wirklich ein tolles Gefühl der Gemeinschaft entstanden!

Abseits dieser Unannehmlichkeiten habe ich den Februar aber sehr genossen. Ich war viel mit Raika draußen. Gerade in den ersten Tagen haben wir uns wirklich durch den Schnee gekämpft. Teilweise bin ich bis zu den Oberschenkeln im Schnee versunken. Da fühlte ich mich schon so ein kleines bisschen wie ein Entdecker. Vor allem an Orten, wo noch niemand so verrückt war dort hinzugehen (wo wir also die ersten waren).

Auch mit dem Quad war ich viel unterwegs und habe dabei auch gleich die Grenzen ausgetestet. Ein Mal habe ich es dabei ordentlich übertrieben und mich dermaßen festgefahren, dass absolut nichts mehr ging. Die Karre steckte fest und kam einfach nicht mehr frei. Gut, mit ein bisschen gesunden Menschenverstand wäre das nicht passiert, denn bevor ich final nicht mehr weiterkam, hatte ich mich im Vorfeld schon 2 Mal kurz festgefahren (kam aber immer wieder raus).

Mit ein bisschen Überlegen, hätte ich die Sache eigentlich abbrechen müssen. Aber manchmal bin ich ja ein Draufgänger. 🙈

Jedenfalls musste ich die Kiste stehenlassen und ein paar Kilometer zu Fuß in den nächsten Ort laufen. Dort kam mir auch gleich eine Bekannte entgegen, die mir auch gleich Ihre Hilfe angeboten hat. Letztendlich war das aber gar nicht nötig, denn in der Zwischenzeit bekam ich schon Hilfe von der lokalen Quad Community. Ein bisschen musste ich aber schon in der Kälte ausharren und warten. Zu viert konnten wir die Kiste dann aber doch befreien.

Der Februar war also auf jeden Fall ein sehr aufregender Monat! Hier nun alle Bilder davon:

März

Im März sah das ganze wieder ganz anders aus. Die ersten Blümchen sprossen schon und für ein paar Tage hatten wir hier sogar Temperaturen von 20 Grad. Da war ich schon mit dem T-Shirt unterwegs gewesen. 2 Tage später schneite es dann bei Minusgraden wieder. So kann es manchmal gehen. Das Wetter im März war schon verrückt!

Ansonsten war im März eigentlich nicht viel los. Zu Hause war ich mit dem Renovieren beschäftigt, sodass ich auch nicht viel rausgekommen bin. Außerdem hatte die Arbeit an Dokuscan 24 viel Zeit in Anspruch genommen. Die viele Arbeit im März hat mir eigentlich auch sehr gutgetan, denn gefühlsmäßig war ich so ein wenig down. Da war ein wenig Ablenkung sehr sehr gut!

Eine geplante Tour habe ich dann aber dennoch gemacht. Ende März war ich beim Luther Wasserfall im Eichsfeld. Der Wasserfall ist eine gute Autostunde entfernt. Ein paar Tage vorher hatte ich mir eine neue Fotoapp für das iPhone gekauft, der mit ich Bilder, ähnlich derer, die mit der Live Composite Funktion meiner OMD´s aufgenommen werden anfertigen kann.

Die App war gar nicht so teuer und hat sich für mein Empfinden wirklich gelohnt. Ich finde es immer wieder faszinieren, was mit moderner Software heutzutage möglich ist!

Anbei nun alle Bilder vom März:

So, das waren auch schon die ersten 3 Monate des Jahres 2021. Ich habe in dieser Zeit wirklich einiges erlebt und durchmachen müssen. Eine Besonderheit, die ich hier noch erwähnen möchte ist, dass alle Bilder, die Ihr hier seht mit dem iPhone (iPhone 11 Pro Max) aufgenommen wurden. Meine OMD´s habe ich, außer für berufliche Zwecke in dieser Zeit nicht ein einziges Mal benutzt. Ich bin von der Qualität der Bilder einfach nur begeistert! Es ist teilweise kaum zu glauben, dass die Aufnahmen mit einem Handy entstanden sind.

So, dass war es jetzt aber nun wirklich für heute. Ich wünsche Euch eine schöne Zeit und bis zum nächsten Mal!

Euer Mario

Mein Wohnzimmerprojekt

So sieht es fertig aus!

Wie ich in den vergangenen Artikeln bereits erzählt habe, war ich März am Renovieren. Da das schon ein größeres Projekt war, möchte ich hier natürlich auch ein wenig darüber schreiben.

Zuerst einmal kommen wir zur Vorgeschichte. Also ich hatte ja die Einrichtung und alles was hier sonst noch so im Haus war bei meinem Einzug übernommen. Während die Wände etc. okay waren, fand ich die Schränke (insbesondere die obszön große Schrankwand (6m lang, 2,50m hoch!)) die letzten 5 Jahre über nicht so schön.

Gut, ich bin ein Kerl und als solcher kann ich lange Zeit über so etwas hinwegsehen😅. Aber Anfang dieses Jahres hat es mich einfach nur noch genervt, sodass ich mich spontan doch dazu entschlossen habe es mir in meinem zu Hause jetzt doch schönzumachen.✌️

Damit begann die erste Phase. Alles muss raus!

Der abgebaute Schrank

Und hier wird er gerade abgebaut

Und es flog auch tatsächlich eine ganze Menge raus. Also erstmal natürlich die riesige Schrankwand. Das waren wirklich viele viele Bretter, die ich da auseinandergenommen habe.🙈 Beim Abbau bin ich dann auch gleich zweimal auf (scheinbar nicht) stromführende Kabel, die einfach mal so aus der Wand hingen gestoßen und habe mir auch 2 wunderschönen Kurzschlüsse eingefangen.🤷

Einmal sogar mit einer richtigen Lightshow, inklusive Funkenflug (es wurde schon schön warm an der Hand). 😳

Neben dem Schrank sind dann auch noch 2 Tische und eine kleine Couch geflogen. Ansonsten habe ich dann auch noch die Auslegeware hier im Wohnzimmer entfernt. Der Container war auf jeden Fall gut voll!

Der ganze Spass hat so ca. eine Woche gedauert.

Phase 2: Was soll werden?

Hier gab es einen schönen Kurzschluss

Nachdem alles raus war, stand ich nun vor dem Dilemma entscheiden zu müssen wie der Raum in Zukunft aussehen soll. Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte ich den Raum einfach nur weiß gestrichen (mangels Ideen🤷).

Da mir das aber klar war, suchte ich mir Hilfe. Gerettet hatte mich dann eine ehemalige Partnerin. Sie hat sich wirklich viel Zeit für mein Anliegen genommen und mir viele Ideen und Ratschläge mit auf dem Weg gegeben. Teilweise auch für zukünftige Projekte, die das Aussehen des Raumes, oder viel mehr der gesamten Etage noch einmal grundlegend verändern können. Diese Hilfe war sehr unerwartet und ich bin wirklich sehr dankbar darüber.🤗

Und das wichtigste ist. Sie hat einfach recht gehabt! Das ist eigentlich kein Wunder, schließlich hat sie während unserer gemeinsamen Zeit eigentlich immer recht gehabt. Gut, sagen wir fast immer. Das darf sie aber nicht wissen!😬 Auf jeden Fall passt hier jetzt wunderbar zusammen. Perfekt.

Ich muss aber sagen, dass ich mir den Boden selbst ausgesucht habe. Das war mein Verdienst. 💪

Phase 3: Die Umsetzung

Langsam wird es

Nachdem alles grundlegend durchgeplant war und ich genau wusste, was zu tun war, ging es an die Umsetzung. Vieles habe ich selbst gemacht, bei einigen Sachen habe ich mir aber auch Unterstützung geholt.

Als Erstes musste ich hier so einen gewissen Grund hereinbringen. Also Teppichreste von der Wand abkratzen und Großteile der Tapete entfernen. PS: Die Zeitung! Es war wirklich ein grauen, dass ich unter der Tapete noch locker 5 Schichten Zeitung gefunden hatte. Auf einer hatte ich sogar glaube ich gelesen, dass der Kaiser abgedankt hatte😂. Es war auf jeden Fall eine sehr nervige Arbeit!

Nachdem die Tapete runter war, habe ich erfolgreich keinen Maler gefunden. Zum neu tapezieren hätte ich leider einen gebraucht, weil ich hier viele Schrägen und Ecken habe. Das bekomme ich als Laie einfach nicht hin. Also musste auch für diese Problematik eine Lösung her. Und diese ging folgendermaßen:

Die Streifen waren die größte Herausforderung

In den Bereichen mit Schrägen und Kanten war sowieso eine andere Tapete, als auf den geraden Flächen. Also war die Lösung die Tapete dort einfach so zu belassen (die ist ja eigentlich auch ganz schön) und nur zu überstreichen. An allen anderen Flächen habe ich direkt auf dem Putz gestrichen (was überraschenderweise wirklich toll aussieht✌️).

Eine Seite des Raumes wurde in einem strahlenden Weiß gestrichen. Das ist der Teil, der nach einer Empfehlung eventuell einmal ein Schlafzimmer werden könnte (es ist wirklich ein recht großer Raum). Bei der anderen Hälfte kommt ein Grün und ein pastelliges Gelb zum Einsatz. Die lange Seite des Raumes (also das Gelb) wurde noch mit 3 grünen Streifen verfeinert, die ich selbst gemacht habe. Und ja, sie sind sogar gerade geworden und haben die gleichen Abstände. Auf diese Arbeit bin ich schon so ein kleines bisschen stolz.😀

Beim Fußboden entschied ich mich für ein Laminat in einem hellen Grau. Die Möbel haben den dazu passenden Farbton. Leider sind noch nicht alle Möbel da.

Als letzte Besonderheit habe ich an den Dachschrägen und der langen Seite des Raumes LED Ketten angebracht, um ein stimmiges Ambiente zu erzeugen. Damit war das Projekt Wohnzimmer auch weitestgehend abgeschlossen.

Wie geht es nun weiter?

Der Fußboden wird verlegt.

Eigentlich wollte ich die Küche auf das nächste Jahr schieben, aber das Schicksal wollte es mal wieder anders. Letzte Woche sind hier im Wohnzimmer 2 Steckdosen ausgestiegen. Von jetzt auf gleich war einfach alles Tot. Nachdem der Elektriker in Küche und Flur insgesamt 5 Verteilerdosen geöffnet hatte (und ich dabei noch eine Deckenleiste in der Küche zerstörte😅), die richtige aber nicht gefunden hatte, weil sich diese wahrscheinlich in der Zwischendecke befindet. Müssen Küche und Flur dieses Jahr nun doch noch neu gemacht werden. Das wird dann ein Projekt für den Sommer werden.

Achso, dank der Renovierung konnte ich mir endlich auch einen schicken großen Fernsehen kaufen! Fehlt dann später nur noch mal eine neue Couch (die etwas größer ist).

Was hat das alles gekostet?

Jetzt ist alles fertig

Da ich im letzten Jahr mit dem Belichtungswerk noch außerordentlich erfolgreich war, spielten die Kosten jetzt nicht so die übergroße Rolle. Wenn ich alles mal so überschlage, komme ich auf so 2.100 Euro. Da sind dann aber auch die (bei Amazon bestellten) Möbel schon mit dabei.

Wie auch immer. Das war nun also mein Renovierungsprojekt. Mein Wohnzimmer gefällt mir nun sehr gut. Endlich kann ich mir auch mal Besuch einladen, ohne mich schämen zu müssen. In 1-2 Monaten geht es dann mit der Küche weiter!

Hier noch einmal die Bildergalerie, in der Ihr den gesamten Wandel verfolgen könnt:

Bis dahin

Euer Mario

Ein neues Unternehmen ist geboren!

Hallo zusammen! In diesen kleinen Zwischenpost bringen ich nun mal einige Neuigkeiten der etwas anderen Art. In meinem Jahresrückblick für 2020 konnte ich ja seinerzeit noch feststellen, dass es dem Belichtungswerk sehr gut ging. Das Jahr 2020 war das beste Jahr bis dahin.

Auch war ich sehr froh, dass ich lange vom hohen C verschont blieb, denn durch den Run auf e-commerce hatte ich im Studio immer sehr viel zu tun.

Das hat sich jetzt gerade etwas geändert. Im Grunde hat das Belichtungswerk momentan 2 Arten von Kunden. Einerseits sind dies Dienstleister und Händler, während es auf der anderen Seite Handwerker und Industrieunternehmen sind.

Momentan sieht es eher so aus, dass die einen meine Leistungen durch die lange Schließungszeit nicht mehr bezahlen können, während die anderen volle Auftragsbücher haben und meine Leistungen somit gerade nicht benötigen.

Beides ist ziemlich schlecht für mich und so kam (neben einigen kleineren Aufträgen) das Geld momentan nur über die Pflegeverträge rein. Grund genug also um mich ein wenig zu diversifizieren!

Ein Kunde brachte mich letztendlich auf die Idee. Der Kunde ist ein kleines Industrieunternehmen und der Geschäftsführer beschrieb mich während eines Gespräches die Papierflut, die jeden Monat so über ihn hereinbricht.

Es wäre doch sehr schön, wenn man auf diesen ganzen Papierkrieg verzichten könnte, oder? Damit war „Dokuscan24“ geboren!

Ich setzte mich also die nächsten Tage hin und recherchierte. Digitalisierung. Wie wird das gemacht? Welche Möglichkeiten und zukünftige Trends gibt es? Und vor allem wie sieht meine Zielgruppe und die Konkurrenzsituation aus?

All diese Fragen wollten geklärt werden. Und das wurde sie auch! Nachdem ich mir also einen Überblick verschafft habe, entschied ich mich dafür die Sache so durchzuziehen.

Also verging nochmals einige Zeit. Bei dem Start eines neuen Unternehmens müssen ja viele Dinge erledigt werden.

  • Recherche
  • Kalkulation
  • Texte
  • CI
  • Equipment
  • Praxistests der Abläufe
  • Website
  • Flyer und Anzeigen
  • Google
  • und und und

Ich hatte also in den letzten Wochen wirklich viel zu tun (und bin auch noch nicht mit allen fertig geworden).

Am Freitag ging dann endlich Dokuscan24.de online! Im Nachhinein bin ich wirklich froh noch so eine gute Domain bekommen zu haben. Ab morgen kann ich dann raus in die Welt gehen und alles durch digitalisieren, was nicht bei 3 auf den Bäumen ist!

Wenn alles gut klappt und ich mich bei meiner angepeilten Zielgruppe hier in der Umgebung etablieren kann, hat Dokuscan24 durchaus auch gute Aussichten zu wachsen und irgendwann einmal Mitarbeiter zu beschäftigen. Auch zukünftige Entwicklungen und das Implementieren von DMS-System klingen spannend, auch wenn es dazu noch einiges an Nachforschung erfordert. Ich bin auf jeden Fall gespannt wie es sich entwickelt.

Das ist jetzt also mein zweites Unternehmen. So ein kleines bisschen bin ich schon stolz auf mich.

Bis dahin

Euer Mario

Best Of 2020 – Der Rest

Hallo zusammen! Ich kann es kaum glauben, dass ich den letzten Artikel hier im Januar geschrieben habe. Mittlerweile haben wir schon April.

Die letzten Monate waren für mich ziemlich turbulent. Wegen dem hohen C ging beim Belichtungswerk die Auftragslage zurück, sodass ich mich entschied nebenbei noch eine zweite Firma zu starten. Mit dieser Diversifizierung bin ich etwas breiter aufgestellt und kann so auch krisensicherer in die Zukunft schauen.

Was war noch los? Ach ja! Ich nutzte die Ebbe, um hier bei mir ein wenig zu renovieren. Eigentlich sollte ich niemanden zeigen, wie es hier vorher aussah. Aber jetzt ist es doch ganz schön geworden hier, sodass ich darüber auch mal einen Beitrag schreibe. Ich habe ja während der Arbeiten alles gut dokumentiert.

Zu guter Letzt war ich in den letzten Monaten auch emotional wieder sehr eingefangen. Mal wieder war es eine einzige Katastrophe und es hat wirklich wieder seine Zeit gedauert, bis ich mich davon lösen konnte (Prozess noch nicht abgeschlossen).

Aber egal, wir sind hier für das Best Of 2020. Da so lange nichts passiert ist und sich in der Zwischenzeit schon wieder einige Bilder angesammelt haben, fertige ich die restlichen Kategorien des Jahres 2020 jetzt in einem Rutsch ab!

Also auf gehts!

Natur

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Letztes Jahr war ich ja nicht allzu viel in der Natur unterwegs, weshalb sich die Bilderauswahl hier auch wirklich in Grenzen hält. Woran ich mich noch erinnere, war meine Jagd nach den Fliegenpilzen in Sondershausen. Ich war bestimmt 4 Mal dort, bevor ich sie endlich entdecken konnte. Ein Glück das ich wirklich hartnäckig sein kann, wenn ich mir mal etwas in den Kopf gesetzt habe.

Tiere

Wie bei der Natur hält es sich auch bei den Tieren in Grenzen. Meist besteht die Kategorie Tiere ja sowieso nur aus Raika und ihren Freunden. Besonders im letzten Jahr waren allerdings die Blindschleichen. Viele Jahre hatte ich hier in der Gegen wie welche gesehen und dann, im letzten Jahr schlängelten sie bei diversen Gelegenheiten an mir vorbei. Wirklich faszinierende Tiere! Blindschleichen sind übrigens absolut ungefährlich. Wenn Ihr auf Euren Touren also mal eine sehen solltet, dann lasst sie bitte in Ruhe. Die Tiere tuen niemanden etwas.

Menschen

Die kleinste Kategorie sind naturgemäß die Menschen. Kein Wunder, schließlich fotografiere ich privat ja kaum Menschen. Ausnahme ist natürlich Jule, mein Lieblingsmodel. Wir machen ja mehrmals im Jahr ein paar Sessions. Für das best Of habe ich mir einmal zwei Bilder vom Shooting am See herausgenommen. Die Story dazu findet Ihr hier. Das letzte Shooting ist übrigens gar nicht so lange her. Das veröffentliche hier dann bestimmt vor dem Juni noch. Versprochen!

Touren

Hier kommen wir endlich einmal zu einer Kategorie, in der etwas mehr los ist! Gerade in der Zeit, als das Corona Schauspiel begann (also vor so ziemlich einem Jahr) nutze ich die viele Freizeit, die ich auf einmal hatte für Touren. Ich war an Talsperren, Wasserfällen und Städten unterwegs. Gerade mein Ausflug nach Erfurt war sehr gespenstisch, weil die Stadt zu der Zeit wie ausgestorben war. Insgesamt waren es doch einige schöne Touren, die ich im letzten Jahr gemacht habe.

So, dass war es jetzt mit dem Best Of 2020. Demnächst muss ich noch die Monate Januar bis März, sowie die Renovierung und das letzte Shooting mit Jule abfertigen. Es gibt also viel zu schreiben.

Bis dahin

Euer Mario

Best Of 2020 Teil 1

Hallo allerseits! Ich hatte ja versprochen, dass ich zeitnah mit der Auswertung des letzten Jahres anfange. Seit dem letzten Beitrag hier sind gerade einmal 12 Tage vergangen, also würde ich sagen, dass das für meine Verhältnisse schon recht zeitnah ist.

Wie jedes Jahr habe ich mich hingesetzt, durch meine Fotobibliothek gescrollt und das Beste herausgesucht. Und wie immer habe ich das ganze dann noch in verschiedene Kategorien eingeteilt.

Zum Anfang der Serie werden wir nun die Kategorien „Handy“ und „Kreativ“ abarbeiten.

Handy

Dieses Jahr war ich beim Blick in meinen Lightroom Katalog besonders erstaunt. Fast die Hälfte alle im Jahr 2020 aufgenommenen Bilder, wurden mit dem Handy aufgenommen.

Ich sagte es ja schon öfters wie begeistert ich mittlerweile von der Qualität bin. Das iPhone 11 (in Rot), welches ich letztes Jahr verwendete, macht auch wirklich gute Bilder.

Hier mal eben ein kleines Portrait, dort eine Landschaftsaufnahme, dass alles stellte kein Problem dar!

Eines aber habe ich immer ein klein wenig vermisst. Den Zoom! Es gab schon ein paar Situationen, wo ich gerne etwas näher an mein Motiv heranwollte. Mit dem iPhone 11 ist meiner Meinung nach bei 2x Zoom (Digital) Schluss. Alles, was darüber hinausgeht, schlägt mir einfach zu sehr auf die Bildqualität.

Genau aus diesem Grunde habe ich mir die Tage ein iPhone 11 Pro Max angeschafft. Es ist ein neues Gerät und die Preisersparnis gegenüber dem neuen Modell war wirklich bemerkenswert. Abgesehen davon, mag die ich runden Kanten mehr, als dieses ekige neue Design, aber das ist nur meine Meinung. Für mich sieht es einfach filigraner aus.

Leider gibt es die Pro Modelle nur in gesetzten Farben. Ein knalliges Rot, wie bei meinem normalen 11er wäre echt schön gewesen. Aber auch hier ist das ja nur meine Meinung.

Mit dem dritten Objektiv bin ich auch etwas flexibler aufgestellt. Ich denke, dass ich mit dem Handy im Jahr 2021 vielleicht sogar noch mehr Bilder machen werde, als mit meinen regulären Kameras (außer jetzt bei speziellen Dingen). Ich bin auf jeden Fall gespannt!

Kreativ

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Kreativ waren im Jahr 2021 bei nur ein paar Sessions Langzeitbelichtungen. Los ging es bereits im März. Bei diesen unschönen, Nass/kalten Wetter wollte ich ein paar Langzeitbelichtungen eines nahen Flusses machen. Den ganzen Nachmittag war ich unterwegs und es hatte mir auch viel Spass gemacht einmal rauszukommen. Das waren noch Zeiten, als Corona nur in China war und hier noch niemand daran gedacht hat…

Im Sommer hat es mich dann des Nachts auch immer mal wieder raus in die Botanik getrieben. Startrails! Nachdem ich im Vorjahr die ersten Versuche damit gestartet hatte, habe ich daran so viel gefallen gefunden, dass ich die Versuche im Jahr 2020 fortgesetzt hatte.

Beste Session war wohl im August am See. Dort saß ich mutterseelenallein bis tief in die Nacht und ließ die Kameras laufen. Bewaffnet mit Campingstuhl und Tablet, um mir die Zeit zu vertreiben. Ich hoffe doch sehr, dass es auch in diesem Jahr so einige laue Sommernächte geben wird!

So, das war auch schon der erste Teil des Best Of. Wir sehen uns dann zeitnah zu Teil 2!

Bis dahin

Euer Mario

PS: Wie immer nachfolgend noch einmal eine Galerie aller Bilder. Auch zu denjenigen, welche es nicht in den Artikel geschafft haben.

Dezember und 2020 Allgemein

Tja, wie immer ist es schon wieder einige Wochen her, seit ich den letzten Artikel geschrieben habe. Zusätzlich ist nun auch das Jahr 2020 Geschichte.

Ein guter Zeitpunkt also um über das Jahr 2020 zu reflektieren. Ich hoffe es stört euch nicht, dass ich hier während des Artikels die Bilder für den Dezember einblende.

Eines können wir wohl alle mit Gewissheit sagen. Das letzte Jahr war für uns alle sehr aufreibend. So etwas wie Corona haben die meisten hier wohl noch nicht erlebt.

So ging es auch mir. Im Frühjahr habe ich während des ersten Lockdowns noch die Zeit genutzt, um ein paar Ausflüge in den Harz und sonst wohin zu machen. Das Virus sah Anfang des Jahres noch nicht sonderlich bedrohlich aus und so war mir die Abwechslung aus dem tristen Alltag doch sehr recht.

Als sich dann im Sommer wieder alles mehr und mehr normalisierte, dachte ich eigentlich nicht, dass es noch einmal so schlimm werden würde. Tja, da habe ich mich wohl getäuscht!

Corona war das prägende Erlebnis des letzten Jahres und so ist es auch in allen Dingen, die ich das letzte Jahr so erlebt habe, irgendwie präsent.

Für mich lässt sich das Jahr 2020 in einen einfachen Satz zusammenfassen:

Privat lief es scheiße, beruflich lief es gut.

Mario Demme

Privat

Ich denke, dass dieser Satz mein letztes Jahr ganz gut beschreibt. Beides war, wie könnte es auch anders sein, stark von der Corona-Krise geprägt.

Im Privaten wurden einem natürlich dieses Jahr viele Möglichkeiten des gesellschaftlichen Lebens genommen. Vieles musste schließen, kontakte mussten reduziert werden und so saß man in seiner Freizeit wie ein Fisch auf dem trockenen.

Die größte private Tragödie war sicherlich der Tod meines Großvaters. In den letzten Wochen könnten wir ihn leider nicht mehr besuchen, sodass wir hier leider leider viel Zeit verloren haben.

Auch in Sachen Liebe sah es letztes Jahr nicht so besonders gut aus. 4 kurze Beziehungen (manchmal auch nur den Anflug davon), 4 Mal gescheitert. Alles in allen gab es hier nur unnötigen Stress, Ärger und auch Tränen.

Wer weiß wie 2021 aussehen wird. Vielleicht traue ich mich in nächster Zeit auch nicht mehr und konzentriere mich wieder etwas mehr auf mich selbst.

Wenigstens ein paar neue Freundschaften konnte ich dazu gewinnen. Das war von der privaten Seite auch das einzige Positive, was es aus 2020 zu berichten gibt.

Und Beruflich?

Beruflich sah die Sache dagegen schon ganz anders aus. Ihr wisst ja, dass ich im vergangenen Jahr nicht so viel wie sonst hier schreiben konnte. Rechtfertigen musste ich das immer damit, dass ich so viel zu tun hatte.

Tja, so war es auch. Im ersten Lockdown kamen schon so die ersten Wellen an Anfragen, die in Ihrer Menge etwas mehr waren, als in den letzten Jahren.

Neben diesen Anfragen musste ich ja auch noch meine Teilzeitstelle als Grafiker irgendwie handeln. Bis August war das noch so einigermaßen zu schaffen, dann schmiss ich hin, um mich wieder mehr auf das Belichtungswerk zu fokussieren.

Und beim Belichtungswerk hat sich auch eine ganze Menge geändert. Gleich Anfang des Jahres gab es ein großes Redesign. Neues Logo, neue Website, neue Broschüren, Portfolios und und und.
Hier konnte ich endlich die ganzen Dinge umsetzen, die ich in den vergangenen 1,5 Jahren als Grafiker gelernt habe. Ich war so verdammt stolz, wie sich das Belichtungswerk transformiert hat!

Das neue Logo

Im ersten Lockdown kam dann viel Arbeit im Studio auf mich zu. Viele, viele Produkte mussten fotografiert werden. Oftmals stand ich bis spät in die Nacht im Studio und musste am nächsten Morgen um 06:00 Uhr raus zu meinem Job als Angestellter. Nach dem Lockdown entspannte sich die Sache im Studio wieder etwas.

Dafür kamen auf einmal andere Jobs auf mich zu. So musste ich für diverse Filmprojekte auch bis in die Nacht in der Prärie stehen. Oder ich saß zu Hause im Büro und fertigte Websites für meine Kunden an.

Was mich aber ganz besonders gefreut hat, war, dass ich das ein- oder andere Printprodukt für meine Kunden designen durfte! Das war ja eine brandneue Dienstleistung von mir und ich konnte alles einbringen, was ich in meinem Job bis dato gelernt hatte. Es war wirklich schön!

Da es so gut aussah, konnte ich mir im laufe des Jahres auch noch einen neuen Arbeitsrechner kaufen. Da der iMac dieses Jahr abgeschrieben war, lohnte sich eine Neuanschaffung sowieso. Es ist dann ein Macbook 16 Zoll mit Core i9 geworden. Schönes Gerät!

Gegen Ende des Jahres, als die Coronazahlen wieder am steigen war und wir so langsam in den zweiten Lockdown gingen, überflutete mich dann wieder eine Welle von Produkten und Studioarbeit war wieder angesagt.

Wenn ich mir die Zahlen vom letzten Jahr so ansehe, muss ich sagen, dass 2020 das bisher erfolgreichste Jahr für das Belichtungswerk seit der Gründung Anno 2014 war!

Wie soll es weiter gehen?

Im letzten Jahr ist mir bewusst geworden, dass mir vor allem die Filmarbeit sehr viel Spass macht! Vom Schreiben des Drehbuchs, über die Erstellung des Drehplans, bis zur Arbeit am Set. Es macht mir einfach Spass! Das gilt natürlich auch für die Postproduktion!

Für das nächste Jahr nehme ich mir vor, weiter in den Filmbereich vorzudringen. Produktvideos sind immer mehr im Trend und jetzt, da die Welle langsam abflacht, nehme ich mir vor hier mal ein richtig schickes Demovideo aufzunehmen. Für diesen Zweck habe ich in den letzten Monaten schon einiges in neues Equipment, gerade für Motion Control investiert.

Achso, ich habe nicht nur in Motion Control investiert, sondern auch in eine richtige Kaffeemaschine. Ein schicker Vollautomat ist es geworden. Ursprünglich war er für das Produktvideo gekauft, aber mittlerweile weiß ich den Kaffee daraus wirklich zu schätzen!

Daneben möchte ich natürlich auch mein Wissen und können im Grafikdesign vertiefen. Hier gibt es definitiv noch eine Menge für mich zu lernen!

Und wie war nun eigentlich der Dezember?

Oh, der Dezember war für mich ein wirklich sehr cooler Monat. Nicht etwa, wegen des harten Lockdowns, der uns alle so belastet hat, sondern weil ich mir eine schöne Spaßausgabe leisten konnte.

Da das Jahr für mich beruflich so gut lief (und wohl auch weil es privat so absolut Scheiße war), gönnte ich mir eine kleine Belohnung/Aufmunterung.

Ich nahm ein paar tausend Euro in die Hand und kaufte mir kurzerhand ein ATV! Und mit dem Teil war ich auch schon reichlich unterwegs! Naja, um sich im Dezember ein ATV zu kaufen, dafür muss man schon echt blöd sein, oder? Aber ich bin ja bekanntlich ein harter Hund!🙈

Im nächsten Jahr will ich dann mal öfters die Kamera einpacken und mit dem Teil mal schön weit rausfahren. Zumindest in meiner Vorstellung hört sich das schon mal ganz gut an. Mal sehen, wie es dann in der Realität ist.

So, dass war auch schon mein Jahr auf schnuckelige 1000 Wörte komprimiert. Die Auswertung der besten Bilder folgt in den kommenden Wochen natürlich auch noch.

Ich hoffe, dass es Euch im letzten Jahr trotz der vielen Probleme auch eingermaßen gut ging. Wir hören uns demnächst wieder!

Bis dahin

Euer Mario

Oktober und November

Wieder einmal ist sehr viel Zeit seit dem letzten Artikel hier vergangen. Aber nun ist es wieder so weit! Ein Monatsrückblick steht an. Naja, da nun bald Dezember ist, frühstücken wir hier gleich mal den Oktober und den November ab!

Oktober

Die Bilder im Oktober sind tatsächlich alle mit einer richtigen Kamera entstanden. Zur Herbstzeit war ich sehr oft im Wald unterwegs, um die vielen Farben des Herbstes zu genießen.

Auch die Suche nach Pilzen nahm hier viel Zeit in Anspruch. Also insgesamt ein gutes Szenario für eine „richtige“ Kamera. Im Oktober entschied ich mich für die kleine EM10 Mk II. Objektivmäßig kamen das Sigma 16er 1.4, das Panasonic 25 1.7 und das Tamron 14-150 zum Einsatz.

Ich war auch mindestens 4 Mal an einen besonderen Spot auf der Suche nach Fliegenpilzen. Dafür musste ich immer mindestens eine 40 Minuten lange Autofahrt in Kauf nehmen. Die ersten 3 Besuche des Spots waren erfolglos, aber beim vierten und letzten Versuch hatte es dann doch noch geklappt.

Hier nocheinmal alle Bilder vom Oktober:

November

Fototechnisch war der November ein völlig anderer Monat. Während ich im Oktober noch bewusst kleine Touren machte, um beispielsweise Pilze zu fotografieren (und dabei das entsprechende Equipment dabei hatte), war das im November niemals der Fall.

Alle Bilder, die im November entstanden sind, wurden zufällig aus der jeweiligen Situation aufgenommen. Dabei kam es spontan auch zu einer kleinen Lost Place Tour.

Außerdem war die einzige Kamera, die ich im November dabei hatte mein iPhone 11.

Was gab es also im November noch alles von Interesse? Nunja, der Herbst fand langsam sein Ende, sodass es nur noch vereinzelt ein paar farbenfrohe Bilder gab.

Oh, erwähnenswert fand ich noch die Vogelschwärme, die unterwegs nach Süden waren. So ging ich eines Morgens eine Runde mit Raika. Während der gesamten Zeit (ca. 1 Stunde) zogen die Vögel über unsere Köpfe hinweg. Bis zum Horizont waren die Schwärme zu sehen (in beide Richtungen!). Es schien kein Ende nehmen zu wollen und ich war bei dem Anblick so fasziniert, dass ich einen Moment innehalten musste, um die Szenearie zu bewundern.

Im November gab es dann auch schon die ersten kalten Tage. Also mit Kalt meine ich jetzt Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Und viel Nebel gab es, was mir vor allem bei meiner täglichen Morgenrunde jedes Mal eine große Freude war.

Da die Aufmahmen des Novembers nur mit dem iPhone entstanden, habe ich mir manchmal schon gewünscht, lieber ein iPhone 11 Pro zu haben, statt nur das normale. Der 2-fache Zoom wäre an der einen, oder anderen Stelle schon sehr praktisch gewesen.

Wenn es das Pro auch in Rot gegeben hätte, hätte ich es mir vielleicht sogar gekauft. Aber ich bin nach wie vor beeindruckt, welch tolle Bilder man heutzutage mit einem Smartphone machen kann!

Hier noch einmal alle Bilder, die im November aufgenommen wurden:

So, dass war es auch schon für die vergangenen 2 Monate. Im Dezember habe ich arbeitsmäßig traditionell nicht viel zu tun. Vielleicht bin ich da ja ein bisschen mehr unterwegs.

Bis dahin!

Euer Mario

Startrails am See

Letztes schrieb ich ja über das Fotoshooting mit Jule am See. In dem Artikel erwähnte ich, dass wir uns dieselbe Location ausgesucht haben, an der ich wenige Wochen vorher bereits Startrails gemacht hatte. „Vielleicht erinnert Ihr Euch?“ habe ich gefragt.

Wäre ja wirklich toll gewesen, wenn es den Artikel auch wirklich gegeben hätte😂?

Das die Bilder noch in meinen „zu veröffentlichen“ Ordner schlummern habe ich aber erst jetzt bemerkt😅.

Also dann wollen wir mal! Vor gar nicht allzu langer Zeit, als die Tage noch lang, und die Nächte warm waren, zog ich mit meiner OMD zu einem idyllischen See, um dort die Nacht zu verbringen und einige Startrails zu machen.

Von 21:00 bis ca. 03:00 Uhr war ich dort. Ausgerüstet mit dem nötigen Kameraequipment (logisch), Campingstuhl, Bier und einigen Fressalien. So saß ich nun da, ließ die Kamera Ihre Arbeit machen und schaute in die Sterne.

Aufgebaut hatte ich die EM5 III und die EM10 II, damit ich mit mehreren Perspektiven arbeiten konnte. Die EM5 arbeitete dabei im Live Composite Mode, lieferte mir also als Ergebnis nur ein Bild, während die EM10 im Zeitraffer Modus arbeitete (600 Bilder).

Einen See suchte ich mir deshalb aus, weil ich auf die Spiegelungen der Sterne auf der Wasseroberfläche hoffte (was auch geklappt hat).

Unterwegs war ich extra innerhalb der Woche, um möglichst meine Ruhe zu haben. Am Wochenende kann man das voll vergessen, da ist an den Seen hier in der Umgebung einfach viel zu viel los.

Und so war ich dann auch der einzige Mensch weit und breit. Es war wirklich eine wunderschöne Sommernacht (so ca. 20 Grad) und es herrschte fast schon eine unheimliche Ruhe.

Und so saß ich da in der Dunkelheit, schaute in die Sterne, trank mein Bier und irrte so alle 30 Minuten durch die Dunkelheit zu den Kameras, um zu sehen, ob noch alles in Ordnung ist. In der Nähe der Kameras waren Taschenlampen und ähnliches natürlich Tabu, denn diese würde mir die Aufnahmen zunichtemachen.

Bei der Zeitraffer Sequenz wäre das gar nicht so schlimm gewesen, da ich die Bilder einfach aussortieren konnte, aber bei der EM5, die ja im Live Composite aufnahm, wären etliche Stunden aufnahmen dadurch zerstört. Also musste ich mich gerade hier vorsichtig durch die Dunkelheit tasten, wenn ich zur Kamera wollte.

Einen kurzen Einsatz fand die Kamera aber am Anfang der Sequenzen aber doch. Damit man den Steg im fertigen Bild auch sehen konnte, musste ich diesen kurz mit der Taschenlampe beleuchten.

Joa, das war es eigentlich auch schon. Also ich kann jeden so eine warme Sommernacht draußen nur empfehlen. Während die Kameras laufen hat man viel Zeit einmal herunterzukommen und kann die Natur und vor allem den Sternenhimmel genießen.

Wie schade das der Sommer nun auch schon wieder vorbei ist.

Bis dahin

Euer Mario