Best Of 2020 Teil 1

Hallo allerseits! Ich hatte ja versprochen, dass ich zeitnah mit der Auswertung des letzten Jahres anfange. Seit dem letzten Beitrag hier sind gerade einmal 12 Tage vergangen, also würde ich sagen, dass das für meine Verhältnisse schon recht zeitnah ist.

Wie jedes Jahr habe ich mich hingesetzt, durch meine Fotobibliothek gescrollt und das Beste herausgesucht. Und wie immer habe ich das ganze dann noch in verschiedene Kategorien eingeteilt.

Zum Anfang der Serie werden wir nun die Kategorien „Handy“ und „Kreativ“ abarbeiten.

Handy

Dieses Jahr war ich beim Blick in meinen Lightroom Katalog besonders erstaunt. Fast die Hälfte alle im Jahr 2020 aufgenommenen Bilder, wurden mit dem Handy aufgenommen.

Ich sagte es ja schon öfters wie begeistert ich mittlerweile von der Qualität bin. Das iPhone 11 (in Rot), welches ich letztes Jahr verwendete, macht auch wirklich gute Bilder.

Hier mal eben ein kleines Portrait, dort eine Landschaftsaufnahme, dass alles stellte kein Problem dar!

Eines aber habe ich immer ein klein wenig vermisst. Den Zoom! Es gab schon ein paar Situationen, wo ich gerne etwas näher an mein Motiv heranwollte. Mit dem iPhone 11 ist meiner Meinung nach bei 2x Zoom (Digital) Schluss. Alles, was darüber hinausgeht, schlägt mir einfach zu sehr auf die Bildqualität.

Genau aus diesem Grunde habe ich mir die Tage ein iPhone 11 Pro Max angeschafft. Es ist ein neues Gerät und die Preisersparnis gegenüber dem neuen Modell war wirklich bemerkenswert. Abgesehen davon, mag die ich runden Kanten mehr, als dieses ekige neue Design, aber das ist nur meine Meinung. Für mich sieht es einfach filigraner aus.

Leider gibt es die Pro Modelle nur in gesetzten Farben. Ein knalliges Rot, wie bei meinem normalen 11er wäre echt schön gewesen. Aber auch hier ist das ja nur meine Meinung.

Mit dem dritten Objektiv bin ich auch etwas flexibler aufgestellt. Ich denke, dass ich mit dem Handy im Jahr 2021 vielleicht sogar noch mehr Bilder machen werde, als mit meinen regulären Kameras (außer jetzt bei speziellen Dingen). Ich bin auf jeden Fall gespannt!

Kreativ

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Kreativ waren im Jahr 2021 bei nur ein paar Sessions Langzeitbelichtungen. Los ging es bereits im März. Bei diesen unschönen, Nass/kalten Wetter wollte ich ein paar Langzeitbelichtungen eines nahen Flusses machen. Den ganzen Nachmittag war ich unterwegs und es hatte mir auch viel Spass gemacht einmal rauszukommen. Das waren noch Zeiten, als Corona nur in China war und hier noch niemand daran gedacht hat…

Im Sommer hat es mich dann des Nachts auch immer mal wieder raus in die Botanik getrieben. Startrails! Nachdem ich im Vorjahr die ersten Versuche damit gestartet hatte, habe ich daran so viel gefallen gefunden, dass ich die Versuche im Jahr 2020 fortgesetzt hatte.

Beste Session war wohl im August am See. Dort saß ich mutterseelenallein bis tief in die Nacht und ließ die Kameras laufen. Bewaffnet mit Campingstuhl und Tablet, um mir die Zeit zu vertreiben. Ich hoffe doch sehr, dass es auch in diesem Jahr so einige laue Sommernächte geben wird!

So, das war auch schon der erste Teil des Best Of. Wir sehen uns dann zeitnah zu Teil 2!

Bis dahin

Euer Mario

PS: Wie immer nachfolgend noch einmal eine Galerie aller Bilder. Auch zu denjenigen, welche es nicht in den Artikel geschafft haben.

Oktober und November

Wieder einmal ist sehr viel Zeit seit dem letzten Artikel hier vergangen. Aber nun ist es wieder so weit! Ein Monatsrückblick steht an. Naja, da nun bald Dezember ist, frühstücken wir hier gleich mal den Oktober und den November ab!

Oktober

Die Bilder im Oktober sind tatsächlich alle mit einer richtigen Kamera entstanden. Zur Herbstzeit war ich sehr oft im Wald unterwegs, um die vielen Farben des Herbstes zu genießen.

Auch die Suche nach Pilzen nahm hier viel Zeit in Anspruch. Also insgesamt ein gutes Szenario für eine „richtige“ Kamera. Im Oktober entschied ich mich für die kleine EM10 Mk II. Objektivmäßig kamen das Sigma 16er 1.4, das Panasonic 25 1.7 und das Tamron 14-150 zum Einsatz.

Ich war auch mindestens 4 Mal an einen besonderen Spot auf der Suche nach Fliegenpilzen. Dafür musste ich immer mindestens eine 40 Minuten lange Autofahrt in Kauf nehmen. Die ersten 3 Besuche des Spots waren erfolglos, aber beim vierten und letzten Versuch hatte es dann doch noch geklappt.

Hier nocheinmal alle Bilder vom Oktober:

November

Fototechnisch war der November ein völlig anderer Monat. Während ich im Oktober noch bewusst kleine Touren machte, um beispielsweise Pilze zu fotografieren (und dabei das entsprechende Equipment dabei hatte), war das im November niemals der Fall.

Alle Bilder, die im November entstanden sind, wurden zufällig aus der jeweiligen Situation aufgenommen. Dabei kam es spontan auch zu einer kleinen Lost Place Tour.

Außerdem war die einzige Kamera, die ich im November dabei hatte mein iPhone 11.

Was gab es also im November noch alles von Interesse? Nunja, der Herbst fand langsam sein Ende, sodass es nur noch vereinzelt ein paar farbenfrohe Bilder gab.

Oh, erwähnenswert fand ich noch die Vogelschwärme, die unterwegs nach Süden waren. So ging ich eines Morgens eine Runde mit Raika. Während der gesamten Zeit (ca. 1 Stunde) zogen die Vögel über unsere Köpfe hinweg. Bis zum Horizont waren die Schwärme zu sehen (in beide Richtungen!). Es schien kein Ende nehmen zu wollen und ich war bei dem Anblick so fasziniert, dass ich einen Moment innehalten musste, um die Szenearie zu bewundern.

Im November gab es dann auch schon die ersten kalten Tage. Also mit Kalt meine ich jetzt Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Und viel Nebel gab es, was mir vor allem bei meiner täglichen Morgenrunde jedes Mal eine große Freude war.

Da die Aufmahmen des Novembers nur mit dem iPhone entstanden, habe ich mir manchmal schon gewünscht, lieber ein iPhone 11 Pro zu haben, statt nur das normale. Der 2-fache Zoom wäre an der einen, oder anderen Stelle schon sehr praktisch gewesen.

Wenn es das Pro auch in Rot gegeben hätte, hätte ich es mir vielleicht sogar gekauft. Aber ich bin nach wie vor beeindruckt, welch tolle Bilder man heutzutage mit einem Smartphone machen kann!

Hier noch einmal alle Bilder, die im November aufgenommen wurden:

So, dass war es auch schon für die vergangenen 2 Monate. Im Dezember habe ich arbeitsmäßig traditionell nicht viel zu tun. Vielleicht bin ich da ja ein bisschen mehr unterwegs.

Bis dahin!

Euer Mario

Startrails am See

Letztes schrieb ich ja über das Fotoshooting mit Jule am See. In dem Artikel erwähnte ich, dass wir uns dieselbe Location ausgesucht haben, an der ich wenige Wochen vorher bereits Startrails gemacht hatte. „Vielleicht erinnert Ihr Euch?“ habe ich gefragt.

Wäre ja wirklich toll gewesen, wenn es den Artikel auch wirklich gegeben hätte😂?

Das die Bilder noch in meinen „zu veröffentlichen“ Ordner schlummern habe ich aber erst jetzt bemerkt😅.

Also dann wollen wir mal! Vor gar nicht allzu langer Zeit, als die Tage noch lang, und die Nächte warm waren, zog ich mit meiner OMD zu einem idyllischen See, um dort die Nacht zu verbringen und einige Startrails zu machen.

Von 21:00 bis ca. 03:00 Uhr war ich dort. Ausgerüstet mit dem nötigen Kameraequipment (logisch), Campingstuhl, Bier und einigen Fressalien. So saß ich nun da, ließ die Kamera Ihre Arbeit machen und schaute in die Sterne.

Aufgebaut hatte ich die EM5 III und die EM10 II, damit ich mit mehreren Perspektiven arbeiten konnte. Die EM5 arbeitete dabei im Live Composite Mode, lieferte mir also als Ergebnis nur ein Bild, während die EM10 im Zeitraffer Modus arbeitete (600 Bilder).

Einen See suchte ich mir deshalb aus, weil ich auf die Spiegelungen der Sterne auf der Wasseroberfläche hoffte (was auch geklappt hat).

Unterwegs war ich extra innerhalb der Woche, um möglichst meine Ruhe zu haben. Am Wochenende kann man das voll vergessen, da ist an den Seen hier in der Umgebung einfach viel zu viel los.

Und so war ich dann auch der einzige Mensch weit und breit. Es war wirklich eine wunderschöne Sommernacht (so ca. 20 Grad) und es herrschte fast schon eine unheimliche Ruhe.

Und so saß ich da in der Dunkelheit, schaute in die Sterne, trank mein Bier und irrte so alle 30 Minuten durch die Dunkelheit zu den Kameras, um zu sehen, ob noch alles in Ordnung ist. In der Nähe der Kameras waren Taschenlampen und ähnliches natürlich Tabu, denn diese würde mir die Aufnahmen zunichtemachen.

Bei der Zeitraffer Sequenz wäre das gar nicht so schlimm gewesen, da ich die Bilder einfach aussortieren konnte, aber bei der EM5, die ja im Live Composite aufnahm, wären etliche Stunden aufnahmen dadurch zerstört. Also musste ich mich gerade hier vorsichtig durch die Dunkelheit tasten, wenn ich zur Kamera wollte.

Einen kurzen Einsatz fand die Kamera aber am Anfang der Sequenzen aber doch. Damit man den Steg im fertigen Bild auch sehen konnte, musste ich diesen kurz mit der Taschenlampe beleuchten.

Joa, das war es eigentlich auch schon. Also ich kann jeden so eine warme Sommernacht draußen nur empfehlen. Während die Kameras laufen hat man viel Zeit einmal herunterzukommen und kann die Natur und vor allem den Sternenhimmel genießen.

Wie schade das der Sommer nun auch schon wieder vorbei ist.

Bis dahin

Euer Mario

Tour um die Schmalwasser Talsperre

Schon wieder ist fast ein Monat ohne einen Beitrag hier vergangen. Tja, meine Ausrede dafür ist die übliche. Ich war wieder viel unterwegs. Aber im letzten Monat war das zum Glück nicht nur beruflicher Natur.

Der September war ja vom Wetter her sehr schon und da gönnte ich mir auch mal einen freien Tag (nachdem ich 5 Samstage in Folge für Aufträge gebucht war) und machte mich auf zu einem Rundgang um die Schmalwasser Talsperre.

Jetzt gibt es ja in Thüringen sehr viele Talsperren. Warum also habe ich mir gerade diese ausgesucht? Naja, irgendwo muss man ja anfangen, also habe ich mir einfach irgendeine ausgesucht. Mit knapp einer Stunde fahrt, war sie zum Glück auch nicht sooo weit weg.

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Für meinen freien Tag habe ich mir einen Montag ausgesucht, damit ich möglichst ungestört um die Talsperre laufen kann. Da ich ja meine eigene Firma habe, kann ich mir meine freien Tage zum Glück manchmal sogar selbst aussuchen!

Neben Raika waren die Mavic Air und die OMD mitsamt dem Tamron 14-150 mm im Gepäck. Außerdem hatte ich mir im Vorfeld auch vorgenommen ein wenig mit dem iPhone zu filmen und zum Schluss etwas Schönes aus der Tour zusammenzuschneiden. Ohne weitere Worte verlinke ich hier erst einmal die Videodatei:

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https://www.youtube.com/watch?v=mRxz5dkVUPM

Ihr seht also, dass es beim Rundgang um die Talsperre so einiges zu entdecken gibt. Der Weg ist allerdings etwas lang. Ich hatte während der Tour alles per GPS aufgezeichnet und kam dabei auf eine Gesamtstrecke von 12 Kilometer! Zusammen mit Hund, Drohne, Kameraausrüstung und etwas Verpflegung (in erster Linie Wasser, denn es waren 30 Grad!) ist das schon eine ziemliche Strecke.

Der Schlimmste Part der Rundstrecke kam zum Glück ganz am Anfang. Der Parkplatz ist einige Meter (vor allem Höhenmeter) entfernt. Diese mussten erst einmal überwunden werden. Zum Glück ist man ja am Anfang einer solchen Tour noch fit, sodass die paar Höhenmeter hier kein Problem darstellen. Außerdem freut man sich schon insgeheim, dass es dann auf dem letzten Kilometer zum Auto nur noch bergab geht.

Der Weg um die Talsperre für ungefähr zu 50 % auf Straßen. Besonders Trittfest muss man also für einen Rundgang nicht sein. Nur wenn man sich die Klamm ein wenig genauer ansehen will (Röllchen) muss man ein wenig klettern. Der kleine extraweg dorthin lohnt sich aber, es ist eine wirklich traumhafte Umgebung!

Auf dem gesamten Rundweg findet man allgemein viele schöne Spots, an denen man etwas verweilen kann. Beim Platz von Meister Eckerhardt habe ich diese Möglichkeit auch einige Zeit lang genutzt. Leider sieht man auf den asphaltierten Teilen der Strecke den Stausee nicht immer. Hier läuft man mehr durch Wälder und der Stausee ist so zwischen 70 und 100 Metern an der Seite entfernt. Die Bäume versperren einen dann regelmäßig die Sicht.

Baden oder ähnliches darf man an der Talsperre aber nicht, denn schließlich soll aus dem Wasser in der Talsperre irgendwann einmal Trinkwasser werden. Also für alle, die der Talsperre nächstes Jahr vielleicht mal einen Besuch abstatten wollen: Auch wenn es bei Sonnenschein und Temperaturen von 30 Grad verlockend ist, bleibt bitte an Land! Danke.

Und weil mir die Tour um die Talsperre letzten Monat so gut gefallen hat, nehme ich mir demnächst vielleicht noch eine vor. Momentan ist das Wetter ja wieder eher schlecht, also passt das nicht. Aber ich hoffe doch mal auf einen goldenen Herbst. Wenn sich die Blätter verfärben, der Himmel blau ist und strahlender Sonnenschein herrscht.

Das könnte doch was werden!

Bis dahin

Euer Mario

Unterwegs im August

Wie neulich versprochen kommt nun die Aufarbeitung des letzten Monats. Ich weiß nicht so recht warum, aber irgendwie mag ich Rückblicke. All die kleinen Momente, die einem wieder einfallen, wenn man sich die Bilder nocheinmal ansieht.

Das ist schon erstaunlich, dabei ist der August doch noch gar nicht so lange her. Der August war ein toller Monat! Beruflich wie privat. Ich habe viel erreicht, nur leider hat es mit den geplanten Ausflügen nicht so wirklich geklappt.

Das lag vor allem wieder daran, dass ich arbeitsmäßig ziemlich rotiert bin. Ein Videoprojekt wurde fertiggestellt, diverse kleine Websachen wurden angefertigt und sogar in der IT habe ich stellenweise ein wenig ausgeholfen.

Deutlich aufgefallen ist mir, dass der Boost in der Produktfotografie so langsam abebbt. Seit Corona stand ich immer öfters Abends im Studio, um die Flut an neuen Produkten Herr zu werden. Die Ladenschließungen haben sich auch im E-Commerce bemerkbar gemacht. Diese Situation ebbt jetzt langsam wieder ab. Erst Ende Oktober geht es dann noch einmal für ein paar Wochen zur Sache (Weihnachtsgeschäft).

Okay, alles war dann doch nicht so gut. Im August hätte eigentlich die Apfelernte angestanden, aber durch den späten Frost im Frühjahr gab es auf meiner kleinen Ranch gar nichts zu ernten. An den vielen Bäumen hingen nur vereinzelt ein paar Äpfel. Das ist schade, denn ich mache mit der Ernte immer so einiges. Aber das war auch schon die einzige schlechte Nachricht für den August.

Einer der wenigen Äpfel dieses Jahr…

Aber trotz der vielen Arbeit war ich natürlich auch ein bisschen draußen unterwegs. An schönen Tagen zu besonders langen spaziergängen und an eher regnerischen Tagen war ich mit dem Makro Objektiv bewaffnet auf der Suche nach Wassertropfen. Oh, wo wir schon von Makro Fotografie sprechen.

Endlich ist es mir gelungen die Facettenaugen von Insekten richtig scharf zu bekommen. In der Action sieht man das nicht immer sofort, sodass die Augen dann meistens unscharf waren. Aber dieses Mal habe ich es endlich geschafft. Da ich meine Bilder ja immer etwas herunterrechnen muss (logisch), weiß ich nun nicht wirklich, ob Ihr das Ergebnis auch richtig sehen könnt. Ich vermute mal eher nicht. Aber glaubt mir, die Augen sind Scharf! 👌

Auch hatte ich im August gleich 2 Mal das Glück einer Blindschleiche zu begegnen. Ich weiß, diese Tiere sind eigentlich nicht wirklich selten, aber ich hatte vorher auf meinen Runden noch nie eine gesehen. Schon komisch, dass mir in einem Monat dann gleich 2 Exemplare über den Weg liefen!

Die Hälfte der Bilder hier in diesem Beitrag sind übrigens Handybilder. Ich kann es nicht oft genug sagen, aber ich bin mit der Bildqualität von meinem iPhone 11 einfach wahnsinnig zufrieden!

Es hat ja schon mit dem XR angefangen. Damals zeigte ich bei meinen monatlichen Rückblicken schon immer mal wieder ein Bild, welches ich mit dem iPhone aufgenommen habe. Und das 11er ist noch besser! Vor allem der Superweitwinkel ist wirklich praktisch.

Vor ein paar Jahren war das hier auf diesem Blog noch völlig undenkbar gewesen. Handybilder! Da sieht man mal, wie sich die Qualität inzwischen verbessert hat. Die Zeiten ändern sich eben.

Als immerdabeihaben-Kamera liefern Smartphones mittlerweile eine wirklich gute Qualität. Nicht nur von der Technik, sondern vor allem von der Software. Dank AI geht vieles, was bis vor kurzer Zeit noch unmöglich war. Und da ich meine OMD´s nicht immer dabei habe (außer ich plane jetzt etwas Konkretes zu fotografieren), nehmen die Handybilder immer mehr zu.

Dieses Bild stammt vom iPhone…

Das ist eigentlich ein Thema, über das man sich auch ausführlicher auslassen könnte. Aber hier ging es ja um den August. Der ist, so wie dieser Artikel, nun vorbei. 😂

Bis dahin Euer Mario 🙋‍♂️

Startrail Session im Juni

Huhu, da bin ich wieder. Es ist ja nun ein paar Wochen her, seit dem letzten Beitrag. Ich hatte auch wieder so viel zu tun, dass kaum Zeit für andere Sachen blieb.

Aber jetzt wird es zum Glück wieder ein wenig Ruhiger. Ich habe für das Belichtungswerk zwar immernoch viele Projekte, aber die meisten davon Verzögern sich jetzt (Zulieferung von Dritten, Wetter, Zeitplan etc.) erstmal.

Also mal wieder ein wenig Zeit zum Verschnaufen. Und vor allem kann ich jetzt auch mal wieder mit der Kamera rausgehen.

Den Anfang habe ich vor wenigen Tagen mit einer spontanen Startrail Session gemacht. Das Wetter war gut, warum also nicht mal an einer warmen Sommernacht ein wenig die Sterne beobachten.

Passend dazu habe ich ja nun auch die neue EM5 Mk 3. Und bei meiner ersten Sternen-Session ist mir auch gleich eine große Neuerung aufgefallen.

Die EM5 III hat einen neuen Modus spendiert bekommen.

Die Sonne war schon untergegangen und ich wollte gerade mein Equipment aufbauen. Es war also schon ziemlich dunkel. Die Kamera war im normalen Modus und ich drehe so am Rad für die Belichtungszeit, um zum Composite Modus zu kommen. Aber es gab ihn einfach nicht.

Ich dachte „Was ist denn hier los?!“ und arbeitete mich durch sämtliche Menüs um irgendeine passende Einstellung zu finden. Ich wollte gerade schon wieder alle abbauen und schaltete das Licht an, damit ich mein Equipment unverrichteter Dinge wieder ins Auto bringen kann.

Auf dem Einstellrad sah ich dann „B“. Hier waren dann der Composite Mode und der Live Bulb zu finden. Olympus hat der Kamera also einen eigenen Modus für die kreativen Sachen spendiert! Das finde ich eine sehr gute Entscheidung! Um ehrlich zu sein war es schon immer nervig durch die Belichtungszeiten zu scrollen, damit man ganz am Ende den Live Bulb bzw. Composite Mode erreicht.

Mit einem eigenen Modus ist das nun wesentlich benutzerfreundlicher. Alles richtig gemacht Olympus!

Meine Startrail Session habe ich dann noch ca. bis 03:00 Uhr gemacht, bevor ich alles abgebaut habe. Neben der EM5 III war auch die kleinere EM10 II im Einsatz. Während die Aufnahmen so liefen, machte ich mein Panoramadach auf, stellt die sitze in eine horizontale Position und beobachtete die Sterne.

Ach ja, eine Runde Monopoly auf dem iPad war auch noch drin. Diese ganze Arbeit (und vor allem Zeit) habe ich dann für nur 2 Bilder investiert. Aber es war ein sehr schöner Abend und ich habe mich gefreut endlich mal wieder rauszukommen.

Der Sommer ist noch lang und ich mache dieses Jahr bestimmt noch den ein oder anderen Startrail! Vielleicht schon nächstes Wochenende.

Bis dahin

Euer Mario

Mit Raika im Mai

Schon beim letzte Beitrag hatte ich geschrieben, dass es im Mai nicht allzu viel zu sehen gab. Ein paar Runden mit der Kamera hatte ich dann letztendlich aber doch gemacht.

Das lag in erster Linie daran, dass ich mir die neue EM5 Mk 3 geholt habe. Die Mark 2 war mir ja vor geraumer Zeit kaputtgegangen. Der Ein/Aus Schalter ließ sich nicht mehr betätigen, sodass ich die Kamera immer An- bzw. Ausschalten musste, indem ich den Akku entfernte.

Kurz bevor die neue Mark 3 rauskam hatte ich mir damals die große EM1 gekauft. Nun konnte ich es dann aber doch nicht lassen und holte mir die Mark 3.

Im Grunde kann sie genau das gleiche wie die große EM1. Vorteil ist aber, dass sie kompakter ist.

Ein paar Sachen, die mir nicht so gut gefallen hat Olympus ebenfalls geändert. Die Akkus zum Beispiel. Hatte der Vorgänger noch seinen eigenen Akkutyp (von den ich ja noch 3 Stück habe), passen in die neue nun die Akkus der kleineren EM10 (von denen ich zum Glück auch noch etliche habe).

Dadurch kann ich nun auch nicht mehr den exorbitant teuren Batteriegriff der Mk 2 verwenden, was ich echt schade finde. Ansonsten orientiert sich die neue OMD von den Bedienelementen her an der größeren EM1. Das finde ich gut, da ich ja nun beide Kameras habe.

Bei ein paar Touren habe ich die neue OMD dann auch mal ausgetestet. Insgesamt bin ich sehr angetan von der neuen Kamera. Den angeblich enorm verbesserten Autofokus habe ich noch nicht getestet, aber ich werde mich diesen Monat bestimmt mal auf die Pirsch begeben.

Ansonsten war ich diesen Monat nur noch ein bisschen mit der Drohne am See unterwegs und habe dort einige Kumpels, die mit dem Boot draußen waren, belästigt.

Insgesamt war also im Mai nicht so viel los. Wenn ich die Zeit finde (wonach es momentan eher nicht aussieht), werde ich mal etwas ausführlicher über die neue OMD schreiben und sie mit dem Vorgänger vergleichen. Vielleicht mache ich dazu auch mal ein Video. Ist ja schon etwas länger her…

Bis dahin!

Euer Mario

Unterwegs im April

Nun ist es endlich an der Zeit meine Auswertung für den April zu Protokoll zu geben. Wie gewohnt etwas spät, aber die Zeiten sind nach wie vor turbulent. Naja, teilweise sind sie auch frustrierend. Ersteres gilt für das berufliche, letzteres für das private.

Aber trotzdem hat mich das alles nicht davon abgehalten im April einige schöne Touren zu machen.

Rappbode-Talsperre

Die erste größere Tour im April ging an die Rappbode-Talsperre. Das war nur wenige Tage bevor die Grenze nach Sachsen-Anhalt zugemacht wurde. Also quasi die letzten freien Tage vor dem totalen Lockdown!

Mein erster Wegpunkt führte mich genau zu Staumauer. Es war ein wunderschöner Samstag und alles war leer. Ich hätte mein Auto quer auf die Straße stellen können und niemand hätte es interessiert.

So konnte ich mutterseelenallein über die Staumauer schlendern und die Aussicht genießen. An normalen Tagen lohnt es sich gar nicht erst hier langzugehen, so überfüllt ist alles.

Aber so ganz allein an der Staumauer. Das hatte schon so etwas Surreales, wie wenn ich der einzige Mensch auf der Welt gewesen wäre.

Die nächste Station sollte mich dann direkt zum See führen. Bei einer kleinen Einbuchtung einige Kilometer entfernt ließ ich mein Auto stehen und machte mich auf den Weg. Bis zum See waren es ca. 4 Kilometer, also keine wirkliche Strecke.

Im Nachhinein betrachtet hätte ich den Weg auch problemlos mit dem Auto fahren können, denn es gab ja niemanden der kontrollierte, ob ich da nun entlangfahren durfte oder nicht. Aber ich wollte halt auf Nummer sicher gehen und lief den Weg zu Fuß.

Als ich so die Feld,- und Landwirtsschaftswege entlang schlenderte, kam mir die Gegend immer bekannter vor. Kurz vor meinem Ziel kam ich dann auch darauf, warum das so war.

Vor fast genau 2 Jahren war ich schon einmal hier! Während meiner ersten (und einzigen) Tour mit dem Wohnwagen verbrachte ich hier eine Nacht in der Wildnis. Sofort kannte ich mich wieder aus und fand auf Anhieb die Stelle, an der mein Wohnwagen vor 2 Jahren stand.

Von dieser Stelle aus war es nicht weit bis ans Ufer. Jetzt konnte ich mir auch den Traum erfüllen, der mir vor 2 Jahren noch verwehrt blieb.

Damals streikte meine Phantom 3 ja wegen mangelnder Internetverbindung. Dieses Mal hatte ich die Mavic Air dabei und alles funktionierte ohne Probleme! Endlich konnte ich eine Runde mit der Drohne über die Talsperre drehen.

Nach diesem guten Gefühl endlich das erledigt zu haben, was bereits seit 2 Jahren offen war, endete diese Tour auch.

Ich habe mal hier auf dem Blog geschaut und den Artikel über meine Wohnwagentour herausgesucht. Ihr findet ihn hier.

Trusetaler Wasserfall

Meine zweite größere Tour war ein netter kleiner Tagesausflug an den Trusetaler Wasserfall. Es war so Mitte April und das Wetter war wirklich herrlich!

An dieser Sehenswürdigkeit war ich schon einmal, damals allerdings als Kind. Es ist also schon viele Jahre her, als ich zuletzt hier war.

Und was soll ich sagen, der Wasserfall ist wirklich eine Sehenswürdigkeit! Er ist zwar künstlich angelegt, aber das nimmt nichts von seiner beeindruckenden Größe.

Direkt am Wasserfall habe ich auch eine ganze Weile zugebracht. Immerhin musste ich bei dieser Gelegenheit gleich die eine- oder andere Langzeitbelichtung aufnehmen. Da dauert es eben auch mal ein bisschen länger.

Ebenfalls ließ ich es mir nicht nehmen die Treppe zum Wasserfall bis nach ganz oben zu laufen. Oben angekommen erstreckt sich dort noch ein schöner Wanderweg. Diesen konnte ich allerdings nicht mehr entlanglaufen, da ich an diesem Tag etwas unter Zeitdruck stand.

So endete meine Tour dort oben auf der Treppe.

Lost Place

Ganz zufällig konnte ich im April auch noch einen Lost Place auskundschaften. Bei einer Erkundungsrunde für ein Lightpainting Projekt liefen wir durch einen alten Steinbruch.

Auf dem Gelände befanden sich diverse verlassene Arbeitsmaschinen aus der Zeit der DDR. Darunter war auch eine Art mobiles Förderband.

Das war ein Mordsding! Gut und gerne 3 Stockwerke war es hoch. Die Ketten, mit denen sich die Maschine einmal bewegt hat, waren über 2 Meter hoch. Da musste ich natürlich rauf!

Also ein wenig klettern und los gehts! Leider hatte ich für die Fotos nur mein iPhone dabei, aber wenn es die Zeit zulässt, statte ich diesen Ort gewiss noch einen weiteren Besuch ab!

So, dass waren meine Erlebnisse im April. Diesen Monat war bis jetzt noch nicht so viel los. Aber sicherlich wird sich noch was ergeben.

Bis dahin!

Euer Mario

Best of 2019: Natur

So liebe Freunde, heute kommen wir nun endlich zum Abschluss der Best Of Reihe! Die letzte Kategorie ist, vorsicht Wortwitz, naturgemäß (versteht Ihr? Natur…) auch die Größte.

Da ich nun einmal viel in der Natur unterwegs bin und „Natur“ an sich sowieso eine große Kategorie ist, sind hier auch die meisten Bilder zu finden. Viele davon sind noch nicht einmal geplante Touren gewesen, sodern entstanden einfach so bei meinen täglichen Runden.

Bei einzigen beiden größeren Ausnahmen stellten natürlich die Alpenreise letztes Jahr (über die ich ja nun bereits genug geschrieben habe), sowie die Suche nach den Fliegenpilzen letztes Jahr dar.

Ich will jetzt auch gar nicht so viel schreiben, sondern eher die Bilder für sich sprechen lassen. Es sind schon ein paar tolle Aufnahmen dabei!

Viel Spass damit und bis zum nächsten Mal.

Euer Mario

Best of 2019 Luftaufnahmen+Tiere

Hallo alle zusammen. Ich hoffe, dass es Euch auch während der Quarantäne Zeit noch gut geht. Bei mir war das in den letzten Wochen eher ein wenig gemischt. Vielleicht kennt Ihr das ja, wenn man etwas unternehmen könnte, dann will man nicht und wenn man nicht kann, will man auf einmal 😅. Tja so ging es mir in den letzten Wochen.

Wegen dieser dubiosen Ansteckungsgefahr musste auch ich ein paar Wochen im Homeoffice verbringen und mich auch sonst zurückhalten. Wobei ich ehrlich gesagt die Zeit im Homeoffice sehr genossen habe. Endlich konnte ich einmal konzentriert und ohne Ablenkung die Sachen nachholen, die bis jetzt immer liegengeblieben sind.

Einen ganz speziellen Nachteil hat das Arbeiten von zu Hause bei mir aber. Ich habe gemerkt, dass ich im Laufe der Zeit etwas verwahrlose😅. Ungepflegter Bart, keine Frisur und die typischen Schlabbersachen, die man zu Hause so anhat🙈. Zum Glück musste das niemand sehen😂.

Und unbedingt erwähnen muss ich, dass ich nun endlich weiß wie ich Emojis auf dem Mac schreibe. Bis jetzt habe ich immer WhatsApp auf dem Desktop benutzt und mir die Emojis einfach raus kopiert. Das hatte manchmal zur Folge, dass ich diese aus Versehen auch versendet habe. Das hat bei den völlig zufällig ausgewählten Empfängern manchmal für etwas Verwirrung gesorgt. Aber jetzt die Lösung!

Da ich Wissen gerne teile, möchte ich Euch natürlich auch an diesem eher unwichtigen Detail teilhaben lassen. Wollt Ihr auf dem Mac also Emojis schrieben, so braucht Ihr einfach nur Control+Command+Leer drücken. Es öffnet sich anschließend eine Übersicht mit allen Emijis, die Ihr dann einfach in den Text einfügen könnt. Cool, oder?

Aber ich schweife schon wieder total ab. Kommen wir zurück zum Thema. Die Best of Reihe mit der Auswertung des Jahres 2019 geht weiter. Dieses Mal stehen Luftaufnahmen und Tierfotos im Vordergrund. Legen wir los!

Luftaufnahmen

Neben den vielen kleinen Flügen, die ich im letzten Jahr immer so nebenbei gemacht habe, gab es natürlich drei „größere“ Projekte, bei denen die Drohne im Einsatz war. Das sind zum einen die beiden Videos zu den Windrädern und der Erntezeit, sowie der letztjährige Ausflug in die Alpen.

Bei den Windrädern und der Erntezeit lag der Fokus ja eher Video, statt auf Foto, weshalb ich hier auch nicht viel Bildmaterial zur Verfügung habe. Anders sieht es ja bei den Alpen aus.

Ich habe es schon oft gesagt und ich sage es wieder: Schon im Jahr 2017 als ich mit der Phantom 3 in den Bergen war, wünschte ich mir eine kleine kompakte Drohe, mit deren Hilfe ich auch tief in den Bergen zu kleinen Flügen aufbrechen konnte. Die Phantom ist einfach zu groß und sperrig um sich durch die Bergpässe zu transportieren. Das gilt natürlich vor allem dann, wenn man auch noch weiteres Kameraequipment mit sich herumträgt. Die Mavic Air war hier einfach perfekt. Sie ist klein und kompakt und leistet dabei von der Bildqualität und den Möglichkeiten sogar noch mehr wie die Phantom 3! Ich war sowas von begeistert und hatte die Mavic wirklich auf fast jeder Wanderung mit dabei!

Lediglich die Flugdauer von maximal 20 Minuten je Akku kann noch etwas verbessert werden. Aber dieses Problem haben ja alle Drohen. Ich war immer mit 3 Akkus unterwegs, sodass ich insgesamt eine Stunde Flugzeit zur Verfügung hatte. Mehr Akkus wären dem Gewicht nicht zuträglich gewesen.

Hier nun alle Bilder von den Drohenflügen:

Tiere

Meine Tieraufnahmen sind meistens recht spontan. So richtige Sessions plane ich eher selten. Aber das muss ja auch nicht sein, denn die Schnappschüsse liefern hin und wieder auch gute Ergebnisse ab.

Im letzten Jahr gab es dann aber doch 2 geplante Tiersessions. Einmal begab ich mich an einen Teich weitab auf Froschjagt. Um ehrlich zu sein, war das mehr als ein Mal. Mehrere Tage hintereinander war ich an diesem Teich zugange. Und ich muss Euch sagen, dass es gar nicht so leicht ist eine dieser Amphibien vor die Kamera zu bekommen!

Kaum hat man einen der Frösche angepeilt und nähert sich auch nur auf 10 Meter an, geht es „Blubb“ und weg ist er. Direkt am Teich kann man es also gleich vergessen. Zumindest gilt das für die älteren und erfahrenen Frösche. Also zog ich meine Runden etwas weiter um den Teich und konnte einige der jüngeren Exemplare mit dem Makro einfangen. Die Tiere blieben so ruhig und ich konnte so nah ran. Es war wirklich fantastisch!

Die andere geplante Tour, die ich im letzten Jahr machte, war mit einem Jäger. Eigentlich wollte ich einmal gerne ein Wildschwein oder einen Dachs fotografieren, aber dieser Traum bleibt bis auf Weiteres noch unerfüllt.

Die gesamte Jagdsession lief eigentlich ohne besondere Vorkommnisse ab. Wir wollten schon fast wieder abbrechen, als ein Fuchs die Szenerie betrat. Es wurde schon langsam dunkel und ich musste mit der ISO auch ordentlich hochgehen, aber es hat sich gelohnt. Das Tier blieb gut 20 Minuten vor Ort und Stelle und ich konnte viele wundervolle Bilder machen.😊

Ansonsten ist wieder alles so mit dabei, was kreucht und fleucht. Insekten, Vögel, Hasen, Rehe. Weil ich so oft durch die Natur gehe, kriege ich auch recht viel zu sehen.

Viel Spass mit der Tiergalerie!

So, dass war auch schon der zweite Teil der Best of Serie. Den dritten und letzten Teil gibt es dann auch in Kürze.

Bis dahin

Euer Mario