Mit Raika im Mai

Nun haben wir schon mitte Juni und ich komme mit den Bildern vom Mai? Wirklich?!

Ähm, um es kurzzumachen, ja😅! Der Mai war der erste Monat in diesem Jahr, in dem ich mal die Kamera mit hinaus nehmen konnte. Bis jetzt sind wir dieses Jahr nicht gerade vom Wetter verwöhnt.😔

Gut, es gab insgesamt so 10 Tage, an denen das Thermometer die 30 Grad erreichte, aber ich finde das trotzdem sehr schwach.

Aber im Mai gab es durchaus schon einmal den ein- oder anderen Tag, bei dem sich eine kleine Fototour lohnte. Und ich muss sagen, dass mir diese seltenen Tage wirklich gut getan haben!😊

Das Leben ist gerade sehr stressig. Von allen Seiten hagelt es momentan (seit nun mehr 2 Monaten!!) auf mich ein. Umso mehr konnte ich mich freuen, wenn ich zwischendurch einmal ein wenig abschalten kann. Ich hoffe ja inständig, dass nur noch der Juni stressig wird und ich dann in ruhigeres Gewässer komme.

Egal, was habe ich denn auf meinen wenigen Touren so gemacht? Nun ja, zum einen habe ich mir endlich ein richtiges Weitwinkel gegönnt. Beim Mft-Format ist Weitwinkel ja immer ein schwieriges Thema…

Samyang 8mm

Entschieden habe ich mich für ein Samyang 8mm Fisheye mit manueller Fokussierung (werde ich irgendwann bei „mein Equipment“ hinzufügen🙈). Es ist bei weitem nicht perfekt und ich muss zugeben, dass ich anfangs große Probleme mit der Schärfe hatte. Trotz Fokuspeaking habe ich nicht das scharf bekommen, was ich eigentlich scharf haben wollte.

Aber ich nehme mal an, dass sich das bessern wird. Der Blickwinkel, den das Objektiv bietet, ist auf jeden Fall interessant. Ich freue mich schon auf die ersten Zeitrafferversuche damit (dank Blendenring auch mit variabler Blende!👌).

Neben dem neuen Objektiv war letzten Monat auch das Zuiko 60er Makro gefragt. Alle Jahre wieder, wenn die Blumen blühen geht es auf Insektenjagt. Und ich denke, dass die Ergebnisse dieses Jahr wirklich gut geworden sind. Wie immer gab es natürlich sehr viel Ausschuss, aber das gehört ja dazu. Wenn das Wetter passte, habe ich auf jeder morgend- und abendlichen Gassitour das Makro dabei gehabt (die Gassi Runden haben sich dadurch manchmal enorm in die länge gezogen🙈).

Oh, ganz besonders toll fand ich die Brückentage letzten Monat! So ein 4-Tage Wochenende ist in stressigen Zeiten manchmal ein wirklicher Segen. Und da meistens das Wetter auch gepasst hat, konnte ich ein paar schöne Touren laufen. Ich glaube, die längste Tour war laut GPS 10 Kilometer.

Da hatte ich dann auch mal Gelegenheit meine Mavic Air mitzunehmen und ein paar Bilder aus der Luft zu knipsen. Seit ich im Januar ein paar Flüge bei Minusgraden absolviert habe, lag die Drohne nur noch im Schrank. Mittlerweile habe ich in dem knappen Jahr, in dem ich die Mavic Air habe schon mehr Flüge damit gemacht, als mit den beiden Phantom 3´s in den letzten Jahren💪!

Ich liebe diese kleine Drohne! Bei den Flügen und Foto Sessions ist mir dann auch die Idee mit dem Windräder-Videoprojekt gekommen. Aber ich glaube, das habe ich hier schon einmal angedeutet. Mit etwas Glück wird dieses Projekt auch noch dieses Jahr fertig.

So, das war es jetzt von mir erstmal mit der Zusammenfassung vom letzten Monat. Sobald es hier wieder etwas ruhiger wird, werdet Ihr wieder öfters von mir hören.

Bis dahin

Euer Mario

PS: Wie immer folgt jetzt die Galerie mit allen Bildern des Monats!

Best Of 2018 Part III

Nun ist es an der Zeit das Jahr 2018 endgültig hinter uns zu lassen! Zwei Kategorien fehlen noch.💪

Landschaft/Natur

Landschaftlich hat das Jahr 2018 bei mir nur Thüringen zu bieten. Bis auf zwei kleine Ausflüge zu Michaela, nach Hessen, habe ich das Land letztes Jahr nicht verlassen. Kaum zu glauben oder. 😲

Wenn ich mir meine Bilder aber so anschaue, dann fallen mir einige interessante Touren wieder ein! Ganz zu Anfang, im Januar machte ich zum Beispiel eine kleine Wanderung zum Panoramamuseum nach Bad Frankenhausen. Das war ein Ausflugsziel, welches ich schon vor meiner Zeit in Berlin besuchen wollte. Viele, viele Jahre hat es gedauert, bis es mich dann endlich einmal dorthin verschlagen hat. 😅

Die nächste größere Tour machte ich dann erst im April. Als stolzer Besitzer eines Wohnwagens wagte ich meine erste Tour, welche mich in den Harz führte. Ich habe damals bereits ausführlich über diesen verrückten Roadtrip geschrieben. 😜

Die letzte bewusste Kurztour (und auch gleichzeitig die allerletzte Motorrad Tour) letztes Jahr führte mich dann in die Drachenschlucht. Auch dazu habe ich ja einen Artikel verfasst.

Das war es dann im prinzip auch schon mit den geplanten Touren, die ich letztes Jahr so gemacht habe. Ganz schön traurig, dass nur so wenig herumgekommen bin. Dieses Jahr soll sich das etwas ändern.

So fern es meine Zeit erlaubt, möchte ich 2019 gerne wieder öfters unterwegs sein. Das ist ein astreiner Vorsatz für das aktuelle Jahr! Na dann mal sehen was daraus wird. 👍🤞👍

Luftaufnahmen

Völlig anders sah es letztes Jahr mit den Luftaufnahmen aus! Sogar die Phantom 3 (mittlerweile schon längst verkauft), welche eigentlich nur noch dahinvegetierte, kam ein einziges Mal zum Einsatz.

Bei meiner Harz Tour nahm ich die Drohne mit. Dabei ärgerte ich vor allem über das schlechte Internet. Gerade an den Orten, wo ich gerne ein paar Luftaufnahmen machen wollte, war dies aufgrund des schlechten Empfangs nicht möglich (Dazu habe ich mich ja bereits im passenden Artikel entsprechend ausgelassen)!

Irgendwann letztes Jahr verkaufte ich dann die alte P3 und schaffte mir eine Mavic Air an (ich glaube, dazu hatte ich auch mal einen Artikel geschrieben). Und was soll ich sagen? Der Zauber wirkt.🤗

In dem halben Jahr mit der Mavic Air bin ich mittlerweile mehr geflogen, als in 3 Jahren mit der Phantom 3. Dadurch, dass die Drohne einfach mit in die Fototasche passt (sogar in die ganz kleine), ist sie meistens mit dabei, wenn ich auf Wanderung gehe.

Und es macht mir wirklich Spass damit zu fliegen! Im Gegensatz zur P3 kann ich mit der Mavic auch ohne Internet fliegen (zumindest noch). Jetzt wo ich das schreibe, fällt mir ein, dass eben genannte Tatsache eigentlich danach schreit, die Harz Tour noch einmal zu wiederholen! 💪

Das ist doch schon einmal eine ausgezeichnete Idee für die erste Tour dieses Jahr!

So, mit diesen Zeilen ist das Jahr 2018 nun endgültig abgeschlossen! Es ist also an der Zeit zu neuen Ufern aufzubrechen.

Bevor es wieder Fotos gibt, will ich Euch in den nächsten Artikeln aber ein wenig mit Tutorials nerven 😂. Wie versprochen habe ich mir noch einmal die verschiedenen Wege, Focusstacks zu erstellen angeschaut (Spezialsoftware, Photoshop, Affinity usw.) und dazu auch gleich ein Video gemacht.

Außerdem habe ich eine einigermaßen komfortable Möglichkeit gefunden Star Trail Videos zu erstellen (wo man sieht, wie sich der Star Trail aufbaut) und dazu ebenfalls gleich ein Video gemacht. Aber bevor ich das wiederum zeige, möchte ich Euch erst einmal erklären, wie man Star Trail Videos erstellt (Wozu ich ebenfalls ein Video gemacht habe)!

Also bis dahin🙋‍♂️

Euer Mario

Die Mavic Air

Drohnen an sich sind für mich ja nichts Neues. Seit einigen Jahren (ich glaube seit 2015) besitze ich eine Phantom 3 Advanced. Das war damals das mittlere Modell, welches DJI anbot.

Mit der Phantom 3 sah ich die Welt damals zum ersten Mal von Oben (zumindest aus fotografischer Sicht) und war erstaunt über die Möglichkeiten, die sich damit boten. 😁

Und bis auf eine winzige Kleinigkeit war ich mit meiner Phantom 3 auch so glücklich, dass ich Nachfolger links liegen lag. Gut, meine Phantom 3 hatte damals gute 1.600 Euro gekostet und ich war wenig bereit gleich nach einem Jahr dieselbe Summe für den Nachfolger auszugeben. 🤨

Aber dessen ungeachtet, sagte ich ja, dass mich an der Drohne immer etwas gestört hat. Die Phantom 3 ließ sich wirklich super fliegen und die Bilder, die sie lieferte, waren einfach eine Wucht!

Aber leider war sie auch groß und schwer. Wollte ich damit fliegen, so konnte ich keine sonderlich weiten Strecken laufen, denn die Drohne befand sich stets in einem großen Rollkoffer.

Ich hatte zwar noch einen speziellen Rucksack für die Drohne, aber dann hätte ich auf mein restliches Kameraequipment verzichten müssen. Das war immer ein Kompromiss, den ich nicht einzugehen gewillt war. 😤

Also stand die Drohne eigentlich die meiste Zeit im Schrank und wurde nur dann für eine Tour herausgeholt, wenn diese speziell an die Erfordernisse der Drohne angepasst war (heißt nicht mehr als 500 Meter Fußweg mit dem Rollkoffer).

Sogar im Wald fliegt die Drohne sicher!

Freilich war solch ein begebnis selten der Fall, weshalb die Drohne langsam Staub anzusetzen begann. Am meisten habe ich mich letztes Jahr während meiner Alpenreise über dieses klobige Ding geärgert. 🤬

Es gab tief in den Bergen so viele wunderschöne Flecken, bei denen es sich wirklich gelohnt hätte, die Drohne aufzusteigen und ein paar Luftaufnahmen anzufertigen.

Aber leider war das wegen der Größe nicht möglich, denn ich hatte ja 12 Kilogramm Kameraeuipment und Lebensmittel auf den Rücken (ganz zu schweigen von Raika, die ich ja auch noch dabei hatte).

Dieses Jahr habe ich dann eine Entscheidung gefällt. Was nützt mir eine Drohne, mit der ich so selten fliege?! Also weg damit! Ich verkaufte die Phantom 3. Aber vorher habe ich mir natürlich schon etwas Neues angeschafft.

Lange habe ich überlegt. Sollte ich bei DJI bleiben? Immerhin ist die Firma Marktführer und ich bin im Umgang mit der App etc. schon vertraut. Als Alternative wollte ich mir auch noch ein Modell von Parrot anschauen, welches ebenfalls vielversprechend war.

Aber reden wir nicht darüber, denn letztendlich bin ich dann aber doch bei DJI geblieben. Es wurde eine Mavic Air! Im Sommer habe ich sie mir gekauft und war seitdem schon viele, viele Stunden in der Luft.

Ich bin immer noch ganz fasziniert davon, wie klein die Drohne ist. Sie passt sogar in meine kleinste Fototasche (Lowepro Passport Sling)! Und das samt der OMD, die ja auch immer dabei ist!

Was wäre ich froh gewesen, wenn ich so etwas schon im letzten Jahr auf meiner Reise gehabt hätte! Und das wirklich beste kommt ja noch:

Obwohl die Drohne so klein ist, schlägt sie meine alte Phantom 3 um längen. Sie fliegt schneller und stabiler, hat mehr Sensoren, mehr Sicherheitsfunktionen und allgemein mehr Features.

Nur die Flugzeit ist in etwa die gleiche geblieben. Allerdings gibt es auch einige Verschlechterungen im Vergleich zur Phantom 3. So ist die Reichweite der Fernbedienung wesentlich kleiner. Aber keine Sorge, für die in Deutschland erlaubten 100 Meter reicht es allemal!

Was mir bis jetzt besonders gut gefällt, sind die vielen Funktionen, welche die App bietet. So gibt es zum Beispiel viele vordefinierte Bewegungsabläufe, mit denen man wirkliches Kinofeeling einfangen kann. 🤩

Auch die Tracking Funktion, mit der die Drohne ein Zeil verfolgt, oder die POI-Funktion, mit der die Drohne über einem bestimmten Objekt kreist, sind super!

Aber es gibt natürlich auch mehr oder weniger Sinnfreie Funktionen. So hat DJI der Drohne sogar einen Zeitraffer-Modus spendiert. Das hört sich auf den ersten Blick interessant an und tatsächlich tut der Modus auch, was man von ihm erwartet.

Wirklich sinnvoll wäre so ein Modus aber nur wenn die Drohne mit Atomenergie oder so etwas angetrieben würde. 😂 Im Ernst DJI, was bringt es mir, wenn ich die Drohne im 20 Sekunden Intervall fotografieren lasse?! Für eine 10-sekündige Videosequenz müsste die Drohne volle 100 Minuten in der Luft bleiben. Selbst wenn Sie bei wenig Wind auf der Stelle schwebt, sind mehr als 25 Minuten einfach nicht drin.

In der Realität kann ich nur den kleinstmöglichen Intervall (5 Sekunden) nutzen. Und selbst komme ich nicht immer auf meine 300 Bilder. Sicherlich wird sich in der Akkutechnologie in Zukunft noch einiges ändern, aber meine Mavic Air wird davon wohl nicht mehr profitieren.

Aber lassen wir das Thema. Ich habe aus meinen ersten Stunden einmal ein kleines Video zusammen geschnitten, bei dem ich alle Funktionen einmal ausgetestet habe. Für die ersten Experimente für die Funktionen sind dort wirklich gute Szenen herausgekommen.

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://www.youtube.com/watch?v=3tniOfPnrVk

Alles in allem bin ich mit der Mavic Air sehr zufrieden! Jetzt kann ich bei meinen Touren endlich eine Drohne mitnehmen und muss keine Kompromisse eingehen! Da fiebere ich doch gleich meiner nächsten großen Tour entgegen!

Bis dahin

Euer Mario

Mit Raika im Oktober

Der Oktober ist zwar nicht mehr ganz so aktuell, aber die Bilder möchte ich Euch natürlich trotzdem nicht vorenthalten.

Letzten Monat war ich wieder mehr im Wald unterwegs. Ich persönlich mag die Herbstzeit ja sehr! Die fallenden Blätter, die strahlenden Farben, ich finde das jedes Mal von neuen schön.

Und das Wetter war hier im Oktober wirklich super! Sonnenschein und 17-20 Grad. So hätte der Herbst bleiben können. Gut, aktuell sind es eher 1 Grad und es liegt schnee, also herrscht aktuell eher schon Winter.

Im Wald war ich im Oktober nicht nur wegen der Farben, sondern weil ich in erster Linie auf Pilz jagd war. Eigentlich wollte ich ein paar schöne rote Fliegenpilze finden, um davon ein paar Makroaufnahmen zu machen. Aber durch die trockenheit waren Pilze eher Mangelware.

Gerade einmal ein Bild konnte ich machen! Aber echte Herbstbilder zeichnen sich auch durch ihre strahlenden Farben aus. Und die gab es letzten Monat zuhauf. Bei tief stehender Sonne leuchtet wirklich alles im Wald. Teilweise war die Atmospähre wirklich magisch!

created by dji camera

Was habe ich noch so gemacht? Ach ja, geflogen bin. Seit langer Zeit mal wieder. Meine alte Phantom 3 Pro habe ich verkauf (zu groß, zu schwer). Als Ersatz schaffte ich mir eine Mavic Air an.

Und diese Anschaffung hat sich wirklich gelohnt. Es ist kaum zu glauben wie klein die Drohne ist! Und trotzdem kann sie alles, was die „große“ auch kann, teilweise sogar besser!

Zur Mavic Air kommt in Zukunft auch noch mehr!

So, das soll es jetzt auch schon gewesen sein. Ich habe nach wie vor zurzeit viel um die Ohren, versuche aber wieder regelmäßiger etwas zu posten.

Wünscht mir Glück dabei!

Euer Mario




Best of 2017: Luftaufnahmen

Weiter geht es mit der fotografischen Aufarbeitung des Jahres 2017. Dieses Mal geht es um die etwas vernachlässigten Luftaufnahmen. Ja, meine gute Phantom 3 habe ich leider nicht oft dabei. 🙁

Das hat mehrere Gründe. Zum Beispiel bin ich bei meinen Fototouren oftmals mit dem Motorrad unterwegs. Nun ist die Phantom 3 eine relativ große Drohne und ich bekomme sie auf dem Motorrad einfach nicht mit. Also muss Sie zu Hause bleiben.

Aber von Zeit zu Zeit packt es mich dann doch, sodass ich mich ausschließlich mit der Drohe los mache! Das muss natürlich immer vorbereitet werden. Drohne, Fernbedienung, Akkus und Tablet müssen bereit und geladen sein, bevor sie dann in den riesigen Koffer landen. Aber das ist ja schon der zweite Schritt.

Bevor ich das Equipment fertig mache, muss ich mir erst einmal einen geeigneten Ort für die Aufnahmen suchen und abklären, ob ich dort überall fliegen kann. Denn leider wurde im letzten Jahr der Luftraum für Drohnen mehr und mehr eingeschränkt. Also wird vor dem Start die Airmap App geöffnet und gecheckt, ob geflogen werden kann oder nicht.

Wenn ich Glück habe, gibt es keine Flugverbotszonen und ich kann mit meiner Tour beginnen. Wenn ich Pech habe, muss ich auf die Tour (und dabei auf wahrscheinlich auch auf viele tolle Bilder) verzichten und nach anderen Orten recherchieren.

Aber auch wenn ich es keine Beschränkungen gibt und ich fliegen kann, ist es doch immer eine Tour ins Unbekannte. Denn da ich mir meine Locations über Google Earth  suche, weiß ich natürlich nie wie es dort fotografisch tatsächlich aussieht. Ich sehe dort zwar schon Luftaufnahmen, aber mit der Drohne fotografiere ich natürlich nicht einfach nur plump nach unten. 😉

Aber okay, wenn das alles geklärt ist, kann die Tour endlich losgehen. Also ab ins Auto und los gehts! Jetzt muss eigentlich nur noch das Wetter passen. Oh! Und natürlich auch die Parkmöglichkeiten für mein Auto.

Denn das ist schon wieder die nächste Kleinigkeit. Da sich die Drohne samt Zubehör in einem großen, sperrigen Koffer befindet, macht das Laufen damit jetzt nicht unbedingt Spaß. Kleine Strecken von ein paar Hundert Metern sind kein Problem, aber kilometerweit möchte ich den Koffer möglichst nicht tragen. Also bin ich vor Ort in meiner Reichweite etwas eingeschränkt.

Das war bei meinem Alpen Urlaub letztes Jahr ein großes Problem. Klar hatte ich die Drohne dabei und natürlich haben sich immer wieder tolle Motive ergeben. Die besten davon waren aber für mich unerreichbar, weil ich mit dem Koffer keinen 10 Kilometer langen Wanderpfad entlanggehen kann.

 

Also war der Einsatz der Drohne nur in unmittelbarer Nähe zum Auto möglich. Jetzt könnte man sich denken, dass es ja kein Problem ist, da moderne Drohnen ja eine Reichweite von mehreren Kilometern haben. Ja, das haben Sie in der Tat. So 4-7 Kilometer hätte ich damit durchaus zurücklegen können.

Aber ich darf es nicht! Ist halt so. Neben der Reichweite gibt es natürlich auch für die Höhe Beschränkungen. Schließlich leben wir ja in Deutschland. 😉

Wow, so langsam wird aus dem Best of Luftaufnahmen ein Jammerbeitrag über die Fotografie mit Drohnen. 😉

Das war jetzt nicht unbedingt meine Absicht. Denn trotz der vielen Restriktionen und Einschränkungen, die man sowohl bei der Vorbereitung, als auch vor Ort hat, macht es einfach nur Spass! Durch die Gegend zu fliegen, neue Blickwinkel zu entdecken!

Und an dem Problem mit der Portabilität arbeite ich gerade. Gerade für solche, eher private Touren bin ich derzeit in Versuchung mir eine Mavic zu kaufen. Diese ist wesentlich kleiner als meine Phantom, leistet aber teilweise noch mehr. Das Ding würde ich dann einfach zu meiner Kameraausrüstung in die Fototasche stecken und losmarschieren. Perfekt.

Aber! Dass das Ding natürlich nicht ganz billig ist, stört mich eigentlich nicht so sehr. Was mich dagegen schon stören würde, wäre die Versicherung (die in Deutschland Pflicht ist). Meine Phantom 3 kostet mich 190,- € im Jahr. Ich hätte jetzt wirklich absolut kein Bock, noch einmal denselben Betrag für die Mavic zu bezahlen. Vor allem da eh nur immer eine Drohne in der Luft sein kann. Die Phantom kann ich auch nicht verkaufen, weil mich dann meine Kunden schräg anschauen würden, wenn ich mit so einem winzigen Ding zum Einsatz komme.

Und zu Versicherungen habe ich sowieso eine ganz spezielle Meinung, aber das ist eine andere Geschichte.

So, jetzt habe ich wesentlich mehr gesagt, als ich eigentlich wollte. Aber immerhin konntet Ihr so einen Eindruck davon gewinnen, was alles so an der Drohnenfotografie dran hängt. Es gibt viele Einschränkungen und vieles zu beachten, aber wenn man dann einmal in der Luft ist, hat es sich gelohnt!

Bis dahin

Euer Mario

Alpenurlaub Teil 5

Wie schnell die zeit vergeht! Heute ist schon Donnerstag und der Zenit meines Urlaubs ist damit auch schon überschritten. Nachdem wir in den letzten drei Tagen (vor allem gestern!) ziemlich viel unterwegs waren, wollen wir den heutigen Tag etwas ruhiger angehen lassen. Ich denke, dass wir uns das an dieser Stelle verdient haben.

Also machen wir uns gegen 09:00 Uhr in der Früh zu einer kleinen Gassi Runde auf. Ach, war das befreiend einmal nicht mit dem schweren Fotorucksack durch die Gegend zu laufen! Ohne ein einziges Bild einzufangen konnte ich bei unseren kleinen Spaziergang die Seele ein wenig baumeln lassen. Das Wetter war auch an diesem Donnerstagmorgen so, wie in den letzten Tagen. Sonnig und sehr warm. Auch heute würde das Thermometer wohl wieder über die 30 Grad Marke klettern. Aber das konnte uns ja egal sein, denn schließlich wollten wir diesen Tag ja ruhig machen.

 

Bevor wir uns dann aber ernsthaft Gedanken zum heutigen Tag machten, musste ich erst einmal Einkaufen fahren. Schließlich hatte ich fast nichts mehr zu Essen. Auch meinen Geliebten Earl Grey, den ich zu Hause vergessen hatte, konnte ich nun nachkaufen. Nach dem Frühstück machte ich mir dann erste Gedanken zum heutigen Tag. Da ich es, wie schon mehrfach erwähnt eher ruhig angehen lassen wollte (das bedeutete möglichst wenig zu laufen), sollte heute in erster Linie die Drohne zum Einsatz kommen.

Der Grund dafür ist, dass ich meine Phantom 3 in erster Linie nur in direkter Nähe meines Autos einsetzen kann. Die gesamte Ausrüstung der Drohne (Drohne, Fernbedienung, iPad, 4 Akkus, Koffer) ist nämlich ziemlich schwer, sodass ich damit nicht unbedingt auf unwegsamen Gelände wandern kann.

Als einen lohnenswerten Spot zum Fliegen empfand ich den Eibsee, an dessen Ufer wir ja bereits am zweiten Tag wanderten. Also verlud ich alles ins Auto und machte mich los zum See. Die Fahrt dahin dauerte jedoch fast drei Stunden! Kamen wir an zweiten Tag in Garmisch Patenkirchen nur sehr langsam voran, war es jetzt eine absolute Katastrophe! Diese doch eher kleine Ortschaft zu passieren dauerte eine Ewigkeit! Und da wir auch nicht direkt an den See fahren konnte, musste ich mir eine Alternativ Location aussuchen. Hammersbach hieß der Ort, der ganz in der Nähe liegt.

Aber auch hier gab es natürlich einige Probleme. Ich musste einen geeigneten Spot finden, um die Drohne starten zu können. Was sich in der Theorie einfach anhört, sieht in der Realität jedoch meist ganz anders aus! Nach vielen hin und her fand ich dann aber doch noch einen geeigneten Patz, an dem ich in Ruhe fliegen konnte. Ganz glücklich war ich damit aber nicht. Als ich die kurze Flugsession beendet hatte, fuhren wir erst einmal zurück. Unser nächstes Ziel war Ethal.

Zwischen Ethal und Oberau, führt eine schmale Bergstraße hinab. Diese haben wir schon am Dienstag gefahren. Zusammen mit dem Bergpanorama, ergab sich hier eine perfekte Möglichkeit zum Fliegen. Vor allem gab es direkt vor dem Bergpass einen kleinen Parkplatz, welcher einen idealen Startpunkt darstellte! Drei Akkus hatte ich noch zur Verfügung, also konnte ich durchaus noch einige Zeit in der Luft bleiben. Der Rückweg durch Garmisch Patenkirchen war auch ganz unkompliziert, denn der Stau trat nur in der anderen Richtung auf. Als wir unseren zweiten Spot erreichten, war es dann auch schon 16:00 Uhr. In den folgenden zwei Stunden verbrauchte ich dann meine drei verbleibenden Akkus. Das hier war wirklich ein perfekter Spot zum Fliegen. 

 

Auf der einen Seite lag Ethal. Ein kleiner Touristenort mit einem wunderschönen Schloss. Das Umland war geprägt von einer weiten Ebene. In der Ferne sah man, wie sich die Berge erstreckten und sich wie sich zwischen den Bergen kleine Täler und Pässe bildeten. Auf der anderen Seite war der Bergpass Richtung Oberau. Die schmale Straße führte immer im Slalom bergab. An der Seite ging es steil nach unten. Direkt hinter dem Bergpass konnte man dann schon den nächsten Ort ausmachen, der bestimmt 200 Meter unterhalb des Passes lag. Auch hier wurde die Aussicht natürlich vom allgegenwärtigen Bergpanorama gekrönt.

Was für ein Glück, dass ich mit meinen drei verbliebenden Akkus gute 75 Minuten in der Luft bleiben konnte! Als dann alle Akkus leer waren und ich die Drohne wieder ins Auto packte, beschloss ich noch ein Stückchen zu wandern. Schließlich wollte Raika ja auch noch ein bisschen Bewegung haben. Was für ein Zufall, dass an unseren Parkplatz ein Wanderweg anfing. Diesen folgten wir. Gute zwei Stunden waren wir noch unterwegs. Eine knappe halbe Stunde verbrachten wir dabei aber mit einen kleinen Zeitraffer. Der Wanderweg führte am Anfang wieder steil bergauf, sodass wir diesen nicht allzu weit gehen wollten. Schließlich wollten wie diesen Tag ja in Ruhe angehen!

 

Aber der Weg und die Landschaft sahen so toll aus, dass ich an dieser Stelle gleich wusste, wo es morgen langgehen sollte! Gegen 20:00 Uhr waren wir dann auch schon wieder am Auto und machten uns auf dem Heimweg.

Spätestens gegen 21:30 war der Tag dann auch gelaufen. Nach einer Dusche und dem Abendessen setzte ich mich noch ein Stündchen vor den Fernseher und schaute mir eine Doku an. Wo es morgen hingehen sollte ist an dieser Stelle ja schon klar. Es geht wieder wandern!

Bis dahin

Euer Mario