Best of 2019 Handy+Kreativ

Es ist schon wieder einige Zeit ins Land gegangen und erst heute habe ich bemerkt, dass ich mit der traditionellen Best Of Artikelreihe noch gar nicht angefangen habe. Schande über micht!

Jetzt da alle Welt stillsteht, müsste man eigentlich denken, dass ich genügend Zeit habe mich wieder etwas mehr hier, um den Blog zu kümmern. Aber weit gefehlt! Ich bin wieder einmal voll eingespannt. Und wenn ich dann doch einmal Zeit habe, kann ich mich irgendwie nicht so richtig aufraffen.

Naja, bis heute jedenfalls. Denn ich sitze ja jetzt gerade hier und schreibe diese Zeilen…

Für den ersten Teil dieser Reihe habe ich mir die Themen Handy und Kreativ herausgesucht. Die Handykategorie feiert dieses Jahr auch Ihre Premiere! Denn mit meinem iPhone XR war es mir das erste Mal seit Menschheitsgedenken möglich gute Fotos mit dem Smartphone zu machen.

Handy

Okay ich gebe zu, in den letzten Wochen des aktuellen Jahres habe ich bereits mehr Bilder mit dem Smartphone gemacht, als im kompletten letzten Jahr. Die Skepsis bezüglich der Bildqualität habe ich mittlerweile abgelegt und bin im Großen und Ganzen zufrieden mit dem iPhone.

Letztes Jahr kam es aber dann doch eher nur zu dokumentarischen Zwecken zum Einsatz. Egal ob bei einem kurzen Städtetrip nach Erfurt, beim Wandern durch die Natur oder beim Fotografieren von süßen Hundewelpen, das iPhone hat seinen Job gut gemacht.

Das soll der Worte des Lobes auch schon genug sein. Viel Spass mit den Bildern!

Kreativ

Hierzu kann ich natürlich schon wesentlich mehr schreiben. Der kreative Bereich stand im letzten Jahr ganz im Zeichen der Startrails. Ich habe mich ausführlich in die Thematik eingearbeitet und es sogar hinbekommen Startrail Videos aufzunehmen. Dafür habe ich sowohl altes Material verwendet, aber auch nächtelang in der Pampa gestanden und die Kamera laufen gelassen. Vor allem die Session bei den Windrädern bei des Nachts echt gruselig!

Windräder waren letztes Jahr auch so eine Sache. In deren Nähe habe ich mich ziemlich oft aufgehalten. Für ein paar Zeitraffer, für diverse Drohnenflüge oder auch für Langzeitbelichtungen. Von Windrädern habe ich jedenfalls erst einmal genug!

Was gab es noch so im kreativen Bereich? Nunja, meine Alpenreise hatte ich letztes Jahr wieder einmal dazu genutzt, um Langzeitbelichtungen an der Ammer aufzunehmen. Ist jetzt nichts Neues, die Bilder sind aber auch wieder gut geworden!

Viel Spass damit!

So, das war auch schon der erste Teil des Best Of Reihe 2019. Bald geht es weiter.

Bis dahin

Euer Mario

Best Of 2018 Part II

Puh, viel zu lesen bekomme ich in diesen Tagen. Und zeitweise befinden sich ebenso viele Fragezeichen über meinem Kopf. Trotzdem vergesse ich nicht die Best Of Reihe, die ich, einmal angefangen, nun auch fortsetzen möchte.

Und so geht es weiter mit der fotografischen Auswertung des letzten Jahres. Im zweiten Teil davon muss ich noch einigen Dingen, über die ich hier in Zukunft noch schreiben will, vorgreifen.

Kreativ

Beim kreativen gibt es erst einmal gleich ein großes Manko! Seit vielen Monaten arbeite ich mit einer Künstlerin an einem Bildband. Die Arbeit daran wird noch viele weitere Monate andauern, aber bevor es nicht fertig ist, darf und kann ich kein Wort darüber verlieren.

Also vergesst am besten schnell, was ich eben gesagt habe!

Aber so ein winzig kleines bisschen kreativ war ich im letzten Jahr zum Glück doch noch! Fangen wir gleich im Januar an. Der war für mich letztes Jahr ziemlich Stressig. Dennoch fand ich Zeit für eine kleine Session.

Stahlwolle

Stahlwolle galt es zu fotografieren! Zugegeben, Stahlwolle ist nun nichts Neues und im Internet gibt es Millionen Bilder von diesem Funkenflug. Aber ich finde jeder Fotograf, der sich für längere Verschlusszeiten interessiert, oder gar mal in Richtung Lightpainting gehen will, sollte so eine Session einmal gemacht haben.

Meine Session hat zu seiner Zeit auf einem zugefrorenen See stattgefunden. Eigentlich wollte ich die Spiegelungen auf dem Eis festhalten. Da es aber recht stark schneite, ist darauf nicht geworden (Wäre ich nicht so schusselig, hätte ich einen Besen mitgenommen).

Lightpainting

Nach der Stahlwolle befasste ich mich ausgiebig mit dem Thema Lightpainting. Dazu kann ich allerdings noch nicht viel zeigen, da die meisten Bilder noch der Geheimhaltung unterliegen. Aber ein schönes Strichmännchen im Einkaufswagen habe ich gemalt.

Highspeed Aufnahmen

Etwas vollkommen neues waren für mich dieses Jahr die Highspeed Aufnahmen, die ich gemacht habe. Hintergrund war meine neue Lumix (dir ich mir eigentlich nur zum Filmen gekauft habe). Diese beherrscht einen Serienbildmodus von 30 Bildern pro Sekunde.

Motiv waren Wasserbomben, die wir mit Pfeil und Bogen zerschossen haben. Neben der schneller Seriengeschwindigkeit, nutze ich noch außerordentlich kurze Verschlusszeiten. Die kürzeste betrug, glaube ich 1/16.000 Sekunde! Das ist mal Highspeed!

Nach den Wasserbomben hatte ich mir ursprünglich auch noch Glühbirnen vorgenommen. Diese sollten im aktivierten Zustand zerschossen werden. Aber aus dieser Session ist letztes Jahr nichts mehr geworden. Auf dem Plan steht dieses kleine Projekt aber weiterhin noch.

Startrails

Startrails sind ja im Prinzip auch nichts Neues. Solche Bilder habe ich in der Vergangenheit hier auch schon gezeigt. Was mich aber im letzten Jahr interessierte ist so etwas:

Vom Prinzip her wusste ich, wie eine solche Sequenz zu erstellen ist. Während ich bei einem einzelnen Startrail-Bilder einfach eine Bildsequenz von, sagen wir einmal 300 Bilder übereinander lagere, anschließend die hellen Bildbereiche einfach überblende und alles als einzelnes Bild abspeichere, brauche ich für ein Startrail-Video eine Bildsequenz, in der sich die Überlagerung kontinuierlich aufbaut (Bild 1+Bild 2=Bild 1 neu; Bild 1 neu+Bild3=Bild 2 neu…).

Das ist ziemlich viel Arbeit und ich habe angestrengt nach einer Möglichkeit zur Automatisierung gesucht (schließlich ist es immer wieder der gleiche Prozess). Aber hierzu gibt es demnächst ein ausführliches Tutorial Video.

So, ich denke, dass der kreative Teil damit beendet ist. Ach, wie finde ich das schön, wenn man sich das alles beim Schreiben noch einmal in Erinnerung bringen kann.

Makro

Im letzten Artikel habe ich ja schon einige Makrobilder von Insekten gezeigt. Wenn ich mit dem Makro Objektiv einmal nicht auf der Jagd nach Insekten war, fotografierte ich Wassertropfen.

Oh, da fällt ein, dass ich hier durchaus Kreativ war. Nicht etwa bei der Auswahl des Motivs (Ja Wassertropfen, das gab es noch nie!), sondern in der Art, wie ich die Bilder aufgenommen habe.

Wie Ihr vielleicht wisst, ist die geringe Schärfentiefe im Makrobereich immer ein Problem (ja, sogar bei Micro four thirds!). Fotografiert man mit Offenblende, bekommt man alles scharf, was man scharf haben will. Blendet man stark ab, ist es entweder zu dunkel (Blitz und Dauerlicht hat man ja nicht immer dabei, und lange Belichtungszeiten funktionieren auch nicht immer) und meistens hat man immer noch nicht alles scharf, was man scharf haben will!

Ein wirkliches Dilemma. Auch hier habe ich dieses Jahr ein wenig experimentiert. Focus BKT, also eine Bildreihe, bei nicht die Belichtungsparameter verschoben werden, sondern der Fokus. Da der umgangssprachliche Begriff „Belichtungsreihe“ hier nicht so ganz passt, habe ich das ganze einfach „Fokusreihe“ genannt.

Ähnlich den Startrail Videos liegt die Problematik bei den fokusreihen ebenfalls in der Postproduktion. Aber auch hier gibt es demnächst ein ausführliches Tutorial.

Manche der Bilder, die Ihr hier seht, wurden aus bis zu 60 Einzelaufnahmen zusammengesetzt!

Handy

Zum Abschluss gibt es noch etwas ganz unaufgeregtes. Manchmal begegnen einem ausgerechnet dann die schönsten Motive und Szenerien, wenn man keine ordentliche Kamera zur Hand hat.

Aber wie sagt man so schön, die beste Kamera ist immer die, die man dabei hat. Ganz nach diesem Motto habe ich mir auch die schönsten Handybilder aus 2018 herausgesucht.

Mein Smartphone, ein Moto Z2 Play ist jetzt nichts Besonderes. Zugelegt habe ich es mir, weil ich das System mit den Moto Mod Erweiterungen sehr interessant fand (ich habe auch diverse Mods wie Akkus, Lautsprecher, Gamepad und Beamer).

Und wenn ich mir mal so mein Bildarchiv anschaue, stelle ich fest, dass das Handy öfters zum Einsatz kam, als gedacht. So war es auf längeren Gassi Touren immer für einen Schnappschuss gut. Auf meinem einzigen Motorradausflug in 2018 war es ebenfalls dabei, wie zu meiner Tour zu Michaela nach Hessen im Sommer (ich mag das Touri-Zeugs einfach).

Auch bei diversen Zeitraffer Sessions kam es, meist aus Langeweile, zum Einsatz.

So, damit ist der größte Teil der Best Of Reihe auch schon abgearbeitet. Die letzten beiden Kategorien hebe ich mir für den nächsten Artikel auf.

Bis dahin

Euer Mario