Unterwegs im August

Es ist mal wieder ordentlich Zeit seit dem letzten Post vergangen, also gibt es entsprechend viel zu zeigen.

Fangen wir doch am besten mit dem August an, der ja gerade erst vor ein paar wenigen Tagen zu Ende ging (hust, es ist ja gerade erst Mitte Oktober🙈).

Wenn ich hier gerade so die Bilder überfliege, merke ich, dass bei mir im August in erster Linie die Tierfotografie interessant war. Mit dem neuen Wagen kann ich auch ganz neue Wege beschreiten und Locations erreichen, die vorher unerreichbar waren.

So konnte ich auch zu einem sehr abgelegenen kleinen See fahren und dort Libellen und Frösche fotografieren. Zu Fuß hätte ich bis dorthin mehrere Stunden gebraucht, aber mit dem Geländewagen ist das kein Problem gewesen.

Ich sage Euch, wenn man so 20 Minuten einfach nur über eine Gigantisch große Wiese fährt (mit offenem Panoramadach), fühlt man sich wie im Jurassic Park! Fehlten jetzt nur noch die Dinosaurier, die durchs Gebüsch drangen und über die Wiese laufen. Obwohl, wenn es die gegeben hätte, wären wieder die Frösche und Libellen zu kurz gekommen. 😂

Gerade über die Libellen habe ich mich ganz besonders gefreut, werden diese Tiere doch immer seltener. Zu meiner Überraschung ließen sich die Tiere auch ziemlich leicht fotografieren. Ich konnte den Tieren mit meinem 60er Makro noch so dicht auf die Pelle rücken, sie sind einfach nicht weggeflogen.

Bei den Fröschen war das wieder anders. Rund um den See kann man sie zwar hören, aber das war es auch schon. Und wenn man denn mal einen sieht und sich auch nur auf 10 Meter nähert, macht es „Plupp“ und weg war er. Das sind die „alten Hasen“ dachte ich mir so.

Raika hatte auch ihren Spaß!

Erst am Ende meiner Tour um den See entdeckte ich ein wenig abseits im Gras auch ein paar jüngere Exemplare. Diese waren überhaupt nicht schreckhaft und verharrten im Gras, sodass ich sehr dicht herankam und einige wirklich tolle Bilder machen konnte.

Dieser Ausflug zum See hat sich so sehr gelohnt, dass ich am nächsten Tag gleich noch einmal dort hingefahren bin. Dieses Mal jedoch mit der Mavic Air im gepäck!

Hier ist eine kleine Galerie mit allen Bildern zu diesem Ausflug:

Die nächste Tier-Session verbrachte ich auf einem Hochsitz. Ich hatte mich mit einem befreundeten Jäger abgesprochen und dieser hatte mir einen passenden Hochsitz für den Tag zugewiesen. Er selbst saß einige hundert Meter entfernt auf einen anderen Hochsitz.

Über zwei Stunden wartete ich gespannt, aber es passierte nichts! Aber dann, kurz bevor wir abbrechen wollten, tauchte der Star der Show dann doch noch auf. Ein Fuchs spazierte seelenruhig über die Wiese, blieb in der Mitte eine Weile stehen, nahm dann Witterung auf, fing sich schnell eine Maus und verschwand wieder.

Die ganze Show dauerte knapp 15 Minuten, aber es hat sich gelohnt. Auch wenn ich sagen muss, dass Herr Fuchs auch schon eine Stunde früher hätte vorbeischauen können. Die Sonne war immerhin schon am Untergehen und ich arbeitete schon im absoluten High ISO Bereich. Also beim nächsten Mal bitte ein besseres Timing mein Freund.😎

Hier ist die Galerie mit allen Bildern dieses Jagtausfluges:

Ansonsten besteht der August noch aus vielen Schnappschüssen, so richtig geplante Sachen waren da nicht mehr mit dabei. Aber bei dem schönen Wetter hatte ich auch öfters mal die Mavic Air dabei.

Hier noch eine Galerie mit allen restlichen Bildern:

So, damit ist der August mit nur 2 Monaten Verspätung auch abgearbeitet. Kommt in den nächsten Tagen dann noch der September. Oh und natürlich auch der diesjährige Alpenurlaub, der ja noch weiter zurückliegt. Aber keine Sorge! Das schlechte Wetter kommt schon noch. Dann sitze ich zu Hause auch mehr am Rechner und habe Zeit zu schreiben.

In diesem Sinne. Have a nice Day!

Euer Mario

Mit Raika im Mai

Nun haben wir schon mitte Juni und ich komme mit den Bildern vom Mai? Wirklich?!

Ähm, um es kurzzumachen, ja😅! Der Mai war der erste Monat in diesem Jahr, in dem ich mal die Kamera mit hinaus nehmen konnte. Bis jetzt sind wir dieses Jahr nicht gerade vom Wetter verwöhnt.😔

Gut, es gab insgesamt so 10 Tage, an denen das Thermometer die 30 Grad erreichte, aber ich finde das trotzdem sehr schwach.

Aber im Mai gab es durchaus schon einmal den ein- oder anderen Tag, bei dem sich eine kleine Fototour lohnte. Und ich muss sagen, dass mir diese seltenen Tage wirklich gut getan haben!😊

Das Leben ist gerade sehr stressig. Von allen Seiten hagelt es momentan (seit nun mehr 2 Monaten!!) auf mich ein. Umso mehr konnte ich mich freuen, wenn ich zwischendurch einmal ein wenig abschalten kann. Ich hoffe ja inständig, dass nur noch der Juni stressig wird und ich dann in ruhigeres Gewässer komme.

Egal, was habe ich denn auf meinen wenigen Touren so gemacht? Nun ja, zum einen habe ich mir endlich ein richtiges Weitwinkel gegönnt. Beim Mft-Format ist Weitwinkel ja immer ein schwieriges Thema…

Samyang 8mm

Entschieden habe ich mich für ein Samyang 8mm Fisheye mit manueller Fokussierung (werde ich irgendwann bei „mein Equipment“ hinzufügen🙈). Es ist bei weitem nicht perfekt und ich muss zugeben, dass ich anfangs große Probleme mit der Schärfe hatte. Trotz Fokuspeaking habe ich nicht das scharf bekommen, was ich eigentlich scharf haben wollte.

Aber ich nehme mal an, dass sich das bessern wird. Der Blickwinkel, den das Objektiv bietet, ist auf jeden Fall interessant. Ich freue mich schon auf die ersten Zeitrafferversuche damit (dank Blendenring auch mit variabler Blende!👌).

Neben dem neuen Objektiv war letzten Monat auch das Zuiko 60er Makro gefragt. Alle Jahre wieder, wenn die Blumen blühen geht es auf Insektenjagt. Und ich denke, dass die Ergebnisse dieses Jahr wirklich gut geworden sind. Wie immer gab es natürlich sehr viel Ausschuss, aber das gehört ja dazu. Wenn das Wetter passte, habe ich auf jeder morgend- und abendlichen Gassitour das Makro dabei gehabt (die Gassi Runden haben sich dadurch manchmal enorm in die länge gezogen🙈).

Oh, ganz besonders toll fand ich die Brückentage letzten Monat! So ein 4-Tage Wochenende ist in stressigen Zeiten manchmal ein wirklicher Segen. Und da meistens das Wetter auch gepasst hat, konnte ich ein paar schöne Touren laufen. Ich glaube, die längste Tour war laut GPS 10 Kilometer.

Da hatte ich dann auch mal Gelegenheit meine Mavic Air mitzunehmen und ein paar Bilder aus der Luft zu knipsen. Seit ich im Januar ein paar Flüge bei Minusgraden absolviert habe, lag die Drohne nur noch im Schrank. Mittlerweile habe ich in dem knappen Jahr, in dem ich die Mavic Air habe schon mehr Flüge damit gemacht, als mit den beiden Phantom 3´s in den letzten Jahren💪!

Ich liebe diese kleine Drohne! Bei den Flügen und Foto Sessions ist mir dann auch die Idee mit dem Windräder-Videoprojekt gekommen. Aber ich glaube, das habe ich hier schon einmal angedeutet. Mit etwas Glück wird dieses Projekt auch noch dieses Jahr fertig.

So, das war es jetzt von mir erstmal mit der Zusammenfassung vom letzten Monat. Sobald es hier wieder etwas ruhiger wird, werdet Ihr wieder öfters von mir hören.

Bis dahin

Euer Mario

PS: Wie immer folgt jetzt die Galerie mit allen Bildern des Monats!

Best Of 2018 Part II

Puh, viel zu lesen bekomme ich in diesen Tagen. Und zeitweise befinden sich ebenso viele Fragezeichen über meinem Kopf. Trotzdem vergesse ich nicht die Best Of Reihe, die ich, einmal angefangen, nun auch fortsetzen möchte.

Und so geht es weiter mit der fotografischen Auswertung des letzten Jahres. Im zweiten Teil davon muss ich noch einigen Dingen, über die ich hier in Zukunft noch schreiben will, vorgreifen.

Kreativ

Beim kreativen gibt es erst einmal gleich ein großes Manko! Seit vielen Monaten arbeite ich mit einer Künstlerin an einem Bildband. Die Arbeit daran wird noch viele weitere Monate andauern, aber bevor es nicht fertig ist, darf und kann ich kein Wort darüber verlieren.

Also vergesst am besten schnell, was ich eben gesagt habe!

Aber so ein winzig kleines bisschen kreativ war ich im letzten Jahr zum Glück doch noch! Fangen wir gleich im Januar an. Der war für mich letztes Jahr ziemlich Stressig. Dennoch fand ich Zeit für eine kleine Session.

Stahlwolle

Stahlwolle galt es zu fotografieren! Zugegeben, Stahlwolle ist nun nichts Neues und im Internet gibt es Millionen Bilder von diesem Funkenflug. Aber ich finde jeder Fotograf, der sich für längere Verschlusszeiten interessiert, oder gar mal in Richtung Lightpainting gehen will, sollte so eine Session einmal gemacht haben.

Meine Session hat zu seiner Zeit auf einem zugefrorenen See stattgefunden. Eigentlich wollte ich die Spiegelungen auf dem Eis festhalten. Da es aber recht stark schneite, ist darauf nicht geworden (Wäre ich nicht so schusselig, hätte ich einen Besen mitgenommen).

Lightpainting

Nach der Stahlwolle befasste ich mich ausgiebig mit dem Thema Lightpainting. Dazu kann ich allerdings noch nicht viel zeigen, da die meisten Bilder noch der Geheimhaltung unterliegen. Aber ein schönes Strichmännchen im Einkaufswagen habe ich gemalt.

Highspeed Aufnahmen

Etwas vollkommen neues waren für mich dieses Jahr die Highspeed Aufnahmen, die ich gemacht habe. Hintergrund war meine neue Lumix (dir ich mir eigentlich nur zum Filmen gekauft habe). Diese beherrscht einen Serienbildmodus von 30 Bildern pro Sekunde.

Motiv waren Wasserbomben, die wir mit Pfeil und Bogen zerschossen haben. Neben der schneller Seriengeschwindigkeit, nutze ich noch außerordentlich kurze Verschlusszeiten. Die kürzeste betrug, glaube ich 1/16.000 Sekunde! Das ist mal Highspeed!

Nach den Wasserbomben hatte ich mir ursprünglich auch noch Glühbirnen vorgenommen. Diese sollten im aktivierten Zustand zerschossen werden. Aber aus dieser Session ist letztes Jahr nichts mehr geworden. Auf dem Plan steht dieses kleine Projekt aber weiterhin noch.

Startrails

Startrails sind ja im Prinzip auch nichts Neues. Solche Bilder habe ich in der Vergangenheit hier auch schon gezeigt. Was mich aber im letzten Jahr interessierte ist so etwas:

Vom Prinzip her wusste ich, wie eine solche Sequenz zu erstellen ist. Während ich bei einem einzelnen Startrail-Bilder einfach eine Bildsequenz von, sagen wir einmal 300 Bilder übereinander lagere, anschließend die hellen Bildbereiche einfach überblende und alles als einzelnes Bild abspeichere, brauche ich für ein Startrail-Video eine Bildsequenz, in der sich die Überlagerung kontinuierlich aufbaut (Bild 1+Bild 2=Bild 1 neu; Bild 1 neu+Bild3=Bild 2 neu…).

Das ist ziemlich viel Arbeit und ich habe angestrengt nach einer Möglichkeit zur Automatisierung gesucht (schließlich ist es immer wieder der gleiche Prozess). Aber hierzu gibt es demnächst ein ausführliches Tutorial Video.

So, ich denke, dass der kreative Teil damit beendet ist. Ach, wie finde ich das schön, wenn man sich das alles beim Schreiben noch einmal in Erinnerung bringen kann.

Makro

Im letzten Artikel habe ich ja schon einige Makrobilder von Insekten gezeigt. Wenn ich mit dem Makro Objektiv einmal nicht auf der Jagd nach Insekten war, fotografierte ich Wassertropfen.

Oh, da fällt ein, dass ich hier durchaus Kreativ war. Nicht etwa bei der Auswahl des Motivs (Ja Wassertropfen, das gab es noch nie!), sondern in der Art, wie ich die Bilder aufgenommen habe.

Wie Ihr vielleicht wisst, ist die geringe Schärfentiefe im Makrobereich immer ein Problem (ja, sogar bei Micro four thirds!). Fotografiert man mit Offenblende, bekommt man alles scharf, was man scharf haben will. Blendet man stark ab, ist es entweder zu dunkel (Blitz und Dauerlicht hat man ja nicht immer dabei, und lange Belichtungszeiten funktionieren auch nicht immer) und meistens hat man immer noch nicht alles scharf, was man scharf haben will!

Ein wirkliches Dilemma. Auch hier habe ich dieses Jahr ein wenig experimentiert. Focus BKT, also eine Bildreihe, bei nicht die Belichtungsparameter verschoben werden, sondern der Fokus. Da der umgangssprachliche Begriff „Belichtungsreihe“ hier nicht so ganz passt, habe ich das ganze einfach „Fokusreihe“ genannt.

Ähnlich den Startrail Videos liegt die Problematik bei den fokusreihen ebenfalls in der Postproduktion. Aber auch hier gibt es demnächst ein ausführliches Tutorial.

Manche der Bilder, die Ihr hier seht, wurden aus bis zu 60 Einzelaufnahmen zusammengesetzt!

Handy

Zum Abschluss gibt es noch etwas ganz unaufgeregtes. Manchmal begegnen einem ausgerechnet dann die schönsten Motive und Szenerien, wenn man keine ordentliche Kamera zur Hand hat.

Aber wie sagt man so schön, die beste Kamera ist immer die, die man dabei hat. Ganz nach diesem Motto habe ich mir auch die schönsten Handybilder aus 2018 herausgesucht.

Mein Smartphone, ein Moto Z2 Play ist jetzt nichts Besonderes. Zugelegt habe ich es mir, weil ich das System mit den Moto Mod Erweiterungen sehr interessant fand (ich habe auch diverse Mods wie Akkus, Lautsprecher, Gamepad und Beamer).

Und wenn ich mir mal so mein Bildarchiv anschaue, stelle ich fest, dass das Handy öfters zum Einsatz kam, als gedacht. So war es auf längeren Gassi Touren immer für einen Schnappschuss gut. Auf meinem einzigen Motorradausflug in 2018 war es ebenfalls dabei, wie zu meiner Tour zu Michaela nach Hessen im Sommer (ich mag das Touri-Zeugs einfach).

Auch bei diversen Zeitraffer Sessions kam es, meist aus Langeweile, zum Einsatz.

So, damit ist der größte Teil der Best Of Reihe auch schon abgearbeitet. Die letzten beiden Kategorien hebe ich mir für den nächsten Artikel auf.

Bis dahin

Euer Mario

Best Of 2018

Das Jahr nähert sich nun unerbittlich seinem Ende (mittlerweile ist es schon längst vorbei😅) zu und es ist an der Zeit die vergangenen 12 Monate zu reflektieren.

Auch ich habe in den letzten Tagen ein wenig in meiner Lightroom Datenbank gestöbert und ein paar Bilder herausgesucht. Das Ganze habe ich dann so gut wie möglich in Kategorien sortiert.

Insgesamt sind es 8 Kategorien und ich hoffe mal, dass ich das alles in höchstens 3 Artikeln unterbringen kann. Auf gehts!

Menschen

Gut, viele von Euch wissen vielleicht, dass Menschen nicht unbedingt meine Stärke sind. Je ruhiger es um mich herum ist, desto wohler fühle ich mich.😊

Dennoch gab es dieses Jahr auch einige Gelegenheiten einmal mit Menschen zu arbeiten!

Das war zum Beispiel eine Portrait-Session, wie Ihr eben gesehen habt. Da solche Sessions bei mir recht selten sind, gibt es immer wieder Dinge, die man dabei lernen kann. Spannend!😀

Eine andere Art der Fotografie von Menschen sind natürlich Events. Hier war ich dieses Jahr ein wenig mit den Jungs von Kontra-st unterwegs. Jeder Freund des Punk-Rocks sollte sich die Jungs einmal anhören. Aber auch für Menschen, die auf kritische Lyrics stehen sind die Songs bestimmt etwas.👍

Eigentlich hatten wie auch viel mehr vor als nur ein paar Eventbilder zu machen. Ein Musikvideo stand (und steht) nach wie vor auf den Plan. Dieses Jahr war es leider mit der Zeit nicht so ganz einfach. Aber das Projekt „Musikvideo“ reizt mich einfach so sehr, dass ich das auf jeden Fall durchziehen will!💪

Natürlich gibt es auch noch die anderen typischen Events, die jedes Jahr ins Haus stehen. Ich rede natürlich von Hochzeiten!👰 🤵

Ich habe mir vorgenommen immer nur eine Handvoll Hochzeiten pro Jahr zu begleiten. Der Grund ist ganz einfach, dass ich nicht möchte, dass es Routine wird. Wenn ich jede Woche einen Hochzeitsauftrag annehmen würde, wäre es nichts Besonderes mehr.

Neben den der Handvoll Bezahlaufträge, die ich hier jedes Jahr annehme, kommen natürlich von Zeit zu Zeit auch die Feiern von alten, besonders guten Freunden. Dieses Jahr durfte ich meine gute Freundin Michaela begleiten.

Zu diesem Zweck habe ich im Vorfeld einen kleinen Ausflug nach Hessen gemacht. So konnten wir uns schon einmal die Locations ansehen, ich konnte den Bräutigam kennenlernen und genug Zeit für Sightseeing (die beiden wohnen am Edersee) war auch noch. Und sowohl die Hochzeitsfeier, als auch die späteren Bilder waren wirklich toll!


Tiere

Tiere sind schon eher mein Ding. Ich bin sehr gerne in der Natur unterwegs. Vor allem im Sommer macht es mir wahnsinnig viel Spaß, einfach das Equipment zu schnappen und irgendwo raus zu fahren.

Natürlich laufen einen bei diesen Gelegenheiten auch die einen oder anderen Tiere über den Weg. Aber die Bilder hier sind natürlich nicht nur Zufallsbegegnungen. Auch auf die „Jagt“ begebe ich mich sehr gerne.

Und ich bin auch tatsächlich schon recht gut darin geworden, den Tieren nachzustellen. Von den örtlichen Jägern (also den richtigen Jägern) konnte ich schon einiges lernen.

☝️ Kleiner Tipp: Als angehender Tierfotograf ist es extrem wichtig sich mit den Jägern gut zu stellen! Die Jäger wissen, wo es welche Tiere gibt und können einen manchmal auch einige sehr gute Tipps geben. Stellt man sich mit Ihnen besonders gut, kann man vielleicht sogar die Hochsitze benutzen (aber fragt unbedingt vorher!).

Aber ein paar Tiere stehen noch auf meiner Liste, die ich noch nicht vor die Linse bekommen habe. So würde ich sehr gerne einmal ein Wildschwein erwischen (ich habe bis jetzt immer nur die Spuren gefunden und sie hin und wieder mal gehört), aber die Schlingel verstehen es sehr gut, einem aus dem Weg zu gehen. Auch der Dachs steht noch auf meiner Liste (Wo ein Bau ist, weiß ich schon).

Wenn sich die Wölfe bis zu uns ausbreiten, werden diese sicherlich bei mir auch zur Diskussion stehen.

Was gab es noch?

Oh ja! Im Frühjahr war ich besonders in der Makrowelt auf der Jagt. Und zwar habe ich das Zuiko 60 mm f2.8 auf Herz- und Nieren getestet. Auch Features wie Focus BKT habe ich an Insekten aufprobiert. Und ich muss gleich sagen, dass Insekten nicht unbedingt einfacher zu fotografieren sind, wie große Säugetiere.

Bevor man richtig nah dran ist, ist die Fluchtdistanz meist schon unterschritten und die Tiere suchen das Weite! Wie auch bei den großen Tieren muss man langsam und vorsichtig vorgehen.

Aber egal, ob ich nun große Tiere gejagt habe oder in der Makrowelt war, für mich ist es immer wieder ein ergreifendes Erlebnis die Tiere in Ihrer Umgebung zu beobachten.

Ich könnte Stundenlang dabei zusehen, wie das Leben um mich herum seinen Weg geht.

Und natürlich darf auch Raika hier nicht fehlen. Da sie sehr oft auf meinen Touren mit dabei ist, habe ich natürlich auch nicht gerade wenig Bilder von Ihr.😂

Lost Place

Wo bei der Tierfotografie das Leben um einen herum nur so blüht, ist bei einem Lost Place alles Tot.

Dieses Jahr war ich nicht so aktiv. Aber das hat natürlich auch seinen Grund. Die Recherche nach guten Locations nimmt viel Zeit in Anspruch. Vom Hörensagen bis zu einer konkreten Adresse ist es ein langer Weg.😓

In diesem Jahr hat es für ausführliche Recherchen einfach an der Zeit gemangelt. Und so habe ich gerade einmal 3 Lost Places besucht.

Mit Kopflampe, Sicherheitsschuhen, Kamera und Stativ bewaffnet machte ich mich immer auf den Weg. Die Stirnlampe und die Sicherheitsschuhe sind übrigens Erfahrungswerte.

Nachdem ich letztes Jahr einmal fast 5 Meter in die Tiefe gestürzt wäre😳, weil die Treppe einfach so aufhörte (ich war in völliger Dunkelheit unterwegs), habe ich nun immer eine Lampe dabei. Für die Stirnlampe entschied ich mich deshalb, weil ich mit Ihr noch beide Hände freihabe und in Ruhe fotografieren kann.

Das Besuchen und Fotografieren von Lost Places ist für mich immer etwas ganz besonderes. Es ist immer ein Teil Geschichte, den man erkundet. Auch die Geschichte meist von trauriger Natur ist, schreitet man stets mit Ehrfurcht durch die alten, verfallenden Gemäuer.

Von solchen Orten geht immer ein ganz besonderer Reiz aus. Der Abenteurer in mir wird geweckt. Alles will erkundet werden und sind die Flure, Gänge und Katakomben auch noch so wackelig.

Auch die Emotionen, die man beim Erkunden erlebt sind etwas Besonderes. So stand ich bei einem Lost Place in einer großen Halle mit wunderschönen Deckenornamenten. Der gesamte Raum war schon völlig heruntergekommen. Sowohl im Boden, als auch in der Decke klafften große Löcher. Nur die Deckenverzierungen in der Mitte des Raumes waren noch instand.

Getragen wurden Sie von 4 Schneeweißen und ebenfalls reich verzierten Säulen. Und obwohl der Raum schon so verfallen war, stand ich voller Ehrfurcht darin. Ich konnte erkennen, wie schön es hier einst gewesen sein muss.

Gleichzeitig machte es mich auch ein wenig traurig mit ansehen zu müssen, wie diese Schönheit nun langsam zerfällt. Aber das ist wohl der Gang, den alles irdische einmal gehen muss.😢

Es kann auch durchaus einmal gruselig werden!😬 Dieses Jahr habe ich mich zum Beispiel durch einen dunklen Gang Tief unten im Keller eines Gebäudes durchgekämpft (Es gab mehrere Kellergeschosse). Ich wollte sehen, ob es so weit unten noch einen lohnenden Fotospot gibt.

Einen Fotospot habe ich dort unten zwar nicht gefunden, aber von Zeit zu Zeit gab es ein Scheppern, Klopfen und schleifen. So allein in der Dunkelheit war das schon sehr gruselig. Wie sich letztendlich herausstellte, war ich tatsächlich nicht allein! Ein anderer Fotograf erkundete ebenfalls das Terrain. Ich sah ihn etwas später einge Etagen über mir.

Hingegangen bin ich jedoch nicht, Ihr wisst ja, Menschen…

So, nach so viel Text soll es das für heute aber auch schon gewesen sein. Mal sehen, welche Kategrorien ich mich beim nächsten Artikel widme.

Bis dahin!

Euer Mario

Makro

Also momentan geht es wirklich nicht mit rechten Dingen zu! Auf meinem Rechner stapeln sich die Bilder und ich komme einfach nicht zum schreiben🙈. Es kommt einfach immer etwas dazwischen. Das ganze Jahr geht es nun schon so!

In den letzten beiden Monaten war es besonders schlimm. Aber nun möchte ich endlich den Anfang machen und die ersten Bilder abarbeiten. Die Aufnahmen, die ich hier poste, sind im Frühjahr entstanden (also topaktuell😅).

Schon zu meinen Nikonzeiten schaffte ich mir ja ein Makro Objektiv an. Das war wirklich eine ganz tolle Sache, konnte ich damit doch in „neue Welten“ vordringen. Das Objektiv damals war ein Tamron 90 mm f2.8 Makro. Bis auf den recht langsamen Autofokus war ich damit auch super glücklich 🤗.

Im Grunde war es nur eine Frage der Zeit bis ich mir auch für mein Olympus Equipment ein Makro Objektiv zulegen musste. Auch wenn so ein Objektiv natürlich nicht allzu oft im Einsatz ist, es macht einfach Spaß!

Entschieden habe ich mich für das Zuiko 60 mm f2.8. Zuerst muss ich sagen, dass die Abbildungsleistung recht ähnlich ist. Ich würde sagen das Zuiko macht jetzt auch keine wesentlich besseren Bilder als das Tamron. Allerdings hat es einen viel schnelleren Autofokus. Und anders als das Tamron fährt das Objektiv beim Fokussieren nicht mehr raus. Das sind Dinge, die die Arbeit wesentlich erleichtern.

Auch die etwas längere Brennweite gefällt mir sehr gut. Damit unterschreite ich jetzt nicht mehr so oft die Fluchtdistanz der Insekten, die ich fotografieren möchte.

Oft habe ich das Makro in diesem Jahr bis jetzt noch nicht eingesetzt, aber gerade die Insektenjagt im Frühjahr hat mir sehr viel Spass gemacht!

In Kombination mit der EM-5 oder meiner neuen 10 Mk II habe mich auch einmal am Fokusstacking versucht. Die Ergebnisse dazu möchte ich aber in einem anderen Artikel präsentieren.

Hoffentlich komme ich auch wirklich dazu😂!

Bis dahin

Euer Mario

Aktueller Status

Puh, einige Wochen ist es schon wieder her, seit ich das letzte Mal etwas geschrieben habe. Ich muss ehrlich sagen, dass es mir in den vergangenen letzten Wochen schlicht und einfach zu Warm zum Schreiben war. Genau unter dem Dach bei kuscheligen 30 Grad (das ist die Mindesttemperatur!) hatte ich abends nicht mehr unbedingt viel Lust mich vor den Rechner zu setzen.

Sogar durch das Tippen auf der Tastatur kommt man bei diesem Wetter ins Schwitzen. Aber jetzt hat sich das Wetter wieder einigermaßen beruhigt, sodass ich auch mal wieder etwas schreiben kann. Fotos habe ich in der Zwischenzeit ja auch genug gemacht (dazu schreibe ich dann aber einzelne Artikel).

Jetzt möchte ich erst einmal sagen, was sich bei mir Equipment technisch alles so getan hat!

Kameras

In Sachen Kameras hat sich tatsächlich einiges getan in den letzten Wochen. Einen Abgang und zwei Neuzugänge kann ich beziffern. So ist beispielsweise die OMD EM-10 verschwunden. Sie wurde durch die Mk II ersetzt, die ja nun schon einiges besser macht. 5-Achsen Stabi wie bei der EM-5 II, Sucher mit doppelter Auflösung, Fokusstacking und ein schickeres Quickmenü im Sucher waren die Punkte, die mich zum Wechseln überredeten. Außerdem habe ich sie mir im schicken Silber gekauft. Von der Mk III habe ich bewusst Abstand genommen, weil sie mir gegenüber der Mk II einige Verschlechterungen versprach, die ich jedoch nicht haben wollte. Die Mk I wurde derweilen an einen Einsteiger abgegeben.

Als zweite neue Kamera ist eine Lumix dazugekommen. Ja genau, ich gehe Olympus fremd! Hintergrund war einfach der, dass ich mehr in den Videobereich wollte und meine Olympus Kameras hier ihre Schwächen haben. Und die lang ersehnte EM-5 III, die ja Gerüchten zufolge in Sachen Video sehr auftrumpfen soll, ist ja noch in weiter Ferne.

Also schaute ich mich mal bei Panasonic um. Die Kameras werden ja regelmäßig für die guten Videofunktionen gelobt. Geworden ist es dann letztendlich eine G81. Diese hat ebenfalls einen 5-Achsen Stabilisator (welcher sogar fast so gut ist wie der von Olympus), was mir besonders wichtig war, da ich kein einziges Objektiv mit Stabi habe. Ich muss sagen, dass auch die Eingewöhnung sehr schnell ging. Manche Dinge, wie zum Beispiel die Implementierung des Touchscreens macht Panasonic durchaus besser als Olympus. Schlechter ist jedoch, dass Panasonic wesentlich weniger Features bietet (Live Composite). Jedes System hat halt so seine Vor- und Nachteile.

Oh, um noch etwas besser Filmen zu können habe ich mir zur Lumix auch noch einen schönen Feldmonitor angeschafft, den ich auf den Blitzschuh klemmen kann.

Objektive

Nach dem Sima 16 mm 1.4 (welches immer noch nicht bei meinem Equipment eingetragen wurde), kaufte ich mir neulich auch das Sigma 30 mm 1.4. Ich war noch nicht viel damit unterwegs, aber die ersten Bilder sind sehr vielversprechend. Das Objektiv ist genau so ein Knaller wie das 16er!

Dazu habe ich mir jede Menge Graufilter verschiedenster Stärke zum Filmen gekauft.

Auch ein Makro Objektiv ist dazu gekommen. Zu meiner Nikon Zeit hatte ich ja schon einmal ein Makro, also wollte ich auch beim Mft System nicht darauf verzichten. Also kaufte ich mir das Zuiko 60mm 2.8. Es war eine gute Wahl!

Sonstiges

Was hat sich hier getan? Ach ja, zwei Cullmann Nanomax Stative sind dazu gekommen. In erster Linie sind sie dazu gedacht den Slider zu tragen. Damit können die schrottigen Alpha Stative endlich in Rente gehen. Oh, für Zeitraffer ist auch noch ein Pixeltimer dazugekommen.

Es hat sich also eine ganze Menge getan, beim Equipment. Jetzt müssen nur noch Bilder gemacht und vor allem Artikel geschrieben werden! Bis dahin

Euer Mario