Aktueller Status

Puh, einige Wochen ist es schon wieder her, seit ich das letzte Mal etwas geschrieben habe. Ich muss ehrlich sagen, dass es mir in den vergangenen letzten Wochen schlicht und einfach zu Warm zum Schreiben war. Genau unter dem Dach bei kuscheligen 30 Grad (das ist die Mindesttemperatur!) hatte ich abends nicht mehr unbedingt viel Lust mich vor den Rechner zu setzen.

Sogar durch das Tippen auf der Tastatur kommt man bei diesem Wetter ins Schwitzen. Aber jetzt hat sich das Wetter wieder einigermaßen beruhigt, sodass ich auch mal wieder etwas schreiben kann. Fotos habe ich in der Zwischenzeit ja auch genug gemacht (dazu schreibe ich dann aber einzelne Artikel).

Jetzt möchte ich erst einmal sagen, was sich bei mir Equipment technisch alles so getan hat!

Kameras

In Sachen Kameras hat sich tatsächlich einiges getan in den letzten Wochen. Einen Abgang und zwei Neuzugänge kann ich beziffern. So ist beispielsweise die OMD EM-10 verschwunden. Sie wurde durch die Mk II ersetzt, die ja nun schon einiges besser macht. 5-Achsen Stabi wie bei der EM-5 II, Sucher mit doppelter Auflösung, Fokusstacking und ein schickeres Quickmenü im Sucher waren die Punkte, die mich zum Wechseln überredeten. Außerdem habe ich sie mir im schicken Silber gekauft. Von der Mk III habe ich bewusst Abstand genommen, weil sie mir gegenüber der Mk II einige Verschlechterungen versprach, die ich jedoch nicht haben wollte. Die Mk I wurde derweilen an einen Einsteiger abgegeben.

Als zweite neue Kamera ist eine Lumix dazugekommen. Ja genau, ich gehe Olympus fremd! Hintergrund war einfach der, dass ich mehr in den Videobereich wollte und meine Olympus Kameras hier ihre Schwächen haben. Und die lang ersehnte EM-5 III, die ja Gerüchten zufolge in Sachen Video sehr auftrumpfen soll, ist ja noch in weiter Ferne.

Also schaute ich mich mal bei Panasonic um. Die Kameras werden ja regelmäßig für die guten Videofunktionen gelobt. Geworden ist es dann letztendlich eine G81. Diese hat ebenfalls einen 5-Achsen Stabilisator (welcher sogar fast so gut ist wie der von Olympus), was mir besonders wichtig war, da ich kein einziges Objektiv mit Stabi habe. Ich muss sagen, dass auch die Eingewöhnung sehr schnell ging. Manche Dinge, wie zum Beispiel die Implementierung des Touchscreens macht Panasonic durchaus besser als Olympus. Schlechter ist jedoch, dass Panasonic wesentlich weniger Features bietet (Live Composite). Jedes System hat halt so seine Vor- und Nachteile.

Oh, um noch etwas besser Filmen zu können habe ich mir zur Lumix auch noch einen schönen Feldmonitor angeschafft, den ich auf den Blitzschuh klemmen kann.

Objektive

Nach dem Sima 16 mm 1.4 (welches immer noch nicht bei meinem Equipment eingetragen wurde), kaufte ich mir neulich auch das Sigma 30 mm 1.4. Ich war noch nicht viel damit unterwegs, aber die ersten Bilder sind sehr vielversprechend. Das Objektiv ist genau so ein Knaller wie das 16er!

Dazu habe ich mir jede Menge Graufilter verschiedenster Stärke zum Filmen gekauft.

Auch ein Makro Objektiv ist dazu gekommen. Zu meiner Nikon Zeit hatte ich ja schon einmal ein Makro, also wollte ich auch beim Mft System nicht darauf verzichten. Also kaufte ich mir das Zuiko 60mm 2.8. Es war eine gute Wahl!

Sonstiges

Was hat sich hier getan? Ach ja, zwei Cullmann Nanomax Stative sind dazu gekommen. In erster Linie sind sie dazu gedacht den Slider zu tragen. Damit können die schrottigen Alpha Stative endlich in Rente gehen. Oh, für Zeitraffer ist auch noch ein Pixeltimer dazugekommen.

Es hat sich also eine ganze Menge getan, beim Equipment. Jetzt müssen nur noch Bilder gemacht und vor allem Artikel geschrieben werden! Bis dahin

Euer Mario

Portrait

Nachdem ich vor einigen Jahren, ich glaube es war Anno 2015 schon einmal selbst vor der Kamera stand (ich bin Model😀) und für das Sensenmann-Shooting für den wirklich guten und geschätzten Kollegen, Volker Kukla posierte, habe ich mir bis heute regelmäßig vorgenommen, mich einmal selbst an Portraits zu versuchen.

Naja, in der Zwischenzeit sind schon mehrere Jahre vergangen, ohne das großartig etwas passiert ist. Das heißt jetzt außer Gefälligkeitsbilder für Freunde oder Auftragsarbeiten für Kunden.

Ich als Model 🙈

Beides ist jetzt aber nicht so pralle. Über die Bilder für meine Freunde brauche ich nicht zu schreiben, weil das jetzt nicht so interessant ist. Meine Auftragsarbeiten sind da zwar schon interessanter. Hierzu würde ich ganz gerne etwas schreibe, aber das darf ich nicht.

Die beiden eben genannten Tätigkeiten sind jetzt aber auch nicht sodass, was ich privat machen möchte. Erstgenannte Bilder sind langweilig und bei letzteren steht nicht der Mensch im Vordergrund, sondern das Produkt (was jetzt nicht so verwunderlich ist, denn ich bin ja Produktfotograf). Ich möchte aber selbst entscheiden und zusammen mit meinem Model unsere Kreativität ausleben.

Jetzt bin ich hier aber in der Tat einen Schritt weiter gekommen, denn ich habe neulich einmal in meinem Bekanntenkreis (ja, damit meine ich Facebook😅) angefragt, wer denn Lust hat. Kaum zu glauben, aber es hat sich tatsächlich jemand gemeldet.

Und so geschah es dann, dass ich letzten Sonntag mit der wirklich bezaubernden Juliane(😍)losziehen konnte. Wie das so ist, habe ich mir im Vorfeld keinen wirklichen Kopf darüber gemacht. Aber so ist das beim ersten Mal wohl immer…

Nichtsdestotrotz sind die Bilder, für den Anfang recht gut geworden finde ich. Die wirklich guten Ideen sind mir dann leider erst am nächsten Tag gekommen (manchmal stehe ich auf dem Schlauch🙈).

Also über die Motive habe ich mir, wie schon gesagt keine Gedanken gemacht. Zur Location habe ich mir, naja, so halb Gedanken gemacht, denn diese wurde nach dem Motto „dort ist es schön“ ausgesucht. Alles andere würde sich schon ergeben dachte ich (Tat es ja zum Teil auch).

Zum Equipment habe ich mir dagegen schon einige Gedanken gemacht. Endlich konnte ich einmal mein Sigma 60mm, welches speziell für Portraits gemacht ist und schon seit über einem Jahr bei mir unbenutzt herumliegt, zum Einsatz bringen. Dieses war an meiner EM-5 angebracht. Als zweites dachte ich, dass ein etwas weitwinkligeres Objektiv sicherlich einige spannende Perspektiven liefern würde. Damit meine ich mein Sigma 16 mm 1.4 (welches zu meiner Schande noch gar nicht bei meinem Equipment gelistet ist😅).

Damit ich die Objektive nicht ständig wechseln muss und den Flow nicht störe, brachte ich das 16er an meiner kleinen OMD an. So konnte ich immer fließend die Kameras wechseln.

Was geschah nun genau beim Shooting? Nun ja, im Grunde schlenderten wir durch die Location und hielten an interessanten Stellen an, um dort jeweils ein paar Posings zu machen. Zum Glück war Juliane genauso schlecht vorbereitet wie ich, denn sie hatte sich auch keine Gedanken gemacht (Gleichberechtigung und so😂). Aber Vorbereitung ist ja nicht alles, auf Spontanität kommt es an!

Und so konnten wir durchaus einige tolle Bilder machen. Da wir das Shooting um die Mittagszeit hatten, waren die Lichtbedingungen teilweise wirklich nicht leicht zu handeln. Juliane hat einen sehr hellen Taint, sodass ich aufpassen musste, sie nicht zu hell zu belichten.

Sie strahlt zwar von Natur aus (damit meine ich die Ausstrahlung, das soll also ein Kompliment sein😅), aber überstrahlen soll sie die Bilder natürlich nicht. Also stellte ich die Belichtungsmessung auf Spot und maß die Belichtung wirklich nur auf dem Fokusfeld, mit dem ich sie anvisiert habe. Sollte der Hintergrund dadurch etwas überbelichtet sein, so kann ich das ja in der Nachbearbeitung korrigieren, dachte ich. Hauptsache das Model ist korrekt belichtet.

Das hat auch alles super geklappt. Neben diesen, doch eher technischen Dingen, habe ich mir auch über Perspektiven Gedanken gemacht. Juliane ist eine starke Persönlichkeit und so bringt es nichts, wenn ich die Bilder von oben aufnehme und sie so verniedliche. Also habe ich mich meistens für die Face to Face Variante entschieden und sie auf Augenhöhe aufgenommen.

Nach einen kleinen Imbiss haben wir die Bilder anschließend gleich vor Ort noch ausgewertet und bearbeitet (Ich hatte bis jetzt noch keine lustigere Bildbearbeitung). Alles in allem war mein Einstieg in die Portraitfotografie ein Erfolg. Ich habe einiges gelernt, vor allem bei der Kommunikation kann ich mich noch enorm verbessern. Außerdem habe ich jetzt viele, viele Ideen!😀So stelle ich mir zum Beispiel auch Langzeitbelichtungen mit Model vor, was bestimmt sehr spannend ist.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Und auch für mich selber habe ich eine Idee, für die ich unbedingt mal vor der Kamera stehen will (ob sich da wer findet), aber das ist erst einmal alles Zukunftsmusik (auch wenn es hoffentlich nicht so lange dauern wird).

Letztendlich bleibt zu sagen, dass ich mir keinen schöneren Sonntag hätte vorstellen können und dass davon in Zukunft bestimmt noch mehr kommt. Und als ob das noch nicht genug ist, habe ich zusätzlich noch herausgefunden, wie ich die Emojis, die wir alle vom Smartphone kennen endlich auf den Mac bringen kann (also nicht wundern, wenn ich die Emojis etwas ausufernd benutzt habe 😜)

Bis dahin

Euer Mario

PS: Weil wie immer nicht alle Bilder in den Artikel gepasst haben, gibt es nachfolgend wie immer eine Galerie, in der Ihr Euch alle Bilder anschauen könnt.

 

 

 

Ich trenne mich von Nikon… im Guten

Ja, Ihr habt richtig gelesen. Nachdem ich viele Jahre mit den Nikon APS-C Kameras fotografiert habe, trenne ich mich nun davon. Das ich diesen Schritt nun gehe, hat nichts mit der Qualität der Kameras zu tun.

Nikon baut wirklich hervorragende Kameras, die von den Funktionen, Haltbarkeit und Qualität wirklich ganz vorne mitspielen. Ich muss es wissen, denn schließlich konnte ich nun wirklich einige Exemplare mein eigen nennen:

  • Nikon D3100
  • Nikon D5100
  • Nikon D5200
  • Nikon D90
  • Nikon D7000

Also bei den APS-C Kameras von Nikon habe ich alle Baureihen mitgemacht! Aber warum trenne ich mich denn jetzt nach all den Jahren von Nikon? Tja, diese Geschichte hat schon im Jahr 2015 angefangen.

Damals war ich fasziniert von den Spiegellosen Systemen. Die Diskussionen waren (und sind) kontrovers. Die einen liebten die Spiellosen und die anderen hassten Sie. Ich wollte mir damals meine eigene Meinung bilden und kaufte mir daher eine Olympus Pen-PL3. Das war schon damals nicht mehr das aktuelle Modell der Baureihe, ganz zu schweigen, dass sich die Pen-Reihe sowieso eher an  Einsteiger richtet.

Die D5x00 Reihe war stets mein Favorit!

Aber ich wollte nicht viel Geld ausgeben und für einen ersten Eindruck hielt ich durchaus für angemessen. Der digitale Sucher (den ich mir übrigens extra kaufen musste) war schon etwas ungewohnt. Bei der Pen war er sogar sehr schlecht. Man konnte die einzelnen Pixel sehen! Das fand ich nicht so toll und dementsprechend wenig habe ich die Kamera auch im Alltag genutzt.

Hier waren meine Spiegelreflexmodelle von Nikon einfach überlegen. Obwohl es vielleicht ein bisschen unfair war, eine Einsteigerkamera wie die Pen mit einer D7000 zu vergleichen. Das die Pen in allen belangen schlechter war, verwunderte mich nicht. Aber das war bei meiner Erfahrung damit auch gar nicht so wichtig.

Das wichtige war, dass ich das Potenzial erkannt habe, welches die spiegellosen bieten! Und diese Vorteile sind meiner Meinung nach erheblich.

Der für mich wichtigste Vorteil ist, dass ich schon im Sucher sehe, wie das fertige Bild aussehen wird. Da der Sucher ja im Grunde nur ein kleiner Bildschirm ist, kann die Kamera dort alle Einstellungen schon im Vorfeld projizieren. So sehe ich das Bild im Sucher bereits mit dem eingestellten Weißabgleich. Außerdem ist die Belichtung im Sucher bereits so, wie sie auch im fertigen Bild sein wird. Ändere ich die Belichtung wenn ich durch den Sucher schaue, sehe dort gleich die Auswirkungen.

Die Pen ist alles andere als Perfekt, aber ich erkannte die Möglichkeiten!

Außerdem kann ich mir auf Wunsch das Histogramm einblenden lassen, oder die Kamera hebt die Bildbereiche hervor, die Über, bzw. Unterbelichtet sind. Fokuspeaking ist natürlich auch so ein Stichwort, mit dem die Spiegellosen punkten können.

All das sind wirklich Punkte, die das Fotografieren einfacher und effizienter machen. Ein Punkt, der mir hier noch einfällt ist die Bildkontrolle, bzw. das herumwursteln im Kameramenü. Wenn es sehr hell war, musste ich mit meinen Nikons immer zusehen, dass ich in den Schatten komme, denn sonst konnte ich auf dem Kameradisplay überhaupt nichts erkennen.

Da auch Olympus nur mit Wasser kocht, besteht die Problematik mit dem Kameradisplay natürlich auch hier. Aber! Mit den Spiegellosen von Olympus kann ich auch einfach durch den Sucher gucken und dort ins Menü gehen, oder mit meine Bilder ansehen. Ich habe also immer perfekte Sicht und muss mich nicht verrenken.

Wie gesagt, dass alles war damals bei der Pen noch sehr schlecht, aber das Potenzial war da. Ein Jahr später hatte ich dann mal etwas Geld übrig und kaufte mir eine OMD. Damals beließ ich es noch bei der kleinsten, also der EM-10.

OMD EM-10 + Sigma 19mm Art

Und diese Kamera war wirklich der Hammer! Wie meine D7000 hat sie ein Semiprofessionelles Bediensystem, u.a. mit 2 Einstellrädern (sehr wichtig). Sie hat die bessere ISO-Leistung, den besseren Autofokus, sie ist schneller und sie hat den integrierten Stabi zu bieten!

Es hat mich, als stolzer Nikon User natürlich geschmerzt, aber ich musste mir eingestehen, dass die kleine OMD meine Nikons in allen Bereichen geschlagen hat (und das trotz des etwas kleineren Sensors!).

Trotzdem war ich im Jahr 2016 noch weitestgehend mit meinen Nikons auf Tour. Nebenbei kramte ich dann immer mal wieder die OMD aus. Für mich als Umsteiger war es ein Glücksfall, dass die Menüs der Olympus Kameras, denen von Nikon sehr ähnlich sein. Manchmal sind aber die Hilfstexte bei Olympus alles andere als eine Hilfe. Hier geht dann meistens Probieren über Studieren. 😉

Die OMD EM-10 mit Sigma 19mm Art

Letztes Jahr, also 2017 stand ich dann echt vor einem Dilemma. Einerseits war ich stolzer Nikon Besitzer und seit Jahren mit den Kameras zufrieden. Andererseits habe ich schon gemerkt, dass die Olympus OMD meinen Nikons echt das Wasser abgräbt. Ich bin jetzt nicht unbedingt der Typ von Fotograf, der sich ausschließlich über eine „große Kamera“ definiert. Wenn die kleine besser ist, dann ist sie halt besser.

Das Problem war, dass ich noch mehrere Nikons in meinem Bestand hatte und natürlich noch eine große Anzahl von Objektiven. Unter solchen Vorraussetzungen fällt einem der Systemwechsel natürlich nicht leicht. An dieser Stelle muss ich dazu sagen, dass ich für die beiden Olympus Kameras zu dieser Zeit nur ein Objektiv hatte.

Aber das änderte sich im Jahr 2017. Stück für Stück habe ich meine Ausrüstung erweitert. Vor allem bei den Festbrennweiten bin ich auf dem Geschmack gekommen. Bei Objektiven generell bin ich ja ein großer Sigma Fan. Und so habe ich auch zugeschlagen:

  • Sigma 19mm Art
  • Sigma 60mm Art
  • Sigma 30 mm f1.4

Aber auch direkt aus dem Hause Olympus gibt es wirklich eine hervorragende Objektive:

  • Zuiko 12-40 mm 2.8 Pro
  • Zuiko 70-300
  • Zuiko 14-40 (Kit)

Gerade bei dem 12-40 Pro ist hervorragend schon etwas untertrieben.:) Das ist wirklich ein Objektiv der Spitzenklasse (aber auch zum Spitzenpreis). Neben dem Objektiven ist natürlich auch noch weitere Ausrüstung, wie beispielsweise ein TTL Blitz dazugekommen.

Und als Krönung bin ich dann auch noch ein Level in der Olympuswelt aufgestiegen. Zur OMD EM-10 hat sich noch die OMD EM-5 MK II gesellt. Diese ist noch einmal eine ganze Nummer größer und besser als die eh schon gute EM-10. Aber auf die Lobeshyme verzichte ich jetzt einmal.

Lost Place Touren mache ich nur mit OMD.

Auf jeden Fall ist meine Olympus Ausrüstung im Jahr 2017 deutlich gewachsen. Und damit auch die Nutzung. Irgendwann bemerkte ich dann, das ich die Nikons überhaupt nicht mehr benutze.

Einen letzten großen Einsatz gab es dann im September noch einmal für die D7000. Für eine Hochzeit musste sie sich gegen die OMD EM5 beweisen, die ich auch dabei hatte. Einziger Vorteil der D7000 war, dass ich mit einem einzigen Akku ausgekommen bin, währen die OMD sage und schreibe 4 Akkus entleerte! Aber die besten Bilder des Tages stammten aus der OMD. 🙂 Schade Nikon.

Wie dem auch sei, ich entschied mich vor kurzem dazu mein gesamtes Nikon Equipment abzustoßen und komplett auf Olympus zu setzen. Für Zeitraffer werde ich mir noch eine zweite Pen kaufen (zur Not habe ich dafür auch noch eine Canon).

Ich hoffe, dass ich den Nikon Fans nicht allzu sehr vor den Kopf gestoßen habe. Wie gesagt, ich bin nach wie vor auch noch ein Nikon Fan. Gerade so tolle Kameras wie die D500 oder die D7200 sind einfach super und machen klasse Bilder.

Die EM-5 ist mein aktuelles Flaggschiff!

Mir persönlich bietet Olympus aber noch ein bisschen mehr. Und wenn sich einmal von den Vorteilen der Spiegellosen gewöhnt hat, kommen einen die Spiegelreflexkameras irgendwie „Mittelalterlich“ vor. Aber das ist natürlich nur meine bescheidene Meinung.

Und alle „richtigen“ Fotografen, die einen „großen“ Sensor brauchen: Bitte erspart mir diese Diskussion. Es gibt nicht den einen richtigen Sensor.

Bis dahin

Euer Mario

Funken im Eis

Das Wetter bei uns ist ja gerade sehr wechselhaft. Hatte bis vor kurzem noch der Winter mit seinen Minus 10 Grad die Vorherrschaft, war es letztes Wochenende schon wieder fast 30 Grad wärmer. Das ist irgendwie verwirrend…

Jetzt geht es mit den Temperaturen wieder abwärts und es soll sogar wieder schneien. Da weiß man wirklich nicht, was man machen soll! Dabei wollte ich doch mein neues Zuiko 60 mm Makro an der Tierwelt austesten. Tja, daraus wird wohl erst einmal nichts.

Aber ich rede hier über das Wetter und komme so vom Thema ab. Als die Temperaturen vor ein paar Wochen noch knackig kalt waren und sich hier auf unserem Stausee eine schöne, stabile Eisschicht gebildet hat, wollte ich das natürlich irgendwie nutzen. Feuer und Eis war da mein erster Gedanke.

Und da mir die Session mit der Stahlwolle letztes Jahr so viel Spass gemacht hat, traute ich mich dieses Mal damit sogar aufs Eis! Aber wie so oft bei spontanen Ausflügen, ging auch hier eine Kleinigkeit schief, denn vom Eis war an diesem Abend gar nichts zu sehen!

Die komplette Oberfläche des Stausees war zugeschneit und ich hatte natürlich keinen Besen dabei. Und ich muss gestehen, dass ich an diesem Tag leider zu faul war, wieder nach Hause zu fahren und einen passenden Besen zu holen. Also haben wir die Aufnahmen einfach so gemacht.

Von 19:00 bis 21:30 Uhr standen wir bei -12 Grad auf dem Stausee und haben die Funken fliegen lassen. Ein Freund von mir hatte sich im Vorfeld freiwillig gemeldet um mir zu Assistieren. Ich weiß nicht, ob es an den Temperaturen lag, aber wir hatten an den Abend wirklich große Probleme die Stahlwolle zum Brennen zu bewegen. Zwei Feuerzeuge sind bei der Aktion geschmolzen!

Irgendwann hatte es aber dann doch geklappt und der Funkenflug konnte beginnen. Als Kamera hatte ich an diesen Abend meine Nikon D5200 samt Sigma 18-200 mm und meine OMD EM-10 mit dem Sigma 19 mm Art dabei. Beide Kameras haben im langsamen Serienmodus mit Belichtungszeiten von 0,5 bis 1 Sekunde aufgenommen.

Und was noch wichtiger ist, beide Kameras haben den Abend schadlos überstanden. Das hätte ich bei der Kälte jetzt nicht unbedingt gedacht!

Besonders interessant (und auch teilweise Angseinflößend) war das Eigenleben des Eises. So brach mein Kumpel gleich in Panik aus als ich beim Betreten des Eises, am Rand des Stausees eingebrochen bin. Da sich Wasser, ausdehnt, wenn es zu eis wird, vergrößert sich natürlich die Fläche des Sees um ein paar Zentimeter. Das bedeutet, dass sich das Eis am Ufer entlang etwas hochschiebt.

Deswegen ist die Eisdecke am bewachsenen Ufer recht dünn und voll mit Lufteinschlüssen. Wenn man dort nun durch das Eis bricht, landet man nicht etwa im Wasser, sondern berührt mit den Füßen schlicht und einfach nicht das bewachsene Ufer. Nachdem ich meinem Kumpel das erklärte und dabei auf der Eisfläche am eigentlichen See umherhüpfte, traute auch er sich auf das Eis. 😉

Etwas beunruhigender wurde es dann jedoch im Verlauf der Fotosession, als wir merkten, unter welch gewaltiger Spannung die Eisoberfläche steht. Von Zeit zu Zeit gab es ein ohrenbetäubendes Krachen. Dicht gefolgt erbebte die Oberfläche. Die Oberfläche stand unter solch einer Spannung, dass sich riesige Risse gebildet haben.

Diese Spannungen waren aber nur da zu verorten, wo sich das Eis nicht mehr ausdehnen konnte. Da wir ja an einem der bewachsenen Ufer waren, gab es bei uns keine Gefahr.

Nach ein paar Stunden waren wir dann auch so durchgefroren, dass wir uns auf dem Heimweg machten. Zu Hause gönnte ich mir dann erst einmal einen wärmenden Tee und machte mich an die Bearbeitung der Bilder.

Auch meine zweite Stahlwolle Session hat mir sehr viel Spass gemacht. Sollte ich mich im nächsten Jahr wieder auf einen zugefrorenen See trauen, werde ich bestimmt einen Besen mitnehmen! 🙂

Bis dahin

Euer Mario

Best of 2017: Kreativ

Puh, die Zeit geht ins Land und ich habe es in den letzten Wochen völlig versäumt etwas für den Blog zu tun. Dabei hatte ich es mir doch vorgenommen, die besten Bilder des Jahres 2017 noch einmal aufzuarbeiten.

Nun ja, die Bildauswahl habe ich schon vor Wochen getroffen und sogar bereits kategorisiert und dann…..geschah nichts! Zumindest bis heute, denn jetzt habe ich es endlich geschafft mich einmal hinzusetzen und diese Zeilen zu verfassen.

Und da ich nichts Neues zu zeigen habe, sondern lediglich vergangenes aufbereite, werden die Zeilen, die ich nun schreibe gar nicht so ausufernd werden. Aber genug davon, fangen wir an!

Die erste Kategorie lautet „Kreatives“. Wow, kreatives klingt ja schon einmal wahnsinnig kreativ! Aber ich muss gestehen, dass ich letztes Jahr gar nicht so viel Kreatives gemacht habe. 🙁

Gerade einmal ein derartiges Projekt habe ich umgesetzt. Dieses Fotoprojekt hatte ich dabei schon seit Jahren (!) im Hinterkopf. Und zwar hatte ich schon immer vor den Funkenflug von Stahlwolle festzuhalten.

Ich weiß gar nicht, wie ich es all die Jahre geschafft habe, dies nicht zu tun. Aber irgendwann im letzten Jahr (ich glaube es war Juli oder August), fasste ich mir dann ein Herz und bestellte die Utensilien, die ich brauchte.

Nachdem alles angekommen war, brauchte ich nur noch einen Helfer, der die Stahlwolle schwingt (ich weiß, ich hätte das auch allein gekonnt;) und schon konnte es losgehen!

Ich erinnere mich noch als wäre es gestern gewesen. Damit ich ein bisschen Ironie ins fertige Bild bekomme, machte ich die Aufnahmen vor unserer hiesigen Feuerwehr. Als Kamera kam zum einen meine OMD samt Sigma 19 mm Art und zum anderen meine D5200 samt Sigma 17-50 mm EX.

Beide Kameras wurden in den Serienmodus gesetzt und entsprechend gelockt, damit sie im Dauerfeuer fotos schießen. Für die D5200 habe ich dabei einen kabelgebundenen Auslöser verwendet, während bei der OMD die App von Olympus zum Einsatz kam. Die Verschlusszeiten lagen, wenn ich mich recht erinnere zwischen 0,5 und 1 Sekunde.

Und ich denke die Bilder können sich damals wie heute sehen lassen! Ich glaube, dass ich auch dieses Jahr noch einmal eine Session mit Stahlwolle machen werde.

Ich hoffe, dass auch Euch die Bilder gefallen haben.

Bis dahin!

Euer Mario