2019

Das alte Jahr ist vergangen und es ist an der Zeit zurückzublicken. Das Jahr 2019 war für mich ein unglaublich spannendes Jahr!

Gleich zu Anfang des Jahres habe ich den Job gewechselt. Ich wollte mich weiterentwickeln und neues lernen. Und so entschied ich mich spontan mir einen neuen Job zu suchen, an dem ich wachsen kann. Natürlich sollte das ganze auch einigermaßen kompatibel zu meinen bisherigen Tätigkeiten sein.

Beim Belichtungswerk bin ich vorwiegend Produktfotograf im B2B Bereich. Im Laufe der Zeit hat sich das zwar ständig weiterentwickelt aber der große Umbruch kam erst 2019.

Ich war also Anfang 2019 auf der Suche nach einem Job. Maximal 25 Stunden wollte ich pro Woche investieren, damit ich meine Projekte beim Belichtungswerk auch weiterhin bearbeiten kann.

Gelandet bin ich dann in einem Unternehmensverbund von insgesamt 12 Dienstleistern (die Anzahl war jetzt geschätzt🙈). Meine Aufgabe hier war das Grafikdesign. Ich war also Herr über das CI und sämtliche anderen sichtbaren Dinge dieser 12 Firmen.

Im Vorfeld hatte ich ja schon immer mal wieder kleinere Layouts für Produktbilder etc. angelegt, aber das, was ich nun machte, war eine ganz andere Liga! Zum ersten Mal musste ich mich genauer mit Printprodukten auseinandersetzen (davon hatte ich ja nun gar keine Ahnung), ich musste mich wesentlich intensiver mit Tools wie Illustrator und InDesign auseinandersetzen (vorher habe ich zu 90 % mit Photoshop gearbeitet) und musste nebenbei auch noch viele, viele andere Sachen lernen.

Und ich habe in diesem Jahr enorm viel gelernt! Habe ich in der Anfangszeit noch viele der alten Vorlagen (alte Kampagnen und so) verwendet, um ein Gefühl dafür zu bekommen (und um manche Programmfunktionen besser zu verstehen), konnte ich nach gut 2 Monaten schon die ersten eigenen Sachen machen.

In manchen Phasen war die Arbeit super stressig und manchmal auch sehr frustrierend, aber der Lohn war das Wissen, dass ich mir aneignen konnte. Und ich denke, dass ich auch dieses Jahr wieder viel lernen kann! Vor allem SEO habe ich mir hier vorgenommen.

Aber was hat mir das ganze überhaupt gebracht?

Nun, neue Dinge zu lernen und den eigenen Horizont zu erweitern kann ja nie schaden. Praktischer ist es jedoch wenn dabei auch etwas herauskommt. Meine Arbeit im Unternehmensverband werde ich 2020 auf jeden Fall fortsetzen. Das Arbeiten macht Spass, das Team ist gut und ich kann noch jede Menge lernen.

Die „Wall of Fame“ im Büro😊

Jetzt, also nach fast genau einem Jahr fühle ich mich nun langsam bereit, die ganzen Dinge, die ich nun kann in das Belichtungswerk zu integrieren. Ich werde meinen Auftritt und meine Dienstleistungen grundlegend neu definieren, alte Sachen streichen, neue Leistungen einführen, insgesamt meinen Kundenkreis also vergrößern. Und ich werde im Laufe dieses Jahres mein Wissen festigen und bestimmt auch das ein- oder andere neue Lernen.

Also beruflich war 2019 ein tolles Jahr! Aber weil, das eben so war, musste das Private ein wenig zurückstecken. Gerade im Sommer, als wir hier das schönste Wetter hatte, wurde ich vor Aufträgen nur so bombardiert. Ich habe mich im Laufe des Jahres hier auf dem Blog sicherlich genug dazu geäußert😅.

Und weil das eben so war, konnte ich leider nicht so viele Touren und Fotoprojekte machen, wie ich eigentlich wollte. Kein einzigen Lost Place habe ich 2019 besucht! Aber zumindest habe ich einige schöne Drohnenflüge gemacht und konnte mich in die Startrail Thematik einarbeiten.

Zu den Startrails habe ich ja dann auch zwei Tutorial-Videos gemacht, in denen ich mein Wissen weitergegeben habe (hier und hier).

Auch zum Thema Focus Stacking konnte ich zwei kleine Tutorials machen.

Ach so, als das Wetter dann wieder schlechter wurde, haben die vielen Aufträge, die ich für das Belichtungswerk abgefertigt habe dann komischerweise aufgehört. Andersherum wäre es mir lieber gewesen😂.

Equipment

Equipmentmäßig hat sich 2019 nicht viel geändert. Die meisten Objektive, die auf meiner Liste standen, habe ich ja bereits. Lediglich die OMD EM5 II hat ihren Geist aufgegeben. Ich wartete und wartete ewig auf den Nachfolger, der ja auch 2019 herauskommen sollte.

Irgendwann konnte ich dann aber nicht mehr warten und legte mir die große OMD EM1 II zu. Und nun könnt Ihr dreimal Raten, was in der Woche darauf passiert ist? Genau, Olympus hat die EM5 III rausgebracht. Für mich leider etwas zu spät…

Und was sonst noch so?

Tja, da ich finanziell in 2019 gut dastand, habe ich mir ein neues Auto gekauft. Wenn ich nicht gerade arbeite bin ich ja gerne in der Natur. Immer mit Hund und Kamera. Da passte ein kleiner Geländewagen eigentlich ganz gut. Also habe ich mir einen Suzuki Vitara gekauft. Aber keine Sorge, der Vitara ist kein böses SUV. Er verbraucht gerade einmal so viel wie ein Kleinwagen. Nur mit dem Unterschied, dass ich damit (fast) überall hinfahren kann.

Und weil ich dieses Jahr echt wenig Zeit hatte meinen Urlaub zu planen, verbrachte ich ihn dort, wo ich auch schon 2017 war. In den Alpen. Die dazugehörigen Artikel muss ich hier ja auch noch schreiben. Ich ging viele alte und auch einige neue Wege. Der Urlaub war dieses Jahr zwar etwas verregnet, aber insgesamt war er ganz schön. Die Landschaften in den Alpen lohnen sich ja immer!

Und 2020?

Für 2020 habe ich privat jetzt noch nicht so viel geplant. Anschaffungen will ich dieses Jahr etwas meiden, weil ich es mit zum Ziel gesetzt habe mindestens 12.000 Euro zu sparen. Das ist eine Herausforderung, vor allem da ich ja recht konsumfreudig bin 🙈.

Und so habe ich im Januar auch schon auf einige Dinge verzichtet (schweren Herzens):

  • Keine Haukland Fotografen Jacke für 300 €
  • Keine Fossil Hybrid Smartwatch für 200 €
  • Keinen 3D Drucker für 500 €

Und schon sind die ersten 1.000 Euro zusammengespart. Aber ich kann natürlich nicht versprechen, dass die Uhr, oder die Jacken irgendwann 2020 nicht doch Ihren Weg zu mir finden (ich weiß, ich bin schwach🙈).

Am Ende des Jahres werden wir ja sehen, ob es mein Sparziel erreicht habe. Ich gebe mein bestes💪!

Das war es auch schon mit meinem Rückblick! Welche Ziele habt Ihr für das Jahr 2020? Vielleicht finde ich ja so auch noch einige lohnenswerten Inspirationen😅.

Bis dahin

Euer Mario

Mit Raika im Juni

Ich bin gerade frisch aus dem Urlaub zurück und habe mir heute Abend einmal etwas Zeit genommen und die (schon längst bearbeiteten, exportierten und hochgeladenen) Bilder vom Juni noch einmal angesehen.

Ich mache solche Nachbetrachtungen ganz gerne, weil man sich damit alles noch einmal so in Erinnerung rufen kann, als wäre es eben erst geschehen. Und ich muss schon sagen, dass ich im Juni trotz der wenigen Zeit, die ich privat so hatte, doch ganz gut unterwegs war!

Und wie immer möchte ich die Bilder des vergangenen Monats nun auch gerne präsentieren und ein wenig darüber schreiben.

Tour zur Kiesgrube

Die erste (und einzige) Tagestour im Juni ging zu einer Nahegelegenen Kiesgrube. Ich hatte diesen Ort schon öfters einen Besuch abgestattet. Es ist so ein bisschen wie ein Abendteuerspielplatz für Fotografen, einfach eine ganz tolle Location.

Und neulich habe ich sogar erfahren, dass dort an einigen Ecken noch alte, zurückgelassene DDR Baumaschinen ihr Dasein fristen. Also werde ich der Kiesgrube in naher Zukunft wohl noch einen Besuch abstatten!

Bei der Tour im Juni ging es mir jedoch in erster Linie um einen kleinen Flug mit der Mavic Air.

Da ich nun nicht mehr durch die größe und das Gewicht der alten Phantom 3 gehindert werde und die Mavic Air einfach überall mit hinnehmen kann, kommen gelegentliche Drohnenflüge natürlich viel öfter vor. Und diese Location ist dafür wirklich super geeignet.

Es gibt 10 Meter hohe Steilhänge, Förderanlagen Wälder und eine Zementfabrik. Und das alles ist in Reichweite der Mavic Air. Wie ich schon sagte, ein wirklicher Abenteuerspielplatz!

Am Tag der Tour war dazu auch noch allerschönstes Wetter! So schön, dass ich zum ersten Mal in diesem Jahr Sonnencreme gebrauchen konnte! Es war allerdings auch ein ziemlicher Weg. Insgesamt waren es ungefähr 15 Kilometer, die ich zu Fuß zurücklegen musste. Eigentlich wollte ich ja die ganze Tour per GPS tracken, aber ich Dummy hab das natürlich vergessen, sodass ich nur den Rückweg tracken konnte (das waren 7,5 Kilometer).

So richtig erforscht ist dieser Ort aber noch lange nicht. Also bis bald Kiesgrube!

Hier sind noch einmal alle Bilder der Tour:

Auf der Jagt

Natürlich standen letzten Monat auch ein paar Tier-Sessions an. Manches davon, wie zum Beispiel das Bild von dem Kollegen links hier, schoss ich aber eher zufällig.

Andere Touren waren jedoch explizit geplant. So ging ich beispielsweise eines schönen Nachmittags eine neue, unerforschte Gassirunde. Während ich dabei so zufällig durch die Pampa lief, sah ich auf einmal total viele Hasen.

Natürlich hatte ich, wie könnte es auch anders sein, keine Kamera dabei!

Aber ich merkte mir Stelle und Uhrzeit und lag am nächsten Tag pünktlich bis auf die Minute mit der Kamera in der Steppe. Und als Ergebnis davon sind diese tollen Hasenbilder herausgekommen!

Eine andere geplante Tour machte ich mit einem Jäger. Aber wie es manchmal so ist, war an der Stelle, wo wir den Abend saßen nicht wirklich viel los. Nur eine Ricke durchstreifte das Gebiet. Manchmal ist es halt einfach so.

Die restlichen Tierbilder des Monats sind allesamt Insektenbilder. Ich hatte letzten Monat immer mal wieder richtig Lust mein Makro aufzusetzen und loszuziehen! Neben den Insektenbildern sind dabei auch tolle Bilder von Wassertropfen herausgekommen.

Hier noch einmal eine Galerie mit sämtlichen Tierbildern:

Und hier noch eine Galerie mit sämtlichen Makros:

Auf Pilzen durch die Felder

Das waren wirklich zwei spaßige Touren. Bei der Sache mit den Feldern wollte ich einmal neue Wege gehen. Also kam ich eines Abends auf die Idee doch einmal quer durch die Felder zu gehen und dabei zu schauen, wie weit ich komme!

Natürlich ist „Quer“ ein wenig übertrieben, denn ich möchte ja nichts kaputt machen. Ich bin natürlich ausschließlich in den Rinnen gelaufen, die die Trecker hinterlassen haben. Somit sind alle Pflanzen heil geblieben.

Diese, teilweise kilometerlangen, kerzengeraden Spurrinnen machen fotografisch auch echt Spaß. Sie lassen sich gut in Szene setzen und bieten sehr interessante Perspektiven. Das Wandern auf diesen Wegen war eine erfrischende Abwechslung!

Als das Klima im Juni dann teilweise etwas feuchter war, ist mir die Sache mit den Pilzen in den Kopf gegangen. Denn wenn es draußen regnet und man aber trotzdem ein bisschen in die Natur will, dann geht man am besten in den Wald! Dort bleibt man auch einigermaßen trocken.

Und was sprießt nach ergbiegigen Regenfällen wie die … aus dem Boden? Ihr habt es schon erraten. Und nach eben jenen Pilzen war ich bei diesen Sessions auf der Suche! Das war nebenbei auch eine gute Gelegenheit mein neues 25 mm Panasonic etwas auszutesten (zu den Neuanschaffungen komme ich dann später).

Hier sind alle Bilder dieser Touren:

Was, riesige Ventilatoren?!

Wie im vorletzten Monat habe ich auch im Juni ein paar abendliche Windrad-Sessions veranstaltet. Dieses Mal habe ich dabei ein bisschen mit längeren Belichtungszeiten experimentiert.

Das Ergebnis davon war, dass man gar nicht so lange Belichtungszeiten braucht, um die Bewegung verschwimmen zu lassen. In den meisten Fällen hat eine Sekunde bereits vollkommen ausgereicht.

Bei 60 Sekunden sieht es dann so aus, als hätte das Windrad gar keine Flügel.

Was mir dabei jetzt gerade noch einfällt, wäre der Composite Mode an der OMD. Dabei nimmt die Kamera ja kontinuierlich immer neue Bilder auf und addiert nach der ersten Aufnahme nur die neuen hellen Bereiche dem Gesamtbild hinzu.

Es wäre doch einmal interessant zu wissen, was im Composite Mode bei den Windrädern herauskommt. Sollte es demnächst noch einmal eine schöne warme Sommernacht geben (wonach es leider gerade nicht so recht aussieht), werde ich das sicherlich noch einmal Testen!

Ansonsten kann ich sagen, dass Windräder teilweise WAHNSINNIG krachende, klackernde und krächszende Geräusche von sich geben. So laut, dass es einem manchmal richtig unheimlich wird!

Hier sind alle Bilder der Windrad-Sessions:

Ein stetiges kommen und gehen

Hier muss ich gleich zu Anfang sagen, dass ich mich ende letzten Monats von meinem treuen Opel Meriva getrennt habe.

Er hat mich zwar immer ans Ziel gebracht, aber die Anforderungen, die ich so habe, konnte er nie wirklich voll und ganz erfüllen.

An seine Stelle tritt nun ein SUV von Suzuki Vitara (für den ich erst einmal fast mein gesamtes Erspartes ausgegeben habe).

Ein SUV sollte es deswegen sein, weil ich ja viel in der

Botanik unterwegs bin und es mit dem Opa manchmal richtig knapp wurde. Jetzt habe ich wieder ein bisschen mehr Luft! Es sollte auch unbedingt ein Japaner sein, da man von japanischen Autos ja immer nur gutes hört. Und ohne jetzt näher darauf einzugehen. Ja, der Neue ist wirklich absolute Klasse!

Auch in meiner Fototasche gibt es ein paar Neuerungen. Zwei neue Objektive kamen hinzu. Einmal das bereits erwähnte Panasonic 25 mm 1.7 (welches absolut superscharfe Aufnahmen macht). Das Panasonic ziehe ich mittlerweile auch meinem Sigma 30 mm 1.4 vor. Es ist zwar ein wenig lichtschwächer als das Sigma, aber es macht weit schärfere Aufnahmen.

Von dem Sigma 30er war ich sowieso schon immer ein wenig enttäuscht.

Als zweites neues Objektiv kam das Tamron 14-150 mm hinzu. Für meinen Urlaub wollte ich mal wieder ein ordentliches Reiseobjektiv habe, welches ich neben meinen Festbrennweiten verwenden kann.

Bis auf mein iPhone und die Mavic Air habe ich letztendlich alle Bilder des Urlaubs mit dem Tamron gemacht! Vor dem Kauf standen dabei noch zwei weitere Allrounder zur Auswahl:

Einmal das Zuiko 14-150 und einmal das Panasonic 14-140. Beide sind sicherlich nicht schlecht, aber das Tamron hat sie im Preis ganz einfach ausgestochen. Und das bei vergleichbaren optischen Leistungen. Natürlich sind alle drei nicht besonders lichtstark und natürlich auch nicht so scharf wie eine Festbrennweite, aber es ging mir ganz einfach um die Flexibilität. Gerade im Urlaub weiß man ja oft nicht, worauf man auf einer Tour stößt. Darum war es mir wichtig mit einem Objektiv einen guten Brennweitenbereich abdecken zu können.

Sicherlich werde ich es dieses Jahr noch schaffen das neue Equipment hier auf dem Blog unter „Meine Fototasche“ einzufügen. Wenn nicht, erinnert mich einfach daran.

Und in Sachen Equipment muss ich noch einmal ganz dringend etwas an Olympus appellieren! Bringt doch endlich die OMD EM 5 III raus. Meine Mk II ist mittlerweile schon so hinüber, dass sie noch nicht einmal mehr an- und auszuschalten geht. Ständig muss ich den Akku entfernen, wodurch alle Einstellungen zurückgesetzt werden. Ich möchte mir auch keine neue Mk II kaufen. Die EM 5 III ist mittlerweile schon so was für überfällig!

Naja, gut das ich meine EM 10 II (das ist die kleine Schwester der EM 5) ja zum Glück auch noch hab.

Damit ist der Juni verarbeitet und somit offiziell Geschichte.

Bis dahin

Euer Mario