Tutorial: Focus BKT mit der OMD

Ich hatte ja vor ein paar Artikeln versprochen, dass ich mich noch einmal hinsetze und ein kleines Tutorial zum Thema Focus BKT- und Stacking anfertige. Wie immer hat es ein wenig länger gedauert, aber hier ist es!

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https://www.youtube.com/watch?v=yug_fMcJ-Cc

Also ich denke, dass so ein Video wesentlich praktischer ist, als wenn ich hier jetzt jeden Schritt noch einmal einzeln niederschreiben würde. Nichts desto trotz sind mir beim Experimentieren natürlich noch so einige Dinge aufgefallen, die Erwähnung finden sollten.

Wie bei Olympus generell üblich sind die Konfigurationsmöglichkeiten im Menü nicht unbedingt selbsterklärend. Gerade beim Fokus BKT hängt vieles (eigentlich sogar alles) vom Motiv ab.

Wie viele Bilder brauche ich mit der aktuellen Blende und Brennweite, bis ich mein Motiv von vorne bis hinten scharf habe? 10 oder 999?! Welchen Wert soll ich beim Menüpunkt „Fokusunterschied“ einstellen? Lieber 1 oder doch 10? Für was stehen diese Skalen überhaupt?!

Mit ein wenig Logik kann man sich hier zwar etwas zusammenreimen, aber letztendlich muss man sich hier herantasten. Im schlimmsten Fall verballert man eben mal 100 Aufnahmen ohne ein Stimmiges Ergebnis zu haben.

Jetzt könnte man meinen, dass man sich mit etwas Erfahrung hier das Leben leichter machen kann. Ich denke in diesem speziellen Fall stimmt das nicht. Fokus BTK ist jetzt nicht unbedingt die Funktion, die ich an der Kamera oft brachen werden.

Sicherlich wird es immer mal wieder Zeiten geben, an denen ich die Funktion öfters benutzen werde (wie jetzt im Herbst). Aber wenn ich dann ein halbes Jahr kein Gebrauch davon gemacht habe, stehe ich wieder am Anfang und muss mich herantasten.

Man muss bei der Aufnahme also experimentierfreudig sein und die Ergebnisse schon bei der Aufnahme genau prüfen.

Ein weiteres Problem ist die Software. Gut, ich weiß nicht so genau ob das nun wirklich ein Problem ist, denn besonders lange recherchiert habe ich nicht. Die Ergebnisse, die mir meine verwendete Software lieferte waren aber sehr durchwachsen. Hier ist also ebenfalls mit Ausschuss zu rechnen.

Aber ich verspreche an dieser Stelle, dass ich mich damit noch einmal genauer auseinandersetzen werde. Zufälligerweise habe ich vor kurzem etwas mit meiner Lumix G81 gespielt und herausgefunden, dass es dort ebenfalls eine Fokus BKT-Option gibt. Na, wenn das nicht nach einem neuen Video schreit!

Und wenn ich schon mal dabei bin, kann ich ja auch gleich noch einmal nach einigen Programm Alternativen für die Bearbeitung schauen. Diesmal werde ich mich auch ein wenig in der Windows Welt umsehen.

Bis dahin

Euer Mario

Wasserbomben und High-Speed-Aufnahmen

Speziell für den Filmbereich habe ich mir ja vor einiger Zeit eine Lumix angeschafft. Die G81 ist zwar nicht die größte Kamera von Panasonic, aber zum Ausprobieren reicht sie vollkommen aus.

Als ich mich einmal intensiver mit der Kamera beschäftigt habe, fand ich auch gleich eine ziemlich interessante Funktion. Die Lumix bietet die Möglichkeit Serienaufnahmen mit bis zu 30 Bilder pro Sekunde aufzunehmen.

30 Bilder pro Sekunde hören sich erst einmal sehr gut an. Aber natürlich gibt es dabei auch einen Haken. So nimmt die Kamera die 30 Bilder „nur“ in 4K UHD Auflösung auf. 4K klingt für den Normalo nach hoher Auflösung, für uns Fotografen ist das aber eher wenig, denn es sind nur ungefähr 8 Megapixel.

Es gibt noch einen weiteren großen Nachteil. Die 30 Bilder pro Sekunde, die die Kamera aufnimmt, werden nur in Jpg-Format gespeichert. Durch das Speichern der Bilder in Jpg ist dieser Modus natürlich nicht für alle Szenarien geeignet. In meinem Fall war das aber relativ Egal. Sie Szenerie war Statisch, von daher konnte ich die Belichtung und Schärfentiefe perfekt einstellen. Jpg war also für mich weniger das Problem.

Das größere Problem war für mich eher die niedrige Auflösung, die die Bilder später haben würden. Aber da mein Setting ja eher statisch war, konnte ich das mit einer entsprechenden Brennweite korrigieren. Benutzt habe ich übrigens mein Zuiko 60mm f2.8, welches eigentlich für Makros gedacht ist.

Beim Shooting selbst drehte es sich (wie Ihr es ja bereits gesehen habt) um Wasserbomben. Die Wasserbomben hingen gefüllt an einem Rahmen, der eigentlich für ein Hintergrundsystem gedacht war. Zum Platzen brachten wir die Wasserbomben ganz klassisch mit Pfeil und Bogen.

Die ganze Aktion hat sich ungefähr über 2 Stunden hingezogen. Das lag zum einen daran, dass die kleinen Wasserbomben natürlich auch mit dem Bogen getroffen werden musste und zum anderen, dass ich erst die passende Belichtungszeit finden musste, um die platzenden Wasserbomben einzufrieren und trotzdem noch eine korrekte Belichtung zu erhalten.

Im Laufe des Shootings tastete ich mich auf eine Verschlusszeit von 1/12.000 heran. Die Lumix geht mit dem elektronischen Verschluss bis 1/16.000. Bei 1/16.000 waren die Bilder dann aber doch zu dunkel.

Und ich muss sagen, dass ich trotz einer Seriengeschwindigkeit von 30 Bilder pro Sekunde einen Ausschuss von gut 50 % hatte. Die Pfeile flogen einfach so wahnsinnig schnell durch die Gegend!

Was gibt es bei den Kameraeinstellungen noch so zu beachten? Ach ja, der Fokus war natürlich auf Manuell gestellt. Bei so einer hohen Seriengeschwindigkeit und die vielen Wassertropfen, ist es zum einen für die Kamera sowieso nicht möglich selbstständig zu fokussieren (das hätte sehr viel Ausschuss produziert). Da die Wasserbomben ja sowieso immer an der gleichen Stelle hingen, machte der manuelle Fokus ja auch Sinn.

Die Blende habe ich nicht bei 2.8 belassen, sondern etwas geschlossen, damit ich etwas mehr Schärfentiefe habe. Die Blendenwerte lagen zwischen 4 und 5.6. Da ich eine schnelle Verschlusszeit brauchte, war die Blende letztentlich immer ein Kompromiss, der mit einer erhöhten ISO einherging. Mehr gibt es zu den Kameraeinstellungen eigentlich nicht zu sagen.

Hier hat der Pfeil die Wasserbombe nur gestreift.

Als erwähnenswerte Besonderheit kann ich noch sagen, dass die Kamera bei der Aufnahme nicht nur die Einzelbilder abgespeichert hat, sondern auch die passenden Filmclips dazu. Diese habe ich mir einmal geschnappt und bearbeitet:

Als erstes seht Ihr die Situation, wie sie im Original war:

Wie Ihr sehen könnt, passiert das alles ziemlich schnell. Die 30 Bilder pro Sekunde sind also trotz aller Einschränkungen eine tolle Sache!

Als zweites seht Ihr einen Ausschnitt, den ich um 50 % verlangsamt habe:

Hier ist schon etwas mehr zu sehen! Aber es geht natürlich noch besser, denn als Nächstes habe ich noch einmal eine Szene, die ich um den Faktor 10 verlangsamt habe:

Als ich genügend Material zusammen hatte, machte ich auch noch einige Versuche im normalen Serienmodus. Die Lumix schafft hier gute 9 Bilder pro Sekunde. Ich merkte sehr schnell, dass wir wesentlich mehr Versuche brauchten, bis das gewünschte Ergebnis erziehlt wurde.

Ich war ja noch geduldig auf die EM5 Mk III und hoffe, dass Olympus hier eine ähnliche Funktion einbaut wie Panasonic. Vielleicht kann Olympus ja hier noch einige Verbesserungen einbauen!

Mit jedenfalls hat das Projekt sehr viel Spass gemacht und ich habe schon die nächste Idee, was ich mit dem Serienmodus alles machen könnte!

Wer sich aktuell überlegt sich eine Panasonic zu kaufen und an diesem Serienmodus interessiert ist, dem kann ich die G9 ans Herz legen. Die Kamera nimmt ebenfalls 30 Bilder pro Sekunde im Jpg auf, kann dies jedoch in 6K. Das sind immerhin 10 Megapixel mehr als die G81!

Das war es auch schon wieder von mir. Als Nächstes setze ich mich einmal hin und mache das versprochene Video zum Fokusstacking bei der OMD!

Bis dahin

Euer Mario

Fokus Stacking an der Olympus OMD

Im letzten Artikel schrieb ich ja, dass ich dieses Jahr in Sachen Makro Fotografie unterwegs war. Die Bilder dazu hatte ich ja schon entsprechend gepostet. Ich schrieb auch etwas zum Thema Fokus Stacking.

Naja, viel dazu geschrieben habe ich nicht, aber dazu ist jetzt ja dieser Artikel da. Ich bin immer wieder erstaunt, welche tollen Funktionen sich in den tiefen des Olympus-Menüs verbergen. Wenn man die oftmals fürchterliche Übersetzung der Menüpunke korrekt deuten kann, finden sich erstaunliche Dinge.

Dieses Mal möchte ich über die Fokus BKT-Funktion reden. Braketing kennt ja eigentlich jeder. Bilder werden mit unterschiedlicher Belichtung aufgenommen, der Fotograf kann im Vorfeld einstellen, welche Parameter die Kamera bei der Belichtungsreihe ändern soll.

Fokus BTK funktioniert nach dem gleichen Prinzip. Allerdings wird hier nicht die Belichtung geändert, sondern die Schäfenebene! Theoretisch könnte ich damit ein Bild mit Blende 1.4 aufnehmen, welches von vorne bis hinten scharf ist.

Und tatsächlich gibt es einige Anwendungsbereiche. So habe ich diese Funktion mittlerweile schon sehr oft beruflich genutzt. Wenn Manchmal habe ich Produkte, die solch komische Maße haben, dass ich sie mit einer Normalbrennweite nicht komplett scharf bekomme. In diesem Fall greife ich mittlerweile immer gerne zum Fokus BKT!

Die Funktion war auch einer der Gründe, warum ich die EM-10 Mk I gegen die Mk II getauscht habe. Die Mk I konnte zu seiner Zeit noch kein Fokus BKT. Meine größere EM-5 kann diese Funktion ebenfalls.

Die Funktion ist bei beiden Kameras die gleiche. Man konfiguriert im Menü kurz, was gemacht werden soll und die Kamera legt dann los. Auch das Menü an sich ist erst einmal das gleiche.

Erst bei der Aufnahme habe ich dann erhebliche Unterschiede festgestellt. Während die EM-5 eine Fokusreihe aus 20 Bildern in knapp 2 Sekunden durchrattert, braucht die EM-10 dafür gut 20 Sekunden. In der Natur kann man also bei der EM-10 nur mit einem Stativ arbeiten.

Im Gegensatz dazu kann man mit der EM-5 Fokus BKT sogar aus der Hand machen! Die meisten Bilder hier in diesem Artikel sind in der Tat auch aus der Hand geschossen. Sie bestehen aus zwischen 10 und 30 Einzelbildern.

Zum Abschluss möchte ich Euch noch kurz erklären, wie Ihr die Funktion an der Kamera findet und konfiguriert:

1. Geht ins Menü der Kamera und navigiert zum zweiten Punkt. Wählt dort den Modus „Belichtungsreihe“ aus.

2. Jetzt habt Ihr die Wahl zwischen vielen verschiedenen Einstellmöglichkeiten. Wählt hier die letzte, nämlich „Focus BKT“.

3. Zuletzt müsst Ihr nun noch die Anzahl der Bilder einstellen und die Feinheit, mit der die Kamera den Fokus verschiebt. Eigentlich muss man sich hier etwas herantasten, da es ja auf das jeweilige Objektiv, die Brennweite und die Blende ankommt. Macht hier zur Vorsicht lieber etwas zu viele Bilder, als zu wenige.

4. Wenn Ihr jetzt ok drückt und so zum Startbildschirm der Kamera zurückkehrt, wird das Fokus BKT NICHT(!!!) aktiviert sein! Ich weiß nicht, ob es ein Bug ist oder ob ich nicht die aktuellste Firmware habe, aber ich muss im Menü Belichtungsreihe den Punkt Focus BKT mit „OK“ aktivieren. Aus den konkreten Einstellungen heraus wird diese Funktion zumindest bei mir nicht aktiviert.

5. Wenn das Focus BKT nun endlich aktiviert ist, erkennt Ihr, dass oben im Schnellmenü nun die drei Buchstaben „BKT“ angezeigt werden.

6. Stellt den Fokus nun auf den nächsten Punkt des Objekts, welches Ihr fotografieren wollt. Da die Kamera die Schärfeebenen von vorne nach hinten verschiebt, ist das sehr wichtig!

Wenn Ihr nun auf den Auslöser drückt, startet die Kamera und nimmt kontinuierlich die Bilder auf. Diese müssen dann später an den PC entsprechend zusammengesetzt werden. Ich denke, dass ich dazu später vielleicht noch ein Video für Euch mache (ich habe schon soooo lange kein Tutorial mehr gemacht)

Bis dahin

Euer Mario

Makro

Also momentan geht es wirklich nicht mit rechten Dingen zu! Auf meinem Rechner stapeln sich die Bilder und ich komme einfach nicht zum schreiben🙈. Es kommt einfach immer etwas dazwischen. Das ganze Jahr geht es nun schon so!

In den letzten beiden Monaten war es besonders schlimm. Aber nun möchte ich endlich den Anfang machen und die ersten Bilder abarbeiten. Die Aufnahmen, die ich hier poste, sind im Frühjahr entstanden (also topaktuell😅).

Schon zu meinen Nikonzeiten schaffte ich mir ja ein Makro Objektiv an. Das war wirklich eine ganz tolle Sache, konnte ich damit doch in „neue Welten“ vordringen. Das Objektiv damals war ein Tamron 90 mm f2.8 Makro. Bis auf den recht langsamen Autofokus war ich damit auch super glücklich 🤗.

Im Grunde war es nur eine Frage der Zeit bis ich mir auch für mein Olympus Equipment ein Makro Objektiv zulegen musste. Auch wenn so ein Objektiv natürlich nicht allzu oft im Einsatz ist, es macht einfach Spaß!

Entschieden habe ich mich für das Zuiko 60 mm f2.8. Zuerst muss ich sagen, dass die Abbildungsleistung recht ähnlich ist. Ich würde sagen das Zuiko macht jetzt auch keine wesentlich besseren Bilder als das Tamron. Allerdings hat es einen viel schnelleren Autofokus. Und anders als das Tamron fährt das Objektiv beim Fokussieren nicht mehr raus. Das sind Dinge, die die Arbeit wesentlich erleichtern.

Auch die etwas längere Brennweite gefällt mir sehr gut. Damit unterschreite ich jetzt nicht mehr so oft die Fluchtdistanz der Insekten, die ich fotografieren möchte.

Oft habe ich das Makro in diesem Jahr bis jetzt noch nicht eingesetzt, aber gerade die Insektenjagt im Frühjahr hat mir sehr viel Spass gemacht!

In Kombination mit der EM-5 oder meiner neuen 10 Mk II habe mich auch einmal am Fokusstacking versucht. Die Ergebnisse dazu möchte ich aber in einem anderen Artikel präsentieren.

Hoffentlich komme ich auch wirklich dazu😂!

Bis dahin

Euer Mario

Aktueller Status

Puh, einige Wochen ist es schon wieder her, seit ich das letzte Mal etwas geschrieben habe. Ich muss ehrlich sagen, dass es mir in den vergangenen letzten Wochen schlicht und einfach zu Warm zum Schreiben war. Genau unter dem Dach bei kuscheligen 30 Grad (das ist die Mindesttemperatur!) hatte ich abends nicht mehr unbedingt viel Lust mich vor den Rechner zu setzen.

Sogar durch das Tippen auf der Tastatur kommt man bei diesem Wetter ins Schwitzen. Aber jetzt hat sich das Wetter wieder einigermaßen beruhigt, sodass ich auch mal wieder etwas schreiben kann. Fotos habe ich in der Zwischenzeit ja auch genug gemacht (dazu schreibe ich dann aber einzelne Artikel).

Jetzt möchte ich erst einmal sagen, was sich bei mir Equipment technisch alles so getan hat!

Kameras

In Sachen Kameras hat sich tatsächlich einiges getan in den letzten Wochen. Einen Abgang und zwei Neuzugänge kann ich beziffern. So ist beispielsweise die OMD EM-10 verschwunden. Sie wurde durch die Mk II ersetzt, die ja nun schon einiges besser macht. 5-Achsen Stabi wie bei der EM-5 II, Sucher mit doppelter Auflösung, Fokusstacking und ein schickeres Quickmenü im Sucher waren die Punkte, die mich zum Wechseln überredeten. Außerdem habe ich sie mir im schicken Silber gekauft. Von der Mk III habe ich bewusst Abstand genommen, weil sie mir gegenüber der Mk II einige Verschlechterungen versprach, die ich jedoch nicht haben wollte. Die Mk I wurde derweilen an einen Einsteiger abgegeben.

Als zweite neue Kamera ist eine Lumix dazugekommen. Ja genau, ich gehe Olympus fremd! Hintergrund war einfach der, dass ich mehr in den Videobereich wollte und meine Olympus Kameras hier ihre Schwächen haben. Und die lang ersehnte EM-5 III, die ja Gerüchten zufolge in Sachen Video sehr auftrumpfen soll, ist ja noch in weiter Ferne.

Also schaute ich mich mal bei Panasonic um. Die Kameras werden ja regelmäßig für die guten Videofunktionen gelobt. Geworden ist es dann letztendlich eine G81. Diese hat ebenfalls einen 5-Achsen Stabilisator (welcher sogar fast so gut ist wie der von Olympus), was mir besonders wichtig war, da ich kein einziges Objektiv mit Stabi habe. Ich muss sagen, dass auch die Eingewöhnung sehr schnell ging. Manche Dinge, wie zum Beispiel die Implementierung des Touchscreens macht Panasonic durchaus besser als Olympus. Schlechter ist jedoch, dass Panasonic wesentlich weniger Features bietet (Live Composite). Jedes System hat halt so seine Vor- und Nachteile.

Oh, um noch etwas besser Filmen zu können habe ich mir zur Lumix auch noch einen schönen Feldmonitor angeschafft, den ich auf den Blitzschuh klemmen kann.

Objektive

Nach dem Sima 16 mm 1.4 (welches immer noch nicht bei meinem Equipment eingetragen wurde), kaufte ich mir neulich auch das Sigma 30 mm 1.4. Ich war noch nicht viel damit unterwegs, aber die ersten Bilder sind sehr vielversprechend. Das Objektiv ist genau so ein Knaller wie das 16er!

Dazu habe ich mir jede Menge Graufilter verschiedenster Stärke zum Filmen gekauft.

Auch ein Makro Objektiv ist dazu gekommen. Zu meiner Nikon Zeit hatte ich ja schon einmal ein Makro, also wollte ich auch beim Mft System nicht darauf verzichten. Also kaufte ich mir das Zuiko 60mm 2.8. Es war eine gute Wahl!

Sonstiges

Was hat sich hier getan? Ach ja, zwei Cullmann Nanomax Stative sind dazu gekommen. In erster Linie sind sie dazu gedacht den Slider zu tragen. Damit können die schrottigen Alpha Stative endlich in Rente gehen. Oh, für Zeitraffer ist auch noch ein Pixeltimer dazugekommen.

Es hat sich also eine ganze Menge getan, beim Equipment. Jetzt müssen nur noch Bilder gemacht und vor allem Artikel geschrieben werden! Bis dahin

Euer Mario

Trip nach Hessen

Anfang dieses Monats habe ich einmal einen schönen Trip zum Edersee nach Hessen unternommen. Zwei Tage war ich unterwegs und dass an diesem Wochenende wunderschönes, warmes Wetter war, brauche ich wohl nicht zu sagen (schließlich haben wir ja schon seit Monaten wunderschönes, warmes Wetter 😅).

Zu dieser Tour ist es mehr oder weniger zufällig gekommen. Damals, Anno 2008, also in der guten alten Zeit, als ich meine (mehr oder weniger nutzlose) Ausbilung hier in Mühlhausen gemacht habe, lernte ich Michaela kennen. Obwohl sie nur ein paar Meter entfernt wohnte, hatte ich Se bis dato noch nie gesehen.

WOOHOOOO

Außerdem kam Sie aus Hessen, was mir irgendwie suspekt vorkam. Wie auch immer, wir bildeten eine Fahrgemeinschaft und freundeten uns recht schnell an. Als ich dann nach der Ausbildung nach Berlin gezogen bin, hat sich die Freundschaft dann aber mehr oder weniger verlaufen.

Zumindest bis vor kurzem, denn als ich mit meiner Hochzeitsseite offiziell online gegangen bin, machte mich Michaela auf einen kleinen Fehler aufmerksam. Wir kamen ins Gespräch, Sie erzählte mir von Ihren Hochzeitsplänen und engagierte mich sogleich als Fotograf. So nebenbei bin ich auf der Feier dann auch noch Gast.

Außerdem machte Sie eine unwiederstehliche Einladung, denn Sie wohnt an einen wirklich tollen Ferienort und meinte, dass ich doch mal ein Wochenende vorbeikommen könnte. Da kann man einfach nicht nein sagen!😀

Und so nahm ich mir ein Wochenende Zeit und machte mich auf den Weg nach Hessen. Es ging zum Edersee, genauer gesagt nach Kleinern. Die Fahrt dorthin war ein bisschen nervig, weil Kassel eine einzige Katastrophe war. Aber wenn man einmal angekommen ist, ist alles gut.

An dieser Stelle muss ich sagen, dass der Edersee und die ganze Gegend drumherum einfach fantastisch ist. Es fühlt sich dort richtig nach Urlaub an. Freitag so gegen 16:00 Uhr kam ich an. Damit war der Tag leider schon fast gelaufen.

Wir machten eine kleine Wandertour und anschließend noch einen Ausflug nach Bad Wildungen. Das ist sozusagen die Kreisstadt in der Gegend. Wenn man durch Bad Wildungen geht, dann denkt man nicht unbedingt, dass man sich in der Mitte Deutschlands aufhält. Mit den langen Promenaden, Restaurants und Einkaufsläden (fast alles in Weiß gehalten) kommt es einen eher so vor, als würde man an der Ostsee sein. Auch die Luft erinnert so ein bisschen an das Meer. Tatsächlich ist aber vom Meer nicht allzu viel zu sehen, stattdessen gibt es ja den Edersee (von dem an diesem Tag auch nicht allzu viel zu sehen war).

 

 

Wir schlenderten ein wenig durch die Innenstadt, machten halt in einem Restaurant (mit wirklich guter Pizza) und fuhren so gegen 8 wieder zurück. In wurde gerade ein Street-Food-Festival aufgebaut, dass am folgenden Tag starten sollte. Viele Stände waren noch nicht zu sehen, aber einen Abstecher könnte es allemal wert sein.

Wieder in der Wohnung angekommen, verabschiedete sich Steffen (das ist der Bräutigam) langsam. Er musste am Samstag arbeiten und als Bäcker steht man ja zu den unmöglichsten Zeiten auf. Den Rest des Abends ließen wir mit Netflix ausklingen. Dabei ist mir auch gleich eine neue Serie (Black Mirror) aufgefallen😮, die ich mir zu Hause sicherlich auch einmal zu Gemüte führen werde. Damit endete der Freitag auch schon.

Am Samstag war dann das volle Touri-Programm angesagt. Da Steffen arbeiten (und sich danach noch etwas ausruhen musste), verbrachten wir den Tag bis 16:00 Uhr allein. Nach einer gründlichen Facebook Recherche zum Thema Street Food Festival machten wir uns sogleich auf den Weg dorthin.

Besonders erwähnenswert waren ein Burger- und Crepe-Stand😋. Die Burger waren extrem lecker, aber auch entsprechend teuer. Ihr Geld waren sie aber allemal Wert. Die Crepes waren auch sehr, sehr lecker, aber eben stark überteuert. Sonst gab es noch allerlei Sachen, aber alles konnten wir natürlich nicht probieren.

Unsere restliche Tour führte uns noch zu Schloss Friedrichtstein (wo wir den Eintritt nicht bezahlen wollten) und zur Wandelhalle (die sich ruhig mal eine Klimaanlage leisten könnten). Vom Schloss aus hatte man eine tolle Aussicht über die Stadt. Die Wandelhalle lag mitten im (so sagte es Michaela) größten Kurpark Europas. Sowohl der Park, als auch das Gebäude, sind wunderschön und laden zum Schlendern ein. Highlight ist sicherlich die Wasserwand, die im Gebäude zu finden ist.

Außerdem gibt es noch einen Souviniershop, in dem sich komischerweise ausschließlich Hanfprodukte befinden. Was Hanf jetzt mit diesem Ort zu tun hat, weiß ich nicht. Nirgendwo habe ich etwas Entsprechendes gelesen. Wenn der Shopbetreiber mal kein kiffer ist…😂

Nach einem letzten Stop zum Eisessen machten wir uns wieder auf dem Weg zur Wohnung. Steffen sollte nun schon wach sein und wir wollten mit freunden zusammen zum Edersee fahren.

Dort besichtigten wir das Schloss Waldeck, von wo aus man einen wirklich tollen Ausblick auf den See hat. Am Abend wurde dann noch gegrillt und getrunken (mit allen dazugehörigen Eskapaten). Oh, hier muss ich noch sagen, dass es wirklich tolle Bratwürste aus Kalbfleisch gab. Yum Yum!😊

Den Sonntag ließen wir dann etwas gemächlicher angehen. Gegen Mittag, als alle wach waren, fuhren wir noch einmal nach Bad Wildungen zum Streetfood Festival auf einen Imbiss. Bei mir uns Michaela gab es natürlich noch einmal die gleichen, hervorragenden Burger, die wir auch schon am Vortag gegessen hatten. Anders als Michaela konnte ich dieses Mal auf die Crepes verzichten.

Nach einem schicken Eisbecher als Nachtisch wurde es für mich dann auch schon langsam Zeit für den Aufbruch. Es war wirklich ein tolles Wochenende, das in Zukunft bestimmt noch einmal einer Wiederholung bedarft.

Achso, natürlich habe ich noch eine hessische Spezialität mit nach Hause genommen. Ahlewurst! Total lecker und mittlerweile komplett aufgefuttert.

Ich mache mir in der Zwischenzeit schon einmal Gedanken,wo es als Nächstes hingeht.

Bis dahin!

Euer Mario

PS: Hier wie immer die alle Bilder der Tour in der Galerie. Zu meiner Schande muss ich hinzufügen, dass alle Bilder mit dem Smartphone (Moto Z2Play) entstanden sind.

In der Drachenschlucht

Neulich, es war sehr schönes Wetter, setze ich mich einmal auf mein Motorrad und fuhr richtung Eisenach. Mit dem Motorrad mache ich ja zu Zeit recht wenig Touren. Ich glaube, das war dieses Jahr gerade einmal meine zweite Tour.

Nachdem ich letztes Jahr schon so wenig mit dem Bike unterwegs war, dachte ich eigentlich, dass sich das dieses Jahr ändern würde. Aber das tut es einfach nicht. Das ist auch der Grund weshalb ich mich dazu entschieden habe, meine treue Kawasaki zu verkaufen. Also mit den Motorradtouren war es das in Zukunft.

Aber zurück zur eigenltichen Geschichte! Die Drachenschlucht hatte ich schon sehr lange auf meiner Liste. Vor zwei Jahren wollte ich da eigentlich schon einmal hin. Naja, Ihr wisst ja sicher, wie das so ist, wenn man sich etwas vornimmt. Aber nach nur 2 Jahren habe ich es endlich geschafft und mir diesen Ort einmal angesehen.

Und tatsächlich wurde ich nicht enttäuscht! Generell ist das Gebiet rund um Eisenach, von sehr vielen Wanderwegen durchzogen. Es ist ja auch eine schöne Gegend! Schon unterwegs hielt ich ein paar Mal an, um die Landschaft zu genießen.

Das einzige, was die hinfahrt, schon etwas getrübt hat, waren die vielen Baustellen, die mich überall dazu zwangen (schlecht beschilderte) Umleitungen zu fahren. Aber solche Probleme hat man ja immer.

Am Parkplatz nahe der Drachenschlucht angekommen (Motorräder parken hier kostenlos), gönnte ich mir erst einmal einen kleinen Snack am (einzigen) Imbisstand. Das Essen war nicht besonders gut und der Preis war viel zu hoch (Fastfood), aber ich hatte eben Hunger! Nach diesem kleinen Imbiss konnte ich mich dann auch schon langsam auf den Weg machen. Erst einmal musste ich die Drachenschlucht ja finden.

Gut eine Viertelstunde Fußmarsch brauchte bis zum Wanderpfad in die Drachenschlucht. Und am Anfang sah es tatsächlich nur aus wie ein ganz gewöhnlicher Wanderweg. Der verlief zwar durch eine sehr schöne Waldgegend, aber es war eben einfach nur ein ganz normaler Wanderweg. Irgendwann ging es dann aber tatsächlich los!

 

Eine steile Feldwand mit einem riesigen eingemeißelten „A“ (warum auch immer) markierte den Beginn der Drachenschlucht. Rechts davon war ein kleiner Wasserfall zu sehen (den ich leider nicht fotografieren konnte, weil ich nur das 16 mm dabei hatte).

Gespannt betrat ich also die Drachenschlucht. Hier drin war es ungefähr 10 Grad kühler. Die Wände waren überall feucht und Wasser lief teilweise an Ihnen herunter. Unter meinen Füßen schlängelte sich ein winzig kleiner Rinnsal an Wasser. Im Internet konnte ich lesen, dass dieser kleine Rinnsal im Frühjahr und Herbst so weit anschwellt, dass sogar der Steg, über den ich wanderte, von ihm verschluckt wird und die Drachenschlucht so unpassierbar ist. Faszinierend!

Die Drachenschlucht an sich ist eigentlich gar nicht so lang. Wenn man keine Bilder macht und entspannt hindurch schlendert, hat man sie in gut 10 Minuten passiert. Ich habe dafür ungefähr 40 Minuten gebraucht. Das lag natürlich zum einen an den Fotos, die ich gemacht habe. Die meiste Zeit habe ich aber mit warten verbracht, denn es waren verdammt viele Touris unterwegs, weshalb ich ständig warten musste bis ich freie Bahn zum Fotografieren hatte.

 

Besonders faszinierend war, wie eng es doch teilweise in der Schlucht ist. Die schmalste Stelle misst gerade einmal 69 Zentimeter. Da kommt an schon ein Gefühl der Beklemmung auf. Nach der Drachenschlucht schlängelt sich der Wanderweg noch bis hoch zum Rennsteig. Bis ganz hinauf habe ich es leider nicht mehr geschafft, weil es schon zu spät war.

Aber keine Angst, das hebe ich mir noch für die Zukunft auf! Der Heimweg auf dem Motorrad wurde dann noch ein wenig problematisch! Der Ölstand war (im ausgedehnten Stadium, also wenn das Öl warm ist) gerade so über dem Minimum und ich hatte stellenweise Probleme mit dem Getriebe. Zwei bis drei Mal konnte ich tatsächlich nicht mehr in den zweiten Gang schalten. Ich musste dann immer am Straßenrand anhalten und nach ein paar versuchen ging es dann.

Gerade in der Stadt war das sehr blöd. Aber zur Not hätte ich ja auch im ersten Gang heimfahren können (die Kiste macht im ersten Gang ja noch 90 Sachen). Öl werde ich wohl noch nachfüllen müssen, bevor meine gute Kawa verkauft wird.

Tja, dass war auch schon mein kleiner Ausflug zur Drachenschlucht. Wer in der Nähe von Eisenach ist, dem kann ich nur empfehlen dort einmal hinzugehen! Es ist einfach ein wundervoller Ort.

Die nächste Tour, über die ich demnächst schreiben will habe ich in der Zwischenzeit auch schon absolviert.

Bis dahin!

Euer Mario

PS: Wie immer füge ich hier noch einmal eine Galerie mit allen 20 Bildern, die der Tour entspringen sind, ein. Solltet Ihr die Galerie nicht sehen, müsst Ihr den Artikel öffnen (indem Ihr auf den Titel klickt).

 

In der verlassenen Diskothek

Vor kurzem habe ich ja gesagt, dass ich bereits auf meiner ersten Lost Place Tour in diesem Jahr war. Naja, vor kurzem ist gut gesagt, denn schließlich ist das schon wieder einige Wochen (mittlerweile eher Monate) her.

Aber egal, jetzt habe ich endlich die Zeit dazu gefunden und kann diesen Artikel schreiben. 🙂 Also, nicht allzu weit von meinem Wohnort entfernt gibt es eine Diskothek. Das ist jetzt nicht unbedingt etwas Besonderes, denn schließlich wird jeder irgendwo in der Nähe eine Disco haben.

Die Besonderheit an meiner ist, dass sie schon seit mehreren Jahren verlassen ist. Bis letztes Jahr war hier noch komplett alles abgeriegelt, sodass niemand hineinkonnte. Aber wie durch Zauberhand sind nun alle Türen offen, wodurch sich die Location wunderbar erkunden lässt. Als ich davon erfuhr, ließ ich es mir natürlich nicht nehmen und erkundete diesen Ort!

Da ich ja eher auf Handgemachte Musik stehe, war ich in meiner Jungend höchstens 2-3 Mal hier. Erinnerungen daran besaß ich sowieso nicht mehr, sodass alles mehr oder weniger neu für mich war.

Über drei Stockwerke konnte ich die Diskothek erkunden, wobei die oberste Etage schon ziemlich wackelig war. Aber ich bin ja ein Draufgänger. Tja, was gibt es zu sagen? Überraschend fand ich, dass überall noch so halb angefangene Flaschen mit Schnaps herumstanden. Es sah teilweise fast noch so aus, als ob die letzte Feier erst wenige Tage zurückliegen würde.

 

 

Auch das Mobiliar war teilweise noch voll in Ordnung. Ich fand ein gutes dutzend nagelneuer Barhocker, von denen sich ein paar auch bei mir zu Hause sicherlich gut gemacht hätten. Aber ich achte ja den Kodex, weswegen ich so etwas nicht machen konnte.

Das meiste der Einrichtung war aber natürlich schon geplündert worden. In den oberen Etagen fand ich noch ein paar Bücher und jede Menge Flyer. Der Haupt-Dancefloor hatte sich in etwas anderes, seltsames verwandelt. Hier musste ich mich ein wenig vorsichtig bewegen, weil es Stockdunkel war (und das meine ich auch so!). Nur an den Stellen, wo die Decke schon herunterkam, drang ein wenig Licht ein.

Neben den Schutt von den eingestürzten Stellen und den Staub, der sich in den Jahren hier niedergelassen hatte, war hier noch etwas anderes. Die ganze Halle war mit Zelten voll gestellt. Und diese lagen nicht nur einfach so herum. Die meisten waren aufgebaut, während einige schon halb zusammengefallen waren. Es sah tatsächlich aus, wie ein richtiges Zeltlager! Ganz so, als ob hier Menschen eine Zeit lang gelebt hatten.

Gruselig!

Zum Schluss mussten noch die Katakomben erkundet werden. Früher, als dieser Ort tatsächlich noch ein Hort des Feierns und der Ausgelassenheit war, waren in den Katakomben immer die Druffies anzutreffen. Das war damals nichts für mich, also war ich entsprechend auch noch nie hier. Die Räume hier waren recht verwinkelt und auch relativ klein gehalten. Trotzdem konnte man im innersten noch das Dröhnen der Bässe wahrnehmen. Es war das Nachhallen der Vergangenheit.

Damit war meine Tour auch schon zuende. In der Zwischenzeit habe ich schon wieder mehrere andere Lost Places besucht. Hoffentlich brauche ich für diese nicht 5 Monate, bis ich darüber etwas schreibe.

Bis dahin

Euer Mario

Was für eine besch….eidene Woche

Manchmal bin ich wirklich ganz froh einen Blog zu führen. Denn hier habe ich die Möglichkeit, mir auch mal was von der Seele zu schreiben. Und genau jetzt ist ein guter Moment dazu!

Tja, irgendwie läuft es zurzeit nicht so. Ich kann nicht so recht mit dem Finger drauf zeigen, aber es ist momentan ziemlich Bäh! 😔

Besonders Fristrierend war die aktuelle Woche (die ja zum Glück endlich vorbei ist)! Eigentlich war die ganze Woche für´n Arsch. Der Montag ging noch, der war nur Bäh. Am Dienstag brach dann so eine mittlere Katastrophe über mich herein. Ein fettes Unwetter verwandelte meinen Keller in einen Pool. 😳

Innerhalb von 10 Minuten stand es locker 30-40 Zentimeter hoch! Und wo waren die Gumistiefel? Natürlich, im Keller! Das einzig gute an dem Unwetter war, dass es keinen Schaden gab. In meinem Keller stand zum größten Teil nur Gerümpel, zum Teil sogar noch aus meiner Berliner Zeit. Ich hatte mir dieses Jahr sowieso vorgenommen das ganze Zeug mal zu entsorgen.

Den Spaß durfte ich mir dann Mittwoch geben. Nachdem ich gedacht hatte, dass der Tiefpunkt schon am Dienstag erreicht war, ging der ganze Spaß am Mittwoch weiter! Stundenlang den ganzen Scheiß aus dem Keller räumen. Kalt, nass, eklig.

Bäh! 😡

Was mich am meisten nervte war, dass ich am Mittwoch noch ein Treffen für ein supergeheimes Projekt, von dem ich noch gar nichts sagen darf, canceln musste. Bäh! 😤

Am Donnerstag ist dann zum Glück nichts Dramatisches passiert. Da fiel mir zu Hause einfach nur die Decke auf dem Kopf. Wie in letzter Zeit zu oft. Aber immerhin besser als Dienstag und Mittwoch (man muss die Dinge ja auch positiv sehen)!

Am Freitag durfte ich dann durch diverse Baumärkte gondeln und das Projekt Kellertrocknung in Angriff nehmen. Yay! Außerdem konnte ich mein supergeheimprojektestreffen nachholen. Wenigstens mal was Gutes!👌

Tja, Samstag war dann total langweilig. Die Decke und Kopf Geschichte war angesagt. Oh, aus langerweile habe ich mir ne neue OMD bestellt (das tat der Seele gut). 😌

Und heute! Bei wunderschönen Wetter wollte ich eigentlich mal das Motorrad rausholen (das ich nach nur 3 Wochen in der Werkstatt nun endlich wiederhabe) und mal eine schicke Tour drehen. Mal rauskommen und etwas Action haben.

Tja, aber auch das wurde nix. Nachdem ich heute Morgen aufgestanden bin und bei einem schönen Earl Grey am Tablet die Nachrichten lass, machte es beim Aufstehen knack!

Ich habe mir irgendwie den Nacken verknackst. Und weil ich den Hals nicht nach links und rechts drehen kann, laufe ich den ganzen Tag wie so ein blöder Roboter durch die Gegend. Decke auf Kopf ist also angesagt.

Dabei will ich doch so gerne raus und etwas unternehmen. Irgendwas, völlig egal.

Mir ist ja soooo langweilig 😧

5 Random Facts

Da ich gerade nichts besseres zu tun habe und mich wahnsinnig langweile, will ich mal ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern und die ein, oder andere Kleinigkeit über mich erzählen. Mal sehen, was mir so einfällt.

1. Ich bin wahnsinnig ungeduldig!

Das war ich schon immer und mir selbst geht meine Ungeduld am meisten auf die Nerven 😔. Egal ob ich jetzt ganz dringend etwas haben möchte oder wenn ich ewig warten muss, bis mir mal bei irgendetwas geantwortet wird (Mail, Chat, Telefon). Vor allem in der täglichen Kommunikation nervt 😤 mich das total wenn ich warten muss (und ich muss immer warten😡)!

Ein großer Nachteil bei mir in der Kommunikation ist auch, dass ich wegen meiner Ungeduld zu überhastet antworte und meine Worte deswegen nicht immer bedenken kann (das war schon so manches Mal echt peinlich). 😅

Alles muss immer sofort da sein und wenn es das nicht ist, werde ich total unruhig und aufgedreht. Beim Konsum gibt es ja zum Glück die Expresslieferung, bei allen andern, naja…

2. Ich bin irre spontan!

Wenn ich mir etwas in den Kopf setze, dann geschieht das meistens wie aus dem Nichts (Los, wir kaufen uns alle Pelzmäntel!😜). Und wenn es dann einmal drin ist (im Kopf), dann will ich das, was ich will am besten schon gestern (hier kommt die eben genannte Ungeduld ins Spiel)!

So im normalen Leben besteht die Spontanität meist in völlig überstürzten Ausflügen ohne Planung. So kann es vorkommen, dass ich Freitagmorgen aufwache und denke „is ja schönes Wetter heute! Fahr ich doch mal übers WE an die Ostsee!“ Anschließend schnalle ich dann Zelt, Schlafsack und ein paar Euro auf Motorrad und gebe völlig naiv „Ostsee“ ins Navi ein, oder fahre einfach nur nach „Norden“ (das Navi brauch ich ja eigentlich nur für den Rückweg:). Aber solche Ausflüge sind sowieso von allen die Besten. Ach, ich liebe Roadtrips!

Aber ich muss auch sagen, dass meine Spontanität meistens nur für meine eigenen Ideen gilt. Wenn jetzt jemand anders spontan auf mich zukommt, dann sage ich meistens „Och nööööö, ich muss doch noch…(hier eine beliebige Tätigkeit einsetzen🙈)“. Wenn ich das nicht sage und mitmache, dann steht mein Gegenüber besonders hoch bei mir im Kurs (😊).

Aber mein Freundeskreis besteht leider zum größten Teil nur aus Stubenhockern, weshalb spontane Einladungen nicht so oft (eigentlich gar nicht) vorkommen.😔

3. Ich bin hilfsbereit!

Und zwar immer. Das hat mich schon oftmals in Situationen gebracht, die mich richtig genervt haben (und die ich eigentlich auch gar nicht wollte). Meistens habe ich mir mehr Arbeit aufgehalst, als nötig war. Aber so bin ich halt nun mal. Ich habe irgendwie das Helfer-Gen.😅

4. Ich rede viel, aber nicht Generell!

Ja ja, Reden ist so eine Sache. Aber sehr viel plappern kann ich tatsächlich. Eigentlich bin ich ja eher der spaßige typ, der die Dinge nicht ganz so ernst nimmt. Deswegen habe ich es normalerweise leicht in Gespräche zu kommen.

Vor allem kommt es bei mir in erster Linie auf den richtigen Menschen an.  So habe ich im Laufe der Jahre einige wirklich liebenswerte Menschen kennengelernt, mit denen ich nicht reden konnte. Keine Ahnung warum das so ist.

Habe ich aber die richtigen Menschen (naja, was heißt schon richtig?) um mich, kann ich gar nicht mehr aufhören!

Bei meiner zweiten Ausbildung in Berlin machte mein Geschäftsführer auch einmal die Bemerkung, ich zitiere: „Mario, du laberst mich dicht.“ 🙈

5. Ich brauche keinen Wecker, benutze ihn aber trotzdem!

Es ist schon ein komisches Ritual, dass sich jeden Morgen bei mir abspielt. Eigentlich ist es sogar sehr faszinierend. Ich habe in meinem Leben noch nie wirklich einen Wecker benötigt. Ganz egal auf welche Uhrzeit ich Ihn stelle, ich bin immer eine halbe Stunde früher wach.
Dann liege ich die halbe Stunde meistens noch rum und wenn der Wecker dann klingelt, schalte ich ihn nochmal in den Schlummer Modus. Nach 10 Minuten klingelt er dann noch einmal und ich stehe auf (Obwohl ich eigentlich schon eine dreiviertel Stunde wach bin). 😂
Der Ablauf findet wirklich jeden Morgen statt!

Das waren jetzt wirklich einige skurrile Eigenarten von mir. Jetzt wisst Ihr alle wie Irre ich bin.

Bis dahin

Euer Mario