Startrail Videos erstellen

Nun war ja hier eine ganze Zeit lang Sendepause. Kaum zu glauben, aber den letzten Artikel hier habe ich am 17.03. gepostet. Wow!😅

Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass es im letzten Monat (und auch aktuell) drunter und drüber ging. Stress beruflich, wie auf privat und zweimal krank war ich auch noch.😕

Aber genug gejammert, ich habe Euch ja schon vor vielen Wochen versprochen ein paar Tutorials zum Thema Startrails zu geben. Wie Ihr ein normales Startrail Bild erstellt wisst Ihr ja nun schon (hier).

Jetzt ist es an der Zeit noch einen Schritt weiterzugehen!💪 Viele von Euch werden sicherlich schon diese Videos gesehen haben, in denen sich die Sternenspuren langsam aufbauen. Für alle die nicht wissen was ich meine, zeige ich ein kurzes Beispiel:


Die gute Nachricht vorab: Ihr könnt so ein Startrail Video sowohl am Mac, als auch unter Windows mit kostenloser Software erstellen. 🤗

Im Prinzip gibt es zwei Varianten, die ich einmal kurz aufzählen will.

Variante 1

Bei der ersten Variante ist das kostenlose Erstellen eines solchen Videos leider nicht möglich, da die Software Lightroom benötigt wird. Da die meisten Fotografen diese Software aber sowieso verwenden, habe ich hier mal eine Ausnahme gemacht.

Insgesamt benötigt Ihr die folgenden Programme:

  • Startrails (für Windows und Mac kostenlos verfügbar)
  • LRtimelapse (Testversion für Windows und Mac kostenlos verfügbar)
  • Lightroom (Für Windows und Mac kostenpflichtig

Im Grunde sollten Euch alle diese Programme ein Begriff sein. Die Software Startrails habe ich ja schon für die „normalen“ Startrail Bilder verwendet. Hiermit wird auch die Vorarbeit ausgeführt. Lightroom dient dann dazu den Bildern den letzten Schliff zu geben und mit LRtimelapse wird das Video dann gerendert.

Die genaue Vorgehensweise erkläre ich dann unten im Video.

Variante 2

In der zweiten Variante habe ich mit einem Videoschnittprogramm gearbeitet (in meinem Beispiel war es Vegas). Solche Programme gibt es kostenpflichtig (Premiere Pro, Vegas, Final Cut usw.) oder kostenfrei (Freeware oder als Teil des Betriebssystems).

Für die Variante 2 benötigt Ihr folgende Programme:

  • Startrails
  • Videoschnittprogramm Eurer Wahl

Wie in der Variante 1 wird die Vorarbeit mit der „Startrails“ Software erledigt. Den Feinschliff (wenn möglich) und das Rendern übernimmt dann das Videoschnittprogramm. Hier müsst Ihr nur darauf achten, dass das fertige Video auf eine Bildwiederholrate von 30 Bildern/Sekunde kommt. Ansonsten erhaltet Ihr eine Diashow.😂

Damit ich jetzt die beiden Varianten nicht ausführlich beschreiben muss, habe ich mir die Mühe gemacht und ein Tutorial dazu aufgenommen. Darin erfahrt Ihr die genaue Vorgehensweise.

Viel Spass!

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://www.youtube.com/watch?v=mb8LbLP5gRY&feature=youtu.be

Ich hoffe, Ihr hattet Spass mit dem Video. Viel Spass beim Erstellen von Startrail Videos. Wenn die Nächte wieder etwas wärmer sind, werde ich mich wohl auch an ein paar neuen Sequenzen machen! Vermutlich werde ich mir dann für die Bearbeitung mein eigenes Tutorial ansehen müssen.🙈

Auch Ergebnisse von Euch würden mich sehr interessieren!

Bis dahin

Euer Mario

Tutorial: Startrails erstellen

Vor einiger Zeit hatte ich ja schon versprochen, einige neue Tutorialvideos zu zeigen. Darum ging es um Focus Stacking und Startrails. Tja, die Videos sind eigentlich schon seit Wochen fertig und liegen herum.🙈 Es hat mir einfach die Zeit gefehlt dazu noch etwas zu schreiben.

Aber an diesem Sonntag habe ich mal ein paar Minuten Zeit um ein wenig dazu zu schreiben. Also los gehts!

Was ist überhaupt ein Startrail Bild?

Höchst wahrscheinlich habt Ihr alle schon einmal eines nächtlichen Himmels gesehen, bei dem die Sterne sich in Streifen über das gesamte Bild ziehen. Und weil ich jetzt befürchte, dass meine Formulierung eben ein wenig unvorteilhaft war😅, zeige ich Euch einfach mal ein Bild zur Veranschaulichtung:

Ein Startrail, aufgenommen als Zeitraffersequenz

Wie werden solche Startrails aufgenommen?

Viele Leute denken, dass Startrail Bilder einfach nur Bilder mit extrem langen Belichtungszeiten sind. Das stimmt nicht so ganz. Bei einer einzigen Langzeitbelichtung mit einer digitalen Kamera würden wir sehr schnell an die Grenzen der Technik stoßen. Zum einen würde das Bild im Verlauf der Belichtung immer heller werden (was sich bei Belichtungen über mehrere Stunden überhaupt nicht steuern lässt) und zum anderen würde, selbst wenn man ein Bild zu Stande bringt, dieses extrem verrauscht sein (weil sich der Sensor ja erwärmt).

Also fallen Langzeitbelichtungen für ein Startrail schon einmal aus. Trotzdem gibt es Kameras, die mit einer speziellen Technik solch eine Belichtung über mehrere Stunden realisieren können.

Natürlich kann ich nicht für alle Kamerahersteller sprechen, da ich in erster Linie nur Erfahrungen mit Canon, Nikon, Olympus und Panasonic habe, aber bei Olympus gibt es beispielsweise den sogenannten „Composite Mode“.

Beim Composite Mode konfigurieren wir einfach nur eine Belichtungszeit, beispielsweise eine Sekunde. Wenn wir nun den Auslöser betätigen, belichtet die Kamera für eine Sekunde das Bild, speichert das Zwischenergebnis und fängt erneut mit der Belichtung an. Ab dem zweiten speichern addiert die Kamera nur die neu dazugekommenen hellen Bildbereiche.

Auf diese Weise kann mit mehrere Stunden belichten, ohne das, dass Bild überbelichtet wird. Auch der Sensor rauscht nicht so stark, weil die Kamera nach jeder Belichtung eine kleine Pause von 1/60 macht, um die Bilder zu speichern. Ich nutze den Composite Mode beispielsweise gerne für Lightpainting oder Gewitter.

Ich weiß nicht, ob Fuji oder Sony ähnliche Funktionen haben (Meine Panas, Nikons und Canons haben keine solche Funktion), aber falls sie das nicht haben sollten, gibt es noch eine andere Methode, um ein Startrails aufzunehmen. Zeitraffer!🤗

In einem Zeitraffer-Video stellen wir ja langsame Prozesse schnell dar. Nun ja, die Rotation der Erde kann man ja ruhig als langsamen Prozess bezeichnen. Anders als ein Zeitraffer-Video stellt ein Startrails diesen gesamten Prozess in einem Bild dar.

Wie bekommen wir das also hin? Die Composite Technik von Olympus gibt die Antwort! Ähnlich, wie es die Kamera bereits bei der Aufnahme macht, müssen wir alle Bilder unserer Zeitraffer Sequenz übereinander legen und die hellen Bildbereiche addieren (Photoshop Benutzer werden ob des Wortes „addieren“ jetzt aufhorchen😂).

Das können wir entweder von Hand mithilfe von Bildbearbeitungsprogrammen oder mit speziell angepasster Software.

Wie erstelle ich nun so ein Bild?!

Dazu muss ich jetzt zum Glück nicht allzu viel schreiben, denn ich habe ja ein Video gemacht. 😏

Eine Art Inhaltsverzeichnis möchte ich Euch aber trotzdem geben, denn ich habe im Video mit mehreren Programmen gearbeitet. Keine Sorge, es sind auch kostenlose Programme dabei, sodass sich jeder von Euch ein Startrail erstellen kann. Außerdem war ich so vorausschauend und habe sowohl mit dem Mac, als auch mit Windows gearbeitet.

Hier die Programme, auf die ich im Video eingehe:

Bildbearbeitungsprogramme:

  • Photoshop
  • Affinity Photo
  • Gimp

Spezielle Startrail Programme:

  • StarStax (gibt es für Windows und Mac)
  • Startrails (Windows only)

Zum Abschluss muss ich sagen, dass die Ergebnisse mit allen Programmen gut waren. Bei manchen ist die Bedienung etwas umständlicher und bei manchen dauert die Bearbeitung etwas länger, aber die Ergebnisse sind immer gleich!

Und jetzt viel Spass mit dem Video 🙌

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https://www.youtube.com/watch?v=IJ6ar8xyWdQ

Euer Mario

Was ist das nur für eine Welt 😡

So im Allgemeinen kaufe ich recht gerne ein. So sehe ich, wenn ich mir meine monatlichen Kontoauszüge ansehe immer nur Amazon, Amazon, Amazon.😅

Nach vielen, vielen Jahren habe ich aber jetzt tatsächlich meine erste Negative Erfahrung gemacht. Worum ging es genau?

Nun ja, ich habe mir ein bisschen neues Audioequipment gekauft. Lautsprecher und Kopfhörer um genau zu sein. Und als Rock ’n’ Roll Fan kommt da für mich natürlich nur eine Marke infrage.

Marshall!🤘

Für zu Hause kaufte ich mir den Stanmore. Nicht zu groß, nicht zu klein, eben die mittlere Variante. Perfekt! Am Stanmore ist auch nichts auszusetzen. Jetzt gerade, während ich diese Zeilen schreibe, beschallt er mich mit Nirvana und Audioslave. Fantastisch, dieses Gerät! 😊

So, dass waren die guten Neuigkeiten von meiner Shopping Tour. Neben den Lautsprecher für zu Hause wollte ich ja auch noch neue Kopfhörer haben. Meine Marshall Major aus 2012 sind mittlerweile schon ziemlich abgenutzt, wie Ihr ja sehen könnt. 😂

Aber sie haben mir viele Jahre lang treue Dienste geleistet, sodass sie sich ihre Rente nun verdient haben. Als Nachfolger bestellte ich mir die Marshall Major 3 Bluetooth.

Meine Marshall Major 1.😍 Jahrelang treue Begleiter😊

Und hier ging der Ärger los! Die Kopfhörer kamen letzten Mittwoch bei mir an. Verpackung und Verarbeitung wirkten stimmig. Ich packte Sie aus und schloss sie erst einmal via Klinke an. Sie klangen auch wirklich gut, aber eben nicht so, wie ich es gewohnt war. Irgendwie war es nicht der Marshall Sound.😳

Das machte mich etwas skeptisch🤔 und so holte ich noch einmal die Major 1 heraus und verglich. Die neuen Kopfhörer klangen nicht so Detailliert und waren auch wesentlich leiser (trotz identischer Einstellungen).

Gewissheit erlangte ich dann aber erst, als ich die Kopfhörer via Bluetooth mit meinem iMac koppelte. Eigentlich sollten die Kopfhörer ja aptx unterstützen, aber was sagte mir mein Mac? Richtig, nur SBC.😤

Mein Verdacht war also bestätigt, die Kopfhörer waren eine Fälschung! Hätte ich die Major 1 nicht zum Vergleich gehabt, wäre mir vermutlich nichts aufgefallen, denn die Kopfhörer klingen ja wirklich nicht schlecht. Also wenigstens eine hochwertige Fälschung.😂

Ich habe dann sogleich via Amazon kontakt mit dem Verkäufer aufgenommen (der sich bis heute nicht gemeldet hat🤬) und mir nebenbei gleich neue bestellt.

Dieses Mal direkt von Amazon! Heute kamen die neuen Kopfhörer bei mir an. Ich packte sie also aus und schloss sie per klinke an. Ergebnis, total unterirdisch🤦‍♂️. Bass und Mitten waren nicht vorhanden, sondern nur kreischende Höhen. Klang ungefähr so wie die 10 Euro Kinderlautsprecher, die in irgendwelchen Spielzeugen eingebaut sind.

Zwei Bestellungen, zwei Fälschungen! Eine davon sogar besonders dreist. Was ist das nur für eine Welt!😔

Das ist die „gute“ Fälschung

Auf die ersten Kopfhörer bin ich dabei gar nicht böse. Die waren zwar auch nicht echt, aber sie waren wenigstens gut! Jedoch das, was Amazon mir hier geschickt hat? Mir fehlen die Worte!😡

Ein glück, dass ich bei Amazon direkt den Rücksendeschein ausdrucken kann. Am Monat geht die zweite Fälschung dann zurück. Vielleicht meldet sich bis dahin auch mal der Shop mit meiner ersten Fälschung. Ich will den Namen nicht nennen, aber ich glaube, es kam „online“ und „deal“ darin vor.😅

So, was mache ich nun? Meine Marshall Major 1 zerfallen langsam und bei Amazon scheint es ja nur Fälschungen zu geben!

In den nächsten Elekromärkten gibt es natürlich keine Marshall. Nur im Media Mark Erfurt oder Nordhausen. Jetzt fahre ich am Montag nach der Arbeit extra nach Nordhausen (ist zum Glück nicht weit) und hole mir dort meine Marshall Kopfhörer.

Zur Vorsicht werde ich meine alten Major 1 mitnehmen und genau vergleichen (es gab ganz dezente optische Unterschiede zwischen Original und Fälschung, vor allem bei der Qualität des Schriftzugs, wie Ihr gleich sehen könnt).

Hoffentlich bekomme ich dort wenigstens originale Ware. Wünscht mir Glück! Und wenn Ihr Euch Marshall Kopfhörer kauft, dann passt bitte auf, dass Ihr nicht über den Tisch gezogen werdet.☝️ Es muss nicht sein, dass Ihr viel Geld für eine Kopie ausgebt (auch wenn es mit etwas Glück eine gute Kopie ist).

Bis dahin

Euer Mario


5 Random facts

Tja, eigentlich hatte ich für heute Abend andere Pläne, als mit dem iPad im Bett zu liegen und diesen Artikel zu schreiben, aber manchmal läuft es nicht so, wie geplant.😔

Ich hoffe, dass es mir morgen wieder besser geht, weil ich bei den schönen Wetter eine kleine Wanderung machen möchte. Bis dahin vertreibe ich mir einstweilen die Zeit mit diesem Artikel.

Und da ich heute aufgrund meines Unwohlseins die Gelegenheit hatte, etwas über meine Eigenarten zu reflektieren, nehme ich mir jetzt auch die Zeit es niederzuschreiben.🙈

1. Ich lese viel

In der Tat. Früh morgens fängt es schon an. Bei einer schönen Tasse Earl Grey (Wahlweise auch Kaffee), verbringe ich eine ganze Stunde mit Lesen. Nachrichten sind angesagt. Technologien, Trends und natürlich auch Nachrichten aus aller Welt. Und ich gebe ganz offen zu, dass die Kommentare so mancher Artikel unterhaltsamer und informativer sind, als die Artikel selbst😂 (Kommentare lesen kann manchmal echt süchtig machen)

Aber nicht nur im Internet lese ich viel. Seit Jahren zelebriere ich das Ritual, Abends 1-2 Stunden ein gutes Buch zu lesen. Manchmal gedruckt und manchmal digital. Ich bin auch kein Anhänger bestimmter Genres, sondern lese alles Querfeldein.

Von Marx (ja, ich habe das Kapital gelesen), über Stephan Hawking und Nietzsche.

Aber auch Romane gefallen mir. Von den großen wie Tolkien, Tom Clancy, bis zu meinen deutschen läieblingsautoren wie Oliver Uschmann (dessen Bücher sind wahnsinnig witzig und nicht selten auch tiefgründig).

Ich lese, worauf ich gerade Lust habe.

2. Die Sache mit dem Telefon

Ich gebe es zu! Ein kontaktfreudiger Mensch bin ich nicht unbedingt. Bisweilen führt das dazu, dass viele Telefonanrufe bei mir unbeantwortet bleiben. Gut, zu meinen Geschäftszeiten überwinde ich mich und gehe ran, aber wenn es am Wochenende klingelt und ich eine fremde Nummer auf dem Display, dann denke ich meistens:

„Och nöööö“

Ich denke, dass hat damit zu tun, dass ich sehr ungern unvorbereitet in ein Gespräch gehe. Wenn ich nicht weiß was mich erwartet schreckt mich das ab.

3. Ich bin ein Lurker

Hier kann ich wunderbar an den ersten Punkt anknüpfen. Ich lese gerne. Auch in Foren und in Gruppen. Wie gesagt, lesen. Mich selbst zu Wort melden, tue ich nämlich höchst selten, denn es kostet mich viel Überwindung einen Kommentar zu schreiben.

Die Ausnahme sind WhatsApp Gruppen. Aber das liegt wohl daran, dass ich die Menschen hier allesamt persönlich kenne.

Hier auf meinem Blog schreibe ich jedoch recht frei (vielleicht weil ich denke, dass es sowieso niemand liest).

Achso, für alle die es nicht wissen: In der guten alten Zeit, als nur Nerds vor den Bildschirmen saßen, nannte man Leute, die in Foren nur lasen und nie einen Beitrag schrieben „Lurker“.

4. Badewanne ist Pflicht!

Ach, wie ich ein heißes Bad genieße! Das ist für mich so eine kleine Freude des Lebens, auf die ich nicht verzichten kann. Gerne experiemtiere ich auch und kombiniere verschiedene Badezusätze bis es nur so kracht!

Als ich damals in Berlin meine WG verließ und mich auf die Suche nach einer eigenen Wohnung machte, war mir vollkommen egal, in welchen Stadtteil, oder wie groß sie war. Auch ob es eine Einbauküche oder sonst was gab, war mir vollkommen egal.

Oberste Priorität war, dass die Wohnung eine Badewanne vorweisen musste!

5. Ich Philosophiere gern

Weil ich gerne lese, kann ich natürlich auch zu unzähligen Dingen meinen Senf dazu geben. Und diese Chance nutze ich immer gerne.

Gerade in Berlin kann ich mich an unzählige Nächte erinnern, die ich in irgendwelchen Bars, Hinterhofkneipen und auch WG´s zugebracht habe.

Unter Zuhilfenahme jede Menge Alkohols diskutierte ich dort über den Sinn des Lebens, Ökonomie und Ökologie, Kommunismus und Klassenkampf, das Universum und weiß Gott was noch alles. In dieser Zeit habe ich schon viele verblüffende Menschen getroffen.

Ich muss sagen, dass mir das ziemlich fehlt. Hier auf dem Lande habe ich so das Gefühl, intellektuell ausgetrocknet zu werden. Nicht das es hier keine intelligenten Menschen gibt. Es gibt ganz einfach keine Kneipe, die ich zu Fuß erreichen kann.

So, jetzt bin ich auch schon fertig für heute. Zu meinem Erstaunen muss ich sagen, dass das Schreiben dieses Artikels auf dem iPad recht angenehm war! Als ich so etwas vor 2 Jahren zuletzt versuchte, war WordPress mit einem Tablet noch völlig unbedienbar (Stichwort Dropdown Menüs). Auch das Tippen (manchmal auch diktieren) ging sehr 😊. Auf meine 350 Anschläge, wie bei einer physischen Tastatur komme ich natürlich trotzdem nicht.

Ich bin positiv überrascht und werde nun vielleicht öfters zum iPad greifen, anstatt mich umständlich hinzusetzen und den Rechner anzumachen.

Beim nächsten Artikel geht es dann mit dem best of weiter.

Bis dahin!

Euer Mario

Die Mavic Air

Drohnen an sich sind für mich ja nichts Neues. Seit einigen Jahren (ich glaube seit 2015) besitze ich eine Phantom 3 Advanced. Das war damals das mittlere Modell, welches DJI anbot.

Mit der Phantom 3 sah ich die Welt damals zum ersten Mal von Oben (zumindest aus fotografischer Sicht) und war erstaunt über die Möglichkeiten, die sich damit boten. 😁

Und bis auf eine winzige Kleinigkeit war ich mit meiner Phantom 3 auch so glücklich, dass ich Nachfolger links liegen lag. Gut, meine Phantom 3 hatte damals gute 1.600 Euro gekostet und ich war wenig bereit gleich nach einem Jahr dieselbe Summe für den Nachfolger auszugeben. 🤨

Aber dessen ungeachtet, sagte ich ja, dass mich an der Drohne immer etwas gestört hat. Die Phantom 3 ließ sich wirklich super fliegen und die Bilder, die sie lieferte, waren einfach eine Wucht!

Aber leider war sie auch groß und schwer. Wollte ich damit fliegen, so konnte ich keine sonderlich weiten Strecken laufen, denn die Drohne befand sich stets in einem großen Rollkoffer.

Ich hatte zwar noch einen speziellen Rucksack für die Drohne, aber dann hätte ich auf mein restliches Kameraequipment verzichten müssen. Das war immer ein Kompromiss, den ich nicht einzugehen gewillt war. 😤

Also stand die Drohne eigentlich die meiste Zeit im Schrank und wurde nur dann für eine Tour herausgeholt, wenn diese speziell an die Erfordernisse der Drohne angepasst war (heißt nicht mehr als 500 Meter Fußweg mit dem Rollkoffer).

Sogar im Wald fliegt die Drohne sicher!

Freilich war solch ein begebnis selten der Fall, weshalb die Drohne langsam Staub anzusetzen begann. Am meisten habe ich mich letztes Jahr während meiner Alpenreise über dieses klobige Ding geärgert. 🤬

Es gab tief in den Bergen so viele wunderschöne Flecken, bei denen es sich wirklich gelohnt hätte, die Drohne aufzusteigen und ein paar Luftaufnahmen anzufertigen.

Aber leider war das wegen der Größe nicht möglich, denn ich hatte ja 12 Kilogramm Kameraeuipment und Lebensmittel auf den Rücken (ganz zu schweigen von Raika, die ich ja auch noch dabei hatte).

Dieses Jahr habe ich dann eine Entscheidung gefällt. Was nützt mir eine Drohne, mit der ich so selten fliege?! Also weg damit! Ich verkaufte die Phantom 3. Aber vorher habe ich mir natürlich schon etwas Neues angeschafft.

Lange habe ich überlegt. Sollte ich bei DJI bleiben? Immerhin ist die Firma Marktführer und ich bin im Umgang mit der App etc. schon vertraut. Als Alternative wollte ich mir auch noch ein Modell von Parrot anschauen, welches ebenfalls vielversprechend war.

Aber reden wir nicht darüber, denn letztendlich bin ich dann aber doch bei DJI geblieben. Es wurde eine Mavic Air! Im Sommer habe ich sie mir gekauft und war seitdem schon viele, viele Stunden in der Luft.

Ich bin immer noch ganz fasziniert davon, wie klein die Drohne ist. Sie passt sogar in meine kleinste Fototasche (Lowepro Passport Sling)! Und das samt der OMD, die ja auch immer dabei ist!

Was wäre ich froh gewesen, wenn ich so etwas schon im letzten Jahr auf meiner Reise gehabt hätte! Und das wirklich beste kommt ja noch:

Obwohl die Drohne so klein ist, schlägt sie meine alte Phantom 3 um längen. Sie fliegt schneller und stabiler, hat mehr Sensoren, mehr Sicherheitsfunktionen und allgemein mehr Features.

Nur die Flugzeit ist in etwa die gleiche geblieben. Allerdings gibt es auch einige Verschlechterungen im Vergleich zur Phantom 3. So ist die Reichweite der Fernbedienung wesentlich kleiner. Aber keine Sorge, für die in Deutschland erlaubten 100 Meter reicht es allemal!

Was mir bis jetzt besonders gut gefällt, sind die vielen Funktionen, welche die App bietet. So gibt es zum Beispiel viele vordefinierte Bewegungsabläufe, mit denen man wirkliches Kinofeeling einfangen kann. 🤩

Auch die Tracking Funktion, mit der die Drohne ein Zeil verfolgt, oder die POI-Funktion, mit der die Drohne über einem bestimmten Objekt kreist, sind super!

Aber es gibt natürlich auch mehr oder weniger Sinnfreie Funktionen. So hat DJI der Drohne sogar einen Zeitraffer-Modus spendiert. Das hört sich auf den ersten Blick interessant an und tatsächlich tut der Modus auch, was man von ihm erwartet.

Wirklich sinnvoll wäre so ein Modus aber nur wenn die Drohne mit Atomenergie oder so etwas angetrieben würde. 😂 Im Ernst DJI, was bringt es mir, wenn ich die Drohne im 20 Sekunden Intervall fotografieren lasse?! Für eine 10-sekündige Videosequenz müsste die Drohne volle 100 Minuten in der Luft bleiben. Selbst wenn Sie bei wenig Wind auf der Stelle schwebt, sind mehr als 25 Minuten einfach nicht drin.

In der Realität kann ich nur den kleinstmöglichen Intervall (5 Sekunden) nutzen. Und selbst komme ich nicht immer auf meine 300 Bilder. Sicherlich wird sich in der Akkutechnologie in Zukunft noch einiges ändern, aber meine Mavic Air wird davon wohl nicht mehr profitieren.

Aber lassen wir das Thema. Ich habe aus meinen ersten Stunden einmal ein kleines Video zusammen geschnitten, bei dem ich alle Funktionen einmal ausgetestet habe. Für die ersten Experimente für die Funktionen sind dort wirklich gute Szenen herausgekommen.

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://www.youtube.com/watch?v=3tniOfPnrVk

Alles in allem bin ich mit der Mavic Air sehr zufrieden! Jetzt kann ich bei meinen Touren endlich eine Drohne mitnehmen und muss keine Kompromisse eingehen! Da fiebere ich doch gleich meiner nächsten großen Tour entgegen!

Bis dahin

Euer Mario

Behind the Timelapse

Heute möchte ich einmal ein bisschen darüber erzählen, was hinter den Kulissen bei einer Zeitraffer-Session passiert.

Zuerst einmal folgendes: Wenn man einen Zeitraffer aufnimmt, hat man sehr viel Zeit für alles mögliche! Und ich meine teilweise wirklich viel Zeit, denn die Kamera läuft für eine einzige Sequenz auch gerne einmal einige Stunden.

Was mache ich also in der Zwischenzeit?! Nun ja, früher, also vor 2015 habe ich meist einfach herumgesessen, gechillt, die Landschaft genossen oder auch ein wenig am Smartphone gelesen.

Seit Ende 2015 begleitet mich ja Raika auf meinen Touren, was eine gute Abwechslung ist. Und so lasse ich Sie in der Gegend herumstromern (solange es nicht dunkel ist), gehe mit Ihr etwas spazieren (aber immer nur so weit, dass ich die Kamera noch sehen kann!), spiele ein wenig mit Ihr, oder ignoriere Sie gar.

Aber auch wenn der technische Fortschritt das Aufnehmen komplizierter Sequenzen sehr vereinfacht hat, bin ich nicht ganz arbeitslos geworden. So checke ich immer mal wieder die Akkus von Kamera, Slider und Tablet, schaue ob noch genug Platz auf der SD-Karte ist, prüfe Stichpunktartig die Belichtung und schaue ob allgemein alles korrekt funktioniert.

Zu 90 % aber läuft die Sequenz von ganz alleine durch. Tools wie qDSLR Dashboard, welches ich für meine Canon nutze (ach wie schön wäre es, wenn die App mit Olympus oder Panasonic Kameras funktionieren würde…) bieten hier mittlerweile einen enormen Komfort.

Während ich früher bei Holy Grail Sequenzen permanent die Belichtung kontrollieren und beinahe im Minutentakt korrigieren musste, läuft heutzutage alles Computergesteuert. Einfach vorher die Parameter eingeben und der Rest geschieht automatisch.

Im Großen und Ganzen finde ich diese Entwicklung auch gut. Trotzdem bin ich froh darüber, dass ich solche Zeitraffersequenzen noch manuell anfertigen musste. Die gewonnene Erfahrung daraus ist unersetzlich.

Aber genug der Geschichtsstunde! Was mache ich nun eigentlich, wenn ich eine Zeitraffer-Sequenz aufnehme?

Meistens stelle ich die Kamera ja an recht interessanten Orten oder vor imposanten Kulissen auf. Was würde sich da besser eignen, als in der Zwischenzeit eine kleine Fototour zu machen?

In der Tat habe ich immer eine zweite (oder dritte) Kamera dabei, die ich während der Tour nutze. So gelingen mir zusätzlich noch ein paar gute Bilder und die Zeit geht auch schneller herum. Außerdem können dadurch solche Dokumentationen einer Zeitraffer-Session entstehen.

Während die Kamera läuft, ist es aber auch immer wieder schön, einfach nur da zu sitzen und die Szenerie auf sich wirken zu lassen. Vor allem Sonnenuntergänge haben eine unheimlich entspannende Wirkung und entschleunigen einen richtig. Das ist Balsam für die Seele.

Manchmal mache ich sogar ein Nickerchen, während die Kamera läuft. Da ich Raika, meine mobile Alarmanlage sowieso immer dabei habe, brauche ich mir um meine Sicherheit auch keine Sorgen zu machen.

Oh, da wären natürlich auch noch die 10 % der Zeit, in der ich mich dann auch tatsächlich mit dem Aufnahmen des Zeitraffers beschäftige.

Einzige Ausnahme bilden an dieser Stelle Zeitraffer Sequenzen, die ich mit meiner Mavic Air aufnehme. Schon aus Sicherheitsgründen muss ich hier ständig alles im Auge behalten.

Alles in allem ist die Zeitrafferproduktion aber ein super schönes Hobby. Nicht so stressig wie reguläre Fotografie, dafür schön entspannend und entschleunigend!

Die Bilder in diesem Artikel sind übrigens alle im August dieses Jahres entstanden. Während der Sequenz, die ich hier aufnahm (Start: 20:30 Uhr Ende: 01:00 Uhr Nachts) testete ich meine neue Lumix mit dem 16er 1.4 aus.

So kann man sich auch die Zeit vertreiben…

Bis dahin

Euer Mario

Fokus Stacking an der Olympus OMD

Im letzten Artikel schrieb ich ja, dass ich dieses Jahr in Sachen Makro Fotografie unterwegs war. Die Bilder dazu hatte ich ja schon entsprechend gepostet. Ich schrieb auch etwas zum Thema Fokus Stacking.

Naja, viel dazu geschrieben habe ich nicht, aber dazu ist jetzt ja dieser Artikel da. Ich bin immer wieder erstaunt, welche tollen Funktionen sich in den tiefen des Olympus-Menüs verbergen. Wenn man die oftmals fürchterliche Übersetzung der Menüpunke korrekt deuten kann, finden sich erstaunliche Dinge.

Dieses Mal möchte ich über die Fokus BKT-Funktion reden. Braketing kennt ja eigentlich jeder. Bilder werden mit unterschiedlicher Belichtung aufgenommen, der Fotograf kann im Vorfeld einstellen, welche Parameter die Kamera bei der Belichtungsreihe ändern soll.

Fokus BTK funktioniert nach dem gleichen Prinzip. Allerdings wird hier nicht die Belichtung geändert, sondern die Schäfenebene! Theoretisch könnte ich damit ein Bild mit Blende 1.4 aufnehmen, welches von vorne bis hinten scharf ist.

Und tatsächlich gibt es einige Anwendungsbereiche. So habe ich diese Funktion mittlerweile schon sehr oft beruflich genutzt. Wenn Manchmal habe ich Produkte, die solch komische Maße haben, dass ich sie mit einer Normalbrennweite nicht komplett scharf bekomme. In diesem Fall greife ich mittlerweile immer gerne zum Fokus BKT!

Die Funktion war auch einer der Gründe, warum ich die EM-10 Mk I gegen die Mk II getauscht habe. Die Mk I konnte zu seiner Zeit noch kein Fokus BKT. Meine größere EM-5 kann diese Funktion ebenfalls.

Die Funktion ist bei beiden Kameras die gleiche. Man konfiguriert im Menü kurz, was gemacht werden soll und die Kamera legt dann los. Auch das Menü an sich ist erst einmal das gleiche.

Erst bei der Aufnahme habe ich dann erhebliche Unterschiede festgestellt. Während die EM-5 eine Fokusreihe aus 20 Bildern in knapp 2 Sekunden durchrattert, braucht die EM-10 dafür gut 20 Sekunden. In der Natur kann man also bei der EM-10 nur mit einem Stativ arbeiten.

Im Gegensatz dazu kann man mit der EM-5 Fokus BKT sogar aus der Hand machen! Die meisten Bilder hier in diesem Artikel sind in der Tat auch aus der Hand geschossen. Sie bestehen aus zwischen 10 und 30 Einzelbildern.

Zum Abschluss möchte ich Euch noch kurz erklären, wie Ihr die Funktion an der Kamera findet und konfiguriert:

1. Geht ins Menü der Kamera und navigiert zum zweiten Punkt. Wählt dort den Modus „Belichtungsreihe“ aus.

2. Jetzt habt Ihr die Wahl zwischen vielen verschiedenen Einstellmöglichkeiten. Wählt hier die letzte, nämlich „Focus BKT“.

3. Zuletzt müsst Ihr nun noch die Anzahl der Bilder einstellen und die Feinheit, mit der die Kamera den Fokus verschiebt. Eigentlich muss man sich hier etwas herantasten, da es ja auf das jeweilige Objektiv, die Brennweite und die Blende ankommt. Macht hier zur Vorsicht lieber etwas zu viele Bilder, als zu wenige.

4. Wenn Ihr jetzt ok drückt und so zum Startbildschirm der Kamera zurückkehrt, wird das Fokus BKT NICHT(!!!) aktiviert sein! Ich weiß nicht, ob es ein Bug ist oder ob ich nicht die aktuellste Firmware habe, aber ich muss im Menü Belichtungsreihe den Punkt Focus BKT mit „OK“ aktivieren. Aus den konkreten Einstellungen heraus wird diese Funktion zumindest bei mir nicht aktiviert.

5. Wenn das Focus BKT nun endlich aktiviert ist, erkennt Ihr, dass oben im Schnellmenü nun die drei Buchstaben „BKT“ angezeigt werden.

6. Stellt den Fokus nun auf den nächsten Punkt des Objekts, welches Ihr fotografieren wollt. Da die Kamera die Schärfeebenen von vorne nach hinten verschiebt, ist das sehr wichtig!

Wenn Ihr nun auf den Auslöser drückt, startet die Kamera und nimmt kontinuierlich die Bilder auf. Diese müssen dann später an den PC entsprechend zusammengesetzt werden. Ich denke, dass ich dazu später vielleicht noch ein Video für Euch mache (ich habe schon soooo lange kein Tutorial mehr gemacht)

Bis dahin

Euer Mario

Aktueller Status

Puh, einige Wochen ist es schon wieder her, seit ich das letzte Mal etwas geschrieben habe. Ich muss ehrlich sagen, dass es mir in den vergangenen letzten Wochen schlicht und einfach zu Warm zum Schreiben war. Genau unter dem Dach bei kuscheligen 30 Grad (das ist die Mindesttemperatur!) hatte ich abends nicht mehr unbedingt viel Lust mich vor den Rechner zu setzen.

Sogar durch das Tippen auf der Tastatur kommt man bei diesem Wetter ins Schwitzen. Aber jetzt hat sich das Wetter wieder einigermaßen beruhigt, sodass ich auch mal wieder etwas schreiben kann. Fotos habe ich in der Zwischenzeit ja auch genug gemacht (dazu schreibe ich dann aber einzelne Artikel).

Jetzt möchte ich erst einmal sagen, was sich bei mir Equipment technisch alles so getan hat!

Kameras

In Sachen Kameras hat sich tatsächlich einiges getan in den letzten Wochen. Einen Abgang und zwei Neuzugänge kann ich beziffern. So ist beispielsweise die OMD EM-10 verschwunden. Sie wurde durch die Mk II ersetzt, die ja nun schon einiges besser macht. 5-Achsen Stabi wie bei der EM-5 II, Sucher mit doppelter Auflösung, Fokusstacking und ein schickeres Quickmenü im Sucher waren die Punkte, die mich zum Wechseln überredeten. Außerdem habe ich sie mir im schicken Silber gekauft. Von der Mk III habe ich bewusst Abstand genommen, weil sie mir gegenüber der Mk II einige Verschlechterungen versprach, die ich jedoch nicht haben wollte. Die Mk I wurde derweilen an einen Einsteiger abgegeben.

Als zweite neue Kamera ist eine Lumix dazugekommen. Ja genau, ich gehe Olympus fremd! Hintergrund war einfach der, dass ich mehr in den Videobereich wollte und meine Olympus Kameras hier ihre Schwächen haben. Und die lang ersehnte EM-5 III, die ja Gerüchten zufolge in Sachen Video sehr auftrumpfen soll, ist ja noch in weiter Ferne.

Also schaute ich mich mal bei Panasonic um. Die Kameras werden ja regelmäßig für die guten Videofunktionen gelobt. Geworden ist es dann letztendlich eine G81. Diese hat ebenfalls einen 5-Achsen Stabilisator (welcher sogar fast so gut ist wie der von Olympus), was mir besonders wichtig war, da ich kein einziges Objektiv mit Stabi habe. Ich muss sagen, dass auch die Eingewöhnung sehr schnell ging. Manche Dinge, wie zum Beispiel die Implementierung des Touchscreens macht Panasonic durchaus besser als Olympus. Schlechter ist jedoch, dass Panasonic wesentlich weniger Features bietet (Live Composite). Jedes System hat halt so seine Vor- und Nachteile.

Oh, um noch etwas besser Filmen zu können habe ich mir zur Lumix auch noch einen schönen Feldmonitor angeschafft, den ich auf den Blitzschuh klemmen kann.

Objektive

Nach dem Sima 16 mm 1.4 (welches immer noch nicht bei meinem Equipment eingetragen wurde), kaufte ich mir neulich auch das Sigma 30 mm 1.4. Ich war noch nicht viel damit unterwegs, aber die ersten Bilder sind sehr vielversprechend. Das Objektiv ist genau so ein Knaller wie das 16er!

Dazu habe ich mir jede Menge Graufilter verschiedenster Stärke zum Filmen gekauft.

Auch ein Makro Objektiv ist dazu gekommen. Zu meiner Nikon Zeit hatte ich ja schon einmal ein Makro, also wollte ich auch beim Mft System nicht darauf verzichten. Also kaufte ich mir das Zuiko 60mm 2.8. Es war eine gute Wahl!

Sonstiges

Was hat sich hier getan? Ach ja, zwei Cullmann Nanomax Stative sind dazu gekommen. In erster Linie sind sie dazu gedacht den Slider zu tragen. Damit können die schrottigen Alpha Stative endlich in Rente gehen. Oh, für Zeitraffer ist auch noch ein Pixeltimer dazugekommen.

Es hat sich also eine ganze Menge getan, beim Equipment. Jetzt müssen nur noch Bilder gemacht und vor allem Artikel geschrieben werden! Bis dahin

Euer Mario

Was für eine besch….eidene Woche

Manchmal bin ich wirklich ganz froh einen Blog zu führen. Denn hier habe ich die Möglichkeit, mir auch mal was von der Seele zu schreiben. Und genau jetzt ist ein guter Moment dazu!

Tja, irgendwie läuft es zurzeit nicht so. Ich kann nicht so recht mit dem Finger drauf zeigen, aber es ist momentan ziemlich Bäh! 😔

Besonders Fristrierend war die aktuelle Woche (die ja zum Glück endlich vorbei ist)! Eigentlich war die ganze Woche für´n Arsch. Der Montag ging noch, der war nur Bäh. Am Dienstag brach dann so eine mittlere Katastrophe über mich herein. Ein fettes Unwetter verwandelte meinen Keller in einen Pool. 😳

Innerhalb von 10 Minuten stand es locker 30-40 Zentimeter hoch! Und wo waren die Gumistiefel? Natürlich, im Keller! Das einzig gute an dem Unwetter war, dass es keinen Schaden gab. In meinem Keller stand zum größten Teil nur Gerümpel, zum Teil sogar noch aus meiner Berliner Zeit. Ich hatte mir dieses Jahr sowieso vorgenommen das ganze Zeug mal zu entsorgen.

Den Spaß durfte ich mir dann Mittwoch geben. Nachdem ich gedacht hatte, dass der Tiefpunkt schon am Dienstag erreicht war, ging der ganze Spaß am Mittwoch weiter! Stundenlang den ganzen Scheiß aus dem Keller räumen. Kalt, nass, eklig.

Bäh! 😡

Was mich am meisten nervte war, dass ich am Mittwoch noch ein Treffen für ein supergeheimes Projekt, von dem ich noch gar nichts sagen darf, canceln musste. Bäh! 😤

Am Donnerstag ist dann zum Glück nichts Dramatisches passiert. Da fiel mir zu Hause einfach nur die Decke auf dem Kopf. Wie in letzter Zeit zu oft. Aber immerhin besser als Dienstag und Mittwoch (man muss die Dinge ja auch positiv sehen)!

Am Freitag durfte ich dann durch diverse Baumärkte gondeln und das Projekt Kellertrocknung in Angriff nehmen. Yay! Außerdem konnte ich mein supergeheimprojektestreffen nachholen. Wenigstens mal was Gutes!👌

Tja, Samstag war dann total langweilig. Die Decke und Kopf Geschichte war angesagt. Oh, aus langerweile habe ich mir ne neue OMD bestellt (das tat der Seele gut). 😌

Und heute! Bei wunderschönen Wetter wollte ich eigentlich mal das Motorrad rausholen (das ich nach nur 3 Wochen in der Werkstatt nun endlich wiederhabe) und mal eine schicke Tour drehen. Mal rauskommen und etwas Action haben.

Tja, aber auch das wurde nix. Nachdem ich heute Morgen aufgestanden bin und bei einem schönen Earl Grey am Tablet die Nachrichten lass, machte es beim Aufstehen knack!

Ich habe mir irgendwie den Nacken verknackst. Und weil ich den Hals nicht nach links und rechts drehen kann, laufe ich den ganzen Tag wie so ein blöder Roboter durch die Gegend. Decke auf Kopf ist also angesagt.

Dabei will ich doch so gerne raus und etwas unternehmen. Irgendwas, völlig egal.

Mir ist ja soooo langweilig 😧

5 Random Facts

Da ich gerade nichts besseres zu tun habe und mich wahnsinnig langweile, will ich mal ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern und die ein, oder andere Kleinigkeit über mich erzählen. Mal sehen, was mir so einfällt.

1. Ich bin wahnsinnig ungeduldig!

Das war ich schon immer und mir selbst geht meine Ungeduld am meisten auf die Nerven 😔. Egal ob ich jetzt ganz dringend etwas haben möchte oder wenn ich ewig warten muss, bis mir mal bei irgendetwas geantwortet wird (Mail, Chat, Telefon). Vor allem in der täglichen Kommunikation nervt 😤 mich das total wenn ich warten muss (und ich muss immer warten😡)!

Ein großer Nachteil bei mir in der Kommunikation ist auch, dass ich wegen meiner Ungeduld zu überhastet antworte und meine Worte deswegen nicht immer bedenken kann (das war schon so manches Mal echt peinlich). 😅

Alles muss immer sofort da sein und wenn es das nicht ist, werde ich total unruhig und aufgedreht. Beim Konsum gibt es ja zum Glück die Expresslieferung, bei allen andern, naja…

2. Ich bin irre spontan!

Wenn ich mir etwas in den Kopf setze, dann geschieht das meistens wie aus dem Nichts (Los, wir kaufen uns alle Pelzmäntel!😜). Und wenn es dann einmal drin ist (im Kopf), dann will ich das, was ich will am besten schon gestern (hier kommt die eben genannte Ungeduld ins Spiel)!

So im normalen Leben besteht die Spontanität meist in völlig überstürzten Ausflügen ohne Planung. So kann es vorkommen, dass ich Freitagmorgen aufwache und denke „is ja schönes Wetter heute! Fahr ich doch mal übers WE an die Ostsee!“ Anschließend schnalle ich dann Zelt, Schlafsack und ein paar Euro auf Motorrad und gebe völlig naiv „Ostsee“ ins Navi ein, oder fahre einfach nur nach „Norden“ (das Navi brauch ich ja eigentlich nur für den Rückweg:). Aber solche Ausflüge sind sowieso von allen die Besten. Ach, ich liebe Roadtrips!

Aber ich muss auch sagen, dass meine Spontanität meistens nur für meine eigenen Ideen gilt. Wenn jetzt jemand anders spontan auf mich zukommt, dann sage ich meistens „Och nööööö, ich muss doch noch…(hier eine beliebige Tätigkeit einsetzen🙈)“. Wenn ich das nicht sage und mitmache, dann steht mein Gegenüber besonders hoch bei mir im Kurs (😊).

Aber mein Freundeskreis besteht leider zum größten Teil nur aus Stubenhockern, weshalb spontane Einladungen nicht so oft (eigentlich gar nicht) vorkommen.😔

3. Ich bin hilfsbereit!

Und zwar immer. Das hat mich schon oftmals in Situationen gebracht, die mich richtig genervt haben (und die ich eigentlich auch gar nicht wollte). Meistens habe ich mir mehr Arbeit aufgehalst, als nötig war. Aber so bin ich halt nun mal. Ich habe irgendwie das Helfer-Gen.😅

4. Ich rede viel, aber nicht Generell!

Ja ja, Reden ist so eine Sache. Aber sehr viel plappern kann ich tatsächlich. Eigentlich bin ich ja eher der spaßige typ, der die Dinge nicht ganz so ernst nimmt. Deswegen habe ich es normalerweise leicht in Gespräche zu kommen.

Vor allem kommt es bei mir in erster Linie auf den richtigen Menschen an.  So habe ich im Laufe der Jahre einige wirklich liebenswerte Menschen kennengelernt, mit denen ich nicht reden konnte. Keine Ahnung warum das so ist.

Habe ich aber die richtigen Menschen (naja, was heißt schon richtig?) um mich, kann ich gar nicht mehr aufhören!

Bei meiner zweiten Ausbildung in Berlin machte mein Geschäftsführer auch einmal die Bemerkung, ich zitiere: „Mario, du laberst mich dicht.“ 🙈

5. Ich brauche keinen Wecker, benutze ihn aber trotzdem!

Es ist schon ein komisches Ritual, dass sich jeden Morgen bei mir abspielt. Eigentlich ist es sogar sehr faszinierend. Ich habe in meinem Leben noch nie wirklich einen Wecker benötigt. Ganz egal auf welche Uhrzeit ich Ihn stelle, ich bin immer eine halbe Stunde früher wach.
Dann liege ich die halbe Stunde meistens noch rum und wenn der Wecker dann klingelt, schalte ich ihn nochmal in den Schlummer Modus. Nach 10 Minuten klingelt er dann noch einmal und ich stehe auf (Obwohl ich eigentlich schon eine dreiviertel Stunde wach bin). 😂
Der Ablauf findet wirklich jeden Morgen statt!

Das waren jetzt wirklich einige skurrile Eigenarten von mir. Jetzt wisst Ihr alle wie Irre ich bin.

Bis dahin

Euer Mario