So liebe Freunde, heute kommen wir nun endlich zum Abschluss der Best Of Reihe! Die letzte Kategorie ist, vorsicht Wortwitz, naturgemäß (versteht Ihr? Natur…) auch die Größte.
Da ich nun einmal viel in der Natur unterwegs bin und „Natur“ an sich sowieso eine große Kategorie ist, sind hier auch die meisten Bilder zu finden. Viele davon sind noch nicht einmal geplante Touren gewesen, sodern entstanden einfach so bei meinen täglichen Runden.
Bei einzigen beiden größeren Ausnahmen stellten natürlich die Alpenreise letztes Jahr (über die ich ja nun bereits genug geschrieben habe), sowie die Suche nach den Fliegenpilzen letztes Jahr dar.
Ich will jetzt auch gar nicht so viel schreiben, sondern eher die Bilder für sich sprechen lassen. Es sind schon ein paar tolle Aufnahmen dabei!
Hallo alle zusammen. Ich hoffe, dass es Euch auch während der Quarantäne Zeit noch gut geht. Bei mir war das in den letzten Wochen eher ein wenig gemischt. Vielleicht kennt Ihr das ja, wenn man etwas unternehmen könnte, dann will man nicht und wenn man nicht kann, will man auf einmal 😅. Tja so ging es mir in den letzten Wochen.
Wegen dieser dubiosen Ansteckungsgefahr musste auch ich ein paar Wochen im Homeoffice verbringen und mich auch sonst zurückhalten. Wobei ich ehrlich gesagt die Zeit im Homeoffice sehr genossen habe. Endlich konnte ich einmal konzentriert und ohne Ablenkung die Sachen nachholen, die bis jetzt immer liegengeblieben sind.
Einen ganz speziellen Nachteil hat das Arbeiten von zu Hause bei mir aber. Ich habe gemerkt, dass ich im Laufe der Zeit etwas verwahrlose😅. Ungepflegter Bart, keine Frisur und die typischen Schlabbersachen, die man zu Hause so anhat🙈. Zum Glück musste das niemand sehen😂.
Und unbedingt erwähnen muss ich, dass ich nun endlich weiß wie ich Emojis auf dem Mac schreibe. Bis jetzt habe ich immer WhatsApp auf dem Desktop benutzt und mir die Emojis einfach raus kopiert. Das hatte manchmal zur Folge, dass ich diese aus Versehen auch versendet habe. Das hat bei den völlig zufällig ausgewählten Empfängern manchmal für etwas Verwirrung gesorgt. Aber jetzt die Lösung!
Da ich Wissen gerne teile, möchte ich Euch natürlich auch an diesem eher unwichtigen Detail teilhaben lassen. Wollt Ihr auf dem Mac also Emojis schrieben, so braucht Ihr einfach nur Control+Command+Leer drücken. Es öffnet sich anschließend eine Übersicht mit allen Emijis, die Ihr dann einfach in den Text einfügen könnt. Cool, oder?
Aber ich schweife schon wieder total ab. Kommen wir zurück zum Thema. Die Best of Reihe mit der Auswertung des Jahres 2019 geht weiter. Dieses Mal stehen Luftaufnahmen und Tierfotos im Vordergrund. Legen wir los!
Luftaufnahmen
Neben den vielen kleinen Flügen, die ich im letzten Jahr immer so nebenbei gemacht habe, gab es natürlich drei „größere“ Projekte, bei denen die Drohne im Einsatz war. Das sind zum einen die beiden Videos zu den Windrädern und der Erntezeit, sowie der letztjährige Ausflug in die Alpen.
Bei den Windrädern und der Erntezeit lag der Fokus ja eher Video, statt auf Foto, weshalb ich hier auch nicht viel Bildmaterial zur Verfügung habe. Anders sieht es ja bei den Alpen aus.
Ich habe es schon oft gesagt und ich sage es wieder: Schon im Jahr 2017 als ich mit der Phantom 3 in den Bergen war, wünschte ich mir eine kleine kompakte Drohe, mit deren Hilfe ich auch tief in den Bergen zu kleinen Flügen aufbrechen konnte. Die Phantom ist einfach zu groß und sperrig um sich durch die Bergpässe zu transportieren. Das gilt natürlich vor allem dann, wenn man auch noch weiteres Kameraequipment mit sich herumträgt. Die Mavic Air war hier einfach perfekt. Sie ist klein und kompakt und leistet dabei von der Bildqualität und den Möglichkeiten sogar noch mehr wie die Phantom 3! Ich war sowas von begeistert und hatte die Mavic wirklich auf fast jeder Wanderung mit dabei!
Lediglich die Flugdauer von maximal 20 Minuten je Akku kann noch etwas verbessert werden. Aber dieses Problem haben ja alle Drohen. Ich war immer mit 3 Akkus unterwegs, sodass ich insgesamt eine Stunde Flugzeit zur Verfügung hatte. Mehr Akkus wären dem Gewicht nicht zuträglich gewesen.
Hier nun alle Bilder von den Drohenflügen:
created by dji camera
created by dji camera
Tiere
Meine Tieraufnahmen sind meistens recht spontan. So richtige Sessions plane ich eher selten. Aber das muss ja auch nicht sein, denn die Schnappschüsse liefern hin und wieder auch gute Ergebnisse ab.
Im letzten Jahr gab es dann aber doch 2 geplante Tiersessions. Einmal begab ich mich an einen Teich weitab auf Froschjagt. Um ehrlich zu sein, war das mehr als ein Mal. Mehrere Tage hintereinander war ich an diesem Teich zugange. Und ich muss Euch sagen, dass es gar nicht so leicht ist eine dieser Amphibien vor die Kamera zu bekommen!
Kaum hat man einen der Frösche angepeilt und nähert sich auch nur auf 10 Meter an, geht es „Blubb“ und weg ist er. Direkt am Teich kann man es also gleich vergessen. Zumindest gilt das für die älteren und erfahrenen Frösche. Also zog ich meine Runden etwas weiter um den Teich und konnte einige der jüngeren Exemplare mit dem Makro einfangen. Die Tiere blieben so ruhig und ich konnte so nah ran. Es war wirklich fantastisch!
Die andere geplante Tour, die ich im letzten Jahr machte, war mit einem Jäger. Eigentlich wollte ich einmal gerne ein Wildschwein oder einen Dachs fotografieren, aber dieser Traum bleibt bis auf Weiteres noch unerfüllt.
Die gesamte Jagdsession lief eigentlich ohne besondere Vorkommnisse ab. Wir wollten schon fast wieder abbrechen, als ein Fuchs die Szenerie betrat. Es wurde schon langsam dunkel und ich musste mit der ISO auch ordentlich hochgehen, aber es hat sich gelohnt. Das Tier blieb gut 20 Minuten vor Ort und Stelle und ich konnte viele wundervolle Bilder machen.😊
Ansonsten ist wieder alles so mit dabei, was kreucht und fleucht. Insekten, Vögel, Hasen, Rehe. Weil ich so oft durch die Natur gehe, kriege ich auch recht viel zu sehen.
Viel Spass mit der Tiergalerie!
So, dass war auch schon der zweite Teil der Best of Serie. Den dritten und letzten Teil gibt es dann auch in Kürze.
Es ist schon wieder einige Zeit ins Land gegangen und erst heute habe ich bemerkt, dass ich mit der traditionellen Best Of Artikelreihe noch gar nicht angefangen habe. Schande über micht!
Jetzt da alle Welt stillsteht, müsste man eigentlich denken, dass ich genügend Zeit habe mich wieder etwas mehr hier, um den Blog zu kümmern. Aber weit gefehlt! Ich bin wieder einmal voll eingespannt. Und wenn ich dann doch einmal Zeit habe, kann ich mich irgendwie nicht so richtig aufraffen.
Naja, bis heute jedenfalls. Denn ich sitze ja jetzt gerade hier und schreibe diese Zeilen…
Für den ersten Teil dieser Reihe habe ich mir die Themen Handy und Kreativ herausgesucht. Die Handykategorie feiert dieses Jahr auch Ihre Premiere! Denn mit meinem iPhone XR war es mir das erste Mal seit Menschheitsgedenken möglich gute Fotos mit dem Smartphone zu machen.
Handy
Okay ich gebe zu, in den letzten Wochen des aktuellen Jahres habe ich bereits mehr Bilder mit dem Smartphone gemacht, als im kompletten letzten Jahr. Die Skepsis bezüglich der Bildqualität habe ich mittlerweile abgelegt und bin im Großen und Ganzen zufrieden mit dem iPhone.
Letztes Jahr kam es aber dann doch eher nur zu dokumentarischen Zwecken zum Einsatz. Egal ob bei einem kurzen Städtetrip nach Erfurt, beim Wandern durch die Natur oder beim Fotografieren von süßen Hundewelpen, das iPhone hat seinen Job gut gemacht.
Das soll der Worte des Lobes auch schon genug sein. Viel Spass mit den Bildern!
Kreativ
Hierzu kann ich natürlich schon wesentlich mehr schreiben. Der kreative Bereich stand im letzten Jahr ganz im Zeichen der Startrails. Ich habe mich ausführlich in die Thematik eingearbeitet und es sogar hinbekommen Startrail Videos aufzunehmen. Dafür habe ich sowohl altes Material verwendet, aber auch nächtelang in der Pampa gestanden und die Kamera laufen gelassen. Vor allem die Session bei den Windrädern bei des Nachts echt gruselig!
Windräder waren letztes Jahr auch so eine Sache. In deren Nähe habe ich mich ziemlich oft aufgehalten. Für ein paar Zeitraffer, für diverse Drohnenflüge oder auch für Langzeitbelichtungen. Von Windrädern habe ich jedenfalls erst einmal genug!
Was gab es noch so im kreativen Bereich? Nunja, meine Alpenreise hatte ich letztes Jahr wieder einmal dazu genutzt, um Langzeitbelichtungen an der Ammer aufzunehmen. Ist jetzt nichts Neues, die Bilder sind aber auch wieder gut geworden!
Viel Spass damit!
So, das war auch schon der erste Teil des Best Of Reihe 2019. Bald geht es weiter.
Vor langer, langer Zeit, ich glaube, es war im September letzten Jahres hatte ich ja schon einmal einen Post mit den Erntebildern gemacht.
Und wie ich mich so erinnere, hatte ich damals hoch und heilig versprochen den ganzen Spaß noch einmal als Video zu produzieren. Genug Videosequenzen habe ich bei meinen Flügen letztes Jahr nebenbei sowieso aufgenommen.
Nun wisst Ihr ja alle, dass ich von der ganz schnellen Sorte bin. Denn zack, innerhalb eines 6-monatigen Wimpernschlags habe ich es geschafft alles umzusetzen. 🙈
Aber da ich ja um Ausreden nie wirklich verlegen bin: Stress in Arbeit, Stress im Beruf, allgemein Stress im Leben. Das erklärt nun so wirklich alles.😅
Aber halt☝, so einfach ist die Sache auch wieder nicht gewesen. Nur 3 Monate nach dem Post vom letzten September, demzufolge also im Dezember (noch im selben jahr Yay!!) hatte ich das Video eigentlich schon fertig. Aber dann wieder Stress im allgemeinen Leben.
Aber jetzt habe ich doch noch tatsächlich die Zeit gefunden YouTube anzukurbeln und das Video hochzuladen! Also ich bin wirklich von der ganz schnellen Truppe 😂.
Aber das Video ist, denke ich ganz witzig geworden. Ich habe mir wieder einmal eine hervorragende Soundkulisse dafür ausgesucht. Die Erntemaschinen bewegen sich ja so präzise und filigran, da musste ich einfach eine Tanzmusik dazu nehmen. Es ist schon ein wenig schelmisch, aber hey, so bin ich nun mal.
Wie ich schon beim eigentlichen Artikel vor 6 Monaten schrieb, war es eine tolle Erfahrung die Maschinen bei der Arbeit zu beobachten. Naja, vielleicht lag das auch einfach nur daran, dass ich nichts anderes zu tun hatte. 😂
Und so bin ich stundenlang mit dem Auto über alle möglichen Feldwegen gefahren. Immer auf der Suche nach Staubwolken am Horizont. Die Flüge an sich waren dann doch aber ziemlich spannend. Ich konnte die möglichkeiten der automatischen Objektverfolgung ausführlich testen und habe auch versucht manuell so gut wie möglich dranzubleiben.
Da die Wege der Maschinen vorgegeben sind, konnte ich mir dieses Mal auch Gedanken über Kamerawinkel und Perspektiven machen. Da die Flugzeit natürlich nicht allzu lang ist, musste das ganze aber trotzdem recht schnell entschieden und dann auch noch präzise umgesetzt werden. Die Erntemaschinen haben ja nicht auf mich gewartet (Frechheit übrigens!)🙈
Heute habe ich irgendwie richtig viel Witz. Bevor das noch ausartet, wird es Zeit für mich die Kiste auszuschalten.
Mal sehen was ich dieses Jahr alles mit der Drohne anstelle!
Der letzte Tag des letztjährigen Urlaubs bricht nun an. Eigentlich hätte ich ja noch einen weiteren Tag gehabt, aber wegen des schlechten Wetters entschied ich mich dann letztendlich doch dafür den Urlaub etwas früher zu beenden.
Auch am heutigen Tag sagte der Wetterbericht bereits im Vorfeld nichts Gutes. Ab 14:00 Uhr sollte es den gesamten weiteren Tag regnen. Das ist sehr schade, gerade im Anbetracht des wirklich wunderschönen fünften Tages des Urlaubs.
Sonderlich weite Touren konnte ich also wegen der Wettervorhersage für heute nicht planen. Also machte ich wieder eine Tour zur Ammer. Hier war ich ja nun schon ziemlich oft. Das macht aber nichts, denn an dem Wildfluss ist es auch sehr schön.
Ich nahm mir vor wieder wie 2017 bis zum Ammerbruch zu gehen und dort ein paar Langzeitbelichtungen zu machen.
Bei der Gelegenheit wollte ich auch gleich einmal austesten, ob sich der Composite Modus der OMD auch für solche Aufnahmen eignet. Gemacht ist er ja eigentlich eher für Lightpainting und derlei Anwendungen. Direkt zum Lightpainting habe ich ihn auch schon eingesetzt und da ist er ein hervorragendes Feature!
Ich nahm also noch ein paar ND-Filter mit, um normale Aufnahmen zu machen und diese dann mit denen aus dem Composite Modus zu vergleichen.
Achso, weil das Wetter an diesem Vormittag noch so wunderbar war, nahm ich auch die Mavic Air ein letztes Mal für einen kleinen Rundflug mit.
Mit der Mavic Air sind wir auch gestartet. Es ging den Fluss auf und ab und nach 3 leeren Akkus war die Flugsession auch schon beendet. Die Mavic Air blieb dann im Auto, damit ich nicht so viel mit mir herumschleppen musste.
Zu der Zeit (es war so gegen 12:00 Uhr) konnte ich mir noch gar nicht vorstellen, dass es heute noch regnen sollte. Ers herrschte wirklich strahlender Sonnenschein, ähnlich wie am vorigen Tag.
Aber gut, ich wusste, dass mein Zeitfenster dann doch begrenzt ist und so machten wir uns zum Ammernbruch auf. Bis dahin war es nicht weit, wir brauchten nur gute 40 Minuten zu Fuß. Eigentlich wäre es sogar noch schneller gegangen, aber wir mussten aufgrund der vielen umgestürzten Bäume durch etwas unwegiges Gelände.
Bevor wir nun die kleine Kletterpartie zum Fuß des Ammerbruchs machten, suchten wir erst einmal die Aussichtsplattform im oberen Bereich für ein paar Fotos auf. Und natürlich wollten wir hier auch ein wenig entspannen und die Szenerie genießen.
Anschließend ging es ans Eingemachte. Unten ankommen folgte nun eine sehr lange Session mit Langzeitbelichtungen. Ich verwendete den Composite Modus und machte mithilfe meiner Graufilter auch normale Langzeitbelichtungen.
Der Ammerdurchbruch ist übrigens ein sehr schönes Plätzchen. Da nicht viele Touristen bis hierhin kommen, hat man den Ort die meiste Zeit für sich. So konnte ich in aller Ruhe meine Bilder machen und die Szenerie genießen, ohne mich von anderen Menschen gestört zu fühlen.
Wo ich jetzt schon so viel zu Langzeitbelichtungen und den Composite Mode geredet habe. Ja, man kann auch den Composite Modus für solche Wasseraufnahmen verwenden. Die Wasser wird durch die Überlagerung auch weichgezeichnet. Allerdings wird es nicht so weichgezeichnet, wie bei richtigen Langzeitbelichtungen zwischen 30 und 60 Sekunden (das waren die Zeiten, die ich verwendet hatte).
Die Aufnahmen, die mit dem Composite Mode entstanden sind haben nochmal ihren ganz eigenen Stil. Diesen finde ich jetzt persönlich nicht schlecht.
Der Composite Mode der OMD hat seinen ganz eigenen Stil
Natürlich hätte ich da auch noch einen draufsetzen können, indem ich die Graufilter auch für den Composite Modus einsetzte und das ganze mit einer Belichtungszeit von 60 Sekunden einmal eine Stunde durchlaufen lasse.
Tatsächlich war ich auch durchaus geneigt das zu tun, aber jetzt kamen so langsam die ersten Regentropfen vom Himmel. Es war mittlerweile 15:00 Uhr und von dem strahlenden Sonnenschein war mittlerweile nicht mehr allzu viel zu sehen.
Zeit also die Zelte so langsam abzubrechen. Da wir auf dem Rückweg die meiste Zeit durch den Wald laufen (wo es etwas geschützter ist) konnte ich mir damit auch Zeit lassen. Ich beendete die letzten Aufnahmen und packte so langsam mein Equipment zusammen. Dieses stellte ich dann geschützt am Ufer ab und drehte noch eine letzte kleine Runde am Ammerbruch.
Einmal mit…
und einmal ohne Langzeitbelichtung
Raika blieb dabei zur Bewachung der Kameraausrüstung zurück. Die letzten Momente hier im leichten Regen genoss ich wirklich. Den weiteren Tag über regnete es dann auch wirklich durch.
Am Abend machten wir dann noch einen letzten kleinen Rundgang durch die Umgebung. Mit gut 2,5 Stunden war es eine wirklich schöne Abschiedsrunde. Wegen des Regens blieb das Kameraequipment auch in der Ferienwohnung. Nach dieser letzten Runde des Urlaubs bezahlte ich meine Ferienwohnung und packte langsam meine Sachen für die Rückfahrt zusammen.
Pünktlich um 21:00 Uhr ging es dann ins Bett. Eingeschlafen bin ich aber dummerweise erst um ca. 23:00 Uhr. Um Punkt 02:00 Uhr bin ich dann wieder aufgestanden, zwirbelte mir schnell 2 Energydrinks rein, belud das Auto und um 03:00 Uhr ging es los.
Fröhlich trotz Regenwetter
Ich fahre gerne mit Absicht so früh, denn dann sind alle Straßen so schön leer und ich komme zügig voran. Außerdem musste ich auf der Rückfahrt ja auch wieder durch München durch und da war es ganz schön, dass auf den Straßen noch absolut nichts los war.
So, dass war auch schon die Aufarbeitung des mittlerweile letztjährigen Urlaubs. Trotz dessen das er so durchwachsen war, hat mir die Alpentour auch im Jahre 2019 sehr viel Spass gemacht! Ich freue mich schon auf den diesjährigen Urlaub!
Wir schreiben bereits den fünften Tag der letztjährigen Alpenreise. Der Urlaub ist nun schon fast vorbei.
Der Fünfte Tag brachte uns das beste Wetter der gesamten Reise. Es waren um die 25 Grad und strahlender Sonnenschein. Perfektes Wetter für eine ausgiebige Tour.
Dieses Mal sollte es ein wenig weiter we ggehen. Und zwar hatte ich mir vorgenommen eine Runde um den Alpsee zu laufen! Daneben wollte ich mir auch das Schloss Neuschwanstein etwas genauer ansehen.
Hier in den Bergen scheint das Leben auch generell etwas entschleunigt zu sein. Zu schnell fahrende Autos oder wilde Überholmanöver, wie es sie sonst auf den Straßen Deutschlands gibt, sind hier eine wirkliche Seltenheit. Alle fahren völlig entspannt und halten sich dabei doch tatsächlich an die Verkehrsregeln. Das erlebt man in Deutschland so recht selten.
Kurz vor unserem Bestimmungsort am Alpsee fuhren wir am Schloss Neuschwanstein vorbei. Hier machten wir auch unseren ersten Stopp. Aus der Entfernung nahm ich das Schloss schon einmal mit dem 14-150 mm ins Visier. Anschließend versuchte ich mit dem Auto noch so nah wie möglich heranzufahren und die drohne einmal fliegen zu lassen.
Da das Schloss ein ziemlicher Touristenmagnet ist, kam ich natürlich nicht so nah heran, wie ich gerne wollte. Aber die Mavic Air hat ja bei Bedarf auch etwas Reichweite. Ich konnte mich dem Schloss gut nähern und einige sehr schöne Bilder einfangen. Von einer direkten Besichtigung sah ich dann aber ab. Zu viele Menschen.
Außerdem wollte ich ja noch eine ganze Runde um den Alpsee laufen. Das dauert ja auch seine Zeit. Also weiter zum eigentlichen Ziel der Reise!
Von unserem Parkplatz aus war es eine gute Stunde Fußmarsch bis zum See. Aber das machte nichts, denn die Gegend hier war auch sehr interessant! Es gab viele kleine Teiche und Wiesen. Hier machten es sich überall Libellen gemütlich. Diese Chance nutze ich natürlich und begab mich auf die Jagt. Einige blaue und gelbe Exemplare konnte ich dabei ablichten.
Während ich so meine Fotos machte, begegnete ich einem Rentnerpaar, das sich ebenfalls auf dem Web zum Alpsee machte. Der Mann war auch Fotograf, weshalb wir ein bisschen zusammen liefen und uns unterhalten konnten.
Steil ging es Bergauf
Der nächste Teil des Weges führte uns durch ein kleines Wäldchen. Hier mussten wir auf einer Strecke von vielleicht 600 Metern einen Höhenunterschied von 100 Meter meistern. Wir liefen dabei einen schmalen Waldpass empor, der sich immer wieder hin und her schlengelte.
Oben angekommen machte ich erst einmal eine kleine Pause für einen Snack. Wenige Minuten später sollte ich dann endlich den Alpsee erreichen!
Und der See war auch wirklich verhältnismäßig groß. Gut, er war nicht ganz so groß wie der Eibsee, den wir 2017 umrundet hatten, aber dennoch sollte es ein paar Stunden dauern.
An dieser Stelle muss ich einfach auch mal erwähnen wie schön der Alpsee ist. Steht man am Ufer könnte man auch denken, dass man irgendwo in der Karibik ist, so strahlend Blau ist das Wasser! Er ist mindestens genauso schön wie der Eibsee. Nur, dass es hier deutlich weniger Touristen gibt. Also: Geheimtipp!
Auch die Umrundung an sich war sehr abwechslungsreich. Mal ging es Bergauf, mal ging es bergab und manchmal gingen wir auch abseits durch kleine Waldgebiete. Eine Sache hat mir aber während der Umrundung überhaupt nicht gefallen.
Von Zeit zu Zeit mussten wir über diverse Brücken laufen. Dummerweise waren genau dieselbe Art von Brücken wie bei der Tour zu den Schleierfällen. Raika konnte also leider auf den diversen Brücken, die unseren Weg kreuzten, nicht laufen.
Das war in der Tat ein Problem, denn bei den Schleierfällen war sie ja schon nicht so begeistert davon getragen zu werden. Und als Sie den Braten roch, weigerte sie sich auch getragen zu werden. Ich musste also immer erst ein kleines Ablenkungsmanöver starten und sie mir dann schnell schnappen.
Ich weiß auch gar nicht mehr wie viele Brücken wir auf diese Weise überqueren mussten, aber es waren einige. Am schlimmsten war, glaube ich die letzte Brücke. Diese zog sich über mehrere hundert Meter hin. Ich war wirklich einige Minuten nur am Laufen. Das ganze noch mit vollem Fotorucksack und bei 30 Grad. Und natürlich ist mein Hund auch nicht gerade leicht.
Aber auch diese Passagen haben wir letztendlich gut überstanden. Zwischendurch haben wir natürlich auch immer wieder ausreichende Pausen gemacht. Dann habe ich entweder ein paar Langzeitbelichtungen mit der OMD und meinen diversen Graufiltern angefertigt, oder ich habe mal die Mavic Air gestartet und mir die ganze Geschichte einmal von oben angesehen.
Manchmal haben wir aber auch einfach nur ganz entspannt am See gesessen und die Szenerie genossen. Es war wirklich ein sehr schöner Tag!
Als ich meine Umrundung dann fast abgeschlossen hatte, traf ich auch noch einmal das Rentnerpaar, welches mir schon am Anfang der Tour begegnete.
Nach einem weiteren kleinen pläuschchen war es dann auch schon langsam wieder an der Zeit den Rückweg anzutreten. Da der Tag aber noch nicht ganz gelaufen war, wollte ich spontan noch einmal zurück zur Ammer fahren, um dort auch noch einmal ein paar Langzeitbelichtungen aufzunehmen.
Das hatte ich ja auch schon 2017 getan, aber den Spass wollte ich mir auch dieses Jahr nicht entgehen lassen. Und da das Wetter morgen wieder eher wechselhaft werden sollte, wollten wir den einzigen Tag mit wirklich schönen Wetter auch entsprechend ausnutzen!
Außerdem freute ich mich schon auf das Abendessen im Gasthof! Auf dem Rückweg ist daraus aber leider nicht mehr geworden. Es war leider Ruhetag! Was also nun machen? Naja, letztendlich bin ich in die nächstgrößere Stadt zu McDonalds gefahren und habe dort mein Abendessen eingenommen. Das war zwar nicht das, was ich eigentlich wollte, aber besser als nicht allemal.
Den Abend verbrachten wir dann entspannt in der Ferienwohnung! Ich sah dabei noch einmal von Zeit zu Zeit auf die Wetterapp und die Prognose wurde wirklich von Mal zu Mal schlechter!
Allzuviel konnte ich mir für morgen also nicht vornehmen…
Bald geht es dann weiter mit dem letzten Tag der Tour!
Kaum zu glauben wie lange der Alpenurlaub vom letzten Jahr mittlerweile zurückliegt! Ja sogar der letzte Post zu dieser Serie wurde schon vor 2 Monaten veröffentlicht.
Jetzt wird es aber wirklich Zeit die ganze Sache fertig zu erzählen, denn sonst breche ich schon wieder zum nächsten Urlaub auf!
Mittlerweile ist der vierte Tag angebrochen, die Hälfte des Urlaubs ist also schon vorüber. Und Überraschung! Der Regen hat endlich aufgehört. Gut, so wirklich perfekt war das Wetter an diesem Tag nicht, aber es blieb immerhin trocken.
Also ein guter Tag für eine etwas längere Wanderung mit vollem Equipment. Damit meine ich Kamera, Stativ und Drohne. Und etwas Verpflegung musste natürlich auch mit, denn schließlich wollte ich ja den ganzen Tag unterwegs sein. Aber ganz ruhig. Vorher ist natürlich erst einmal die morgendliche Gassi Runde dran. Danach gab es Frühstück und ein paar Brote wurden für die Tour geschmiert.
Aber wo sollte es denn heute überhaupt hingehen? Ich wollte mal wieder auf vertrauten Wegen wandeln. Die Tour zur Notkarspitze habe ich ja vor 2 Jahren schon gemacht. Auch wenn ich die Spitze nicht wirklich erreicht habe (bis zur Hälfte war ich, glaube ich gekommen). Dieses Mal wollte ich die Tour gerne abschließen.
Endlich eine Drohne für Unterwegs!
Und dabei wollte ich die neuen Möglichkeiten ausloten, die ich 2017 noch nicht hatte! Mit der Mavic Air konnte ich nun auch tief in den Bergen Luftaufnahmen anfertigen. Das hatte ich mir schon vor 2 Jahren gewünscht! Damals hatte ich zwar auch schon eine Drohne dabei, die Phantom 3 in ihrem großen Koffer war aber so sperrig, dass ich sie einfach nicht mit in die Berge nehmen konnte. Ich hätte auf mein restliches Equipment komplett verzichten müssen.
Die Mavic Air jedoch passt wunderbar in den Fotorucksack. Ich muss auf nichts verzichten. Ein Traum!
Um zum Startpunkt zu kommen, musste ich ca. 20 Minuten mit dem Auto fahren. Zwischendurch haben wir schon die erste Pause für einige Luftaufnahmen gemacht. Ich glaube, das war sogar genau dieselbe Stelle, an der wir 2017 auch schon angehalten haben.
Im Nachhinein betrachtet war das Wetter eigentlich ganz angenehm. Der Himmel war den ganzen Tag über Wolkenverhangen bei einer Temperatur von ca. 19-21 Grad. Gerade noch genug für einen dünnen Baumwollpullover (beim Laufen wird man ja sowieso warm). Vor 2 Jahren waren es hier ca. 35 Grad und strahlender Sonnenschein. Die Hitze war auch einer der Gründe, warum ich nicht allzu weit gekommen bin damals.
Auch wenn ich die Notkarspitze auch dieses Jahr nicht erreicht habe (als folge des starken Regens der Vortage), so bin ich doch ein ganzes Stück weitergegangen als bei meinem letzten Besuch hier.
Und ich erkannte auch tatsächlich sofort alles wieder! Über den gesamten Bergpfad, bis zu dem Punkt, an dem ich bei der letzten Reise umgedreht bin.
Es war wirklich ein Wandeln auf vertrauten Wegen! Naja, bis eben zum besagten Punkt. Der Weg wurde dann auch wesentlich schwieriger. Die letzte Passage musste ich einem Bachlauf folgen. Diesen war ich auch beim letzten Mal schon ein paar Minuten entlanggegangen. Kurz nach dem Punkt, an dem ich das letzte Mal kehrt gemacht hatte, wurde der Weg aber sehr viel schwieriger. Umgestürzte Bäume und auch ein paar kleine Klettereinlagen galt es zu meistern.
Gerade auch mit angeleinten Hund war das nicht immer einfach. Aber letztendlich hatten wir es geschafft! Der letzte Wegweiser zur Notkarspitze! Ab jetzt ging es steil nach oben. Die erste Passage mussten wir eine Steilwand emporklettern, was für Raika schon ziemlich schwer war (der Weg war eher für Menschen gemacht, als für Hunde).
Als Soundkulisse während dieses kurzen Aufstiegs hatten wir ständig das tosende Rauschen des Wildflusses unter uns. Aber als wir diese Passage dann gemeistert hatten, war die Tour auch schon vorbei. Der nächste Abschnitt hatte locker eine Steigung von 40 % und war total verschlammt. Ohne Möglichkeit sich irgendwo festzuhalten, war ein fortkommen hier nicht möglich.
Also gingen wir langsam wieder zurück. Unten am Felsvorsprung machten wir eine kleine Pause für einen Snack. Danach entschieden wir uns doch noch nicht gleich den Rückweg anzutreten, sondern noch ein wenig Flussaufwärts zu laufen. Das ging aber nur eine knappe Stunde gut, denn dann war der Weg für uns durch das viele Wasser so gut wie unpassierbar.
Nun war es langsam wirklich an der Zeit den Rückweg anzutreten. Allerdings konnten wir uns Zeit lassen. Wir machten immer mal wieder kleine Pausen. Ich nutzte die Zeit für ein paar Langzeitbelichtungen, denn ich hatte zuvor extra eine ganze Palette Graufilter mitgenommen. Außerdem ließ ich hier und da auch noch die Mavic Air aufsteigen, um mir ein Bild von oben zu machen.
Als wir dann wieder am Auto ankamen, war es auch schon früher Abend. Der Tag war geschafft!
Endlich eine Drohne für Unterwegs!
Morgen sollten wir dann eine etwas weitere Runde drehen. Aber dazu später mehr.
Im Dezember war das Wetter endlich wieder annehmbar, sodass ich auch mal längere Wanderungen unternehmen konnte.
Da die Urlaubszeit ja auch in den Dezember fällt, war das auch ganz angenehm. Dieses Jahr war bei mir ja in erster Linie durch viel (manchmal auch zu viel) Arbeit geprägt.
Eine weiße Weihnacht gab es nicht, aber immerhin sanken die Temperaturen in den letzten Dezembertagen auch mal ganztägig unter die 0 Grad Marke.
Wenn ich mir die Bilder aus dem Dezember nun so ansehe, dann erblicke ich in erster Linie drei Dinge:
Hunde
Landschaften
Sonnenuntergänge
Ja, Wettermäßig war der Dezember gar nicht so schlecht. An vielen Tagen war es doch tatsächlich so trocken, dass ich mit Raika auch mal Querfeldein laufen konnte. Das habe ich während des gesamten Novembers vermisst.
Und wir waren auch wieder sehr viel mit Ihren Freunden unterwegs. Das waren hier in erster Linie die junge Ridgebackdame Zuri und Paul aus der Schweiz.
Hier sind alle Hundebilder:
Auch auf die Jagt konnte ich im Dezember wieder gehen. Das war aber nicht wirklich gezielt, sondern mehr zufällig. Ich hatte meine OMD mitsamt dem Tamron 14-150 dabei und wollte mir einen passenden Standort für meine Silvester Session suchen. Dabei kam es zu einer spontanen Wildlife Session, die Ihr in der folgenden Galerie genauer begutachten könnt!
Ansonsten gab es sehr viele Landschaften zu sehen. Direkt bei mir im Umfeld erkundete ich neue Wege, zu Weihnachten war ich im Eichsfeld zu Besuch bei meiner Mutter (hier nutzte ich auch gleich die Gelegenheit für eine Tour durch die Gegend) und schließlich freute ich mich noch wie verrückt, als es hier mal für ein paar Tage gefroren war!
Tja das war auch schon der gesamte Dezember im Schnelldurchlauf.
Das neue Jahr hat begonnen und wie immer ist es an der Zeit für die traditionellen Silvesterfotos!
Dieses Jahr fuhr ich etwas weiter raus, um die kleine Stadt, in der ich wohne, mitsamt dem Feuerwerk als ganzes sehen zu können. Da ich seit diesem Jahr einen kleinen Geländerwagen mein eigen nenne, bot sich das an.
Feinstaub…
Und so stand ich ca. 6 Kilometer von der Stadt entfernt und bei einer Temperatur von Minus 4 Grad in der Dunkelheit auf einem Feld. Kein Mensch war weit und breit, logisch, man muss ja auch schon ein bisschen verrückt sein, sich bei den Temperaturen abseits so lange hinzustellen.
Um 22:30 Uhr bin ich schon losgefahren. Ich wollte draußen sein, bevor die große knallerei losgeht (das war ungefähr ab 23:00 Uhr). Das Kameraequipment baute ich aber erst 23:40 Uhr auf. Ich hatte also eine gute Stunde Zeit herumzusitzen und Däumchen zu drehen.
Dabei hatte ich dieses Jahr meine Eos 550d mitsamt dem 18-105 Kit Objektiv. Die Canon war für die Zeitrafferaufnahme gedacht, die ich anfertigen wollte. Als reguläre Kamera hatte ich noch die OMD EM10 MKII mitsamt dem Tamron 14-150er dabei.
Und ich muss sagen, dass es im Tele mit 150 mm ganz gut gereicht hat. Wegen der Kälte gab es ein paar Probleme mit Flimmern und Unschärfen, aber insgesamt hat es aber ganz gut gepasst. Ich wollte dieses Jahr auch keine einzelnen Raketen in Großaufnahme haben, sondern lieber die gesamte Szenerie etwas besser einfangen. Deswegen machte ich auch eine kleine Zeitrafferaufnahme.
Insgesamt blieb ich bis 1 Uhr vor Ort. Dann machte ich mich langsam auf dem Rückweg. Als ich wieder in die Stadt kam, war es fast so, als würde ich durch Nebel fahren. Aber es war natürlich kein Nebel, es kam alles von dem Silvesterfeuerwerk.
Ein kreativer Verwackler 😉
Das fast die gesamte Stadt in Rauch gehüllt war, konnte ich auch gut von draußen aus sehen. Ich war ungefähr 100 Meter höher als die Stadt. Und auch im Zeitraffer kommt das, denke ich sehr gut rüber.
Neben den jährlichen Silvesterbildern ist es bei mir auch eine gute Tradition ein wenig über das vergangene Jahr zu reflektieren. Das werde ich dann aber in einem separaten Artikel machen.
Ein weiterer Monat ist (schon länger) vergangen, also wird es wieder einmal Zeit für einen Rückblick.
Der November war hier bei mir im Großen und Ganzen recht durchwachsen. Ein paar sonnige Tage, viele nebelige Tage und auch geregnet hat es recht oft.
Die sonnigen Tage waren natürlich am schönsten. Da machte es auch Freude, die Kamera mal wieder mitzunehmen. Ziel war hier meist ein Windpark, der direkt in der Nähe ist. Dort kann man sehr ausgedehnte Touren machen, zumindest wenn man sich nicht scheut sich dreckig zu machen, denn bei den vielen Regentagen sind so ziemlich alle Wege total verschlammt.
Neben den wenigen Tagen bei gutem Wetter machte mir der Nebel eigentlich am meisten Spaß! Ein Spaziergang durch einen nebeligen Wald ist einfach etwas Tolles. Die Atmosphäre ist kaum zu beschreiben.
Fotografisch ist vor allem die Möglichkeit Dinge halb versunken im Nebel darzustellen sehr reizvoll. Nur muss man darauf achten, sich nicht zu sehr auf die Kamera zu verlassen, denn manche Automatiken wie der Weißabgleich oder der Belichtungsmesser fangen hier ganz gerne einmal an zu spinnen.
Zum Glück sehe ich durch den elektronischen Sucher meiner OMD bereits wie das fertig aufgenommene Bild aussehen wird. So kann ich auch den Belichtungsmesser der Kamera ignorieren und mich auf die Szene konzentrieren, wie ich sie durch den Sucher sehe.
Das hat mir bei diesen Gelegenheiten wirklich sehr geholfen!
Kommen wir zum Schluss noch zum Part mit dem schlechten Wetter. Direkt im Regen habe ich zwar nie eine Kamera mitgenommen, aber dafür bin ich meistens kurz nach der Regenschauer raus zu einem „Afterrain Shooting“.
Was gibt es bei einem solchen zu sehen? Natürlich Wassertropfen! Das wars dann aber auch im Großen und Ganzen schon.
Welche besonderheiten gab es noch im November?
Nun ja, da die Tage immer kürzer werden und wir auch öfters mal in der Dämmerung unterwegs waren, bekam Raika ein schickes rotes Leuchthalsband spendiert. Damit weiß ich nun immer wo sich die kleine Aufhält. Sehr praktisch!
Und mein Auto bekam auch etwas spendiert. Haltet Euch fest: Die allererste Wäsche in der Waschanlage. Seit Ende Juni habe ich es nun und letzten Monat war es tatsächlich an der Zeit für die erste Wäsche. Wie Ihr sehen könnt, hat sich die Aktion auch voll gelohnt.
Vorher
Nachher
So, das war es auch schon von mir und dem November. So wirklich spannende Dinge sind im letzten Monat einfach nicht passiert. Und auch für den Dezember bis jetzt sieht es sehr trauring aus. Keine einzige Fototour habe ich bis jetzt gemacht.
Aber wir werden ja sehen wie es weiter geht. Spätestens zum traditionellen Silvestershooting bin ich wieder draußen!