Dezember und 2020 Allgemein

Tja, wie immer ist es schon wieder einige Wochen her, seit ich den letzten Artikel geschrieben habe. Zusätzlich ist nun auch das Jahr 2020 Geschichte.

Ein guter Zeitpunkt also um über das Jahr 2020 zu reflektieren. Ich hoffe es stört euch nicht, dass ich hier während des Artikels die Bilder für den Dezember einblende.

Eines können wir wohl alle mit Gewissheit sagen. Das letzte Jahr war für uns alle sehr aufreibend. So etwas wie Corona haben die meisten hier wohl noch nicht erlebt.

So ging es auch mir. Im Frühjahr habe ich während des ersten Lockdowns noch die Zeit genutzt, um ein paar Ausflüge in den Harz und sonst wohin zu machen. Das Virus sah Anfang des Jahres noch nicht sonderlich bedrohlich aus und so war mir die Abwechslung aus dem tristen Alltag doch sehr recht.

Als sich dann im Sommer wieder alles mehr und mehr normalisierte, dachte ich eigentlich nicht, dass es noch einmal so schlimm werden würde. Tja, da habe ich mich wohl getäuscht!

Corona war das prägende Erlebnis des letzten Jahres und so ist es auch in allen Dingen, die ich das letzte Jahr so erlebt habe, irgendwie präsent.

Für mich lässt sich das Jahr 2020 in einen einfachen Satz zusammenfassen:

Privat lief es scheiße, beruflich lief es gut.

Mario Demme

Privat

Ich denke, dass dieser Satz mein letztes Jahr ganz gut beschreibt. Beides war, wie könnte es auch anders sein, stark von der Corona-Krise geprägt.

Im Privaten wurden einem natürlich dieses Jahr viele Möglichkeiten des gesellschaftlichen Lebens genommen. Vieles musste schließen, kontakte mussten reduziert werden und so saß man in seiner Freizeit wie ein Fisch auf dem trockenen.

Die größte private Tragödie war sicherlich der Tod meines Großvaters. In den letzten Wochen könnten wir ihn leider nicht mehr besuchen, sodass wir hier leider leider viel Zeit verloren haben.

Auch in Sachen Liebe sah es letztes Jahr nicht so besonders gut aus. 4 kurze Beziehungen (manchmal auch nur den Anflug davon), 4 Mal gescheitert. Alles in allen gab es hier nur unnötigen Stress, Ärger und auch Tränen.

Wer weiß wie 2021 aussehen wird. Vielleicht traue ich mich in nächster Zeit auch nicht mehr und konzentriere mich wieder etwas mehr auf mich selbst.

Wenigstens ein paar neue Freundschaften konnte ich dazu gewinnen. Das war von der privaten Seite auch das einzige Positive, was es aus 2020 zu berichten gibt.

Und Beruflich?

Beruflich sah die Sache dagegen schon ganz anders aus. Ihr wisst ja, dass ich im vergangenen Jahr nicht so viel wie sonst hier schreiben konnte. Rechtfertigen musste ich das immer damit, dass ich so viel zu tun hatte.

Tja, so war es auch. Im ersten Lockdown kamen schon so die ersten Wellen an Anfragen, die in Ihrer Menge etwas mehr waren, als in den letzten Jahren.

Neben diesen Anfragen musste ich ja auch noch meine Teilzeitstelle als Grafiker irgendwie handeln. Bis August war das noch so einigermaßen zu schaffen, dann schmiss ich hin, um mich wieder mehr auf das Belichtungswerk zu fokussieren.

Und beim Belichtungswerk hat sich auch eine ganze Menge geändert. Gleich Anfang des Jahres gab es ein großes Redesign. Neues Logo, neue Website, neue Broschüren, Portfolios und und und.
Hier konnte ich endlich die ganzen Dinge umsetzen, die ich in den vergangenen 1,5 Jahren als Grafiker gelernt habe. Ich war so verdammt stolz, wie sich das Belichtungswerk transformiert hat!

Das neue Logo

Im ersten Lockdown kam dann viel Arbeit im Studio auf mich zu. Viele, viele Produkte mussten fotografiert werden. Oftmals stand ich bis spät in die Nacht im Studio und musste am nächsten Morgen um 06:00 Uhr raus zu meinem Job als Angestellter. Nach dem Lockdown entspannte sich die Sache im Studio wieder etwas.

Dafür kamen auf einmal andere Jobs auf mich zu. So musste ich für diverse Filmprojekte auch bis in die Nacht in der Prärie stehen. Oder ich saß zu Hause im Büro und fertigte Websites für meine Kunden an.

Was mich aber ganz besonders gefreut hat, war, dass ich das ein- oder andere Printprodukt für meine Kunden designen durfte! Das war ja eine brandneue Dienstleistung von mir und ich konnte alles einbringen, was ich in meinem Job bis dato gelernt hatte. Es war wirklich schön!

Da es so gut aussah, konnte ich mir im laufe des Jahres auch noch einen neuen Arbeitsrechner kaufen. Da der iMac dieses Jahr abgeschrieben war, lohnte sich eine Neuanschaffung sowieso. Es ist dann ein Macbook 16 Zoll mit Core i9 geworden. Schönes Gerät!

Gegen Ende des Jahres, als die Coronazahlen wieder am steigen war und wir so langsam in den zweiten Lockdown gingen, überflutete mich dann wieder eine Welle von Produkten und Studioarbeit war wieder angesagt.

Wenn ich mir die Zahlen vom letzten Jahr so ansehe, muss ich sagen, dass 2020 das bisher erfolgreichste Jahr für das Belichtungswerk seit der Gründung Anno 2014 war!

Wie soll es weiter gehen?

Im letzten Jahr ist mir bewusst geworden, dass mir vor allem die Filmarbeit sehr viel Spass macht! Vom Schreiben des Drehbuchs, über die Erstellung des Drehplans, bis zur Arbeit am Set. Es macht mir einfach Spass! Das gilt natürlich auch für die Postproduktion!

Für das nächste Jahr nehme ich mir vor, weiter in den Filmbereich vorzudringen. Produktvideos sind immer mehr im Trend und jetzt, da die Welle langsam abflacht, nehme ich mir vor hier mal ein richtig schickes Demovideo aufzunehmen. Für diesen Zweck habe ich in den letzten Monaten schon einiges in neues Equipment, gerade für Motion Control investiert.

Achso, ich habe nicht nur in Motion Control investiert, sondern auch in eine richtige Kaffeemaschine. Ein schicker Vollautomat ist es geworden. Ursprünglich war er für das Produktvideo gekauft, aber mittlerweile weiß ich den Kaffee daraus wirklich zu schätzen!

Daneben möchte ich natürlich auch mein Wissen und können im Grafikdesign vertiefen. Hier gibt es definitiv noch eine Menge für mich zu lernen!

Und wie war nun eigentlich der Dezember?

Oh, der Dezember war für mich ein wirklich sehr cooler Monat. Nicht etwa, wegen des harten Lockdowns, der uns alle so belastet hat, sondern weil ich mir eine schöne Spaßausgabe leisten konnte.

Da das Jahr für mich beruflich so gut lief (und wohl auch weil es privat so absolut Scheiße war), gönnte ich mir eine kleine Belohnung/Aufmunterung.

Ich nahm ein paar tausend Euro in die Hand und kaufte mir kurzerhand ein ATV! Und mit dem Teil war ich auch schon reichlich unterwegs! Naja, um sich im Dezember ein ATV zu kaufen, dafür muss man schon echt blöd sein, oder? Aber ich bin ja bekanntlich ein harter Hund!🙈

Im nächsten Jahr will ich dann mal öfters die Kamera einpacken und mit dem Teil mal schön weit rausfahren. Zumindest in meiner Vorstellung hört sich das schon mal ganz gut an. Mal sehen, wie es dann in der Realität ist.

So, dass war auch schon mein Jahr auf schnuckelige 1000 Wörte komprimiert. Die Auswertung der besten Bilder folgt in den kommenden Wochen natürlich auch noch.

Ich hoffe, dass es Euch im letzten Jahr trotz der vielen Probleme auch eingermaßen gut ging. Wir hören uns demnächst wieder!

Bis dahin

Euer Mario

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